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MTX und Schwangerschaft

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von Vicky1307, 20. September 2013.

  1. Vicky1307

    Vicky1307 Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben!

    Mein Mann und ich versuchen seit einem Jahr schwanger zu werden! Eigentlich habe ich mir das ganze nicht so problematisch vorgestellt und dachte es würde schneller klappen. Vor einem Jahr habe ich MTX abgesetzt und nehme momentan einmal im Monat Roactemra (davor Cimzia, wirkte nun aber nicht mehr) und nehme täglich die Höchstdosis Salazopyrin. Außerdem brauche ich Aprednislon. Die Dosis variiert ganz nach meinem Zustand. Momentan geht es mir leider wieder ziemlich schlecht.

    Meine Ärztin ist der Überzeugung, dass der Grund warum ich nicht schwanger werde, daher kommt, dass meine Entzündung momentan wieder sehr aktiv ist. Jetzt dürften sie im Spital mit Prof. Smolen zusammen irgendwie zu der Erkentniss gekommen sein, dass die Frauen erschwert schwanger werden, wenn sie alle möglichen Medikamente im Vorhinein absetzen. Deswegen haben sie jetzt beschlossen den Patienten die Entscheidung selbst zu überlassen ob sie MTX bis zum Eintritt einer Schwangerschaft nehmen wollen oder nicht. Natürlich habe ich diesbezüglich so meine Bedenken, spiele aber zwischenzeitlich doch mit dem Gedanken das Medikament wieder einzunehmen. Hat irgendjemand MTX bis zum Eintritt einer Schwangerschaft genommen? Wenn ja wie erging/geht es dem Baby/Kind?

    Bin über jede Info sehr dankbar!

    Liebste Grüße

    Vicky
     
  2. Trotzkopf

    Trotzkopf Registrierter Benutzer

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    Hallo Vicky,

    ich bin unter MTX schwanger geworden,aktuell in der 7.Woche und mache mit meinem Mann gerade das schlimmste durch wegen dem MTX.bei mir hieß es vor einem Jahr das ich absolut unfruchtbar bin und nur auf dem künstlichen Wege schwanger werden könnte.Und dann kam auch noch Rheuma dazu.verhütet mit der Pille habe ich nie,allerdings um die fruchtbare Zeit immer Kondome benutzt oder erst gar keinen Sex gehabt.Nun ja,im Urlaub letzten Monat war es dann vorbei mit dem Acht geben und mitgebracht haben wir dieses kleine Wunder.es ist ein absolutes Wunschkind ,wie lange haben wir es versucht bevor die Diagnosen gestellt wurden aber freuen können wir uns jetzt nicht.diese furchtbare Angst das mit dem Embryo etwas nicht stimmt ist so enorm.ich weiß nicht ob du dir dessen bewusst bist .Gott sei dank habe ich MTX in den letzten zwei Monaten nur zweimal gespritzt,also nur einmal in der Schwangerschaft.ich war lange krank und im Urlaub hatte ich keine Möglichkeit das MTX kalt zu lagern.ich sage ganz klar,hätte ich es regelmäßig genommen stände meine Entscheidung fest....Abbruch.Aber selbst jetzt ist die Angst so groß ,denn MTX hat ein Langzeitdepot.willst du eine Behinderung wirklich riskieren? Die Chance ist dreimal höher als bei gesunden Frauen.Natürlich ist es in vielen Fällen gut ausgegangen aber du oder ich können auch zu der anderen Seite der Medaille gehören.Überlege dir gut was du machst,ich würde mir diese Frage nicht stellen.

    Liebe Grüsse