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Morbus Bechterew (oder auch nicht?) und jetzt noch Private Krankenkasse

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Hyarion, 23. Oktober 2014.

  1. Hyarion

    Hyarion Registrierter Benutzer

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    Hallo :)

    bin neu hier, aber habe gleich zwei wichtige Fragen. Seit mehr als einem Jahr habe ich Schmerzen im Hüftbereich, meist links aber auch manchmal rechts. Mein Orthopäde hat mich zum MRT geschickt, die haben Sakroiliitis entdeckt. Ich wurde dann an einen Rheumatologen überwiesen. Dieser hat ein Blutbild machen lassen, war aber etwas unfreundlich, meinte er könnte nicht sagen warum meine Hüfte schmerzt und ich soll einfach weiter Diclofenac nehmen. Ich habe mir bei einem anderen Rheumatologen eine Zweitmeinung geholt, und dieser hat mir die Diagnose ‚Morbus Bechterew‘ innerhalb 10 Sekunden gestellt (wirklich!). Jetzt bin ich etwas verwirrt. Kann man MB so leicht diagnostizieren? Was würdet ihr bei folgendem Krankheitsbild sagen:

    28 Jahre alt, sportlich
    2 Meter, 86 Kilogramm
    HLA-B27 positiv
    Sakroiliitis
    Schmerzen kommen und gehen, manchmal stark und manchmal nicht

    Aber:
    Manchmal auch Schmerzen nach Einnahme von NSAR (obwohl sie meistens helfen)
    Nicht immer Wiederkehr der Schmerzen nach absetzen der NSAR
    Schmerzen manchmal auch wo anders: im Pubisknochen oder Hüftgelenk
    LWS gesund
    Keine Morgensteifigkeit (noch nie)
    Keine Besserung bei Bewegung oder Verschlechterung beim Sitzen/Stehen
    Schmerzen nicht morgens, sondern immer zufällig irgendwann
    Keine Ausstrahlung in die Oberschenkel
    Keine Iritis
    Keine Versteifung (null Finger-Boden-Abstand)
    Keine Schuppenflechten
    Keine Verwandte mit Rheuma
    Keine Entzündungswerte
    Keine Rheumawerte

    Jetzt kommt die wirklich schwerwiegende Frage. Ich werde im Januar das Lehramtsreferendariat anfangen. Hier bin ich Beamter auf wiederruf, und bekommt Beihilfe. Es wäre daher sinnvoll eine Private Krankenversicherung abzuschließen. Bei den Anträgen muss ich aber sehr genau und sehr ehrlich sein (also nichts verschweigen) sonst können die mir später vieles verweigern oder sogar die Versicherung kündigen.

    Was soll ich bei meinem Antrag jetzt angeben? Beide Diagnosen? M.B. steht nämlich unter den Krankheiten die eine automatische Ablehnung auslösen :(

    Was könnte ich hier tun? Eine dritte Meinung holen? Mit der PKK diskutieren?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich laut Gendiagnostikgesetzes nicht verpflichtet bin mein HLA-B27 anzugeben... was auch ein Grund für Ablehnung ist. Stimmt das?

    Vielen Dank für alle Infos und Erfahrungen :)

    ~Ben

     
  2. atmosphere

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    Hallo Ben,

    das was Du beschreibst und die Symptome erinnern mich an meinen MB Anfang vor 20 Jahren. All das was Du beschreibst kann, aber muß nicht sofort bei MB in Erscheinung treten. Oftmals fehlen Symptome auch ganz. Rheumatische Erkrankungen verlaufen meist sehr individuell. Die Sakroilitis und HLA - B27 sind aber sehr verdächtig.
    So wie Du deine Beschwerden beschreibst und anhand der MRT würde ich sagen kann ein Rheumatologe sehr schnell diagnostizieren. Wenn du es tatsächlich hast, sei froh daß man es so früh diagnostiziert. Da kann man noch viel aufhalten.

