Hallo,
ich hoffe, irgendjemand kann mir helfen bzw. mir einen Rat geben.
Ich bin 34 Jahre alt und habe seit ungefähr 2003 Schmerzen, nicht immer, eher so schubweise. Seit ca. 1 Jahr hat sich der Zustand verschlechtert.
Folgende Symptome habe ich:
- Schmerzen in der LWS, der ins Gesäß und in die Hüfte ausstrahlt
- Schmerzen in den Fersen, wenn ich länger stehe
- wache nachts vor Schmerzen auf (schlafe im Schnitt jede Nacht dadurch nur ca. 4-5 Stunden)
- morgendliche Steifheit
- häufiger Durchfall
- Schmerzen in den Knien
- Schmerzen bessern sich durch Bewegung, lange sitzen oder stehen geht nicht
- durch den wenigen Schlaf extreme Müdigkeit
Im Oktober 2012 war ich deswegen beim Orthopäden. Ich musste zum Röntgen und zum MRT der LWS. Dabei stellte sich heraus, dass wohl in der LWS eine Entzündung ist, ich eine Bandscheibenvorwölbung in der LWS habe, die aber auf keinen Nerv drückt, so dass ich eigentlich keine Schmerzen haben dürfte.
Ich bekam 5 x KG verodnet. Dort wurde ich 4 x massiert und 1 x zeigte mir der Physiotherapeut Übungen für zu Hause, die ich auch fast täglich mache. Da aber keine Besserung der Beschwerden eintrat bin ich dann noch mal hin. Dort wurde ich dann mehr oder minder als psychisch krank hingestellt worden, als ich aber bemerkte, dass ich mir sicher bin, keine Depression zu haben (hatte schon mal eine Depression, kenne also die Symptome und wie es einem geht), bekam ich 5 x Reizstrom, 5 x Strecken, 5 x Hydro und ein Tensgerät für zu Hause verschrieben. Die Beschwerden haben sich aber nur ein bißchen gebessert. Die Schmerzen sind auch nicht jeden Tag gleich, manchmal bin ich tagsüber auch weitesgehenst beschwerdefrei, aber nachts ist gar nichts besser geworden. Immer das gleiche Spiel, ich wache vor Schmerzen auf und kann mich morgens nicht bewegen. Socken anziehen ist dann schon echt eine Lebensaufgabe. Letzte Woche hatte ich dann nach den ganzen verordneten Therapien ein Abschlussgesräch. Ich habe dem Orthopäden dann gesagt, dass es nur bedingt besser geworden ist und nachts und morgens halt am schlimmsten sei. Daraufhin äußerste er, dass er Morbus Bechterew vermutet. Ich habe dann Blut abgenommen bekommen und heute konnte ich dann anrufen wegen des Ergebnisses. Ich bin HLA-B27 negativ. Damit ist die Behandlung für ihn abgeschlossen. Ich hätte kein Morbus Bechterew und mehr könne er auch nicht machen.
Jetzt stehe ich da! Habe nach wie vor Schmerzen, die meine Lebensqualität beeinträchtigen, bin aufgrund des Schlafmangels ständig müde, nicht belastbar und so langsam weiss ich nicht mehr weiter. Irgendeine Ursache müssen die Schmerzen doch haben. Ich treibe Sport (Fitness-Studio), aber solche Sachen wie joggen oder Tanzen, die ich immer gerne gemacht habe, sind nicht mehr möglich. Auch kann ich den Kopf nur schwer nach rechts drehen, weil es einfach schmerzt und sich steif anfühlt. Ich habe eher das Gefühl, dass ich 90 statt 34 bin. Habe im Internet gelesen, dass man auch Morbus Bechterew haben kann ohne HLA-B27 positiv zu sein. Stimmt das? Oder was könnte es noch sein? Gehe ich jetzt erstmal zum Hausarzt (habe hier noch keinen, wohne noch nicht lange hier) oder lebe ich mit den Schmerzen?
Sorry, bin gerade ein bißchen am verzweifeln. 
