Nebenwirkung MTX

Schnuckiputz

Neues Mitglied
Hallo, ich schon wieder. Meine Tochter bekommt 10 mg MTX in der Woche (5 mg Abends, 5 mg nächsten Tag früh). Wer nimmt das noch ein und habt ihr Nebenwirkungen? Würde mich über eure Antworten freuen:) .
Liebe Grüße von Schnuckiputz
 
MTX bitte auf den Link klicken hier ist nur ein Auszug!

Hallo,

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Organ Häufige Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen
Haut/Schleimhaut Mundschleimhautentzündung (Stomatitis) Hautauschlag (Exanthem)
vermehrter Haarausfall vermehrte Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilität)
Verdauungstrakt Übelkeit Leberzirrhose (meist in Verbindung mit Alkohol oder anderen die Leber schädigenden Einflüssen)
Erbrechen Verzögerte Abheilung von Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüren
Anstieg von Leberwerten -
Blut - Verringerung der Zahl von weißen (Leukopenie) und/oder roten Blutkörperchen (Anämie). Abnahme der Zahl der Blutplättchen (Thrombopenie) und dadurch vermehrte Blutungsneigung
Lunge - "Allergische" Lungenentzündung (Pneumonitis) mit Fieber, trockenem Husten und Auswurf
Harn- und Geschlechtsorgane Wegen Mißbildungsgefahr keine Schwangerschaft unter Methotrexat ! Nierenfunktionsstörung
Empfängnisverhütung unter Methotrexat auch durch Männer! Verminderung der Zahl von Spermien.
Sonstiges vermehrte Infektanfälligkeit Fieber, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Depression, Rheumaknoten



Kontraindikationen
Verschiedene Gründe können gegen eine Therapie mit Methotrexat sprechen (Kontraindikationen), z.B. Allergie gegen Methotrexat, Schwangerschaft oder aktueller Kinderwunsch, unzureichende Empfängnisverhütung, Lebererkrankung, Geschwüre von Magen/Zwölffingerdarm, Alkoholmißbrauch, verminderte Blutbildung, schwerer Diabetes mellitus, schwere Allgemeinerkrankung, Unzuverlässigkeit des Patienten. Die Entscheidung darüber trifft der behandelnde Arzt.


Wechselwirkungen
Die Wirkung von Methotrexat kann durch andere Medikamente abgeschwächt oder verstärkt sein. Vor der Verordnung von Methotrexat sollte deshalb bekannt sein, welche Medikamente sonst eingenommen werden.

Worauf soll man besonders achten ?

Übelkeit und Schwindel
Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen sind relativ häufige Nebenwirkungen einer Therapie mit Methotrexat. Dabei wird die Übelkeit meist nicht durch einen Angriff am Magen, sondern durch eine direkte Wirkung des Medikamentes im Gehirn ausgelöst. Wenn die genannten Nebenwirkungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Manchmal kann man eine Besserung bereits dadurch erreichen, dass man das Medikament abends vor dem Schlafen einnimmt. Am nächsten Morgen sind die genannten Beschwerden unter Umständen wieder verschwunden. Häufig wird auch empfohlen an den Tagen nach der Methotrexat-Einnahme das Vitamin Folsäure (oder Folinsäure) einzunehmen.


Haut- und Schleimhautveränderungen, vermehrter Haarausfall
Achten Sie selber auf Haut- und Schleimhautveränderungen unter der Behandlung mit Methotrexat und informieren Sie Ihren Arzt darüber. Entzündungen der Mundschleimhäute oder der Mundwinkel (Faulecken) können manchmal auch andere Ursachen haben, z.B. Eisenmangel oder Zink-Mangel. Dies gilt auch für vermehrten Haarausfall. Im Zweifel sollten diese Ursachen ausgeschlossen werden.


Veränderungen von Blutbild, Leber- und Nierenwerten
Störungen der Blutbildung durch Methotrexat, eine Schädigung der Leber oder eine Nierenfunktionsstörung machen sich für die Betroffenen meist erst bemerkbar, wenn Sie sehr ausgeprägt sind. So kann eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombopenie) zu einer vermehrten Blutungsneigung (z.B. häufiges Auftreten blauer Flecken, verzögerte Blutgerinnung) führen, ein Blutmangel (Anämie) zu Müdigkeit führen oder eine Mangel weißer Blutkörperchen Ursache von Fieber sein. Man untersucht unter der Therapie mit Methotrexat deshalb regelmäßig die entsprechenden Blutwerte (Blutbild, Leberwerte, Nierenwerte) und den Urin. So können Störungen dieser Organe in der Regel bereits sehr früh erfasst werden, bevor sie zu Krankheitssymptomen führen. Insbesondere kann man dadurch bleibenden Schäden vorbeugen.

