Estelle
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben
Ich merke immer mehr, wie sehr mein Muskelrheuma mit meinem ganzen Lebensgefühl verbunden ist, es nicht nur um den steifen Nacken geht, sondern zumindest bei mir deutlich psychosomatische Hintergründe zum Tragen kommen.
Ein aktuelles Beispiel: Ein 24-jähriger Internet-Freund schreibt mir regelmässig von seinem Liebeskummer. Er ist oft so verzweifelt und hat auch einen Suizidversuch erwähnt. Diese E-Mail-Beziehung belastet mich unglaublich, doch der Gedanke, er könnte sich etwas antun, bedrückt mich noch mehr. So sorge ich mich um ihn, wenn er noch nicht geschrieben hat, wünschte mir aber gleichzeitig, ihn nie kennengelernt zu haben. Er erinnert mich an meine suizidgefährdete Schwester, welche bei mir schon Atemprobleme auslöst, wenn ich sie sehe. Meine Muskulatur versteift sich merklich.
In letzter Zeit kann ich nicht einmal mehr mit meiner lieben Mutter über meine eigenen Probleme reden. Das erschöpft mich unglaublich, als hätte ich jedes Mal einen Marathon hinter mir.
Mein problematischer 24-jähriger Internet-Freund verhält sich an sich völlig okay, geht auch auf meine Ratschläge ein. Er ist weitaus zugänglicher und vernünftiger als meine Schwester. Ich frage mich nun: Ist das normal, dass ich sowas nicht mehr tragen kann? Es macht mir Angst, wie wenig belastbar ich geworden bin. Auf der anderen Seite: Dieser Internet-Freund hat viele Leute, die ihn auch beraten und trotzdem bin ich die Bezugsperson Nummer 1 für ihn, wie er sagt. Vielleicht gebe ich ihm einfach auch zu viel, mehr als die anderen oder dann hab ich einfach keine Reserven mehr. Er schreibt mir auch immer, er hoffe, seine Probleme werden mir nicht zu viel. Er ist wirklich nett und hat einfach nur Probleme. Es liegt an mir und wie ich damit umgehe...
Ich merke immer mehr, wie sehr mein Muskelrheuma mit meinem ganzen Lebensgefühl verbunden ist, es nicht nur um den steifen Nacken geht, sondern zumindest bei mir deutlich psychosomatische Hintergründe zum Tragen kommen.
Ein aktuelles Beispiel: Ein 24-jähriger Internet-Freund schreibt mir regelmässig von seinem Liebeskummer. Er ist oft so verzweifelt und hat auch einen Suizidversuch erwähnt. Diese E-Mail-Beziehung belastet mich unglaublich, doch der Gedanke, er könnte sich etwas antun, bedrückt mich noch mehr. So sorge ich mich um ihn, wenn er noch nicht geschrieben hat, wünschte mir aber gleichzeitig, ihn nie kennengelernt zu haben. Er erinnert mich an meine suizidgefährdete Schwester, welche bei mir schon Atemprobleme auslöst, wenn ich sie sehe. Meine Muskulatur versteift sich merklich.
In letzter Zeit kann ich nicht einmal mehr mit meiner lieben Mutter über meine eigenen Probleme reden. Das erschöpft mich unglaublich, als hätte ich jedes Mal einen Marathon hinter mir.
Mein problematischer 24-jähriger Internet-Freund verhält sich an sich völlig okay, geht auch auf meine Ratschläge ein. Er ist weitaus zugänglicher und vernünftiger als meine Schwester. Ich frage mich nun: Ist das normal, dass ich sowas nicht mehr tragen kann? Es macht mir Angst, wie wenig belastbar ich geworden bin. Auf der anderen Seite: Dieser Internet-Freund hat viele Leute, die ihn auch beraten und trotzdem bin ich die Bezugsperson Nummer 1 für ihn, wie er sagt. Vielleicht gebe ich ihm einfach auch zu viel, mehr als die anderen oder dann hab ich einfach keine Reserven mehr. Er schreibt mir auch immer, er hoffe, seine Probleme werden mir nicht zu viel. Er ist wirklich nett und hat einfach nur Probleme. Es liegt an mir und wie ich damit umgehe...
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