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MTX: wie lange? positive Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von abebw1, 15. Juni 2014.

  1. abebw1

    abebw1 Neues Mitglied

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    Hallo an alle!
    Ich bin Andrea und neu im Forum.
    Ich hatte im März 2014 die Diagnose rheumatoide Athritis mitgeteilt bekommen. Aufgrund der Entzündungen wurde eine Stoßtherapie mit Cortison vorgenommen. Ab Mai 2014 bekam ich das Medikament MTX 15 mg pro Woche in Tablettenform verordnet. Ich hatte vor der ersten Einnahme wirkliche Angst gehabt, was passieren könnte aber glücklicher Weise kam nichts. Bis heute habe ich keinerlei Nebenwirkungen verspürt. Das Cortison konnte ich ausschleichen lassen und derzeitig nehme ich nur MTX. Ich habe nach ca. 3 Wochen eine Besserung verspürt und von Woche zu Woche werden die Beschwerden weniger. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr viel darüber gelesen habe und mein Leben teilweise umgestellt habe. Vielleicht hab ich es dieser Umstellung zu verdanken, dass ich keine Schmerztabletten nehmen muss bzw. nehme. Ein bisschen von den noch leichten Schmerzen stecke ich so weg. Ich möchte Euch gerne ein paar Erfahrungswerte weiter geben und hoffe, dass sie für Euch von Nutzen sind. Ich mache jeden 2. Tag Nordic Walking oder fahre Fahrrad. Das ganze ca. 1 Stunde. Ich habe kein Schweinefleisch, Innerein und Eier mehr gegessen. Über wo viel Arachidonsäure drin ist sollte man verzichten. Ich nehme Murmeltiersalbe und reibe damit die betroffenen Stellen ein. Hat eine gute Wirkung und lindert auch Beschwerden. Und jetzt was zum Schmunzeln: Ich esse täglich so um die 2 rote Zwiebeln roh auf der Stulle oder zum Salat. Zwiebeln haben mit die wertvollsten Vitamine und sind gleichzeitig Entzündungshemmer. Dann ist sehr zu empfehlen, Beerenfrüchte in Form von Himbeeren und Brombeeren.
    Bisher habe ich damit gute Erfahrungen gemacht.

    Den Beipackzettel vom MTX habe ich nicht gelesen. Meine Rheumaärztin hat mich aufgeklärt und ich wollte mich damit nicht weiter aufreiben. Durch engmaschige Untersuchungen kann man rechtzeitig Nebenwirkungen erkennen und denen entgegenwirken. Mein Ziel ist es, so wenig Tabletten wie möglich nehmen zu müssen und mich dabei an Regeln halten. Rauchen und Alkohol ist dabei ein TABU.

    LG und gute Besserung an alle
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @abebw1

    Herzlichen Glückwunsch :)
    Ich finde es prima, dass Du so einen positiven und erfolgreichen Weg für Dich gefunden hast; das klingt alles sehr gut, auch wenn unglücklicherweise nicht alle Betroffenen so leicht beschwerdearm bis -frei werden.
    Möge es möglichst lange so ermutigend weiter gehen.

    Liebe Grüße von der Frau Meier
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo abebw1,
    herzlich willkommen hier im Forum! :)
    Danke für deinen Erfahrungsbericht, ich freue mich für dich und mit dir, dass es dir mit dem MTX so gut ergeht und du mit so leistungsfähig sein kannst. :top:

    Mir ist das leider nicht so gelungen; auch wenn ich das MTX gut vertrage, es hat nicht ausgereicht. Der Verzicht auf verschiedene entzündungsfördernde Lebensmittel zeigt bei mir keinen Unterschied und die Murmeltiersalbe hält bei mir auch nicht das, was es verspricht. Ich hab schon so viel ausprobiert, was mir andere empfohlen haben, hat alles nichts oder nicht viel geholfen. Ich muss meine eigenen Erfahrung für mich verwerten.
    Trotzdem freue ich mich über deine positive Rückmeldung!
    Weiterhin alles Gute! :vb_cool:
     
  4. MonaL

    MonaL Mitglied

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    Infekte unter MTX

    Wie sind denn eure Erfahrungen mit der Infekt-Anfälligkeit unter MTX? Das macht mir am meisten Sorgen.
    Ich nehme seit genau vier Monaten Quensyl, aber leider sind nicht alle Entzündungen zurückgegangen. Nun steht wieder MTX im Raum. Sulfasalazin ist bei den Ärzten offenbar nicht so beliebt. Warum, weiß ich nicht. Ich persönlich habe Angst vor MTX, weil ich unter der beginnenden Behandlung damit eine Lungenentzündung bekommen hatte. Das war keine MTX-Lunge, aber das MTX hat mir wohl in der Erkältungszeit den Rest gegeben. Ständig heftige Erkrankungen der Bronchien möchte ich nicht haben. Wie seht ihr das?
    Mona
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ich wundere mich sehr, dass ich trotz MTX und Humira höchstens mal im Winter einen leichten Schnupfen hab, mehr nicht. Wo doch so oft von vermehrten Infektionen unter Immunsuppressiva berichtet wird.
     