Eine bleibende Leberschädigung (Leberzirrhose) ist unter Methotrexat sehr selten. Das Risiko steigt allerdings, wenn bereits eine andere Lebererkrankung (z.B. chronische Leberentzündung) vorliegt oder bei regelmäßigem Alkoholkonsum. Alkohol sollte deshalb unter der Behandlung mit Methotrexat möglichst gemieden werden.


Fieber, Luftnot, Husten
Methotrexat wirkt immunsupprimierend, d.h. es hat eine das Abwehrsystem des Körpers schwächende Wirkung. Deshalb kann es unter der Behandlung unter Umständen vermehrt zum Auftreten von Infektionen kommen (z.B. Bronchitis, Nierenbeckenentzündung). Bei fieberhaften Infekten kann es deshalb notwendig sein, das Medikament vorübergehend abzusetzen. Nehmen Sie in diesen Fällen Kontakt zu Ihrem Arzt/Ärztin auf.

Fieber, Luftnot und Husten unter Methotrexat-Therapie können Ausdruck der sehr seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkung einer "allergischen " Entzündung der Lunge (Pneumonitis, Alveolitis) sein. Diese Erkrankung bedarf einer besonderen Diagnostik und Therapie. Ausserdem muss in diesen Fällen die Methotrexat-Therapie abgebrochen werden. Falls die genannten Beschwerden bei Ihnen auftreten, sollten Sie deshalb unverzüglich Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt/Rheumatologen aufnehmen.


Empfängnis und Schwangerschaft
Wegen möglicher Mißbildungen oder Fehlgeburten unter der Behandlung mit Methotrexat sollte eine sichere Verhütungsmethode angewendet werden. Dies gilt nicht nur für Frauen, die schwanger werden wollen, sondern auch für Männer mit Kinderwunsch. Falls eine Schwangerschaft geplant ist, muss die Therapie in einem ausreichenden Abstand zur Empfängnis beendet werden (mindestens 6 Monate). Sie sollten dies mit Ihrer/em behandelnden Rheumatologen/in absprechen.

Nach früherer MTX-Therapie sollte beim Eintreten der Schwangerschaft auf eine ausreichende Folsäureeinnahme geachtet werden. Weisen Sie Ihren Frauenarzt/ärztin auf die frühere Methotrexat-Einnahme hin.


Sonstiges
Eine Impfung mit sogenannten Lebendimpfstoffen sollte während der Therapie mit Methotrexat nicht erfolgen. Alkohol sollte vermieden werden.

Wenn Sie unter der Behandlung mit Methotrexat neue Beschwerden verspüren und sich nicht sicher sind, ob dies Nebenwirkungen der Therapie sind, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.

Vor einer Operation ist eine Therapieunterbrechung nicht zwingend erforderlich, nehmen Sie in diesen Fällen Kontakt mit dem behandelnden Arzt/Rheumatologen auf.

Nach Absetzen von Methotrexat kann ein Krankheitsschub auftreten.

Welche Kontrolluntersuchungen sind nötig ?
Um Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und möglichen Schäden vorzubeugen, wird unter der Behandlung mit Methotrexat zu regelmäßigen Kontrollen geraten.

Von der AG Regionale Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie wurden folgende Empfehlungen gegeben:

Überwachungsprogramm während der Therapie:
In den ersten vier Wochen wöchentlich, im zweiten und dritten Monat alle 14 Tage, danach alle 4 Wochen

Befragung und körperliche Untersuchung: Hautauschlag, Mundschleimhautentzündung, Beschwerden wie Übelkeit, Fieber, Luftnot, Husten, Blutungen
Laborbestimmungen: großes Blutbild, Leberwerte, Nierenwerte

http://www.razyboard.com/system/mor...erfahrungmitmtx-marsden-795942-4851227-0.html

Hier ein Beitrag aus R-O von @HilleL:
http://209.85.135.104/search?q=cach...nd+bekommt+10+mg+MTX&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=de

Einen Aufenthalt in der Kinderrheumaklinik in
Garmisch - Partenkirchen finde ich sehr sehr gut
versuche eine Überweisung zu bekommen... bitte.

LG Gisi
 
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