Hallo,
bei mir wurde im letzten Jahr cP diagnostiziert.
Mein rechter Fuß war angeschwollen, ein Zehengelenk schmerzempfindlich und nach einer Blutuntersuchung und Röntgenaufnahme meinte der Arzt in der Rheumaambulanz, das wäre eindeutig cP.
Daraufhin erfolgte die Behandlung mit Cortison (erst 5 mg, dann runter auf 2,5 mg, seit ca. 2 Monaten ausgeschlichen) sowie mit 15 mg MTX wöchentlich in Tablettenform, 24 Stunden später Folsäure.
Anfangs war ich wegen des MTX schon ein wenig aufgeregt, aber dann passierte nichts, und die ersten Wochen lief alles glatt.
Dann stellte ich fest, dass ich plötzlich Beschwerden hatte, die vorher nicht oder nicht in dem Ausmass vorhanden waren: meine Fingergelenke fingen an zu schmerzen, keine Schwellungen, mein Fuß war mittlerweile wieder völlig in Ordnung.
Dann wurde mir regelmäßig 1 - 2 Tage nach MTX-Einnahme übel.
Ich bekämpfte das mit MCP-Tropfen.
Zusätzlich bekam ich starke Blähungen, Oberbauchschmerzen und irgendwann fingen dann auch Brustschmerzen an und ich bekam Symptome, die eindeutig in den Bereich der Psychosomathik fielen. Der einzige der das erkannte war mein Orthopäde, der mir natürlich nicht helfen konnte.
Leider machte ich in dieser Zeit auch die ersten negativen Erfahrungen mit den Ärzten.
Meine Hausärztin machte dreimal EKG und meinte, es wäre alles in Ordnung. Vom MTX käme das nicht, was es wäre wüßte sie aber auch nicht.
Der Rheumatologe ging überhaupt nicht auf ein Gespräch ein sondern meinte ich solle meine Psyche in Ordnung bringen.
Auf die Frage, Wie?, bekam ich die Antwort, das Wartezimmer sei voll. Ich war außerhalb eines regulären Termins dort.
Mir ging es immer schlechter. Ich sah plötzlich alles schwarz, hatte keinen Spaß mehr, war sehr aufbrausend und teilweise kannte ich mich selbst nicht mehr. Ich fing an, die Spaziergänge mit meinem Hund zu hassen(Hallo?)
Meine Arbeitskollegin meinte, sie hätte richtig Angst, ich wäre plötzlich ganz anders, so negativ. So würde sie mich gar nicht kennen.
Dann bekam ich eine Erkältung und habe auf Anraten meiner Hausärztin das MTX abgesetzt. Und was geschah? Mir ging es täglich besser, ich habe keine Schmerzen, keine Beschwerden sonstiger Art und irgendwie fühle ich mich wieder wie ich.
Mitte Juni habe ich wieder Termin beim Rheumatologen. Ich traue mich gar nicht, ihn davon in Kenntnis zu setzen, aber muss ja sein. Nur jetzt frage ich mich, gibt es Alternativen zu MTX?
Ich hatte früher eigentlich keine Beschwerden außer gelegentlich mal Nackenverspannungen (ich bin Schreibkraft seit 34 Jahren, 8 Std. täglich), einen Bandscheibenvorfall und seit einigen Jahren eine Arthrose in der rechten Schulter.
Aber nie solche Beschwerden oder Schmerzen wie man hier im Forum liest.
Sollte ich vielleicht abwarten ob ich überhaupt nochmal Beschwerden bekomme?
Im Röntgenbild wären angeblich schon Defekte in den Finger- und Zehengelenken zu sehen.
Wäre schön, wenn ich hier Ideen bekäme. Ich habe auch schon gedacht, ob ich MTX vielleicht mal spritze?
Vielen Dank fürs Lesen,
Freakind
bei mir wurde im letzten Jahr cP diagnostiziert.
Mein rechter Fuß war angeschwollen, ein Zehengelenk schmerzempfindlich und nach einer Blutuntersuchung und Röntgenaufnahme meinte der Arzt in der Rheumaambulanz, das wäre eindeutig cP.