    Manchmal auch Schmerzen nach Einnahme von NSAR (obwohl sie meistens helfen) > typisch
    Nicht immer Wiederkehr der Schmerzen nach absetzen der NSAR > auch typisch
    Schmerzen manchmal auch wo anders: im Pubisknochen oder Hüftgelenk > Schmerzen können überall sein
    LWS gesund > muß im Anfangstadium keine Symptome aufweisen
    Keine Morgensteifigkeit (noch nie) > hatte ich die ersten 2 - 3 Jahre auch nicht
    Keine Besserung bei Bewegung oder Verschlechterung beim Sitzen/Stehen > muß auch nicht sein
    Schmerzen nicht morgens, sondern immer zufällig irgendwann > kann sein
    Keine Ausstrahlung in die Oberschenkel > muß nicht sei
    Keine Iritis > muß nicht sein, hatte ich noch nie
    Keine Versteifung (null Finger-Boden-Abstand) > im Anfangstadium möglich
    Keine Schuppenflechten > muß nicht sein, ist nicht typisch aber möglich
    Keine Verwandte mit Rheuma > muß nicht sein
    Keine Entzündungswerte > muß nicht sein
    Keine Rheumawerte
    > typisch bei MB ... kann aber auch positiv sein (ist aber seltener)

    wie gesagt, ich kann Dir hier keine echte Diagnose stellen, das sollte der internistische Rheumatologe tun. Und so wie ich das verstanden habe hast Du ja einen aufgesucht?
    Welche Therapie hat der denn vorgeschlagen? Der hat Dich doch sicher nicht einfach so gehen lassen?


    Warum willst du denn unbedingt privat versichert sein? Das kann gerade bei chronischen Erkrankungen auch läßig sein bzw. wenn Du älter wirst auch sehr teuer.
    Was spricht denn gegen eine freiwillige gesetzliche Versicherung? Wenn Du Sonderleistungen willst kannst Du das immer noch über Zusatzversicherungen abdecken. Verschweigen würde ich an Deiner Stelle den
    Verdacht auf Rheuma auf keinen Fall.
     
    #2 23. Oktober 2014
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2014
  3. Heike68

    Heike68 Bekanntes Mitglied

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    ...weil Ben Beamter (auf Widerruf) wird und somit 50 % die Beihilfe abdeckt. Ein Zuschuss zu Versicherungsbeiträgen bekäme er nicht. Daher macht die PKV durchaus Sinn.

    Ben, leider sehr schwierig, da eine Diagnose im Raume steht. Aber auch später die Verbeamtung auf Lebenszeit? Fraglich, ob in Deinem Fall ein Angestelltenverhältnis als Lehrer unproblematischer wäre, wenn machbar?

    Grüßle
    Heike
     
  4. atmosphere

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    Aber desehalb kann er sich doch trotzdem freiwillig gesetzlich versichern lassen oder verstehe ich irgendwas nicht richtig?
     
  5. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    man könnte sich versichern lassen..

    ... wenn MB nicht als Ausschluss-Kriterium genannt würde (hat Ben erwähnt)
    Eine private Krankenversicherung kann einen auch ablehnen. Aber 50% sämtlicher Arzt- und Heilmittelkosten selber zu zahlen ist finanzieller Selbstmord (in meinem Fall)
    Die Diagnose zu verschweigen allerdings auch..weil wenns dann irgendwann doch raus kommt, dass diese bestand, bevor der Antrag gestellt wurde, hat man all die Jahre für die Katz gezahlt.
    Pff.. echt schwer..
    Wenn eine Zweitmeinung dazu führen würde, dass MB ausgeschlossen wird, wäre Dir vermutlich geholfen, Ben.
    Aber .. ich glaub da nicht so dran.
    Lass Dich auf jeden Fall gut beraten, bevor Du irgendwelche Anträge stellst, ich weiß allerdings nicht, wer da ein guter Ansprechpartner wäre. Hat hier jemand eine Idee?
     
  6. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Meine Frage wäre: wenn Du nochmal zum Arzt Nr. 1 gehst, ihm sagst, was der andere meinte, und dieser Dir schriftlich gibt, dass es nicht MB ist? Das hat bei mir einmal einer gemacht… (ging nicht um MB).
    Dann könntest Du der Versicherung ganz ehrlich sagen, dass das mal im Raum stand, aber nicht zutreffend war (was ich für Dich hoffe!). Du solltest aber schon irgendeine Diagnose für Deine Schmerzen mitbringen, evtl. z.B. ein Bein zu kurz, oder was weiß ich...… Im übrigen ist ein positiver Gentest nun wirklich keine Diagnose…. sondern nur die Möglichkeit, dass man das haben kann. Wenn die Versicherungen alle Leute vorher genetisch testen lassen würden, wären wohl alle raus, weil irgendeine Veranlagung haben wir doch alle.

    Ich weiß aber nicht, ob das so klappt. Zumindest hättest Du mit offenen Karten gespielt.

