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Morbus Reiter

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Stefan, 20. Dezember 2007.

  1. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Hallo!

    Bei mir wird Morbus Reiter vermuted. Könnte auch Psoriasisarthritis sein. Man kann keiner der beiden Krankheiten bis jetzt genau festnageln.
    War heute beim Hautcheck. Der Hautarzt meinte dass Morbus Reiter nach einiger Zeit (ein paar Jahre) wieder verschwinden würde. Heilung ist also möglich. Stimmt das?

    Psoriasisarthritis hat man hingegen ein Leben lang! :(

    Ich hoffe jemand kann die Aussage meines Hautarztes bestätigen!
     
  2. Lilly

    Lilly offline

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    hallo stefan,

    so ganz genau stimmt das nicht.
    es kann sich auch ein chron. verlauf entwickeln.

    quelle

    aber wir hoffen wie immer das beste! :D zumindest besteht bei dir die möglichkeit einer kompl. heilung!

    ich wünsche es dir von herzen! :)
     
  3. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Ok, also chronisch = schei**!
    Aber wie weiß man dass es chronisch ist?
    14 Monate ist schon ne verdammt lange Zeit!

    Wenns chronisch ist, dann hats man für immer oder wie? :(

    Bei mir wurde HLB B27 entdeckt, also ist die Wahrscheinlichkeit wohl sehr groß dass es chronisch ist oder?
     
    #3 20. Dezember 2007
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2007
  4. Lilly

    Lilly offline

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    gallo stefan,

    chron. bedeutet in diesem fall nicht lebenslang....

    quelle

    falls es doch eine psa ist, dann bleibt diese lebenslang bestehen :(

    es tut mir sehr leid, dass ich dir nichts besseres berichten kann.

    kopf hoch, auch wenn der hals dreckig ist! du packst das schon! :)

    viele menschen leiden an einer entzündl. rheumatischen erkrankung und können ihr leben großteilst sehr gut leben.

    meistens sind die user in diesem forum erst am anfang der diagnosestellung oder haben einen schweren verlauf. der größte teil der erkrankten hat aber einen leichten bis mittelschweren verlauf.

    nimm dir nicht alles zu herzen, was du hier liest!- bei dir kann sich alles ganz anderes entwickeln,- jeder mensch hat sein persönl. rheuma und seinen individuellen verlauf.

    ich wünsche dir alles gute und berichte doch, wie es bei dir weiter geht!

    ps. ich hoffe, du bist bei einem internistischen rheumatologen in behandlung. dieser ist jetzt der richtige ansprechpartner für dich!
     
  5. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Danke für deine Meinung und aufmunternden Worte!
    Ich bin ziemlich davon überzeugt dass wenn mans gleich im 1. Monat erkannt hätte, schon alles erledigt wäre. Drum mach meinem Arzt ziemlich Vorwürfe!!!

    Jep, ich bin bei einem Rheumatologen. Er hat mir Sulfasalzin verschrieben. Soll in 3 Monaten wieder kommen.

    Nicht lebenslang ist mal schon etwas.
     
  6. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Hab meinem 1. Rheumatologen einen Brief geschrieben mit den derzeitigen Befunden. Hier ein Auszug aus seiner Antwort:

    "Nachdem Sie davon ausgehen, dass ich eine rheumatische Erkrankung ausgegschlossen hätte, muss ich Ihre Meinung korrigieren. Ich habe nicht das Vorliegen einer rheumatischen Erkrankung ausgeschlossen, sondern das Vorliegen einer rheumatoiden Arthritis (früher pcP genannt). In der Diagnose wird eine entzündliche Gelenkserkrankung sogar ausdrücklich festgehalten (das steckt hinter dem Begriff chronische Synovitis)."

    Kann mir das jemand übersetzten was der da genau meint?
     
  7. Lilly

    Lilly offline

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    hallo stefan,

    der arzt hat nur eine chron. polyarthritis (rheumatoide arthritis) ausgeschlossen (war dein rheumafaktor und dein ccp wert neg.?).
    er hat bei dir aber eine andere entzündl. rheumatische erkrankung festgestellt. übersetzt ins deutsche nennt sie sich: chron. entzündung der gelenksinnenhaut.
     
