anurju
anurju
Hallo zusammen,
ich habe im Februar neben ein paar anderen Unerfreulichlichkeiten die Diagnose Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison) erhalten.
Meine Nebennierenrinde hat laut Diagnostik des Endokrinologen die Produktion von Cortisol komplett eingestellt. Die Folge von 12 Jahren Cortison (wenn man viel Pech hat, kann das leider passieren). Insbesondere Infekte, Unfälle, Operationen sind dann doch recht gefährlich bzw. bedürfen einer medikamentösen Abfederung - laut Endokrinologen muss man auch bei mehr körperlicher Belastung oder Stress ggf. Zusatz-Cortison nehmen.
Ich wurde mit Nofallpass, Notfallmedikamenten (Hydrocortisonspritze, Tablette, Zäpfchen) ausgestattet und mit der klaren Anweisung, nicht mit Hydrocortison zu sparen, wenn ich in eine Unterversorgung rutsche. Das wäre besser als in eine Addison-Krise zu fallen...
Bislang muss ich erst noch ein Gespür dafür entwickeln, wann ich an normaler Erschöpfung durch Job, alltägliche Schmerzen etc. leide und wann die Beschswerden eher ein Anzeichen einer Unterversorgung mit Cortisol nahelegen - ich glaube, ich bin bislang noch zu vorsichtig, weil ich nicht gerne zusätzliches Cortison nehmen möchte (ich nehme sowieso 6 mg Lodotra/Tag).
Gibt es hier andere Betroffene? Dann fände ich einen Austausch toll.
Ich habe zwar Kontakt zu der Selbsthilfegruppe für diese Erkrankungen aufgenommen (Glandula) - die haben ja auch ein (sehr ruhiges) Forum, aber so richtig hilft mir das nicht weiter, weil die meisten der dort betroffenen Leute doch andere Probleme haben (Folge von Tumoren an der Nebenniere, andere Gründe...).
Also: öfter mal was Neues und immer wieder Baustellen, die man erstmal verarbeiten und mit denen man umzugehen lernen muss... kennen ja hier vermutlich viele hier auf die eine oder andere Weise ...
Herzliche Grüße von anurju
ich habe im Februar neben ein paar anderen Unerfreulichlichkeiten die Diagnose Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison) erhalten.
Meine Nebennierenrinde hat laut Diagnostik des Endokrinologen die Produktion von Cortisol komplett eingestellt. Die Folge von 12 Jahren Cortison (wenn man viel Pech hat, kann das leider passieren). Insbesondere Infekte, Unfälle, Operationen sind dann doch recht gefährlich bzw. bedürfen einer medikamentösen Abfederung - laut Endokrinologen muss man auch bei mehr körperlicher Belastung oder Stress ggf. Zusatz-Cortison nehmen.
Ich wurde mit Nofallpass, Notfallmedikamenten (Hydrocortisonspritze, Tablette, Zäpfchen) ausgestattet und mit der klaren Anweisung, nicht mit Hydrocortison zu sparen, wenn ich in eine Unterversorgung rutsche. Das wäre besser als in eine Addison-Krise zu fallen...
Bislang muss ich erst noch ein Gespür dafür entwickeln, wann ich an normaler Erschöpfung durch Job, alltägliche Schmerzen etc. leide und wann die Beschswerden eher ein Anzeichen einer Unterversorgung mit Cortisol nahelegen - ich glaube, ich bin bislang noch zu vorsichtig, weil ich nicht gerne zusätzliches Cortison nehmen möchte (ich nehme sowieso 6 mg Lodotra/Tag).
Gibt es hier andere Betroffene? Dann fände ich einen Austausch toll.
Ich habe zwar Kontakt zu der Selbsthilfegruppe für diese Erkrankungen aufgenommen (Glandula) - die haben ja auch ein (sehr ruhiges) Forum, aber so richtig hilft mir das nicht weiter, weil die meisten der dort betroffenen Leute doch andere Probleme haben (Folge von Tumoren an der Nebenniere, andere Gründe...).
Also: öfter mal was Neues und immer wieder Baustellen, die man erstmal verarbeiten und mit denen man umzugehen lernen muss... kennen ja hier vermutlich viele hier auf die eine oder andere Weise ...
Herzliche Grüße von anurju
