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Muskelentzündung - Polymyalgia rheumatica - Behandlung?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Cluster, 18. April 2016.

  1. Cluster

    Cluster Mitglied

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    Hallo, bin letzten Oktober 50 geworden und leide seit ungefähr 7 Monaten an Schulter und Nackenschmerzen bzw. einer Muskelentzündung. Behandelt werde ich z.Z. durch meinen Hausarzt eine definitive Diagnose auf Polymyalgia rheumatica steht aus, ich gehe aber selbst davon aus ...
    Ich komme mir momentan auch etwas verloren vor wegen der Art der Behandlung und vor allem das von meinen Ärzten bislang dafür seelische Ursachen in den Vordergrund gestellt wurden.

    Ich bin vor 8 Jahren nach Luxembourg umgezogen und hier scheint es iregndwie sehr lange Wartezeiten für MRT und Rheumatologen Termine zu geben (die sagen etwas von 3 Monaten Wartezeit).
    Anfangs wurde ich nur mit Ibuhexal behandelt, bei den Blutwerten waren die Leukozyten immer etwas erhöht (zwischen 10000-11500) und ein D3 Mangel wurde festgestellt.

    Vor einem Monat wurde ien CT (HWS) und eine Ultraschalluntersuchung an der rechten Schulter durchgeführt, das CT war unaufällig, beim Sono wurde ein entzündeter Muskel festgestellt.
    Es wurde ausschliesslich nur das linke Schultergelenk untersucht.
    Schmerzen habe ich aber auch in der anderen Schulter und in beiden Oberarmen.
    Vergangene Woche wurde mir dann Merdol 4 mg wie folgt verordnet:
    2 Tage - 2x 4mg
    2 Tage - 1x 4mg
    2 Tage - 2x 2 mg

    Nach dem ersten Tag hat sich eine deutliche Besserung eingestellt, am 3 Tag ist es aber wieder leicht aufgeflaut ...
    Bin dann zu einem anderen Arzt und habe ihn direkt mit meinem Verdacht auf Polymyalgia rheumatica konfrontiert, dieser sagte dann das die Anfangsdosis viel zu niedrig wäre und mat mit dann Merdol 32mg verordnet.
    Ich habe jetzt heute morgen damit angefangen, allerdings kommt mir die Behandlungsdauer hier etwas seltsam vor insgesamt 9 Tage:
    3 Tage - 32mg
    3 Tage - 16mg
    3 Tage - 8mg

    Ist das nicht sehr ungewöhnlich? Habe gelesen das eine Behandlung von 1-3 Jahren angewendet wird und bei den 8mg nach 9 Tagen gleich auf Null kommt mier auch seltsam vor ...

    In letzter Zeit habe ich auch leichte Kreislaufprobleme wahrscheinlich durch die andauernden Schmerzen habe aber auch das Gefühl das sich Blut in den Unterschenkeln staut, (Gesichtsblässe und geäderte Augen) ist das normal?
    Mein Blutdruck ist innerhalb der 7 Monate von 120/80 zwischenzeitlich auf 130/90 angestiegen, allerdings nach der ersten Kortisonbehandlung war er wieder auf 120/80 ...

    Was haltet ihr davon, ist das jetzt nicht ungewöhnlich von der ärztlichen Behandlung her?
     
    #1 18. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2016
  2. Cluster

    Cluster Mitglied

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    Danke Kati, also, mir scheint es so eine Art Behandlung auf Verdacht zu sein ... die erste Medrol Behandlung hat wohl nicht angehalten weil diese zu gering dosiert war.

    Mich macht es nur etwas stutzig das die neue Kortison Behandlung auch sehr kurz gehalten wird (9 Tage) und wie gesagt von den letzten 3 Anwendungen mit 8mg gleich auf Null.

    Die Blutwerte waren seltsamerweise nicht besonders auffällig, die erste Kortisonbehandlung hat jedoch gleich eine deutliche Besserung gebracht (hat aber schnelle wieder abgebaut).