  6. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Ich vertrag MTX sehr gut und Infekte hatte ich seit Medikationsbeginn (vor 4,5 Monaten) noch keine.
     
  7. planta

    planta Neues Mitglied

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    ich spritze seit August 2013 MTX und es geht mir sehr gut damit. Seit März 2014 spritze ich 7,5 mg/ Woche und brauche nichts zusätzlich. Ich bin überzeugt, dass eine Ernährungsumstellung auf basenlastige Lebensmittel dazu beigetragen hat, dass ich das MTX reduzieren konnte. Ich kann das zwar nicht immer durchziehen, manchmal muss ich einfach "sündigen", und das merke ich dann schon bald. Dann fängt das eine oder andere Gelenk wieder an zu schmerzen und ich kehre reumütig zu Obst und Gemüse zurück.

    planta
     
  8. planta

    planta Neues Mitglied

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    ach so, das hab ich vergessen: Infekte hatte ich in der ganzen Zeit auch keine.
     
  9. Sinela

    Sinela Bekanntes Mitglied

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    Ich hatte weder Infekte als ich das MTX 15 mg genommen habe (musste ich leider wegen Nebenwirkungen im Magen/Darm-Bereich nach 9 Monaten absetzen) noch jetzt mit Arava 20 mg.
     
  10. frieda89

    frieda89 Neues Mitglied

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    Ich hatte 1 jahr mtx....immer in Kombination zb mit humira oder enbrel....bekomme nun fast 3 Jahre cortison jetzt aber geringe Dosis und verschiedene immunsuppressiva...ich bin nicht öfter krank als andere...so 2 mal im jahr...nur auffällig ist, das die Erkältungen Stärker jetzt sind und sich länger hinziehen...ansonsten arbeite ich mit kranken Menschen und komm ganz gut zurecht...trotz geschwächten Immunsystem...
     
  11. charsy19

    charsy19 Registrierter Benutzer

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    Ich nehme MTX und Mab-Thera...Anfangs 15mg MTX,mußte nach einem Jahr erstmal abgesetzt werden,da sich Blaseninfekte häuften.Daraufhin bekam ich eine
    Imunisierung für den unteren Bereich,und nur 7,5 mg MTX..und seitdem geht es ganz gut.Nehme an den Impfungen teil(Influenza,Pneumokokken) auf ärztliche Anratung da ich in jungen Jahren eine Herzbeutelentzündung hatte,und 2001/2 ein Herzklappenersatz.

    Ich denke das jeder für sich Therapien ausprobieren sollte,denn es reagiert auch jeder anders auf Therapien/Medikamente.

    Was dem einen gut tut...muß dem anderen nicht helfen!!!

    Liebe Grüße,

    Charsy19:)
     
  12. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    Ich nehme seit 2003 MTX, bisher immer als Tabletten, im Laufe der Jahre in verschieden hoher Dosierung, je nach Krankheitsaktivität (ich habe ein Churg-Strauss-Syndrom, das ist eine nekrotisierende Vaskulitis). Ich vertrage es recht gut, und es hilft mir bisher auch sehr gut.
    Liebe Grüsse,
    Ruth
     
  13. Jevers

    Jevers Neues Mitglied

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    MTX seit Ende April

    Hallo Zusammen,

    ich bin auch noch relativ neu dabei.
    Ich nehme jetzt seit dem 24. April MTX 15 mg. Bin von Tabletten auf Spritzen umgestiegen da ich die besser vertrage. Von den Tabletten ist mir immer so schlecht geworden.
    Ich nehme jetzt Freitag die 13. Einheit. Aber von irgendeiner Besserung merke ich nichts. Aber muss denn nicht bald eine Besserung eintreten? Meine Blutwerte so wie die starken Schmerzen sind nach wie vor sehr schlecht.
    Seit 2 Wochen nehme ich jetzt noch 30 mg Kortison. Nun geht es mir was die Schmerzen angeht viel besser. Aber ich frage mich jetzt, wie mein Rheumatologe es feststellen will ob und wann das MTX wirkt. Vor allem, wenn es nicht wirkt, möchte ich es eigentlich auch nicht weiter nehmen.

    Wann hat es bei euch angefangen zu wirken? Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig.

    Viele Grüße
    Janine
     
  14. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Janine,
    nach über 3 Monaten sollte man schon mal wenigstens eine kleine Besserung verspüren, auch wenn es länger dauern kann, bis das MTX seine Wirkung entfaltet. Vielleicht brauchst du auch eine höhere Dosis, wenn du noch 30 mg Cortison brauchst, denn so reicht es einfach nicht und soviel Cortison solltest du längerfristig nicht nehmen.
    Bei mir hat es nach 8 Wochen gewirkt, aber erst, nachdem von 10mg auf 15 mg erhöht worden ist. Dann konnte ich das Cortison auch wieder reduzieren.
    Es kommt aber auch vor, dass etwas gar nicht wirkt, dann muss man nach was anderem suchen.