Solveig
Aktives Mitglied
Hallo Zusammen,
Es gibt schon einige Themen, in denen Verstimmungen als Nebenwirkung von MTX beschrieben und diskutiert werden. Offenbar ist es gar nicht so selten, obwohl die Ärzte das nicht gern zugeben...
Auch ich bleibe davon leider nicht verschont und wollte fragen, wie ihr damit umgeht? Ich durfte vor ca. einem Jahr die Dosis reduzieren, wir mussten aber nach 8 Monaten wieder hoch, weil ich zwei entzündete Gelenke hatte. Diese 8 Monate waren das Paradis! Endlich hatte ich mich wieder erkannt (mit 5 mg weniger). Wieder motiviert und unternehmungslustig. Ich hatte nicht gemerkt, wie schlecht es mir die ganze Zeit ging. Nach 3 Wochen höherer Dosierung fängt nun das ganze Spiel von vorne an. Es ist mir alles zuviel, Unvorhergesehenes ist zuviel, Arbeit ist zuviel, egal wie wenig es ist, mit Freunden abmachen ist zuviel, keine Lust auf meine Hobbys, ich fühle mich ständig überfordert und könnte wegen Kleinigkeiten anfangen zu heulen oder herum zu toben. Ich bin für meine lieben Mitmenschen und für mich eine Zumutung (und wenn ich mir weniger vornehme, ist mir langweilig und es deprimiert mich auch).
ABER: MTX hilft nun mal wirklich sehr gut. Mit der höheren Dosierung bin ich 100% beschwerdefrei - von dieser blöden Verstimmung abgesehen. Auf eine Basistherapie umzusteigen, von der ich nicht weiss, ob sie gleich gut hilft, mag nicht nicht unbedingt umsteigen.
Hat jemand ein paar Tipps, wie ich diesen Zustand erträglicher machen könnte? Johanniskraut geht ja mit MTX nicht, und andere Psychopharmaka können doch nicht die Lösung sein !??
Viele liebe Grüsse,
Solveig
Es gibt schon einige Themen, in denen Verstimmungen als Nebenwirkung von MTX beschrieben und diskutiert werden. Offenbar ist es gar nicht so selten, obwohl die Ärzte das nicht gern zugeben...
Auch ich bleibe davon leider nicht verschont und wollte fragen, wie ihr damit umgeht? Ich durfte vor ca. einem Jahr die Dosis reduzieren, wir mussten aber nach 8 Monaten wieder hoch, weil ich zwei entzündete Gelenke hatte. Diese 8 Monate waren das Paradis! Endlich hatte ich mich wieder erkannt (mit 5 mg weniger). Wieder motiviert und unternehmungslustig. Ich hatte nicht gemerkt, wie schlecht es mir die ganze Zeit ging. Nach 3 Wochen höherer Dosierung fängt nun das ganze Spiel von vorne an. Es ist mir alles zuviel, Unvorhergesehenes ist zuviel, Arbeit ist zuviel, egal wie wenig es ist, mit Freunden abmachen ist zuviel, keine Lust auf meine Hobbys, ich fühle mich ständig überfordert und könnte wegen Kleinigkeiten anfangen zu heulen oder herum zu toben. Ich bin für meine lieben Mitmenschen und für mich eine Zumutung (und wenn ich mir weniger vornehme, ist mir langweilig und es deprimiert mich auch).
ABER: MTX hilft nun mal wirklich sehr gut. Mit der höheren Dosierung bin ich 100% beschwerdefrei - von dieser blöden Verstimmung abgesehen. Auf eine Basistherapie umzusteigen, von der ich nicht weiss, ob sie gleich gut hilft, mag nicht nicht unbedingt umsteigen.
Hat jemand ein paar Tipps, wie ich diesen Zustand erträglicher machen könnte? Johanniskraut geht ja mit MTX nicht, und andere Psychopharmaka können doch nicht die Lösung sein !??
Viele liebe Grüsse,
Solveig