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Naturheilverfahren und Therapie für Rheumakranke

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Bodo, 13. Mai 2003.

  1. Bodo

    Bodo (Mittel)alter Hund

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    In der Technikerkrankenkassen-Broschüre habe ich folgenden Beitrag gelesen! Auszüge davon:
    Der ausgeprägte Naturheilboom der vergangenen Jahre führte dazu, daß einige unseriöse Therapieverfahren den klassischen Naturheilverfahren fälschlicherweise zugeordnet wurde. Als seriös gilt: Ernährungs-Bewegungs-Entspannungs-Physikalische und Neuraltherapie oder Manuelle Medizin.Wer sich naturheilkundlich behandeln lässt, sollte sich vorher schulmedizinisch untersuchenlassen. Die große Kunst liegt darin, die Grenzen zwischen der Schulmedizin und Naturheilverfahren zu erkennen und einzuhalten. Ziel einer ganzheitlichen Therapie sollte im Interesse der Patienten immer sein, so weit wie möglich naturheilkundlich zu behandeln. Reicht es nicht aus, sind schulmedizinische Maßnahmen zu ergänzen. Naturheilverfahren werden vor allen bei chronischen Erkrankungen und bei den so genannten funktionellen Störungen angewendet, sagt der Chefarzt Peter Dogs aus der Panorama Klinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische Medizin und Naturheilverfahren in Scheidegg/Allgäu.

    Ebenso im Mittelpunkt bei natürlicher Heilmethode steht die Behandlung des ganzen Menschen mit Körper, Geist und Seele im Rahmen eines Projektes, das die Reha Klinik Moorbad Bad Doberan für Rheuma-und Schmerzkranke anbietet. Auch hier ist man der Meinung, dass sich Schulmedizin und Naturheilkunde nicht widersprechen müssen.
    In Ergänzung zu den schulmedizinischen Leistungen bietet die TK Reha-Patienten spezielle naturheilkundliche Therapieverfahren an.
    Wer Interesse hat, kann sich über www.tk-online.de informieren.
    Gruß
    Snoopiefrau
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Snoopiefrau,

    genau das ist es! Baba, bei uns im Forum und Chat ist bei einem Arzt, der beides beherrscht und offenbar auch seriös informiert. Leider gibt es nicht viele Ärzte, die die schulmedizinischen Möglichkeiten und die der Naturheilkunde einschließlich Homöopathie gleichermaßen so gut beherrschen, dass ich Vertrauen haben könnte. Die meisten beschäftigen sich mit dem einen, die anderen (meistens Heilpraktiker, darunter jede Menge Scharlatane) mit dem anderen. Das ist sehr schade.

    Allerdings bleibt die Frage, was Du mit chronischen Erkrankungen meinst. Sicher, chronische Erkrankungen sind jene, die nicht akut, sondern dauerhaft verlaufen. Aber auch dort gibt es riesengroße Unterschiede. Es ist etwas anderes, ob ich z.B. irgendwann eine Sinusitis verschleppt habe und sie deshalb chronisch geworden ist, oder ob mich eine Autoimmunerkrankung erwischt hat. Die Mechanismen sind zum größten Teil völlig andere. Sage das deshalb, weil ich halt mit beidem mächtig zu tun hab.

    Für beides wäre allerdings ein Arzt wünschenswert, der sowohl die neuesten schulmedizinischen Erkenntisse auf Lager hat wie auch die unendlich vielen (z.T. sooooo einfachen und spottbilligen) alternativen Lösungen kennt. Kennst Du so einen? Ich nicht.

    Liebe Grüße aus dem grad nasskalten Tirol von
    Monsti
     
  3. Emma

    Emma Guest

    Hallo Bodo!

    Als Chance sehe ich es auch Naturheilverfahren und Schulmedizin miteinander zu verbinden.
    Als sehr gute Möglichkeit ist da der anthroposophische Arzt.
    Die Anthroposophie ist ein Zweig der Schulmedizin.
    Vor einem Jahr war ich in einem anthroposophischen Krankenhaus um auszutesten, ob mir die anth. Medikamente ausreichend helfen.

    Leider zeigte sich, dass sie nicht allein wirksam genug sind.
    Mittlerweile verbinde ich die anthroposophischen Basismedis mit den herkömmlichen Basismedis und ich konnte dadurch Cortison einsparen.