LG
Nicki
ich hoffe, irgendjemand kann mir helfen bzw. mir einen Rat geben.
Ich bin 34 Jahre alt und habe seit ungefähr 2003 Schmerzen, nicht immer, eher so schubweise. Seit ca. 1 Jahr hat sich der Zustand verschlechtert.
Folgende Symptome habe ich:
- Schmerzen in der LWS, der ins Gesäß und in die Hüfte ausstrahlt
- Schmerzen in den Fersen, wenn ich länger stehe
- wache nachts vor Schmerzen auf (schlafe im Schnitt jede Nacht dadurch nur ca. 4-5 Stunden)
- morgendliche Steifheit
- häufiger Durchfall
- Schmerzen in den Knien
- Schmerzen bessern sich durch Bewegung, lange sitzen oder stehen geht nicht
- durch den wenigen Schlaf extreme Müdigkeit
Im Oktober 2012 war ich deswegen beim Orthopäden. Ich musste zum Röntgen und zum MRT der LWS. Dabei stellte sich heraus, dass wohl in der LWS eine Entzündung ist, ich eine Bandscheibenvorwölbung in der LWS habe, die aber auf keinen Nerv drückt, so dass ich eigentlich keine Schmerzen haben dürfte.
Ich bekam 5 x KG verodnet. Dort wurde ich 4 x massiert und 1 x zeigte mir der Physiotherapeut Übungen für zu Hause, die ich auch fast täglich mache. Da aber keine Besserung der Beschwerden eintrat bin ich dann noch mal hin. Dort wurde ich dann mehr oder minder als psychisch krank hingestellt worden, als ich aber bemerkte, dass ich mir sicher bin, keine Depression zu haben (hatte schon mal eine Depression, kenne also die Symptome und wie es einem geht), bekam ich 5 x Reizstrom, 5 x Strecken, 5 x Hydro und ein Tensgerät für zu Hause verschrieben. Die Beschwerden haben sich aber nur ein bißchen gebessert. Die Schmerzen sind auch nicht jeden Tag gleich, manchmal bin ich tagsüber auch weitesgehenst beschwerdefrei, aber nachts ist gar nichts besser geworden. Immer das gleiche Spiel, ich wache vor Schmerzen auf und kann mich morgens nicht bewegen. Socken anziehen ist dann schon echt eine Lebensaufgabe. Letzte Woche hatte ich dann nach den ganzen verordneten Therapien ein Abschlussgesräch. Ich habe dem Orthopäden dann gesagt, dass es nur bedingt besser geworden ist und nachts und morgens halt am schlimmsten sei. Daraufhin äußerste er, dass er Morbus Bechterew vermutet. Ich habe dann Blut abgenommen bekommen und heute konnte ich dann anrufen wegen des Ergebnisses. Ich bin HLA-B27 negativ. Damit ist die Behandlung für ihn abgeschlossen. Ich hätte kein Morbus Bechterew und mehr könne er auch nicht machen.
Jetzt stehe ich da! Habe nach wie vor Schmerzen, die meine Lebensqualität beeinträchtigen, bin aufgrund des Schlafmangels ständig müde, nicht belastbar und so langsam weiss ich nicht mehr weiter. Irgendeine Ursache müssen die Schmerzen doch haben. Ich treibe Sport (Fitness-Studio), aber solche Sachen wie joggen oder Tanzen, die ich immer gerne gemacht habe, sind nicht mehr möglich. Auch kann ich den Kopf nur schwer nach rechts drehen, weil es einfach schmerzt und sich steif anfühlt. Ich habe eher das Gefühl, dass ich 90 statt 34 bin. Habe im Internet gelesen, dass man auch Morbus Bechterew haben kann ohne HLA-B27 positiv zu sein. Stimmt das? Oder was könnte es noch sein? Gehe ich jetzt erstmal zum Hausarzt (habe hier noch keinen, wohne noch nicht lange hier) oder lebe ich mit den Schmerzen?
Sorry, bin gerade ein bißchen am verzweifeln. LG
Nicki