Daraufhin erfolgte die Behandlung mit Cortison (erst 5 mg, dann runter auf 2,5 mg, seit ca. 2 Monaten ausgeschlichen) sowie mit 15 mg MTX wöchentlich in Tablettenform, 24 Stunden später Folsäure.
Anfangs war ich wegen des MTX schon ein wenig aufgeregt, aber dann passierte nichts, und die ersten Wochen lief alles glatt.
Dann stellte ich fest, dass ich plötzlich Beschwerden hatte, die vorher nicht oder nicht in dem Ausmass vorhanden waren: meine Fingergelenke fingen an zu schmerzen, keine Schwellungen, mein Fuß war mittlerweile wieder völlig in Ordnung.

Dann wurde mir regelmäßig 1 - 2 Tage nach MTX-Einnahme übel.
Ich bekämpfte das mit MCP-Tropfen.
Zusätzlich bekam ich starke Blähungen, Oberbauchschmerzen und irgendwann fingen dann auch Brustschmerzen an und ich bekam Symptome, die eindeutig in den Bereich der Psychosomathik fielen. Der einzige der das erkannte war mein Orthopäde, der mir natürlich nicht helfen konnte.

Leider machte ich in dieser Zeit auch die ersten negativen Erfahrungen mit den Ärzten.

Meine Hausärztin machte dreimal EKG und meinte, es wäre alles in Ordnung. Vom MTX käme das nicht, was es wäre wüßte sie aber auch nicht.
Der Rheumatologe ging überhaupt nicht auf ein Gespräch ein sondern meinte ich solle meine Psyche in Ordnung bringen.
Auf die Frage, Wie?, bekam ich die Antwort, das Wartezimmer sei voll. Ich war außerhalb eines regulären Termins dort.
Mir ging es immer schlechter. Ich sah plötzlich alles schwarz, hatte keinen Spaß mehr, war sehr aufbrausend und teilweise kannte ich mich selbst nicht mehr. Ich fing an, die Spaziergänge mit meinem Hund zu hassen(Hallo?)

Meine Arbeitskollegin meinte, sie hätte richtig Angst, ich wäre plötzlich ganz anders, so negativ. So würde sie mich gar nicht kennen.
Dann bekam ich eine Erkältung und habe auf Anraten meiner Hausärztin das MTX abgesetzt. Und was geschah? Mir ging es täglich besser, ich habe keine Schmerzen, keine Beschwerden sonstiger Art und irgendwie fühle ich mich wieder wie ich.
Mitte Juni habe ich wieder Termin beim Rheumatologen. Ich traue mich gar nicht, ihn davon in Kenntnis zu setzen, aber muss ja sein. Nur jetzt frage ich mich, gibt es Alternativen zu MTX?

Ich hatte früher eigentlich keine Beschwerden außer gelegentlich mal Nackenverspannungen (ich bin Schreibkraft seit 34 Jahren, 8 Std. täglich), einen Bandscheibenvorfall und seit einigen Jahren eine Arthrose in der rechten Schulter.

Aber nie solche Beschwerden oder Schmerzen wie man hier im Forum liest.
Sollte ich vielleicht abwarten ob ich überhaupt nochmal Beschwerden bekomme?
Im Röntgenbild wären angeblich schon Defekte in den Finger- und Zehengelenken zu sehen.
Wäre schön, wenn ich hier Ideen bekäme. Ich habe auch schon gedacht, ob ich MTX vielleicht mal spritze?
Vielen Dank fürs Lesen,
Freakind
Von wegen. Genau das Gegenteil trat ein. Bekam Durchfall, mußte stark erbrechen,und hatte hohes Fieber.