    Mein Hausarzt ist ein Anthroposophischer und glücklicherweise nicht so dogmatisch!
    Wenn es möglich ist, eine ganzheitliche Reha zu machen, sollte man es auf jeden Fall tun!
    Meine Erfahrungen in dem Anthr. Krankenhaus waren auf jeden Fall viel positiver als in der Klinik zuvor!

    Im Januar ging es mir grottenschlecht und mein Hausarzt hätte mich gerne in die Klinik eingewiesen.
    Ich wollte auf Grund meiner Reha im letzen Jahr aber auf gar keinen Fall (war das Grauen).
    Aber wenn ich mich dazu hätte durchringen können, hätte ich das anthroposophische Krankenhaus gewählt!
    Die Patienten werden dort als Menschen gesehen, nicht als Kostenfaktor!
    Es wurde mir dort geglaubt! Und das ist schon sehr viel wert!!!


    Ganz liebe Grüsse
    Emma
     
  4. Emma

    Emma Guest

    [​IMG]
    [​IMG]

    Das habe ich noch vergessen:
    Die Anthroposophie ist mit der Homöopathie zu vergleichen, jedoch verwendet die Anthro. nicht so hohe Potenzen.

    Den Arzt findet man im Telefonbuch mit der Zusatzbezeichnung "Arzt für Naturheilverfahren"

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  5. Matthias

    Matthias Neues Mitglied

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    Für mich haben Anthrosophie und Homöopathie noch nicht den NAchweis geliefert, dass sie nicht zu den Scharlartanmethoden gehören. Weder in der Tatsache, dass es von Ärzten verwendet wird noch die Beliebtheit in der Bevölkerung stellt einen solchen Nachweis dar.
     
  6. Emma

    Emma Guest

    @ Matthias

    Da die Anthroposophie eine Krankenkassenzulassung hat, sind sicherlich genügend Beweise dafür vorhanden, dass es wirkt.
    Auch alle anthro. Medikamente werden von der Krankenkasse bezahlt.
    Allerdings darf nur ein kassenzugelassener anthroposophischer Arzt diese Medis verordnen.

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  7. baba

    baba Guest

    Da ich von Monsti nun schon genannt wurde......

    ....will ich mich auch mal kurz dazu äussern:)

    Ich kann mich emma und auch Monsti nur anschließen.
    Die Anthroposophie ist ein Zweiggebiet der SChulmedizin und auch nur von Ärtzen(!) auszuführen.

    Auch bei meinem Arzt wird durchaus die Schulmedizin und die Anthroposophie (Medikamente) kombiniert.
    Ich komme sehr gut ohne die Schulmedizin aus (bislang noch).:D
    Mein Doc hat mein vollstes Vertrauen, in beide Richtungen....
    Und er hat eine gerade beendete Studie gemacht.......auf deren Veröffentlichung ich jetzt warte:D :cool: :rolleyes:

    Jeder muß für sich einen Weg suchen. Einen Arzt seinens Vertrauens zu finden ist nicht immer leicht und die Gefahr da an Scharlatane zu geraten (gerade in der alternativen Medizin) verdammt hoch.
    Am besten erkundig man sich bei der KK nach den Ärtzen seiner Wahl und läßt dann seinen Körper, und seine Menschenkenntnis entscheiden.....

    Ich denke , die Mehrzahl von uns ist durchaus in der Lage zu erkennen woran man geraten ist.....

    lg baba
     
  8. Robert

    Robert R-O-süchtiger Freßbär ...

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    Naturheilverfahren ...

    Hallo Snoopy-Frau,

    es gibt auf beiden Seiten (klassische und alternative Medizin) gute und weniger gute Mdizinmänner - wie genau da die Chancen stehen, auf anhieb die Guten zu erwischen, weiß ich nicht, aber jeder wird einmal an einen Verreißer geraten ...

    Vielleicht hilft es Dir ein wenig: Es gibt zum Beispiel die Schmerztheraputen (Psychologen), die, wenn sie erfahren genug sind, viele Seiten der Rheumabehandlung und auch viele Ärzte kennen, von Grundsatz her aber kein "kommerzielles" Interesse an der Bevorzugung einer bestimmten Seite haben. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, da auch an einen guten Anthroposophen zu gelangen.

    Ich persönlich halte die Kombination für durchaus sinnvoll, wenn damit der "Chemie-Einsatz" im Körper reduziert werden kann, ohne daß die Krankheit zuminnt, dann ist das sicherlich ein Gewinn.

    Lieben Gruß

    Robert