  8. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo stefan,

    schön, das du zu rheuma-online gefunden hast. herzlich willkommen. du gehst ja mit deinem rheumadoc ziemlich streng ins gericht ....
    .. weist du, dies auf anhieb festzustellen und vor allen dingen, sich festzulegen, welche der über 400formen der rheumatischen erkrankungen ein patient haben könnte, oder auch nicht hat .... das grenzt schon fast an einen sechser im lotto :( .
    viele der user hier haben eine jahrelange ärzteodysse`hinter sich, ehe ihnen überhaupt wirklich geglaubt wird, das sie schlimmste schmerzen haben .... leider ist das so, wird aber, so scheint es ein allgemeiner trend aufzuzeigen, etwas besser.
    im grunde hattest du mit deinen 14 monaten schon fast glück. ich weis, es ist kein wirklicher trost für dich, sollte dich aber doch etwas von den "mordgelüsten" ;) gegenüber deinem rheumadoc ablenken.

    ich wünsche dir alles gute und das deine medis prima anschlagen. schreib mal, wie es weitergeht. toi toi toi
     
  9. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Der Alte Rheuma Doc hat leider nichts festgestellt. Er hat nur zu mir gesagt es wäre nichts rheumatisches. Rheumafaktoren waren negativ. ccp weiß ich grad nicht was das ist und die Befunde hab ich auch nicht da. Der neue Rheuma doc hat dann die chron. Entzündung festgestellt. Morbus Reiter.
     
  10. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    In meinen Augen hätte man es einfach ernster nehmen müssen.
    Nicht mit Sälbchen und Tablettchen anfangen. Und wenn ich nach 8 Monaten zum 1. Rheuma Doc gehe dann muss das auch schon zu denken geben dass es schon sehr lange her ist seit dem Anfang der Schwellung. Der 1. Rheuma doc konnte Morbus Reiter nicht erkenne, der 2. dann schon. Da kann doch etwas nicht ganz passen.
    Kenn mich zwar nicht 100%ig aus, aber ich denke dass man einen chronischen Verlauf sicher verhindern hätte können. Jetzt kann ich vielleicht nie mehr richtig laufen! :(
     
  11. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    So hab mal den alten Befund rausgesucht. Da steht:

    Rheumafatkor < 20 U/ml 0-20
    CCP - AKG 1 U/ml 0-7
    ANA negativ
    CRP Quant. 0.7 * mg/dl 0.1 - 0.6
    Blutsenkung 1. Stunde 15
    Blutsenkung 2. Stunde 33

    Auf dem 2. Befund steht noch:

    Klinische Chemie:
    Mycoplasma pneumoniae IgG und IgM negativ; keine Titerbewegung zum 7.4.07

    ACE 27.2 U/ml (12-68)
    HLAB27 positiv

    Transferrin, Ferritin, Anti CCp, TSH im Normbereich



    Wär super wenn du mir sagen könntest was das bedeuted. Musst noch mehr Daten wissen?
     
  12. Lilly

    Lilly offline

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    hallo stefan,

    das bedeutet, dass deine blutsenkung und dein crp wert leicht erhöht sind (deutet auf eine entzündung).
    der humangenetische marker HLA B27 ist pos.

    nach dem vorliegenden befund kann man eine rheumatoide arthritis ausschließen (rheumafaktor und anti ccp neg).

    deine blutbefunde lassen sich aber mit einer entzündl. rheumatischen erkrankung aus der gruppe der seroneg. spondarthritiden vereinbaren.

    quelle

    falls dies dein erster arzt geschrieben hat, dann hat er entzündl. rheuma nicht generell ausgeschlossen, sodern nur eine einzige, von den 400 verschiedenen erkrankungen aus dem rheumatischen formenkreis, - die rheumatoide arthritis.
    er hat sich aber noch nicht auf ein bestimmtes krankheitsbild festgelegt, aber schon erkrannt, dass es sich bei dir um eine entzündl. rheumatische erkrankung handelt.
     
