Halli hallo
mein Tag fing heute eh schon so blöd an. Finger- und Zehgelenke steif, Schmerzen ohne Ende, Streit am Frühstückstisch.....bla, bla, bla.
Und dann gucke ich in den Briefkasten, sehe den Umschlag der TK und freue mich - meine Kur!!!! Ja Pustekuchen - ABGELEHNT!!!. Man könne mir mit meiner cP keine Kur genehmigen. Ich solle doch lieber an Präventionsmaßnahmen, speziell in den Bereichen Stressbewältigung und Entspannung, teilnehmen, die ja so zahlreich von der TK angeboten werden. Man könne eine MUKI-Kur nur Eltern genehmigen, die besonders psychischen und sozialen Belastungen wie z.B. alleinerziehend, Doppelbelastung Kind/Beruf, behinderte Kinder etc. ausgesetzt sind.
Ich hab da natürlich gleich angerufen. Die Frau am Telefon tat mir leid, aber ich mußte diesen ganzen Frust loswerden. Es kann einfach nicht sein, dass in meinem Fall eine Kur abgelehnt wird. Werden denn wirklich nur Mütter/Väter "belohnt" die mit ihren Kinder überfordert sind? Leute, die zu dämlich sind sich selbst zu versorgen und dann auch noch Kinder in die Welt setzen? Oder wie eine Bekannte, die ich hier vor ein paar Tagen im Ort traf, die nächste Woche zur Kur fährt, weil es ja so schön sein soll??? Ich fragt sie, was sie denn als Grund angegeben habe, woraufhin sie meinte:" Kind und Beruf, Streß im Alltag." "Ich brauch das ja nicht wirklich, aber ich denke das ist mal ein ganz netter Ausgleich zum Alltag" DIE HAT DAS BEWILLIGT BEKOMMEN
Ich konnte mich am Telefon echt nicht zusammen nehmen, habe mir bei der Frau so richtig Luft gemacht und mußte auch noch losheulen, weil ich so sauer und enttäuscht war.
Nach dem GEspräch bin ich gleich zu meinem HA gefahren und habe ihm das erzählt. Der meint ich solle unbedingt noch einmal mit dem Vorstand der TK telefonieren. Gesagt-getan.
43 Minuten habe ich mit diesem Mann gesprochen. Dieser meinte, dass eine Rheumaerkrankte nicht gut aufgehoben sei bei einer MUKI Kur. Dort wären doch nur Frauen, die psychische Probleme haben (vom Mann geschlagen, Alkprobleme in der Familie etc). Woraufhin ich ihn erstmal fragte, ob erüberhaupt wisse, was cP ist und das diese Krankheit mein Leben verändert, dass ich momentan wieder mal nicht in der Lage bin meinen Haushalt zu organisiern geschweige denn mein Kind morgens zu wickeln und das diese ganzen Veränderungen in mir, mit meinen fast 28 Jahren, durchaus psychische Probleme auslösen könne.
Bla, bla, bla - wie gesagt, das GEspräch ging 43 Minuten. Ende des Liedes war, das ein schriftlicher Einspruch sinnlos wäre. Mein Arzt könne ihn gerne telefonisch kontaktieren, dann könne er ihm ebenfalls klar machen, dass ich mit meiner Erkrankung dort fehl am Platze wäre.
Wisst ihr was, ich bin sauer - stinke sauer, traurig, enttäuscht, fühle mich einfach nur fehl am Platze, bin genervt, dass das Basismedi nicht greift, trotz Kortisonerhöhung und möchte mich am liebsten unter meiner Bettdecke verstecken *heul*
Vielleicht hat jemand von Euch ähnliches erlebt und kann mir ein paar nützliche Tipps geben?!?! Ich wäre euch echt dankbar.
Liebe Grüße von Miffy, die langsam echt die Schnauze voll hat von der deutschen Bürokratie
ukey:
mein Tag fing heute eh schon so blöd an. Finger- und Zehgelenke steif, Schmerzen ohne Ende, Streit am Frühstückstisch.....bla, bla, bla.
