A
Angie
Guest
Hi Ihr Lieben,
für alle, denen demnächst oder irgendwann eine Kernspintomographie bevorsteht, ein kurzer Bericht:
Man muss ohne jegliches Metall am Körper in eine lange, vorne und hinten offene Röhre von ca. 60 cm Durchmesser. Wer unter Platzangst leidet, erhält zuvor ein leichtes Beruhigungsmittel. Während der Messungen herrscht in der Röhre ein ziemlicher Radau unterschiedlicher Intensität. Mal klingt es so wie eine Alarmsirene in Science-Fiction-Filmen, mal wie Musik der australischen Aborigines ... aber halt ziemlich laut alles. Dazwischen herrschen immer mal kurze Pausen, in denen man sich auch mal ein bisserl bewegen darf. Während der Messungen sollte man so still wie möglich liegen.
Ich habe jetzt schon die zweite Prozedur hinter mir, und zwar in unterschiedlichen Krankenhäusern.
Beim ersten Mal wurde der Schädel untersucht. War im Spital Kufstein, wo man über einen Spiegel nach draußen sehen kann. Gegen den Lärm bekommt man nix. Dafür ist man ständig im Sprechkontakt mit dem Untersuchungspersonal, die einem auch sagen, wann und wie lange es laut wird. Außerdem wird man ständig gefragt, ob alles okay ist.
Meine zweite Untersuchung betraf den Steiß-, Kreuzbein- und Lendenwirbelbereich, dieses Mal im KH St. Johann in Tirol. Dort gibt es keinen Spiegel in der Röhre, im Sprechkontakt mit den Untersuchern ist man auch nicht. Man erhält aber ein Beruhigungsmittel (Bachblüten-Notfall-Tropfen), einen Notfallknopf und zudem einen Kopfhörer mit Musikeinlage (bei mir Ö3, wo grad Beatles-Musik gespielt wurde ...). Allerdings war der Radau zwischenzeitlich so mächtig, dass von der Musik bedauerlicherweise kaum mehr was zu hören war.
Beim ersten Mal war ich eine gute halbe Stunde in der Röhre, beim zweiten Mal über eine Stunde. Beide Male waren halb so schlimm - trotz der Enge in der Röhre (Augen einfach zumachen und ich von Raumschiffen oder Aborigines in der australischen Wüste träumen!).
Ein Tipp vielleicht noch: Wer empfindlich gegen Zugluft ist, sollte vorher darum bitten, dass der Ventilator ausgeschaltet wird. Ich hatte anschließend drei Tage lang einen steifen Nacken und eine Bindehautentzündung ...
Hoffe, mein kleiner Bericht kann dem einen oder anderen die Angst vor dieser Untersuchung nehmen.
Grüßle aus Tirol von
Angie
für alle, denen demnächst oder irgendwann eine Kernspintomographie bevorsteht, ein kurzer Bericht:
Man muss ohne jegliches Metall am Körper in eine lange, vorne und hinten offene Röhre von ca. 60 cm Durchmesser. Wer unter Platzangst leidet, erhält zuvor ein leichtes Beruhigungsmittel. Während der Messungen herrscht in der Röhre ein ziemlicher Radau unterschiedlicher Intensität. Mal klingt es so wie eine Alarmsirene in Science-Fiction-Filmen, mal wie Musik der australischen Aborigines ... aber halt ziemlich laut alles. Dazwischen herrschen immer mal kurze Pausen, in denen man sich auch mal ein bisserl bewegen darf. Während der Messungen sollte man so still wie möglich liegen.
Ich habe jetzt schon die zweite Prozedur hinter mir, und zwar in unterschiedlichen Krankenhäusern.
Beim ersten Mal wurde der Schädel untersucht. War im Spital Kufstein, wo man über einen Spiegel nach draußen sehen kann. Gegen den Lärm bekommt man nix. Dafür ist man ständig im Sprechkontakt mit dem Untersuchungspersonal, die einem auch sagen, wann und wie lange es laut wird. Außerdem wird man ständig gefragt, ob alles okay ist.
Meine zweite Untersuchung betraf den Steiß-, Kreuzbein- und Lendenwirbelbereich, dieses Mal im KH St. Johann in Tirol. Dort gibt es keinen Spiegel in der Röhre, im Sprechkontakt mit den Untersuchern ist man auch nicht. Man erhält aber ein Beruhigungsmittel (Bachblüten-Notfall-Tropfen), einen Notfallknopf und zudem einen Kopfhörer mit Musikeinlage (bei mir Ö3, wo grad Beatles-Musik gespielt wurde ...). Allerdings war der Radau zwischenzeitlich so mächtig, dass von der Musik bedauerlicherweise kaum mehr was zu hören war.
Beim ersten Mal war ich eine gute halbe Stunde in der Röhre, beim zweiten Mal über eine Stunde. Beide Male waren halb so schlimm - trotz der Enge in der Röhre (Augen einfach zumachen und ich von Raumschiffen oder Aborigines in der australischen Wüste träumen!).
Ein Tipp vielleicht noch: Wer empfindlich gegen Zugluft ist, sollte vorher darum bitten, dass der Ventilator ausgeschaltet wird. Ich hatte anschließend drei Tage lang einen steifen Nacken und eine Bindehautentzündung ...
Hoffe, mein kleiner Bericht kann dem einen oder anderen die Angst vor dieser Untersuchung nehmen.
Grüßle aus Tirol von
Angie