    Ich hatte bisher nie irgendwelche Erfahrungen mit Kortison und weil überall auf einen Behandlungszeitraum von mind. 1 Jahr hingewiesen wird macht mir das irgendwie Sorgen ...
    http://flexikon.doccheck.com/de/Polymyalgia_rheumatica

    Wegen dem Taubheitsgefühl in den Beinen und Kopfhautjucken habe ich auch schon an MS gedacht, momentan habe ich leider so ein Gefühl als wenn mich niemand ernst nimmt oder die Ärzte nicht damit umgehen können ...
     
  3. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

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    Hallo

    und herzlich willkommen hier. Hat denn dein HAusarzt eine Blutsenkung gemacht, bei Blutwerten?
    Für diagnosefindung ist ein Kortisonstoßbehandlung manchmal sinnvoll (deshalb nur kurz) wenn es wirkt und du deutliche Besserung hast, dann ist es entzündlich, wenn nicht so sehr, dann kommt es durch die Muskelverspannung.
    nun musst du erstmal abwarten, wie die Wirkung ist.
    Was passieren kann: das du nicht schlafen kannst, aufgedreht bist durch das Kortison, heißhunger bekommst. das geht dann alles danach wieder zurück.

    Gruß Meerli

    Was du brauchst ist Geduld
     
  4. Cluster

    Cluster Mitglied

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    Danke, ich werde mich wohl in Geduld üben müssen ;-)
    wegen Blutsenkung, ich sehe hier G.P.T, G.GT Werte:
    G.P.T. 34
    G.G.T. 20
    CRP <1
     
  5. Cluster

    Cluster Mitglied

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    war vorhin noch mal zum Hausarzt ...
    also die Blutsenkungsgeschwindigkeit wurde nicht untersucht!
    Er meinte ich soll in 10 Tagen wiederkommen, dann soll ein komplettes Blutbild incl. BSG gemacht werden usw. alle anderen Blutwerte sehen gut aus ...

    P.S.
    ich habe während der 3 Tagen Cortison Pause IbuTop Gel verwendet, hat etwas geholfen ...
    ist es sinnvoll während der Medrol Behandlung solche Gels direkt an der Schulter oder im Nacken anzuwenden oder besser während der Kortison Behandlung darauf zu verzichten?
    Habe einen empfindlichen Magen früher auch kleinere Geschwüre deshalb die Frage ...
    Viele Grüße
     
    #5 18. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2016
  6. Cluster

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    sehr gute Infos Danke, das mit der Milch wusste ich auch noch nicht ;-)
    Physio hab ich 16 Sitzungen gemacht, hat auch tatsächlich etwas geholfen (Needling, Elektro und Massagen)
    Von den Schmerzen her fing alles so an das ich nachts nicht mehr mit meinem Kopf auf meinen Armen liegen konnte, war mal eine bevorzugte Schlafstellung ...
    Dann ist alles auch im Nacken losgegangen, zieht bis in den Kopf rein und das ganze scheint sich von den Sehnen bzw. Muskeln zu übertragen ... zuletzt in die Oberarme und seit gestern auch bis Anfang Unterarm (Sehne oder Muskel stand richtig raus)
    Nacken kracht ziemlich, komme alleine nicht mehr in eine Jacke rein, Schmerzen sind hauptsächlich links ... rechts weniger
    Wie gesagt was mir Sorgen macht sind die Kreislaufsachen bzw. auch Schwindel bei Kopfbewegungen, in den Unterbeinen fühlt es sich an als wenn alles Blut dort staut ...
    Der Arzt hat auch noch mal den Blutdruck gemessen, der ist seit dem Cortison wieder auf Standard 120:80
    Bei der ersten Cortison Behandlung mit nur 8mg hat es auch ziemlich schnell angeschlagen über Nacht ...
    Ich wusste vorher gar nicht das es soviele Krankheitsbilder in Bezug auf Rheuma Entzündungen gibt das ist sicher nicht einfach rauszufimden auch MS uva. würde noch in Frage kommen.
    Falls es jetzt nicht besser wird bleibt mir wohl nur noch der Weg zur Notaufnahme, ich kann so nicht noch weitere Monate abwarten bis ein Termin frei wird ...
     
