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MTX - Behandlungserfolg wann?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Johanna1953, 26. Juli 2007.

  1. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    :confused: Hallo, bin 53 Jahre alt und neu hier im Forum. Seit ca 2 Jahren habe ich cP, erst schubweise mit monatelangen beschwerdefreien Intervallen, die leider immer kürzer wurden. Bis jetzt habe ich Rheuma-Online nur informationshalber angeclickt und über diese Seite auch einen Rheumatologen gefunden. Seit 12 Wochen werde ich nun mit MTX (15mg) behandelt, um von der Dauermedi mit Cortison (10mg) herunterzukommen. In den ersten zwei Monaten war ich ganz begeistert, ich wurde fast schmerzfrei und Cortison wurde auf 5mg reduziert. Doch seit 4 Wochen geht es wieder los. Hauptsächlich nachts Schmerzen, Schultern und Hüften. Habe im Forum gelesen, dass das mit den nächtlichen Schmerzattacken und der damit verbundenen Schlaflosigkeit wohl vielen so geht. Bin im Moment etwas niedergeschlagen deswegen. Warum denn dann die Behandlung mit MTX und Cortison? Damit es nicht noch schlimmer wird? Kann ich überhaupt auf dauerhafte Linderung hoffen?
     
    #1 26. Juli 2007
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2007
  2. Suezi

    Suezi Neues Mitglied

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    Hallo Johanna,

    ich nehme seit Anfang März MTX, zwischendurch mal immer wieder Cortison aber - nach knapp 5 Monaten - merke ich langsam das es besser wird.
    Mir wurde damals gesagt das es bis zu 6 Monaten dauern kann, bis das MTX richtig wirkt.

    Ich drück dir alle Daumen das Du auch bald Besserung bekommst!!
     
  3. emina

    emina emina

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    Mtx

    :) Hallo Johanna,ich habe Mtx ein Jahr genommen..musste es wegen starker übelkeit wieder absetzen...geholfen....nicht wirklich....vieleicht,ist es bei Dir anders....drücke die Daumen...alles wird Gut...:D Emina!
     
  4. amalie44

    amalie44 Neues Mitglied

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    Hallo liebe Johanna,

    ich nehme MTX seit Januar 2007 in wechselnder Dosierung, da die Einstellung wegen sehr schlechter Blut/Leberwerte nicht einfach war.
    5 Monate hatte ich nicht nur weiterhin heftige Schübe sondern ebenso heftige Nebenwirkungen.So, dass mein Rheumatologe immer wieder nachfragte, ob ich noch durchhalte.
    Und Ende Mai, wie ein Wunder, sozusagen innerhalb weniger Tage,war der ganze Spuk vorbei:ich konnte ohne Hilfsmittel laufen, mich bewegen - als wäre ich nie krank gewesen.
    8 Wochen hält dieser Zustand nun an - ich hoffe es bleibt so.
    Du siehst, es gibt bei diesen Behandlungen alle Varianten - so unterschiedlich, wie eben die Menschen und ihre Kramkheitszustände sind.
    Dir wünsche ich, dass sich alles zum Besseren wendet.
    Verliere nie den Mut und die Zuversicht, auch wenn es oft unmöglich erscheint!
    Liebe Grüße!
    amalie
     
  5. Snowy

    Snowy Neues Mitglied

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    Hallo Johanna,

    ich nehme seit Februar 2006 Mtx und komme damit ganz gut zurecht. Die ersten Erfolge stellten sich nach ca. 3 Monaten ein. Die Beschwerden klangen langsam ab. Mein Rheumatologe wies mich darauf hin, dass man bei Mtx etwas Geduld haben müsste, bis man spürbare Verbesserungen merkt.
    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute!

