Hallo zusammen,
bei mir wurde 1995 eine rheumatoide Arthritis diagnostiziert, Handgelenk, Sprunggelenk, Mittelhandknochen sind betroffen/ beschädigt. Erst Azulfidine, später MTX. Seit 2000 ist das Rheuma in Remission und ich brauche keine Basistherapie mehr, habe 3 Kinder bekommen, kann sogar joggen usw. Als seinerzeit die Erstdiagnose gestellt wurde, war man noch auf der Suche nach sog. "Herden" als Ursache für das Rheuma. Bei mir wurden Verschattungen in fast allen Nebenhöhlen festgestellt, eine OP erfolgte. Ab 2000 herrschte relative Ruhe. Seit 4-5 Jahren hatte ich ständig wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen, es wurden 2008 wieder Polypen festgestellt, die 2. OP folgte. Ein Jahr darauf, im Sommer 2009, waren alle Polypen wieder da, Beschwerden, ständig Sinusitis, Antibiosen noch und nöcher. Im Sommer 2009 wurden im Blutbild zuviele Neutrophile und Eosinophile festgestellt, ausserdem hoher IgE Wert, Anämie. laut Ärzten also Allergieverdacht, alle Tests auf allergieauslösende Stoffe sind jedoch negativ gewesen. Erst jetzt bin ich auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Nebenhöhlenbeschwerden und meiner rheumatischen Erkrankung gestossen - Morbus Wegener? Wer von euch hat vielleicht ähnliche Beschwerden durchgemacht und kann mir über seine Erfahrungen berichten? Ich habe z. Zt. wieder eine akute Sinusitis und bekomme ein Antibiotikum und Kortison. ich kann mich aber mit der Diagnose chronische Sinusitis nicht einfach so abfinden, ich denke, das steckt doch mehr dahinter. Allerdings lebe ich seit 9 Monaten im Ausland, in Belgien, und scheue mich etwas davor, hier zum Arzt zu gehen und um weitere Untersuchungen und Tests zu bitten. Ich habe einen HNO hier auf die Problematik angesprochen, aber trotz seiner 30 Jahre Berufserfahrung hatte er von Morbus Wegener/ Sinusitis + Rheuma, noch nie etwas gehört.
Im Voraus vielen Dank für eure Tipps und Hilfen, footix
bei mir wurde 1995 eine rheumatoide Arthritis diagnostiziert, Handgelenk, Sprunggelenk, Mittelhandknochen sind betroffen/ beschädigt. Erst Azulfidine, später MTX. Seit 2000 ist das Rheuma in Remission und ich brauche keine Basistherapie mehr, habe 3 Kinder bekommen, kann sogar joggen usw. Als seinerzeit die Erstdiagnose gestellt wurde, war man noch auf der Suche nach sog. "Herden" als Ursache für das Rheuma. Bei mir wurden Verschattungen in fast allen Nebenhöhlen festgestellt, eine OP erfolgte. Ab 2000 herrschte relative Ruhe. Seit 4-5 Jahren hatte ich ständig wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen, es wurden 2008 wieder Polypen festgestellt, die 2. OP folgte. Ein Jahr darauf, im Sommer 2009, waren alle Polypen wieder da, Beschwerden, ständig Sinusitis, Antibiosen noch und nöcher. Im Sommer 2009 wurden im Blutbild zuviele Neutrophile und Eosinophile festgestellt, ausserdem hoher IgE Wert, Anämie. laut Ärzten also Allergieverdacht, alle Tests auf allergieauslösende Stoffe sind jedoch negativ gewesen. Erst jetzt bin ich auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Nebenhöhlenbeschwerden und meiner rheumatischen Erkrankung gestossen - Morbus Wegener? Wer von euch hat vielleicht ähnliche Beschwerden durchgemacht und kann mir über seine Erfahrungen berichten? Ich habe z. Zt. wieder eine akute Sinusitis und bekomme ein Antibiotikum und Kortison. ich kann mich aber mit der Diagnose chronische Sinusitis nicht einfach so abfinden, ich denke, das steckt doch mehr dahinter. Allerdings lebe ich seit 9 Monaten im Ausland, in Belgien, und scheue mich etwas davor, hier zum Arzt zu gehen und um weitere Untersuchungen und Tests zu bitten. Ich habe einen HNO hier auf die Problematik angesprochen, aber trotz seiner 30 Jahre Berufserfahrung hatte er von Morbus Wegener/ Sinusitis + Rheuma, noch nie etwas gehört.
Im Voraus vielen Dank für eure Tipps und Hilfen, footix