    #6 18. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2016
  7. Cluster

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    Danke Kati, es kann gut sein das ich in letzter Zeit etwas überreagiert habe ... also das googlen habe ich schon mal eingestellt ;-)

    Heute ist nun der 3. Tag der neuen Medrol Behandllung mit 32mg, es folgen noch 3x 16mg und zum Abschluss 3x 8mg.
    Ich habe zusätzlich das Ibuprofen Gel aüsserlich angewendet und gestern auch mein TENS Gerät ein paar mal verwendet.
    Alles in allem fühle ich mich seit gestern Abend besser, als wenn mein Akku wieder aufgeladen wurde ...
    die Schmerzen sind deutlich weniger geworden, Nacken und oberer Schulterbereich machen kaum noch Probleme,
    im linken Schultergelenk sind die Schmerzen auch zurückgegangen, wenn ich den Arm ruhig halte ist es OK, je nach Stellung (z.b. Jacke anziehen) oder kleiner Stoß gegen Ellenbogen lösen aber immer noch heftige stechende Schmerzen aus, für ca. 30 Sek. sehe ich dann Sterne ... aber Kreislauf ist soweit auch besser geworden.
    Was mir noch auffällt ist das ich relativ wenig Urin absetze obwohl ich ca. 2 L. Wasser pro Tag trinke
    und Ibuprofen Gel hilft gegen die Schmerzen wobei Voltatren Gel gar nichts nützt (könnte das beim weiteren lokalisieren helfen?)

    Ich werde morgen noch einmal zu einer anderen Ärztin gehen und sie bitten ein umfangreicheres Ultraschall der Schulter, Oberarm und ein Röntgen des kompletten Rückens zu verordnen (auch Blut BSG).
    L.G.
     
  8. Cluster

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    kann es sein das Cortison besser greift bei Bewegung und Beanspruchung der Muskeln?
    Vor 2 Tagen hab ich Rasen gemäht, erst die gerade Fläche mit dem Traktor, wir haben hier noch einen 30grad Hang ... den wollte ich erst auslassen und mich schonen, irgend etwas in mir drin sagte "mach es", habe dann mit einem Handmäher mit Antrieb ca. 100 mal von unten nach oben 5m hochgeschoben ... bei der Arbeit habe ich keinen Schmerz gespürt und habe ordentlich geschwitzt.
    Am nächsten Tag war es schon deutlich besser, gestern auch noch mal kehren vorm Haus.
    Der stechende Schmerz verschwindet langsam, es fühlt sich mehr und mehr wie ein Muskelkater mit Verspannung an.
    Letzte Nacht habe ich auch ziemlich heftig geschwitzt, ist das ein gutes Zeichen?

    Ab morgen kommen die letzten 3 Dosen von jeweils 8mg, insgesamt mit der ersten zu niedrig dosierten Behandlung komme ich dann auf 15 Tage Cortison ..
    Wäre es vieleicht besser wenn ich noch 3 Tage mit 4mg dranhänge bzw. ist das noch OK mit insgesamt 18 Tagen und dann ganz runter?
    Viele Grüße
     
  9. sexyhimpelchen

    sexyhimpelchen Mitglied

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    Hallo Cluster!
    Bei mir ist die PMR vor 4 1/2 Jahren über Nacht durch wahnsinnige Schmerzen im Nacken/Schulter/Oberarmenbereich u.Hüfte/Oberschenkelbereich ausgebrochen u.meine Entzündungswerte, d.h.CRP u. Leuco waren stark erhöht, aber die BSG 'nur 32'(normal bis 20). Habe Cortisoninfusion bekommen u. bin dann in der Rheumaklinik Sendenhorst mit Cortison u.MTX eingestellt worden.Zusätzlich habe ich Ibu 600 u.Docgel zum Einreiben genommen.
    Nachdem die erste Phase der Schmerzen vorbei war, bin ich mit Sport angefangen u. es hat mir gut getan, weil sich die Steifigkeit für ein paar Stunden reduzierte.Habe dann die ersten 2 Jahre 5x die Woche Fitness betrieben u. gemerkt, dass sich meine Muskeln lockerten u. konnte somit mein Cortison u.nachher Arava immer mehr reduzieren.

