mtx erste Gabe und heftiges Erbrechen und starke Bauchschmerzen

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von iki888, 22. April 2018.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

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    Wenn das Immunsystem seine Sache gut macht, dann wird es mit aller Macht versuchen das Rheuma zu eliminieren und sei es indem es den Wirt zerstört.

    Unser fehlgeleitetes System aber greift auch gesunde Zellen an.

    Der eine schwört halt auf Schulmedizin, der andere nicht. Das klappt auch nebeneinander, aber weder der eine noch der andere sollte versuchen zu missionieren, um andere von ihrem persönlich gewählten Weg abzubringen.

    Also bitte nicht wieder Grundsatzdiskussionen, davon hatten wir schon genug.
     
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  2. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    @Amery
    herzlich willkommen auf ro !
    vielleicht magst du in einem eigenen thread mal etwas genauer von dir und deiner krankheit und deinem weg erzählen ?
     
  3. Amery

    Amery Neues Mitglied

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    Sollte die Schulmedizin in der Tat zum Wohle der Patient/-innen keine Grundsatzdebatten mehr führen, dann wäre dies ein Eingeständnis, dass der Kampf längst verloren ist, was hoffentlich nicht der Fall sein wird. Ich kann zwar deine Frustration über "Grundsätzliches" verstehen, aber ich teile sie nicht. Ich missioniere keinen, sondern sage klar und deutlich, dass es Alternativen gibt und dass man seine Gesundheit auch selbst mit wesentlich mehr Erfolg in die eigene Hand nehmen kann. Insofern habe ich genauso wie alle anderen hier im Forum das Recht, meine Erfahrungen mit Mtx zu schildern und Tipps zu geben.
     
  4. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Amery, erstmal willkommen hier im Forum.
    Magst du erzählen welche Alternativen du gewählt hast und wie dein persönlicher Weg ist.

    Grüße von Mara
     
  5. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Ja, Amery, aber mach für Deinen Alternativen Weg doch bitte einen eigenen Tread auf.
    Hier geht es nur um Unverträgliichkeit von MTX.

    Kati
     
    #25 5. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 5. Mai 2018
    neele, kroma, Resi Ratlos und 3 anderen gefällt das.
  6. iki888

    iki888 Neues Mitglied

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    hallo zusammen,

    wollte nur kurz die Entwicklung reporten, falls jemand mal vor einem ähnlichen Problem steht und ihn die "Fortseztung" interessiert. Die Spritze vertrage ich besser, die Übelkeit wurde auch nach gewisser Zeit besser, die Krankheitssymptome verstärkten sich, bin jetzt seit ein paar Wochen auf 15 mg als Spritze und 2x Folsäure (24 h und 36 h nach Spritze). Die Übelkeit am Folgetag ist mal schwächer, mal stärker, scheint wohl tagesformabhängig zu sein. Die Müdigkeit, die mich an den beiden Tagen nach der Medikation erschlägt, ist ein großes Thema (mit meiner Vollzeitarbeit ist der Freizeitfokus am WE und die Kids merken meine mangelnde Einsatzfähigkeit). Mit der 15 mg Dosis habe ich nun noch eine Nebenwirkung, die ich bei 10 mg nicht hatte - Durchfall, der erst ab Do besser wird - echt lästig im Berufsalltag. Zudem Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, kognitiver Leistungsabfall, Stimmungsschwankungen mit Tendenz zu Depressionen (aber das sind ja keine klassischen Nebenwirkungen von MTX ;). Da ist der Haarausfall fast schon eher akzeptabel. :D

    Wie auch immer, nachdem sich mein Körper mit 10 mg "abgefunden" hat, kamen verstärkte Krankheitssymptome, also rauf auf 15 mg. Jetzt nach ein paar Wochen und stärkerem Widerstand meines Körpers sind auch die Symptome wieder verstärkt da - als würde mein Körper gegen die Medis ansteuern.... Dennoch, nachdem ich ein paar andere Geschichten gehört und gelesen habe, ist mein Zustand noch im "milden" Verlaufsbereich.... aber das ist eine andere Geschichte...