    Snowy
     
  6. suse19782002

    suse19782002 ich liebe gummibärchen

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    Liebe Johanna,

    ersteinmal ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum. Ich hoffe, Du wirst Dich hier wohl fühlen. Wenn Du Fragen hast, immer her damit. Hier wird Dir gern geholfen. :)

    [​IMG]


    Ich nehme MTX 15mg als Tablette schon seit mehr als 2 Jahren, dazu immer mal wieder Corti. Linderung hat es mir gebracht, beschwerdefrei war ich nie.
    Mittlerweile schübel ich schon wieder seit März vor mir hin.[​IMG]
    Aber jeder Mensch reagiert ja anders. Hab noch etwas Geduld. [​IMG]


    Liebe Grüsse

    suse
     
  7. Buffy

    Buffy Neues Mitglied

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    Hallo Johanna,

    auch von mir ein herzliches *Willkommen* bei R-O :)

    Ich nehme seit Januar Mtx (Tabletten) + Cortison + Folsäure.
    Angefangen habe ich mit 10mg MTX + hohe Dosis Cortison (30mg, langsam nach unten reduziert) und 48 Std. später 5mg Folsäure.
    Leider haben die 10mg nicht gereicht :mad: . Haben vor ca. 2 Monaten auf 20mg MTX erhöht. Siehe da, mit der höheren MTX-Dosis konnte ich Cortison auf 5mg tgl. reduzieren. Folsäure nehme ich weiterhin.

    Mir geht es gut! Ich habe zum Glück keine schwerwiegenden Probleme mit Nebenwirkungen außer, das ich vermehrten Haarausfall habe. Das hält sich aber auch in Grenzen. Blutwerte sind auch ok.
    Natürlich zwickt es mal hier mal da, aber das ist alles im grünen Bereich, wenn ich zurückdenke..........

    Drücke Dir die Daumen, das es Dir bald besser geht. MTX braucht eben auch so seine Zeit bis es anschlägt.

    Liebe Grüße
    Heike
     
  8. grigna

    grigna Registrierter Benutzer

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    Liebe Mit"leidende",

    verlier nicht den Mut! Seit ca. 15 Jahren nehme ich regelmässig Mtx. Mein Rheuma-Arzt hat mir sehr schnell dieses Basismedikament verschrieben - mir ging es sehr schlecht mit starken Schmerzen, unbeweglichen Gliedern etc. Aber: Mtx hilft! Ich konnte die Dosis reduzieren auf 7,5 mg pro Woche, bei trockenem Sommerwetter sogar auf 2wöchentl. Einnahme.
    Hab Geduld; Übelkeit, Müdigkeit u.a. kann auch zurückgehen (war bei mir so). Und um die Mundschleimhaut zu schonen, hülle ich die Tabletten in e. Banane o.ä. ein, auch das ist ein guter Trick.
    Alles Liebe
    Grigna
     
  9. jansu

    jansu Registrierter Benutzer

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    Warten auf Linderung

    :( Ich spritze seit 5 Wochen MTX 15mg, das noch kaum Wirkung da ist beunruhigt mich nicht. Was mir Angst macht sind starke migräneartige Kopfschmerzen, die mich seit 2 Tagen quälen. Ist das normal in den ersten Wochen? Ich nehme Arcoxia um einigermaßen mit den Schmerzen klar zu kommen. Unter Kopfschmerzen habe ich vor den Rheumamedis nie gelitten. Muß ich damit rechnen, dass ich MTX absetzen muß. Ich habe schon Sulfasalazin wegen Unverträglichkeit absetzen müssen, da hatte ich unter anderem auch starke Kopfschmerzen. Wie lange ertragt ihr die Nebenwirkungen bis ihr aufgebt. Ich war im November 2006 zum erstenmal beim Rheumatologen. Wenn ich hier lese 6 Monate und länger mit Nebenwirkungen und geduldig auf positive Wirkungen warten, dass macht mir auch Angst. Muß jeder Rheumapatient lernen, dass das zu seinem Leben gehört.
    Naja, den Kopf in den Sand stecken hilft auch nicht. Ich hoffe weiter.
    Grüsse jansu
     
  10. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Dankeschön

    :) Vielen Dank für die freundliche Begrüßung und die mutmachenden Antworten. Dass die Beschwerden auch unter MTX wieder auftauchen können, scheint also nicht ganz ungewöhnlich zu sein. Ich werde weiter durchhalten. MTX vertrage ich von den Blut- und Leberwerten her gesehen gut, bekomme es gespritzt, da das magenfreundlicher sein soll. Um Nebenwirkungen abzumildern nehme ich 24 Stunden vor der Spritze 15 mg Folsäure, an den Tagen danach je 5mg. Am "Spritzentag" selbst bin ich allerdings ab nachmittags sehr müde, darum habe ich das auf einen Tag gelegt, an dem ich beruflich nicht so eingespannt bin. Solange das alle Nebenwirkungen sind, bin ich total happy. Ich hatte eben nur nach den anfänglichen Erfolgen direkt auf dauerhafte Wirkung gehofft. War wohl etwas zu optimistisch. Aber da dieses Auf und Ab viele von euch kennen, bin ich wieder beruhigt und will mich bemühen, die guten Zeiten genießen.
     