    Wer weiß, vielleicht hat bei Dir das Rasenmähen ja auch eine Lockerung deiner Muskulatur bewirkt, wenn es nicht in Stress ausgeartet ist.....immer schön locker bleiben!:top:

    Gruss SH
     
  10. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Cluster,

    ich hab jetzt zwar nicht die selbe Diagnose, wie du, aber meine entzündliche rheumatische Erkrankung - Mischollagenose betrifft auch Bindegewebe, Sehnen, Gefässe und Muskeln.

    Wenn ich da akute Entzündungen habe, in einem Schub und Krankheitsaktivität stecke, so würde die von dir geschilderte Arbeit/Gartenarbeit bei mir trotz Cortison keineswegs zu einer Verbesserung führen, sondern das Gegenteil bewirken. Wahrscheinlich könnte ich die Arbeiten da aber nicht mal ausführen, aber würde ich mich dazu zwingen, was ich zu Anfang meiner Erkrankung und noch ohne Wissen und Erfahrung einige male versucht hatte, passiert das was ich schilderte.

    Bist du sicher, das du zu der Zeit entzündete Muskeln hattest ? Womöglich handelte es sich ja um Schmerzen durch Verspannungen, Haltungsfehler, degenerative Veränderungen oder ähnliches.

    Achso, was ich noch sagen wollte, also den Nachtschweiss, nächtliches schwitzen habe ich, wenn meine Erkrankung aufflammt, ich mehr Entzündungen habe, heisst wenn meine Erkrankung aktiver wird. Das nächtliche Schwitzen muss also nicht zwangsläufig ein gutes Zeichen sein und die Muskelkater ähnlichen Schmerzen und grippeähnlich fühlende Symptome, Gliederschmerzen und Co kenne ich auch bei vermehrter Krankheitsaktivität meiner rheumatischen Erkrankung = folglich deshalb bei mir auch kein gutes Zeichen !
     
    #10 24. April 2016
    Zuletzt bearbeitet: 24. April 2016
  11. Cluster

    Cluster Mitglied

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    habe jetzt 6 Tage nach absetzen vom Cortison einen Bluttest machen lassen
    Blutsenkgeschwindigket: <2
    Leukozyten: 18260 (vorher 10000-12000)

    Kann die Erhöhung auch durch das Cortison kommen?
    Die Schmerzen sind nicht mehr so stechend eher dumpf nicht mehr so stark, verwende momentan ca. eine halbe Tube ibuprofen Gel pro Tag.
     
  12. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Cluster,

    ja, durch/bei Cortisineinnahme kan es zur Erhöhung der Leukozyten kommen.

    Guck auch mal dazu hier:
    Quelle: http://www.internisten-im-netz.de/de_leukozyten_1371.html
     
  13. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Cluster, ich stolpere gerade über die halbe Tube Ibuprofen-Gel pro Tag :eek:. Du weißt schon, dass es bei dem Gel eine Höchstdosis pro Tag gibt?
    Da bist du mit einer halben Tube, selbst bei einem kleinen Inhalt von 50gr pro Tube, ganz ordentlich drüber.

    Lg Clödi.
     
  14. Cluster

    Cluster Mitglied

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    habe jetzt 1 Monat nach der Cortison Stosstherapie nochmal einen Bluttest machen lassen ...
    die Leukozyten sind von 18000 auf 15000 runtergegangen, aber kann das immer noch vom Cortison kommen nach einem Monat das die Leukos noch so hoch sind?
    Viele Grüße
     
