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Muskelrheumatismus

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von vonHabsburg, 12. April 2012.

  1. vonHabsburg

    vonHabsburg Neues Mitglied

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    Es ist nun schon fast 1 Jahr her als man nach langen Suchen bei mir Muskelrheumatismus festgestellt hat.Am Anfang bekam ich Cortison beginnen mit 60mg, 50mg,30mg,25mg,20mg,15mg,10mg,5mg,
    bis zu 5mg, ging alles ganz gut seitdem ich aber nur 5mg habe habe ich sehr starke Schmerzen die fast täglich stärker werden.Ich nehme zusätzlich noch bis zu 10mg von Diclofenac magenresistente Tabletten.Nun würde ich gerne Wissen ob es noch andere Möglichkeiten gibt und welche Therapie man noch anwenden könnte.
     
  2. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Habsburg,

    leider warst Du im Chat grade sehr schnell wieder weg...
    Die Tatsache das Du auf Cortison ansprichst, deutet eher auf eine entzündliche Erkrankung denn auf Fibromyalgie was eine nichtentzündliche Rheumaform ist.
    Du sagtest das Du einen Termin beim Rheumatologen hast, ist es ein internistischer Rheumatologe? Wichtig wären folgende Blutwerte: CRP, Leukozyten, großes Blutbild, Blutsenkung, ANA, und Rheumafaktoren. Das weiteren kann eine einfach Ultraschalluntersuchung der Gelenke schon einen Hinweis auf entzündliche Aktivität an den Gelenken geben.
    Leider neigen viele Orthopäden, soweit sie nicht rheumatologisch geschult sind, dazu, bei nicht vorhandenen Schäden am Gelenk sofort Fibro zu rufen... Einmal in diese Schublade gesteckt, kommt man da so leicht nicht wieder raus.
    Darum sagte ich grade das die Diagnose Fibromyalgie, so sie korrekt gestellt wird, eine Ausschlussdiagnose sein muss. Erst wenn alles andere ausgeschlossen wurde, darf die Diagnose Fibro heissen.

    Gruß
    Hexchen
     
  3. vonHabsburg

    vonHabsburg Neues Mitglied

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    Fibromyalgie

    Hallo Hexchen,
    erst einmal vielen Dank für die schnelle und aufschluß reiche Antwort.Ich bin vor einem Jahr ständig in der Nacht mit sehr starken Schmerzen im Oberarm und in der Halsgegend aufgewacht.Ich bin nicht zum Hausarzt sondern gleich zu einem Orthopäden in unsern Ort.
    Der machte einige Röntgenbilder und erklärte mir das ich eine Verkrummung der Wirbelsäule hätte,die man mit Strecken wieder verbessern könnte.Das ließ ich über mich ergehen mit der Folge das meine Schmerzen unerträglich wurden,worauf ich eine Spritze von Ihm bekam.Nach 6 Wochen Behandlung war alles noch viel schlimmer ich nahm Schmerztabletten und trotzdem mußte ich in der Nacht aus dem Bett den im liegen waren die Schmerzen noch viel stärker.Nun wußte der Orthopäde keinen Rat mehr und sagte mir das erst einmal ein CT gemacht werden müßte bevor man weiter etwas unternehmen könnte.Nach Anmeldung die leider erst nach 2 Monaten einen Termin hatten und ich nur mit Schmerztabletten und Spritzen die Zeit überstand kam endlich der Termin zur Untersuchung.Ich hatte um 13 Uhr mein Termin und fuhr nach dem Essen mit den Auto nach Freiburg ohne dabei zu bedenken das es mir vielleicht schlechter gehen könnte.Das genau passierte aber,ich war noch nicht einmal die hälfte der Strecke gefahren als ich meinen Kopf kaum mehr richtig bewegen konnte.Beim CT kam als Befund heraus das meine Wirbelsäule meinen Alter entsprechend sehr gut sei und auch keinerlei Anzeichen einer Verkrummung oder eines Vorfall bestehen.Auf die Frage des Artztes was mir den wirklich fehle erzählte ich ihm meine Symtome,nun fragte er mich ob schon das Blut untersucht sei, was ich verneinte.Darauf bestand der Artzt jetz darauf und nun kam heraus das ich eine schwere Entzündung hätte.Nun wurde ich auch noch zum Neurologen geschickt die mit der Uni zusammen arbeiten.
    Daraus ergab sich dann der Befund für meine Hausartzt das ich Fibromyalgie hätte.Da aber meine Schmerzen ohne Cortison nicht zum aushalten sind habe ich heute mit der von der Krankenkasse bereit gestellten Artzt telefoniert und der meinte eben das ich unbedingt zu einem Rheumatologen gehen müßte um das genau ab zu klären.
    Mit freundlichen Grüßen vonHabsburg
     
