MTX oder Cortison?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Miss Sunshine, 4. März 2019.

  1. Miss Sunshine

    Miss Sunshine Neues Mitglied

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    Hallo liebe Community,

    bin noch neu hier und muss mich erst in die Themen reinfinden. Bei mir steht auch noch nicht ganz fest was ich habe - der Rheumatologe checked gerade auf Rheuma, kann aber alles mögliche sein. Habe seit 3 Jahren starke Gelenkschmerzen, insbesondere in den Finger- und Handgelenken, denke aber das kommt durch mehrere nicht richtig auskurierte Infekte (evtl Pfeiff. Drüsenfieber), da es genau danach anfing.

    Hab jetzt schon fast ein halbes Jahr Cortison (Dexamethason) genommen wegen einer Rückenmarksgeschichte - komme aber trotz dass ich auf 0,5mg runter bin nicht davon los. Glaube sogar 0,25mg würd noch gehen. Nach jedem Absetzversuch (bzw Ausschleichversuch) habe ich so massive Schmerzen, ganz besonders Gelenkschmerzen, dass ich es wieder nehmen muss.

    Das Gute: meine Gelenkschmerzen und die Erschöpfung gehen unter Dexa sofort weg. Habe ich quasi „nebenbefundlich“ festgestellt.

    Das Schlechte: habe viele Nebenwirkungen! Habe Angst, Corti auf Dauer zu nehmen!

    Rheumatologe möchte mir nun auf Verdacht MTX geben um vom Dexa runter zu kommen.

    Was meint ihr? Nach alldem was ich lese hat MTX doch auch ganz schöne NW... oder mal auf einen Versuch ankommen lassen?
     
  2. francop

    francop Registrierter Benutzer

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    Hi,

    das sind ja beides von der Sache unterschiedliche Medikamente. a)Klassischer Entzündungshemmer und b) Basismedikament...was was ist und wofür ist ja hier unter Medikamenten gut beschrieben

    Wie immer ist es eine Frage der Dosis, die Mengen an Cortison die du nimmst sind ja auch dauerhaft o.k....denke da ist deine Angst unbegündet....einzig wichtig: due solltest dich peinlich genau an die Anweisung deines Arztes halten

    Metex gibt es in Tablettenform oder Spritze, bei den meißten ein wirksames Präperat und gut erforscht....braucht aber auch etwas Zeit bis es wirkt (meine 6 Wochen waren das damals)

    Ich hatte lange Zeit MTX und Prednisolon als Tablette genommen und bin da lange mit gut zurecht gekommen was das Rheuma betrifft aber Probleme mit Übelkeit, die ich mit Omep und Folsäure unter Kontrolle hatte.

    In den Jahren hatte ich nun zwei weitere Medikamente...MTX hab ich als sehr stark empfunden.

    Was hat mir geholfen? Ich war relativ schnell in der ersten Reha und den dazugehörigen Patientenschulungen, Schmerztherapein, Gruppengesprächen usw...das hat mir als Ratiodenker durchaus geholfen um zu verstehen was da mit mir passiert und welche Medies machen....und auch Soprgen konkret vor Cortison genommen (in der Dosis)

    Grundsätzlich glaube ich, dass es wichtig ist dem Arzt zu vertrauen und Sorgen/Befürchtungen direkt anzusprechen....Gibt da durchaus Alternativen in den Basismedikamenten und Kombinationen und auch immer die Chance auf eine 2.Meinung
     
    #2 4. März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2019
  3. lieselotte08

    lieselotte08 Aktives Mitglied

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    Hallo Miss Sunshine, ich hab jetzt 22Jahre Kortison genommen und tue es noch, bis jetzt ging es gut, solange ich die Erhaltungsdosis genommen habe. Höher dosiert ist bei mir, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Aber wenn du auch mit einer kleinen Dosis auskommst, ist es Vielleicht besser, die weiter zu nehmen als Schäden durchs Rheuma zu kassieren.
    Liebe Grüße
    Lieselotte
     
  4. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    NUr allein mit Cortison,sind Schäden durch Rheuma nicht gebannt-dafür gibt es die Basistherapien
     
  5. francop

    francop Registrierter Benutzer

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    Denke so pauschal sollte man das nicht sagen....aber wenn der Arzt schin eine Basistherapie vorschlägt hat er gute Gründe
     
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