  11. Brini

    Brini Neues Mitglied

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    hallo
    wg. nebenwirkungen mit mtx (20mg Tabletten, 1x wöchentlich) hat mir mein arzt empfohlen das medi auf die nacht einzunehmen - kurz vorm schlafen gehen. und siehe da von übelkeit, schwindel und co. bekomme ich nicht mehr viel mit!
    viele grüße und alles gute
    sabrina
     
  12. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    hallo, Sabrina,
    der Tipp mit medi zur Nacht gefällt mir:) . Ist sicher auch eine Idee für die Spritze, die ich allerdings momentan noch vom Arzt bekomme, da er mich wegen der genauen Anfangsüberwachung noch jede Woche sehen will.
    Liebe Grüße
    Johanna
     
  13. kitty0609

    kitty0609 Schnucki macht Picknick!

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    Hallo Johanna!

    Also bei mir hat MTX alleine überhaupt nicht geholfen. Ich musste die Dosis erhöhen auf 15mg/Woche und Arava. Die Nebenwirkungen waren, dass ich ständig offene Stellen im Mund hatte und mir, wie bei euch auch, schlecht war. Das ganze Zeug hat nach Monaten wieder nichts gebracht.
    Ich muss dazu sagen, dass in dieser Zeit völlig überraschend mein Vater verstorben ist und ich mit den Nerven am Ende war.
    Jetzt nehme ich noch immer MTX 15mg/Woche und spritze mir Enbrel 2x die Woche. Es geht mir jetzt besser.
    Die Nebenwirkungen sind nach fast 2 Jahren:(verschwunden.
    Was mir geblieben ist, ist ein tauber linker Oberschenkelmuskel, zumindest fühlt er sich so an, obwohl ich immer die Stellen zum Spritzen wechsle.:confused:

    Hoffentlich geht`s bei dir schneller und mit weniger Komplikationen!!

    Liebe Grüsse
    Nicole
     
  14. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Hallo Nicole,

    Gegen die Beschwerden im Mund soll nach Aussage meines Rheumatologen die Folsäuregabe vorbeugend wirken. Nimmst du das denn und treten trotzdem die offenen Stellen auf?
    Mein Arzt spritzt mir MTX in die Bauchdecke. Vielleicht geht das besser als im Oberschenkel?
    Dass seelische Belastungen die Beschwerden verstärken, davon bin ich fest überzeugt. Lassen sich leider nicht immer umgehen.....
    Weiterhin viel Glück.
    Liebe Grüße, Johanna
     
  15. kitty0609

    kitty0609 Schnucki macht Picknick!

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    Hallo!

    Ja, Folsäure nehme ich. Aber das hat am Anfang die Beschwerden nicht gelindert. Jetzt habe ich dieses Problem nicht mehr. Ich habe mich jetzt wohl an dieses Medikament gewöhnt.
    MTX spritze ich nicht. Da hab`ich Tabletten. Ich spritze mir Enbrel in die Oberschenkel(links nicht mehr!) und in den Bauch.
    Dieses Taubheitsgefühl habe ich auch nur links. Woher das kommt, weiss ich nicht.
    Ich wünsche dir alles Gute und noch einen schönen Tag!
    Nicole
     
  16. ErikaSt

    ErikaSt ErikaSt

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    wunder Mund

    Hallo,
    die offenen Stellen im Mund sind sogenannten Aphten, tritt bei MTX leider häufiger auf.
    Bei kleineren Stellen sind folgende pflanzliche Gurgellösungen hilfreich (alle Zutaten sind in der Apotheke erhältlich, Kardamon muß evtl bestellt werden):
    - Salbeitee (hilft auch gegen schwitzen)
    - Kardamonkapseln-Tee
    - Kamillen-Tee

    Ansonsten einfach "Aphten" oben rechts in der Suchfunktion eingeben, da werden dann viele Seiten zu dem Thema aufgerufen.

    Liebe Grüße
    Erika