  4. kaufnix

    kaufnix Mitglied

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    Immer die Frage, was ist Muskelrheuma?
    Nach meinem M. Reiter im Jahre 1978 und den seit dem immer mal angeschlagenen ISG und Augen machen ich das "Spielchen" jetzt seit Herbst 2011.
    "Einziges" Problem ist eine ständig massiv verspannte Muskulatur im Bereich BWS und LWS. Laborwerte alle im grünen Bereich, also keine Entzündungen feststellbar. Lt. Rheumadoc: seronegative spondylarthropathie, hla-b 27 assoziierte Artritis. Nachdem aber sämtliche Triggerpunkte rechts entlang der WS stark druck- und schmerzempfindlich sind, meinte der Physiotherapeut und Osteopath das die Geschichte eher in Richtung Fibro geht. Nur fehlen hier widerrum z.B. schmerzhafte Triggerpunkte in den Ellenbogen. Dafür zickt und zwackt es relativ leicht im ISG-Bereich.

    Diclo und Indomet helfen eher weniger, Katadolon s dafür für einige Stunden wieder etwas mehr (aber auch nicht die vorgesehenen 24 Std.). Von der Haltung her verspannt die Muskulatur eher beim aufrecht gehen und sitzen, dagegen entlastend im "vorgebeugten" Zustand.

    Na, was ist es? Muskelrheuma, Fibro, MB, MR........ Keine Ahnung ;):D
     
  5. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hallo HabsburgerInn :D,

    bei Fibro hat man keine Entzündungen und Fibro spricht auch nicht auf Cortison an!!!
    Wohl aber kann man diese nette Erkrankung noch zusätzlich zu den anderen bekommen, man gönnt sich ja sonst nichts.
    Mit Muskelrheuma könnte der Arzt auch eine Polymyositis gemeint haben, die durchaus typischerweise Beschwerden in Oberarmen und Oberschenkeln macht. Hier könnte man CK und LDH im Blut untersuchen und damit schonmal weiterkommen. Lies dir mal bei Rheuma von A-Z das entsprechende Krankheitsbild durch. Vielleicht meldet sich auch noch Colana, die im Laufe der Jahre quasi zwangsweise zur Spezialistin wurde.
    Ansonsten kann ich dir nur das Gleiche sagen wie der Arzt; du musst zu einem internistischen Rheumatologen.,
    wenn möglich noch mit deinen Entzündungen. Sollten die Termine zu lange dauern kann vielleicht dein HA
    einen für dich ausmachen, geht dann eventl. schneller.

    Liebe Grüße

    Mummi
     
  6. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Hallo...