    Kati
     
  7. Heike68

    Heike68 Bekanntes Mitglied

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    @ atmosphere, eine freiwillige Versicherung ist möglich, ABER: Ben müsste die KV zu 100 % selber zahlen, er bekommt als Beamter keinen Zuschuss, wie dies bei Angestellten der Fall ist. Machts entspreched teuer.
     
  8. Sylvi

    Sylvi Deichkind

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    Hallo Ben,

    zu der KV kann ich dir nichts sagen, Aber deine Symptomatik ähnelt meiner sehr.
    Ich bin HLAB 27 Positiv, kein Rheumafaktor, zur Zeit keine Entzündungswerte (ohne Medikamenteneinnahme)
    Rückenschmerzen im ISG Bereich, keine Morgensteifigkeit, die Schmerzen wabern ständig vor sich hin, Schmerzmittel helfen kaum, dann gehen die Schmerzen irgendwann wieder. Zuletzt vor 6 Wochen für 3 Wochen. Gestern haben die Schmerzen wieder angefangen.
    Nur meistens hab ich noch ein anderes Gelenk dazu, was Probleme macht. Fuß oder Knie oder Ellenbogen.
    Meine Diagnose lautet: undifferenzierte seronegative Spondarthritis, HLAB 27 positiv, peripherer Gelenkbefall.

    Lg Sylvi
     
  9. Hyarion

    Hyarion Registrierter Benutzer

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    Hallo und danke für die vielen Beiträge :) Es ist schön zu sehen, dass ich nicht alleine bin!

    Bis jetzt einfach nur Diclofenac nehmen und Krankengymnastik. Sonst noch nichts. Gibt es etwas, was ich jetzt schon tun könnte?

    Das wurde schon von jemand anders erklärt: als Beamter bekomme ich 50% aller Kosten vom Dienstherrn erstattet, also muss ich nur einen 50% Versicherungsvertrag abschließen, was ja deutlich billiger ist. In der Gesetzlichen Krankenkasse müsste ich die vollen ~15,5% zahlen, da der Staat (also Arbeitgeber) nichts zahlt... und das mein Leben lang, auf alles was ich verdiene, auch in der Pension. Aber nur bis zu einem Maximalbetrag, um die €650 glaube ich. Da ist die PKK deutlich billiger, auch im Alter (obwohl die Beiträge jedes Jahr steigen). Aber das ist auch der einzige Grund für mich: wären die Beiträge bei der GKK nicht so hoch, hätte ich kein Problem damit, dort zu bleiben :(

    Beim Antrag werde ich definitive nichts verschweigen! Das ist sehr gefährlich.

    Neuigkeiten: der erste Rheumatologe hat mir einen sehr guten Befundbrief geschrieben, in dem nichts von Rheuma oder HLAB-27 steht. Seine Diagnose ist: leichtes Sakroiliitis. Ich habe diesen Brief jetzt an den zweiten Rheumatologen geschickt, mit einem netten Brief, um ihn zu bitten seine Diagnose auch so zu formulieren (was ich schon am Telefon mit ihm besprochen habe). Ich bereue es jetzt sehr, so schnell eine Zweitmeinung geholt zu haben :( Hätte ich das alles mit der PKK nur früher gewusst!

    Weiß jemand, ob ein Arzt überhaupt seine erste Diagnose zurücknehmen darf?

    Ich denke aber, dass die PKK mich trotzdem wegen dem Sakroiliitis ablehnen werden. Daher werde ich eine 'Vorabanfrage' beantragen in dem ich den Versicherungen eine Liste mit allen meinen Krankheiten schicke (bzw. die, die ich bei einem normalen Antrag eh angeben werde) und sie frage, wie die Sache aussieht. Soweit ich das verstanden habe, kann ich das anonym durch einen Versicherungsmakler machen um eine Ablehnung zu vermeiden.

    Im großen und ganzen ist alles aber nicht so schlimm (außer, dass ich vielleicht M.B. habe): sobald ich verbeamtet werde (was mit M.B. auch gut möglich ist), wird mich die PKK nehmen müssen, aber mit 30% Zuschlag. Das wird dann eben mein leben lang kosten, und nur wegen ein paar Monaten Zeit :D
     
  10. Hyarion

    Hyarion Registrierter Benutzer

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    Danke :) aber ich glaube kein Rheumatologe würde das bei den Symptomen sagen. Doch wäre es eine gute Lösung.
     