  15. Cluster

    Cluster Mitglied

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    von den Symptomen her hat sich nun alles in Richtung Borreliose bewegt .. hatte auch vor 5 Jahren mal einen Zeckenbiss (blieb unbehandelt, keine Symptome danach, Zecke am Bauch ist fast von selbst abgefallen).
    Oktober letzen Jahres eine Grippeimpfung, damit gingen die Muskelentzündungen auf jeden Fall richtig los ...
    Momentan starkes Kopfhautjucken, Nackenmuskelentzündung, Schultern, Kribbeln Taubheitsgefühl in den Beinen und Füßen, Augen haben sich geädert ...
    Es wurden 2 Borreliose Tests gemacht, beide negativ, die Leukozyhen waren kurzfristig wieder auf 10000 dann wieder hoch auf 14000. BSG normal, im Blut sonst keine Auffälligkeiten.
    Ich lasse heute noch einen kostenpflichtigen LTT Borreliose Test machen.
    Was denkt ihr, könnte es eine verschleppte bzw. chronische Borreliose sein oder sollte ich besser noch in andere Richtungen untersuchen lassen?
     
  16. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    @Cluster

    Es gibt keinerlei Belege für die Option einer Borreliose ohne Nachweis von serologischen Veränderungen!


    Was das genau heißt, weißt Du sicher selbst besser, für mich klingt das Alles sehr vage.
    Ein Zeckenstich ist keine Krankheit und benötigt nicht per se eine Behandlung, sondern nur dann, wenn entweder ein so genanntes Erythema migrans oder eine sonstige lokale Entzündung auftritt oder es später zu eindeutigen Hinweisen auf eine Folge des Zeckenstichs (z. B. eine Borreliose, die es durchaus gibt!) kommt.
    Aber auch dann zeigt sich die Serologie typischerweise positiv.

    Zum LTT sage ich lieber nur soviel: dieser Test ist nicht validiert, das bedeutet, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass das, was er zu messen vorgibt, "wahr" ist.


    Gruß, Resi.
     
  17. Cluster

    Cluster Mitglied

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    Danke Resi, aber meine Symptome passen eigentlich nicht mehr zu einer Muskelverspannung ... oder etwa doch?

    - wechselnde Muskelschmerzen und knacken (Schultern, Nacken, Rücken, rechtes Knie, Dauemballen, kleiner Finger)
    - Schmerzen an Unterarm Sehnen
    - gelegentlich Muskelzuckungen Schulter, Arm
    - Kopfschmerzen, Kophautjucken, Entzündung
    - Augen geädert
    - Schmerzen ziehen vom Nacken in den Kopf hinter den Ohren
    - Schluckbeschwerden Rachen, Musekelschmerzen Lymphknoten Hals
    - Kribbeln Arme, Beine zeitweise Gefühl wie Gummibeine, Taubheitsgefühle
    - leicht erhöhter Blutdruck 90/120
    - Druck unter den Rippenbogen und an den Seiten
    - Gefühl eines verminderten Atemvolumens
    - Magendruck, Luft aufstossen Übelkeit
    - Kreislaufschwäche bei Schüben
    - lang anhaltende Erschöpfung und Müdigkeit
    - Schmerzen beim Haarekämmen
    - Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, leichter Ohrendruck und piepen
    - heftige nächtliche Schweißausbrüche (Kopf, Oberkörper)
    - Panikattacken, Stimmungsschwankungen
    - Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses, Konzentrationsstörungen
    - leichte Orientierungsstörungen
    - Alkoholunverträglichkeit
    - Libidostörung, Libidoverlust
     
  18. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Ich weiß nicht, wozu Deine Symptome passen - wie sollte ich?
    Mir ist nur unklar, wie Du auf eine Borreliose kommst, zumal Du selbst schreibst, dass zweimalige "Borreliosetests" negativ waren.....
     
  19. Cluster

    Cluster Mitglied

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    die Symptome treffen zu ...

    Über 75 % der Patienten mit chronischer Lyme-Borreliose haben einen negativen ELISA
    http://www.borreliose.de/html/index.php?name=Sections&req=viewarticle&artid=82&page=1


    ich möchte euch aber gerne fragen, in welche andere Richtung mit ähnlichen Symptomen ich noch überprüfen sollte und mit welchen Mitteln (Tests)?
     
  20. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Na, wenn Du es sagst.....UND die Selbsthilfegruppe :top:

    Deine Symptome sind vielfältig und allesamt unspezifisch - aber wenn Du von einer Borreliose überzeugt bist, wirst Du sicher jemanden finden, der diese auch behandelt......