Und dann gucke ich in den Briefkasten, sehe den Umschlag der TK und freue mich - meine Kur!!!! Ja Pustekuchen - ABGELEHNT!!!. Man könne mir mit meiner cP keine Kur genehmigen. Ich solle doch lieber an Präventionsmaßnahmen, speziell in den Bereichen Stressbewältigung und Entspannung, teilnehmen, die ja so zahlreich von der TK angeboten werden. Man könne eine MUKI-Kur nur Eltern genehmigen, die besonders psychischen und sozialen Belastungen wie z.B. alleinerziehend, Doppelbelastung Kind/Beruf, behinderte Kinder etc. ausgesetzt sind.
Ich hab da natürlich gleich angerufen. Die Frau am Telefon tat mir leid, aber ich mußte diesen ganzen Frust loswerden. Es kann einfach nicht sein, dass in meinem Fall eine Kur abgelehnt wird. Werden denn wirklich nur Mütter/Väter "belohnt" die mit ihren Kinder überfordert sind? Leute, die zu dämlich sind sich selbst zu versorgen und dann auch noch Kinder in die Welt setzen? Oder wie eine Bekannte, die ich hier vor ein paar Tagen im Ort traf, die nächste Woche zur Kur fährt, weil es ja so schön sein soll??? Ich fragt sie, was sie denn als Grund angegeben habe, woraufhin sie meinte:" Kind und Beruf, Streß im Alltag." "Ich brauch das ja nicht wirklich, aber ich denke das ist mal ein ganz netter Ausgleich zum Alltag" DIE HAT DAS BEWILLIGT BEKOMMEN
Ich konnte mich am Telefon echt nicht zusammen nehmen, habe mir bei der Frau so richtig Luft gemacht und mußte auch noch losheulen, weil ich so sauer und enttäuscht war.
Nach dem GEspräch bin ich gleich zu meinem HA gefahren und habe ihm das erzählt. Der meint ich solle unbedingt noch einmal mit dem Vorstand der TK telefonieren. Gesagt-getan.
43 Minuten habe ich mit diesem Mann gesprochen. Dieser meinte, dass eine Rheumaerkrankte nicht gut aufgehoben sei bei einer MUKI Kur. Dort wären doch nur Frauen, die psychische Probleme haben (vom Mann geschlagen, Alkprobleme in der Familie etc). Woraufhin ich ihn erstmal fragte, ob erüberhaupt wisse, was cP ist und das diese Krankheit mein Leben verändert, dass ich momentan wieder mal nicht in der Lage bin meinen Haushalt zu organisiern geschweige denn mein Kind morgens zu wickeln und das diese ganzen Veränderungen in mir, mit meinen fast 28 Jahren, durchaus psychische Probleme auslösen könne.
Bla, bla, bla - wie gesagt, das GEspräch ging 43 Minuten. Ende des Liedes war, das ein schriftlicher Einspruch sinnlos wäre. Mein Arzt könne ihn gerne telefonisch kontaktieren, dann könne er ihm ebenfalls klar machen, dass ich mit meiner Erkrankung dort fehl am Platze wäre.
Wisst ihr was, ich bin sauer - stinke sauer, traurig, enttäuscht, fühle mich einfach nur fehl am Platze, bin genervt, dass das Basismedi nicht greift, trotz Kortisonerhöhung und möchte mich am liebsten unter meiner Bettdecke verstecken *heul*
Vielleicht hat jemand von Euch ähnliches erlebt und kann mir ein paar nützliche Tipps geben?!?! Ich wäre euch echt dankbar.
Liebe Grüße von Miffy, die langsam echt die Schnauze voll hat von der deutschen Bürokratie
.Ich kann deinen Ärger gut verstehen,manchmal(immer öfter?) fragt man sich schon,nach welchen Kriterien die sich da richten.Es ist leider überall dasselbe,da können einem schon die Tränen kommen


Alles Gute für dich.

.

. Nur ich habe gelesen, wie schwer es für Miffi war, eine Kur oder Reha zu bekommen, wenn man Partner hat, vor allem mit Kindern, die es oftmals ebenso benötigen, da die Kinder mitbekommen, wie es der Mama geht und diese sehr, sehr wichtig für Kinder ist. 