Mtx oder Biolokiaka was ist besser

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Stefaniebecker2811!, 22. Februar 2021.

  1. Stefaniebecker2811!

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    Eins davon muss ich wohl jetzt mal nehmen weil habe mich immer davor gestreubt. Nur mittlerweile geht's mir so schlecht das Ich was nehmen muss. Was nehmt ihr denn alle so, was hat bei Euch was gebracht
     
  2. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

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    Um welche Erkrankung geht es denn bei dir überhaupt? Vielleicht stellst du dich kurz ein bisschen vor, damit wir deine Fragen etwas besser einordnen können. Hier sind so viele User mit ganz unterschiedlichen Erkrankungen. Da bekommst du eher Antworten, wenn sich jemand aus deiner „Ecke“ angesprochen fühlt.
     
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  3. Aida2

    Aida2 Bekanntes Mitglied

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    Herzlich Willkommen liebe @Stefaniebecker2811!...
    Die Medikamente bestimmt natürlich allein dein Rheumatologe, insofern kann ich dir deine Frage nicht beantworten. In der Regel fängt man mit Basismedikamenten wie z. Bsp. MTX an....
    Ich hoffe du wirst dich hier wohl fühlen und alles Gute :wavey:
     
  4. Stefaniebecker2811!

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    Ich danke dir für deine liebe Antwort. Mtx sollte ich ja nehmen aber das habe ich abgelehnt. Und nun stehe ich da wo ich jetzt bin. Hätte ich mal lieber das MTX genommen. Habe ein zerstörtes Handgelenk, Wasser im Fuss und Rheuma Knötchen an den Zehen. Bereue das nichts genommen zu haben weil so hat sich nur noch mehr entzündet und das ganz massiv
     
  5. Stefaniebecker2811!

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    Hey Clödi und alle anderen hier. Bin die Steffi aus Chemnitz, bin 36 und habe chronisches Rheuma Arthritis. Meine Gelenke entzünden sich rasant schnell und versteifen sich immer mehr obwohl sowas eigentlich Jahre dauert
     
  6. Lagune

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    Hallo,

    und hier nochmal herzlich willkommen bei rheuma-online,

    gehe davon aus das du rheumatoide Arthritis hast, weil du wo geschrieben hast Rheuma Arthritis oder so ähnlich, muss nochmal nachgucken.
    Warum hast du MTX abgelehnt, hattest du Angst vor dem Medikament? Das ist jetzt nicht schön das du nun schon Zerstörungen hast, aber gebe nicht auf und versuche jetzt Angebote einer Behandlung anzunehmen, dann können zumindest bestimmt noch mehr Zerstörungen verhindert werden.
     
  7. Clödi

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    Dann wäre doch die logische Konsequenz jetzt endlich mit MTX zu beginnen.
    Soweit mir bekannt, bekommt man das MTX bevor man Biologika bekommt. Und meistens wird es auch zusammen mit Biologika weiter gegeben, damit man keine Antikörper bildet gegen das Biologikum.
     
    #7 22. Februar 2021
    Zuletzt bearbeitet: 23. Februar 2021 um 16:14 Uhr
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  8. Stefaniebecker2811!

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    Hallo. Danke für die liebe Antwort. Ja genau ich hatte Angst vor dem Medikament. Wollte mich nicht spritzen weil das Mittel ist ja ein leichtes Chemotherapie Medikament und habe Angst mich zu spritzen. Und meine Mama hat Lupus und da weiss ich wie eine Chemo sein kann. Ja ich habe die Rheumadoite Arthritis oder wie das heisst. Leider. Habe unerträgliche Schmerzen jeden Tag weil ich durch das Rheuma noch einige andere nicht so dolle Diagnosen bekommen habe
     
  9. Stefaniebecker2811!

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    Habe urtikaria dazu bekommen, das ist eine Nesselsucht. Und nun will mich erstmal kein Arzt spritzen oder mir ein Medikament geben aufgrund dieser Urtikaria
     
  10. Lagune

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    In der Rheumatherapie wird aber das MTX viel niedriger dosiert gegeben, als in der Krebstherapie. Mein Vater hat das MTX jahrelang wegen seiner rheumatoiden Arthritis genommen und es hat ihm sehr geholfen. Ich nahm/nehme andere ähnliche Medikamente. MTX gibt es außer Spritzen auch als Pen und sogar als Tablette. Mein Papa nahm es in Tablettenform.
     
  11. Stefaniebecker2811!

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    Ja das stimmt da hast du recht, MTX gibt's auch als Tabletten Form, allerdings sollen diese nicht so wirkungsvoll sein wie die Spritzen, angeblich. Geht's dem deinen Papa besser damit, nimmt er noch das Mittel oder garnichts mehr? Habe im März jetzt bald wider einen Termin bei meinem Rheuma Spezialisten. Mal sehen was er sagt, wie es nun weiter geht
     
  12. Lagune

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    Mein Papa ist im Sommer 2020 verstorben, aber nicht wegen dem Rheuma und auch nicht an Corona. Er wurde 91 Jahre alt und verstarb dann an Altersschwäche.

    Er hatte mit dem MTX nochmal etliche viele gute Jahre, als die rheumatoide Arthritis bei ihm ausbrach ging es ihm sehr schlecht, er konnte fast nix mehr, meine Mutter musste ihm bei allem helfen, auch beim an und Ausziehen usw.