  11. Hyarion

    Hyarion Registrierter Benutzer

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    Es deutet aber auf eine ~60 fache erhöhte Chance, dass es M.B. ist :(

    Soweit ich es verstanden habe, soll das 'Gendiagnostikgesetz' genau das verhindern. Den Versicherungen passt das natürlich ganz und gar nicht :D
     
  12. atmosphere

    atmosphere Mitglied

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    Wenn du damit klar kommst ist das schonmal richtig. Sollte bei Dir, was wir nicht hoffen, ein MB sicher diagnostiziert werden könntest du mit Deinem Rheumatologen mal über Biologicals sprechen.
    Denn es gibt Studien die wohl belegen, daß gerade im Frühstadium der MB durch Biologicals zum Stillstand kommen kann und du sie dann wieder absetzen kannst.
    Ansonsten kann ich noch raten, Ernährung anpassen (wenig Fleisch, viel Obst und Gemüse, Omega 3 reich ernähren) und ggf. rauchen aufhören ... regelmäßig Sport treiben.
    Das ist die halbe Miete und es kann sein, daß du nach einiger Zeit weniger Diclos brauchst oder idealer Weise der MB dich vorerst in Ruhe läßt, wenn Du das konsequent durchziehst.
    Eine Garantie gibt es dafür aber nicht.
     
    #12 24. Oktober 2014
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2014
  13. Hyarion

    Hyarion Registrierter Benutzer

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    Danke für die Infos. Weißt du zufällig wie die Studien heißen? Bzw. hast du mehr Information?

    Meine Ernährung ist schon sehr gut :) Bin schon mein Leben lang Vegetarier und seit 2 Jahren Veganer. Omega-3 Kapseln nehme ich regelmäßig. Geraucht habe ich noch nie, aber seit etwa 2-3 Jahren (also kurz vor den ersten Symptomen) habe ich mit meinem Jetzigen Studium angefangen, was ja ganz viel Sitzen bedeutet :( Vielleicht sollte ich wirklich konsequentes Sporttraining anfangen.

    Danke für die ganzen Infos :)
     
  14. atmosphere

    atmosphere Mitglied

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    Nein, müßte ich jetzt im Netz nach schauen. Google einfach mal nach Biological Studien.
    Grundsätzlich solltest du da aber einen Rheumatologen befragen und zu zwar einen , dem Du vertraust.
    Das Zeugs bekommst du nicht mal eben so auf Wunsch, es ist extrem teuer, 5-stellig im Jahr.
    Hätte ich es vor 20 Jahren bekommen wäre ich vielleicht nicht so versteift heute. Darmals waren aber kaum
    irgend welche Präperate zugelassen in Deutschland.

    Über die Wirksamkeit von Omega 3 Kapseln streiten sich viele. Ich persönlich lehne Nahrungsergänzungmittel komplett ab.
    Es ist alles ausreichend in unserer Nahrung enthalten wenn man sich ausgewogen ernährt. Besser Fisch essen oder Leinöl oder Lebertran als Omega 3 Kapseln.
    Wenn du Dich aus Überzeugung vegetarisch ernährst, okay. Grundsätzlich wird bei Rheuma aber wohl davon abgeraten.
    Man sagt ... ausgewogen ernähren und von nix zu viel. ... fettes Fleisch meiden, regelmäßg Fisch, wenig verarbeite Nahrung.
    Man kann sich auch verrückt machen wegen der ganzen Ernährung.
    Bewegung und Sport ist ausserdem sowieso die halbe Miete ... aber wenn Du das nur einmal die Woche machst ist es auch nur zur Beruhigung des Gewissens.
    Täglich muss es sein.
     
  15. Marichen66

    Marichen66 Neues Mitglied

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    Hallo :),

    bin auch Beamtin und stand damals vor ähnlicher Situation , habe gemerkt, dass mit mir etwas nicht stimmt, mich jedoch - oh Glück - noch durch die Probezeit geschleppt.
    Ich denke, dass du aus der "Nummer" nicht mehr raus kommst, wenn die PKV Morgenluft wittert können sie gut recherchieren und die Ärzte der letzten 5 Jahre musst du auch angeben. 30% Risikozuschlag ist noch besser als 50% Beihilfeverlust - die gesetzliche Kasse wird da ganz schön teuer, zumal sie proportional zum Einkommen bis zur Beitragsbemessung steigt.

    Viele Grüße und Durchhaltevermögen:)