  13. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo stefan,

    ... du kennst doch das sprichwort: 'hätte der hund nicht ge....' ich möchte dir einfach aufzeigen, welche schwierigkeiten wohl doch hinter der diagnostik zum ausschluss bzw. zum auffinden einer rheumatischen erkrankung stecken. bei mir zum beispiel hat es etwa 6 jahre gedauert, bis man auf die idee kam, das ich systemische sklerodermie / sklerose ( sklerodermie ) habe. weitere fast 3 jahre vergingen, bis die vaskulitis gesichert war ... und und und. lange sehr sehr schmerzhafte zeiten in denen man für "psychosomatisch" gehalten wurde. und jetzt ist die erkrankung soweit fortgeschritten, das ausser hochdosiertem cortison (was mir mal eben insgesamt 14 zeitgleiche spontane rippenbrüche einbringt:eek: ) nichts wirklich gut hilft. andere basismedis wurden ausprobiert. eben bin ich bei einer combi von mabthera und cellcept, gute medis, bisher wohl letztendlich doch für mich irgendwie die beste kombi...denke ich.

    ich will nichts beschönigen, denn jeder trägt sein päcklein und ist natürlich bestrebt, es so klein wie möglich zu halten, soll heißen, jeder möchte mit seinen beschwerden ernst genommen werden und hilfe erhalten.

    bei dir hätte man, wie lilly schon erörtert hat, spätestens bei deinem positiven hla b27 faktor hellhörig werden müssen!

    jetzt wünsche ich dir, das man sich so gut wie nur möglich deiner beschwerden annimmt und dir hilfe zukommen läßt.
     
  14. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    http://www.rheuma-online.de/a-z/s/seronegative-spondarthritis.html
    Da steht überall was mit der Wirbelsäule. Da hab ich zum Glück noch keine Probleme. Bei Morbus Reiter steht dass Eine Durchfallserkrankung oder Harnröhrenentzündung, Bindehautentzündung und Gelenkentzündung Symptome sind. Bei mir gibts nur die Gelenkentzündung im rechten Sprunggelenk. An eine Durchfallserkrankung oder eine Harnröhrenentzündung kann ich mich nicht errinnern. Bindehautentzündung: Hatte eine Zeit lang gerötete Augen. Hab das eher auf meine Kontaktlinsen geschoben. Mitlerweile sind die Augen wieder eher normal. Der Augenarzt hat damals nur mal kurz gemeint ob ich wenig geschlafen haben. Tritt diese Bindehautentzündung nur kurzfristig auf oder wäre die dauerhaft? Kann man im nachhinein noch sagen ob man sowas schon hatte?

    Weiters hab ich noch die Hautveränderung im Genitalbereich. Mit einer Cortisonsalbe hab ich die jedoch sehr gut im Griff. Leider muss ich die halt dauerhaft drauf schmieren. Auf der Kopfhaut hab ich ebenfalls einen Ausschlag den ich mit dem Shampoo Fungoral sehr gut im Griff habe. Können diese Symtome wirklich so leicht unterdrückt werden bei einem Morbus Reiter? Bzw. sollte es doch eine Psoriasisarthritis sein, kann Psoriasis wirklich verschwinden durch Cortison und Fungoral?

    Und wie sieht es bei den aufgelisteten Krankheiten aus? Morbus Reiter soll ja angeblich irgendwann wieder wegggehen bzw zumindest die Symtome beruhigen. Psoriasis bleibt wohl für immer. :( Könnte ich auch Bechterew haben. Das hatte mein Opa schon, aber erst mit 60.

    Der 1. Rheuma dok hat folgendes geschrieben:

    DIAGNOSE:
    Ausschluss einer rheumatoiden Arthritis.
    Chron. Synovitis rechtes OSG unklarer Genese, Z.n. Radiosynoviorthese.

    Wenn er doch eine Chron. Synovitis in Betracht gezogen hat, wieso sagt er mir dann er könne mir nicht weiterhelfen weil es keine rheumatische Erkankung sei? Hätte er nicht auch schon auf die Idee von Morbus Reiter kommen können/müssen und mir Sulfasalzin verschreiben können?

