MTX 40 mg???

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Gorkiporki, 30. Juni 2017.

  1. Gorkiporki

    Gorkiporki Neues Mitglied

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    Mein Freund hat eine Dosis von 40 mg (90kg) pro Woche verschieben bekommen ... Ich finde in allen Foren niemand mit so einer hohen Dosierung... Mit den angeführten Nebenwirkungen macht das echt Angst ... Hat wer Erfahrungen mit so einer hohen Dosierung?
    Danke schön vorab & alles liebe gorkiporki
     
  2. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo gorkiporki,
    ich persönlich würde vor der Einnahme noch mal nachfragen und mir erklären lassen, warum die Dosis so hoch angesetzt wurde.

    Es gibt bei der Schuppenflechte zum Beispiel die Dosierung, die 30mg möglichst nicht überschreiten sollte, allerdings bei schwerstem Befall. So wird es im Beipackzettel für MTX der Firma Lederle aufgeführt.

    Ich meine, Spritzen gäbe es bis 25mg Inhalt. Soll Dein Bekannter die 40mg als Tabletten schlucken?

    Wäre nett wenn Du mal berichtest was letztendlich rauskommt.....

    Viele Grüße vom
    Käferchen
     
  3. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest

    Zwei Dinge:

    1. Eine Dosis von 40 mg erscheint mir persönlich sehr ungewöhnlich.

    2. Wenn eine Schwangerschaft (das entnehme ich der Zuordnung des Themas zum passenden Forum) geplant ist, muss die Einnahme von MTX rechtzeitig VOR der Zeugung geklärt werden. MTX ist teratogen, also fruchtschädigend!
     
  4. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Ich finde 40 mg ebenfalls ungewöhnlich zur Behandlung einer Autoimmunerkrankung. Bei der Chemotherapie werden natürlich noch viel höhere Dosierungen angesetzt, aber dann vermutlich auch mit besserer Überwachung. Kann es sein, dass dein Freund das missverstanden hat, vielleicht von 15 auf 25 mg gehen sollte?

    Wenn 25 mg MTX nicht ausreichen, bekommt man i. d. R. entweder ein Biological oder ein anderes Mittel dazu. Die Begründung des Arztes, falls es doch kein Missverständnis sein sollte, würde mich auch interessieren.
     
  5. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ich finde es auch viel - allerdings weiß ich, dass z.B. in der Schweiz höhere Dosierungen gegeben werden als in Deutschland.

    Ich würde also auf jeden Fall noch mal nachfragen - und darum bitten, gerade als Anfangsdosis niedriger anzufangen und bei guter Verträglichkeit entsprechend zu steigern, wenn es nötig ist.
     
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