    allen weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen - haltet die Ohren steif
    lg
    iki
     
    #26 23. September 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2018
  7. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Hallo iki,

    verstehe ich das richtig, dass du MTX nun seit fünf Monaten durchgehend nimmst? Und die Nebenwirkungen stärker werden und deine rheumatischen Beschwerden zunehmen?
    Wenn das so ist, würde ich nochmal mit dem Rheumatologen sprechen und eventuell nach einer Alternative gucken. Das hört sich für mich schon nach Quälerei und nicht ausreichender Wirkung an. So würde ich es machen, wenn es meinen Kindern so gehen würde...

    LG Tina
     
  8. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    hallo iki,
    ich schließe mich tina an..........
    mir ging es unter mtx wie dir,allerdings erst nach 10 jahren...........für mich waren die nebenwirkungen nicht mehr tolerabel.
    es gibt gute alternativen zu mtx.
    liebe grüße
    katjes
     
  9. iki888

    iki888 Neues Mitglied

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    Hallo Tina,

    die Dosis wurde zwischendurch erhöht, daher die vermehrt auftretenden Nebenwirkungen. Meinen Krankheitsverlauf kann ich noch nicht so richtig einschätzen, ob es nur ein Schub ist und daher nur vorübergehend, dafür habe ich es noch nicht lang genug. Oder ob die erwartete Wirkung vlt. tatsächlich aussteht. Womöglich hast du Recht und es ist unnötige Quälerei, aber welche Alternativen bestehen schon? Die sind auch nicht nebenwirkungsfrei und der Wirkungsgrad ist geringer. Kenne drei weitere Rheuma-Erkrankte in meiner unmittelbaren Umgebung - jeder nimmt etwas anderes und diese "Feststellung" der richtigen Medikation war auch ein Prozess, der seine Zeit braucht und bei jedem anders ausfällt. Da gibt es wohl kein Patentrezept.

    Werde auf jeden Fall bei meinem Rheumadoc beim nächstenTermin (schon Anfang Oktober) alles schildern. Er ist grundsätzlich für eine Medikation, die patientenfreundlich ist und das Motto vertritt "vertragen oder wechseln". Wer weiß, ob ich am Ende nicht ein Medi-Karussel hinter mich bringen muss, um festzustellen, was das Optimum ist. Ich bin erst 36 und will noch ein paar Jährchen schaffen ;).

    lg
    iki
     
    #29 23. September 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. September 2018
  10. sumsemann

    sumsemann Registrierter Benutzer

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    Hallo Irina,
    es stimmt sicherlich, dass auch andere Basismedikamente nicht nebenwirkungsfrei sind, aber diese massiven Beschwerden, die du schilderst, hatte ich auch nur bei mtx. Auch die depressiven Verstimmungen gehörten dazu.
    Ich habe diese Nebenwirkungen nicht akzeptiert, andere Medis ausprobiert und auch das richtige gefunden.
    Die Einstellung von deinem Arzt finde ich gut. Wenn die Nebenwirkungen mich mehr einschränken, als die eigentliche Krankheit, muss etwas geändert werden.

    Alles Gute für dich.
    Sumsemann
     
  11. iki888

    iki888 Neues Mitglied

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    danke dir, Sumsemann, wir arbeiten uns mit dem Doc weiter durch.
    danke euch allen für eure Beiträge, es hilft mir, die Toleranzgrenze der Nebenwirkungen richtig einzuschätzen, da fehlt mir einfach noch die Erfahrung. :)
     
  12. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Drücke dir die Daumen, dass sich eine gute Lösung findet!
     
  13. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich würde auf jeden Fall das Medikament wechseln. So, wie du das beschreibst, kann das kein Dauerzustand sein! Und wenn du das Mtx jetzt schon so lange nimmst und du dich immer noch quälst, ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen.
    Sprich deinen Rheumatologen in den nächsten Tagen an und bitte um ein Rezept für ein anderes Medikament. Du brauchst nicht zwingend auf den nächsten 'offiziellen' Termin zu warten.
    Alles Gute!
     
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