    Fragen über Fragen! :(
     
  15. Lilly

    Lilly offline

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    hallo stefan,

    es gibt eine psoriasis-arthritis und eine psoriasis- spondarthritis.
    der unterschied:

    psoriasis-arthritis befällt die körperfernen (peripheren) gelenke, wie z.b. finger,-knie,-sprung,- zehengelenke usw.

    psoriasis- spondarthritis befällt die wirbelsäule. z.b. die kleinen wirbelgelenke, das ileosacralgelenk usw. bei dieser form kann auch das brustbein, schultern, hüften usw.,- also die körper nahen gelenke befallen werden. diese form ist dem morbus bechterew sehr ähnlich.

    wie lange sie bestehen bleibt ist individuell- tage bis wochen. sie kann auch immer wieder auftreten. auch die intervalle zwischen dem auftreten sind verschieden lang. manche haben sie auch nur einmal und nie wieder....
    ich denke nicht, dass man eine bindehautentzündung im nachhinein noch erkennen kann,- weiß es aber nicht zu 100% sicher.
    ich habe mindestens einmal im jahr eine bindehautentzündung, die aber auch unbehandelt nach ein paar tagen wieder verschwindet. bei mir ist es aber ein allergisches geschehen.

    wurde diese hautveränderung schon durch einen hautarzt abgeklärt?

    weiterlesen

    auf dieser seite wird beschrieben, dass die salbe nicht länger wie 4 wochen hindurch angewendet werden sollte....

    dazu kann ich dir leider keine antwort geben. alle drei erkrankungen sind möglich. je nachdem, zu welchem krankheitsbild deine symptome eher passen, nach dem wird diagnostiziert.
    oft kommt es vor, dass erst im weiteren verlauf (was jahre dauern kann), wenn noch einige symptome hinzu kommen, die richtige diagnose gestellt werden kann. wenn man zu den krankheitsbildern die typischen knochenveränderungen im röntgenbild erkennen kann, dann ist die diagnose so gut wie sicher. aber die knochen verändern sich eben nich so schnell.....

    es könnte genau so gut sein, dass dein opa den m.b. schon über viele jahre hatte, er aber erst mit 60 diagnostiziert wurde. der krannkheitsbeginn ist meist vor dem 45 lebensjahr. wenn dein opa keine sehr ausgeprägten beschwerden hatte, kann es gut möglich sein, dass bei ihm die veränderungen in der ws so spät erkannt wurden.
    die menschen gingen früher auch nicht so oft zum arzt, wie heute...

    keine ahnung....
    war das ein internistischer rheumatologe?
     
  16. donata

    donata Neues Mitglied

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    Hallo Stefan!
    Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr (bin inzwischen 42) Ausschlag oder Hautveränderungen am Kopf und am Rücken, manchmal auch im Gesicht. Ich war bei zig Hautärzten, die stets von Allergie oder atopischem Ekzem gesprochen haben. Durch Cortison verschwand immer alles sofort.
    Seit ein paar Monaten habe ich starke Gelenkbeschwerden (leichte hatte ich auch schon ewig - die Diagnose war stets Sehenscheidenentzuendung) und die Rheumaärztin hat mich noch mal zu einem Hautarzt geschickt (ich wollte nie mehr zu einem Hautarzt gehen). Der HA sah kurz auf meinen Rücken und meinte: Wer hat Ihnen denn gesagt, dass das ein Ekzem ist? Das ist eindeutig Psoriasis!
    In den Befund hat er dann geschrieben, dass seronegative Arthritis sehr oft mit einer leichten Schuppenflechte einhergeht - so wie bei mir!
    Ich würde an deiner Stelle zu einem Dermatologen gehen.