    oft kommt eine sekundäre Fibro neben einer Grunderkrankung vor.So ist es bei mir.Ich habe PSA und über die Jahre hat sich eine sekundäre Fibro (Schmerzverarbeitungsstörung ) entwickelt.Wurde in einer Reha durch Zufall bei mir festgestellt.Meine Ärztin meinte,bekommt man die PSA besser in Griff,vergeht die Fibro auch wieder.Ich denke,alle die über lange Jahre Schmerzen haben entwickeln über die Zeit Muskelverspannungen durch Schonhaltungen und schließlich auch Schmerzverarbeitungsstörungen.Deshalb sollte die Diagnose Fibro erst stehen,wenn wirklich alles andere ausgeschlossen wurde.Das ist sehr schwierig und zeigt sich im Krankheitsverlauf.Bei Fibro dürfte Cortison nicht helfen,da es keine entzündliche Erkrankung ist.Schlägt Cortison an,steckt irgend eine Autoimunkrankheit dahinter.Meine ganzen Medikamente für PSA halfen da nicht.Ich habe die Fibro mit Antidepressiva welche oft zur Schmerzlinderung angewendet werden,in den Griff bekommen.Bei Fibro sind nicht die Muskeln erkrankt,sondern vollkommen gesund.Das Schmerzzentrum im Rückenmark mit Nerven und Transmitter löst diese Schmerzen in den Muskeln aus.Deshalb wird es zu gern als psychische Erkrankung ausgewiesen,was aber völliger Blödsinn ist.Aber erkläre das mal,z.b.der Arm ist gesund und ich konnte nicht mal ne Jacke halten und hatte brennende höllische Schmerzen.Alles ein Streich des Schmerzzentrum,aber so real das es den Körper vollkommen außer Kraft setzt.Eine tükkische Erkrankung,ich brauchte ein Jahr mit arbeitsunfähigkeit,um es in Griff zu bekommen und mit umzugehen.Es ist aber immer da,man muß lernen mit zu leben und was einem gut tut .Überlastung ist das pure Gift.
     
  7. kaufnix

    kaufnix Mitglied

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    Zentralbayern
    Servus susigo,

    nachdem es hier kein DANKE-Button gibt, auf diesem Weg

    ein herzliches Danke für die Erläuterung :top:

    Schönes Wochenende
    kaufnix
     
  8. Lyssy

    Lyssy Registrierter Benutzer

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    Fibromyalgie, Muskelrheumatismus

    hallo ich bin neu habe mich durchgelesen möchte euch alle grüßen bin 57 jahre bin aus baden-württemberg habe seit 12 jahren fibromyalgie, arthrose, ostheochondrose, polyarthritis, lipödem, hashimoto-thyreoiditis, hypertonie, radikulopathie, spinalkanalstenose, bandscheibenvorfall, vaskulitis, tinnitus, autoimmunthrombozytopenie, schilddrüsenunterfunktion usw. bin in meinem leben ganz schön durchgeschüttelt worden und habe nicht mehr weitergewußt viele ärzte taugen nichts wollen nur ihr geld verdienen ich möchte hier dabeisein es grüßt euch lyssy:a_smil08:
     
  9. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hexchen und Mummi haben das schon gut erklärt. Wenn Cortison dir hilft, ist es keine Fibro. Ich tippe auf PMR.

    Ich begann vor 3 Jahren einen Ärzte-Marathon, am Schlimmsten war der Orthopäde. Hat beim Röntgen nichts gefunden und mir dann die Wirbelsäule eingerenkt. Ich hab gedacht, ich sollte sterben. Nach 5 Monaten landete ich bei einer internistischen Rheumatologin, die hat Polymyalgia rheumatica festgestellt. Könnte von den Beschreibungen her auch bei dir passen.

    Anfangs hatte ich auch große Probleme mit der Dosierung, sobald ich unter 10 mg Cortison kam, kriegte ich wieder 'nen Schub. Bekam dann dazu MTX. Jetzt bin ich auf 5mg Cortison + 15mg MTX. Würde wegen der Nebenwirkungen noch weiter runter, hab aber Schiss, dass es dann wieder schlimmer wird. Muss sowieso schon aufpassen, dass ich mich nicht überanstrenge.
     
  10. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    @ lyssy

    herzlich willkommen hier bei r-o
    es kann sein das dir hier in deisem thema evtl net so viele schreiben, da nur die rein schauen die sich für das thema muskelrheumatismus interessieren.
    wenn du möchtes kannst du ja ein neues thema eröffnen und dich all den anderen vorstellen:top:
    wenn nicht ist auch net schlimm, fühl dich hier wohl, stell fragen, jammer wenn dir danach ist und lach mit uns..alles ist erlaubt:D

    allen anderen wünsche ich auch noch einen schönen tag...oder abend