    Als das MTX dann anschlug, da konnte er das alles wieder alleine und er konnte sogar wieder mit seinen langjährigen Freunden wandern gehen. Wandern war schon immer ein großes Hobby von ihm. Es war so schön zu sehen das er das dann doch wieder noch etliche Jahre konnte.
    Schön das du schon bald im März einen Termin bei einem Spezialisten hast. Ich habe auch einen sehr guten internistischen Rheumatologen seit sehr vielen Jahren schon, ich bin so froh das ich ihn hab und er mir immer hilft.
     
  13. Stefaniebecker2811!

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    Wenn ich das lese da kommen mir die Tränen. Bin ein sehr sensibler und sehr mitfühlender Mensch. 91 Jahre, respekt, tolles Alter. Rheuma ist schon sehr quälend und man liest immer das man 3 bis 17 Jahre eher sterben könnte durch das Rheuma. Aber das stimmt so nicht. Man sollte nicht alles glauben aus dem Netz und Dr. Google weiss so und so immer alles. Wenn man richtig eingestellt ist dann kann man auch mit Rheuma sehr alt werden. Aber da ich seit 9 Jahren garnichts nehme gegen mein Rheuma ausser mal etwas Prednisolon, na da muss ja mal was versteifen weil Rheuma ist ja leider nicht heilbar sondern die Entzündungen gehen immer weiter und weiter. Und noch schlimmer ist das Lupus was meine Mama hat
     
  14. Lagune

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    Ja mit entzündlichen autoimmunbedingten Rheumaarten kann man heutzutage sogar sehr alt werden. Es gibt mittlerweile sehr gute Therapien und Behandlungen. Auch mit Lupus(SLE) kann man heutzutage lange leben und auch alt werden. Ich habe eine Mischkollagenose, eine sehr verwandte Art mit dem SLE.

    Ich kenne viele Kollagenose -betroffene mit Lupus und Mischkollagenose, zum Teil sogar nicht nur übers Internet, sondern durch reale Treffen. Viele haben auch schon länger ihre Diagnosen und leben immer noch und ich auch noch nach 27 Jahren nach der Diagnose. Im Internet findet man des öfteren noch veraltete Aussagen zur Lebenszeit und das kann so mach einem schon Angst machen.

    Wie gehts deiner Mama mit dem Lupus und hat sie einen guten Arzt, der sich damit auskennt und sie dementsprechend gut behandelt? Ich kenne eine Lupuserkrankte(SLE)nebenher hat sie sogar noch eine andere schwere Erkrankung, die hat mit der Erkrankung sogar drei Kinder geboren/bekommen und zieht sie groß. Mittlerweile sind alle drei schon größere Schulkinder.
     
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  15. Stefaniebecker2811!

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    Also meine Mama ist 54 Jahre und hat Lupus jetzt schon 10,11 Jahre. Meine Mama hat nicht den Haut Lupus sondern den organischen. Sie hat erst eine Chemo bekommen, da wollten Sie die Krankheit zum stoppen bringen hat aber leider nicht geklappt dieses Lupus zum stillstand zu bekommen. Das Lupus geht schleichend immer weiter. Nach der Chemo hat meine Mama 25 Tabletten nehmen müssen und nun seit einigen Jahren nimmt meine Mama nur noch ein Medikament und zwar das heisst Quensil. Durch dieses Lupus hat meine Mama kaputte Nieren, das Lupus hat bei Ihr leider die Nieren zerstört. Mama hat einen Nierenschaden von 4 und ab 5 müsste meine Mama an die Dialyse. Nur das wollen die Ärzte verhindern
     
  16. Stefaniebecker2811!

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    Mama hatte auch schon Entzündungen mit den Augen gehabt und verkalkungen in der Schulter hat Sie bekommen, was Sie aber zur Zeit nicht merkt. Meine Mama geht noch ganz normal arbeiten in zwei Schichten und passt auf ihre kleine Enkelin auf meine kleine Tochter öfters auf. Sie meistert alles richtig gut, trotz dieser schlimmen Erkrankung
     
  17. Stefaniebecker2811!

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    Leider weiss ich nicht wie ich Mama sonst noch helfen könnte wegen dem Lupus. Ob es da noch andere Medikamente oder therapien gibt, keine Ahnung
     
  18. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Ja das ist doch aber gut das die Ärzte es verhindern wollen das deine Mama an die Dialyse muss, oder hab ich was falsch verstanden? Ja das deine Mama nicht "nur" Hautlupus hat sondern den SLE, den systemischen Lupus erythematodes hatte ich schon verstanden. Was du mit den 25 Tabletten nach der "Chemo" meinst weiß und verstehe ich jetzt aber nicht.
    Das Quensyl, welches deine Mama jetzt nimmt ist aber ein gutes Medikament bei Kollagenosen, nehme das jetzt auch schon seit etlichen Jahren (seit 2007), davor hatte ich aber sehr viele Jahre ein anderes stärkeres Medikament(Immunsuppressivum), da hätte Quensyl nicht ausgereicht.
     
  19. Stefaniebecker2811!

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    Mama hatte erst ein anderes Medikament gehabt was aber auf den Magen geschlagen hat. Dafür brauchte Sie dann ein anderes Medikament. Das wider rum hat den Blutdruck hoch gemacht und irgendwann war dann Mama bei 25 Tabletten angelangt. Ja das Quensil hilft meiner Mama schon. Damit hat Sie einen Zustand erreicht wo es geht. Sie wollten auch bei meiner Mama das machen was man bei Krebspatienten macht, keine Transplantation sondern wie heisst das andere gleich nochmal, ich komme gerade nicht drauf. Aber das was die Ärzte machen wollten das geht bei Mama leider nicht da ihr Gen irgendwie schon verändert ist
     
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