    Alles Gute
    Donata
     
  17. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Jep, ich war bzw bin bei einem Hautarzt. Auf den ersten Blick meinte er es wäre Morbus Reiter. Ob es eine Psoriasis sei könne man jetzt noch nicht feststellen. Ein Stück der Haut herauszuschneiden und zu untersuchen würde nicht viel bringen meint er. Auch bei so einer Untersuchung könne man dann nicht 100%ig sagen ob es Morbus Reiter oder Psoriasisarthritis ist. Er hat mir da ziemlich hoffnung gemacht und gesagt dass es irgendwann wieder weg ist. Aber ob dies in 3 oder 10 Jahren sei, könne er nicht sagen! :(
    Ich hab auch schon gelesen dass Cortison nicht gerade ideal ist. Ich nehme es jetzt ehrlichgesagt schon ziemlich lange. Mal mehr und mal weniger. Auch hin und wieder Pausen dazwischen. Aber was soll ich sonst machen? Mein Hautarzt hat nicht gerade den Eindruck gemacht als müsste ich sofort das Cortison sein lassen. Hat mir eine Salbe verschrieben die im Notfall auch länger genommen werden kann. Von Travocort, was ich früher genommen hab, hat er mir abgeraten.

    Was sind das für Knochenveränderungen die du da ansprichst Lilly?
    Auf dem Röngenbild hat mein Rheumatologe gmeint sei zu erkennen dass der Knochen schon etwas dünner sei.

    Würde man mit einem MRT ein besseres Bild davon bekommen?

    lg
    Stefan
     
  18. Lilly

    Lilly offline

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    hallo stefan,

    wurde dir noch nie eine lichttherapie verordnet?

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    mein hautarzt bietet die therapie in seiner praxis an. dadurch könntest du die cortisonsalbe einsparen.

    die ersten anzeichen von schäden an den knochen ist die gelenknahe osteoporose (knochenmineralverlust). der knochen wirkt "durchsichtiger".

    röntgen in 2 ebenen ist für die darstellung der knochen sehr gut geeignet.

    quelle
     
  19. Stefan

    Stefan Neues Mitglied

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    Nö, der Hautarzt hat noch nie ne Lichtterapie erwähnt. Vielleicht weil er auch denkt dass es Morbus Reiter ist und keine Psoriasis. Ich werde ihn beim nächsten Termin im März darauf ansprechen, danke! :)

    MRT hat man bei mir im Jänner letzten Jahres gemacht. Seither hat kein Arzt mehr davon etwas erwähnt.
     
  20. quelldriver

    quelldriver Neues Mitglied

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    Reiter

    hallo; mich plagt mein "Reiterchen" jetzt seit ca. 3-4 Jahren. Eine unendliche Geschichte mit einer Vielzahl von Arztbesuchen und mittlerweile zwei Aufenthalten im Rheumakrankenhaus in KH. Angefangen hat's mit plötzlich einsetzenden Entzündungen im Bereich beider Archillessehnen, die eigentlich bis heute anhalten. Infolge dieser Bewegungseinschränkung habe ich ca. 35 Kg Gewicht draufgebacken. Behandelt werde ich jetzt mit Medis (MTX 20 ml w. /Spritze u. NSAR). Zwischenendurch gab's einen Versuch mit Remicade.....aber ohne signifikanten Erfolg.
    Im Bereich der Wirbelsäule/ISG zwickte es ebenfalls ganz gewaltig.
    Jetzt nach einem Kurzaufenthalt (1 Woche) im Rheumakrankenhaus, konnte aber hier eindeutig ein Zusammenhang mit dem "Reiter" ausgeschlossen (gottseidank) werden. Vielmehr seien hier degenerative Veränderungen ursächlich.
    Und.....das Tüpfelchen auf dem i.......es folgte eine 4-wöchige AHB in der Karl-Aschoff-Klinik in KH. Ich muß sagen....die haben mich derart prima zurechtgebogen, daß meine LWS-Beschwerden verschwunden sind. Auch im Bereich der Archillessehnen tut sich wunderbares. Ich kann wieder laufen, wie seit langem nicht wieder.
    An meinen Kilos wird erfolgreich gearbeitet.....mein Gefühlsleben ist wieder im Lot; meine Medis (MTX u. NSAR)-gottseidank vertrage ich dies prächtig- muß ich weiterhin nehmen, dies aber mit der Zielrichtung, mittelfristig über Dosierungsverringerungen, die Absetzung, anzustreben.
    Wenn's denn ein "Reiterchen" ist, oder war.........schaun mer mal, wie's in einem Jahr aussieht.
    Beste Grüße an alle "Reiter"......und andere Leidensgenossinnen und -genossen. Winni