amalie44
Neues Mitglied
Hallo zusammen, ich hatte mich vor einiger Zeit mit einer Frage an Euch gewendet und wurde sofort sehr herzlich begrüßt und beraten.
Inzwischen habe ich auch schon verschiedene Beiträge gelesen und darin manche Gemeinsamkeit gefunden.Schreiben konnte ich nicht früher, da es mir nicht so gut ging.
Vielleichtist mein Beitrag nun auch jemandem hilfreich, auch wenn es nur im Sinne "da ist ja noch einer, dem es so ähnlich erging" ist.
62 Jahre weiblich verh 4 Kinder 2 Enkelkinder Land MV
erste Beschwerden ca 1990
Diagnose Psoriasis-Arthritis 1997
Beteiligung LWS sowie viele kleine & größere Gelenke
Osteoporose im Anfangsstadium
zum Glück noch keine OP
Behandlung seit Ende Januar 2007 mit MTX
Die anfänglichen Beschwerden habe ich - bedingt durch die familiäre Situation berufstätige Mutter einer bis zu 8köpfigen Familie, der Ehemann sehr oft & lange beruflich abwesend - lange Zeit ignoriert / bagatellisiert.
Als ich mich 1997, auf dringendes Anraten meiner Hausärztin, endlich zum Rheumatologen aufraffte, hatte ich - wie ich heute weiß - schon einige mittelschwere Schübe hinter mir.
Die damalige Therapieempfehlung Sulfasalizin & MTX versetzte mir einen Riesenschrecken.Ich dachte "lieber mit Schmerzen leben - die kenne ich" als solch eine Therapie.
Ich komme aus einem überwiegend homöopathisch/ naturheilkundlich orientierten Umfeld .Meine Familie bekam zwar auch schulmedizinische Behandlung, aber eben nur, wenn es unumgänglich war.
Außerdem war vor 10 Jahren meine private/berufliche Situation noch so, dass ich meinte, mir keine Auszeit nehmen zu können. Was natürlich Unsinn war. denn tatsächlich hatte ich ja Ausfälle der verschiedensten Art durch Schmerzen, Unbeweglichkeit, Energiemangel usw
Also verbrachte ich die letzten 10 Jahre mit dem Abarbeiten vieler alternativen Therapien. Ob die Remissionen, die ich zwischendurch auch hatte, darauf zurückzuführen sind, weiß ich nicht.
Seit Oktober 2006 habe ich den heftigsten aller meiner Schübe.
Er begann anfangs schleichend, steigerte sich aber innerhalb kurzer Zeit soweit, dass ich mich in der Nacht manchmal nicht alleine umdrehen konnte und morgens die Hilfe meines Mannes benötigte, um aufstehen zu können. Meine Gehstrecke verkürzte sich auf 50m. Und so fort.
Nun hoffe ich, dass die Therapie anschlägt und die Nebenwirkungen verschwinden, ehe der Frühling/Sommer kommt.
Zum Forum möchte ich sagen, dass ich ein wenig zwiespältig dazu stehe.
Einesteils finde ich es als Infoquelle einfach super.Und der Umgang der User ist ebenfalls sehr nett.
Andererseits kann ich, besonders wenn es mir ebenfalls schlecht geht, die Ansammlung von Leiden schlecht verkraften.Dann bleibe ich eine Weile abwesend und komme wieder, wenn es mir etwas besser geht.
So auch jetzt:
Immerhin konnte ich für den Beitrag lange genug am PC sitzen und auch das Tippen ging einigermaßen
Ich wünsche allen, die gerade mehr geplagt sind, von Herzen, dass es besser wird und ansonsten, dass der Frühling mit möglichst viel Sonne nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Liebe Grüße vom Fleesensee
Amalie
Inzwischen habe ich auch schon verschiedene Beiträge gelesen und darin manche Gemeinsamkeit gefunden.Schreiben konnte ich nicht früher, da es mir nicht so gut ging.
Vielleichtist mein Beitrag nun auch jemandem hilfreich, auch wenn es nur im Sinne "da ist ja noch einer, dem es so ähnlich erging" ist.
62 Jahre weiblich verh 4 Kinder 2 Enkelkinder Land MV
erste Beschwerden ca 1990
Diagnose Psoriasis-Arthritis 1997
Beteiligung LWS sowie viele kleine & größere Gelenke
Osteoporose im Anfangsstadium
zum Glück noch keine OP
Behandlung seit Ende Januar 2007 mit MTX
Die anfänglichen Beschwerden habe ich - bedingt durch die familiäre Situation berufstätige Mutter einer bis zu 8köpfigen Familie, der Ehemann sehr oft & lange beruflich abwesend - lange Zeit ignoriert / bagatellisiert.
Als ich mich 1997, auf dringendes Anraten meiner Hausärztin, endlich zum Rheumatologen aufraffte, hatte ich - wie ich heute weiß - schon einige mittelschwere Schübe hinter mir.
Die damalige Therapieempfehlung Sulfasalizin & MTX versetzte mir einen Riesenschrecken.Ich dachte "lieber mit Schmerzen leben - die kenne ich" als solch eine Therapie.
Ich komme aus einem überwiegend homöopathisch/ naturheilkundlich orientierten Umfeld .Meine Familie bekam zwar auch schulmedizinische Behandlung, aber eben nur, wenn es unumgänglich war.
Außerdem war vor 10 Jahren meine private/berufliche Situation noch so, dass ich meinte, mir keine Auszeit nehmen zu können. Was natürlich Unsinn war. denn tatsächlich hatte ich ja Ausfälle der verschiedensten Art durch Schmerzen, Unbeweglichkeit, Energiemangel usw
Also verbrachte ich die letzten 10 Jahre mit dem Abarbeiten vieler alternativen Therapien. Ob die Remissionen, die ich zwischendurch auch hatte, darauf zurückzuführen sind, weiß ich nicht.
Seit Oktober 2006 habe ich den heftigsten aller meiner Schübe.
Er begann anfangs schleichend, steigerte sich aber innerhalb kurzer Zeit soweit, dass ich mich in der Nacht manchmal nicht alleine umdrehen konnte und morgens die Hilfe meines Mannes benötigte, um aufstehen zu können. Meine Gehstrecke verkürzte sich auf 50m. Und so fort.
Nun hoffe ich, dass die Therapie anschlägt und die Nebenwirkungen verschwinden, ehe der Frühling/Sommer kommt.
Zum Forum möchte ich sagen, dass ich ein wenig zwiespältig dazu stehe.
Einesteils finde ich es als Infoquelle einfach super.Und der Umgang der User ist ebenfalls sehr nett.
Andererseits kann ich, besonders wenn es mir ebenfalls schlecht geht, die Ansammlung von Leiden schlecht verkraften.Dann bleibe ich eine Weile abwesend und komme wieder, wenn es mir etwas besser geht.
So auch jetzt:
Immerhin konnte ich für den Beitrag lange genug am PC sitzen und auch das Tippen ging einigermaßen
Ich wünsche allen, die gerade mehr geplagt sind, von Herzen, dass es besser wird und ansonsten, dass der Frühling mit möglichst viel Sonne nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Liebe Grüße vom Fleesensee
Amalie