Hallo zusammen,
letzte Woche habe ich erfahren, dass ich mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit an Morbus Bechterew leide. Die Symptome sind vorhanden und der HLA B-27 Test war positiv.
Den ersten "Schub" hatte ich wohl vor ca. 1.5 Jahren. Zumindest bin ich damals zum Arzt gegangen, aber da die Schmerzen nach ein paar Wochen von selbst verschwunden sind habe ich diesen keine Bedeutung zugemessen.
Erst im Juli diesen Jahres sind sie wieder zurück gekommen und halten bis heute an; es gab zwischendurch auch einige Tage / Wochen, in denen ich "fast" schmerzfrei war. Aktuell ist es sehr schlimm und ich nehme jeden Abend eine Tablette "Ibuflam 800". Die Wirkung ist außerodentlich gut und ich habe fast keine Schmerzen mehr und kann schlafen - wenn da nicht die Sorgen und Zukunftsängste wären

.
Ich habe mich nur kurz mit der Krankheit auseinander gesetzt und ein wenig im Netz gelesen. Die Folge war, dass ich bei mir die ersten Anzeichen einer Depression (extreme Müdigkeit, Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit, ...) spüre, da ich teilweise sehr unangenehme Dinge gelesen habe. Da ich bereits unter starkem Tinnitus leide und vor einigen Jahren bereits eine Depression überwunden habe, hat mir heute meine Hausärztin "verboten" weiter im Internet zu recherchieren. Damit hat sie sicherlich nicht unrecht, da die Diagnose noch nicht vollständig ist (heute wurde mir erneut Blut abgenommen um weitere Faktoren zu untersuchen) und normalerweise mehr Leute etwas schreiben, denen es besonders schlecht geht. Außerdem gibt es mittlerweile bessere Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere bei frühzeitiger Diagnose (ich bin 36, treibe sehr viel Sport, ...).
Auch wenn ich mich aus den genannten Gründen noch nicht intensiv mit dem Krankheitsbild beschäftigen möchte, habe ich doch einige Fragen, die ich gerne beantwortet haben möchte und es wäre sehr nett, wenn jemand etwas dazu sagen könnte. Eigentlich habe ich bereits meinen Hausarzt und auch den Orthopäden gefragt, aber ich kann nicht einschätzen, ob das wirklich so ist, oder ob sie mir (verständlicherweise) Mut machen wollten.
- Beide Ärzte meinen, dass die Schmerzen fast vollständig verschwinden werden (Sport, Medikamente). Ist das eine Illusion, oder durchaus denkbar bei günstigen Vorraussetzungen?
- Da ich zusammen mit meiner Frau gerade ein Haus kaufen möchte, frage ich mich natürlich, ob das in dieser Situation eine gute Idee ist. Wie seht ihr das? Ich bin Softwareentwickler und der Orthopäde meinte, das sei überhaupt kein Problem und ich soll das ruhig machen. Leider habe ich aber bereits gelesen, dass es durchaus berufsunfähige Patienten gibt... Betrifft das in der Regel Menschen, die körperliche Arbeit verrichten, oder kann man das so gar nicht sagen? Ich bin sehr verunsichert und traue mich gerade nicht meine Zukunft weiter zu planen, obwohl die Ärzte darin kein Problem sehen.
Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich die Informationen womöglich verteilt in diesem Forum finden kann. Ich möchte zunächst vermeiden, dass ich noch irgendwelche Sachen aufschnappe und immer von dem Schlimmsten ausgehe. Leider ist das eine unschöne Angewohnheit von mir.
Viele Grüße
Tobias
letzte Woche habe ich erfahren, dass ich mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit an Morbus Bechterew leide. Die Symptome sind vorhanden und der HLA B-27 Test war positiv.
Den ersten "Schub" hatte ich wohl vor ca. 1.5 Jahren. Zumindest bin ich damals zum Arzt gegangen, aber da die Schmerzen nach ein paar Wochen von selbst verschwunden sind habe ich diesen keine Bedeutung zugemessen.
Erst im Juli diesen Jahres sind sie wieder zurück gekommen und halten bis heute an; es gab zwischendurch auch einige Tage / Wochen, in denen ich "fast" schmerzfrei war. Aktuell ist es sehr schlimm und ich nehme jeden Abend eine Tablette "Ibuflam 800". Die Wirkung ist außerodentlich gut und ich habe fast keine Schmerzen mehr und kann schlafen - wenn da nicht die Sorgen und Zukunftsängste wären


.Ich habe mich nur kurz mit der Krankheit auseinander gesetzt und ein wenig im Netz gelesen. Die Folge war, dass ich bei mir die ersten Anzeichen einer Depression (extreme Müdigkeit, Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit, ...) spüre, da ich teilweise sehr unangenehme Dinge gelesen habe. Da ich bereits unter starkem Tinnitus leide und vor einigen Jahren bereits eine Depression überwunden habe, hat mir heute meine Hausärztin "verboten" weiter im Internet zu recherchieren. Damit hat sie sicherlich nicht unrecht, da die Diagnose noch nicht vollständig ist (heute wurde mir erneut Blut abgenommen um weitere Faktoren zu untersuchen) und normalerweise mehr Leute etwas schreiben, denen es besonders schlecht geht. Außerdem gibt es mittlerweile bessere Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere bei frühzeitiger Diagnose (ich bin 36, treibe sehr viel Sport, ...).
Auch wenn ich mich aus den genannten Gründen noch nicht intensiv mit dem Krankheitsbild beschäftigen möchte, habe ich doch einige Fragen, die ich gerne beantwortet haben möchte und es wäre sehr nett, wenn jemand etwas dazu sagen könnte. Eigentlich habe ich bereits meinen Hausarzt und auch den Orthopäden gefragt, aber ich kann nicht einschätzen, ob das wirklich so ist, oder ob sie mir (verständlicherweise) Mut machen wollten.
- Beide Ärzte meinen, dass die Schmerzen fast vollständig verschwinden werden (Sport, Medikamente). Ist das eine Illusion, oder durchaus denkbar bei günstigen Vorraussetzungen?
- Da ich zusammen mit meiner Frau gerade ein Haus kaufen möchte, frage ich mich natürlich, ob das in dieser Situation eine gute Idee ist. Wie seht ihr das? Ich bin Softwareentwickler und der Orthopäde meinte, das sei überhaupt kein Problem und ich soll das ruhig machen. Leider habe ich aber bereits gelesen, dass es durchaus berufsunfähige Patienten gibt... Betrifft das in der Regel Menschen, die körperliche Arbeit verrichten, oder kann man das so gar nicht sagen? Ich bin sehr verunsichert und traue mich gerade nicht meine Zukunft weiter zu planen, obwohl die Ärzte darin kein Problem sehen.
Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich die Informationen womöglich verteilt in diesem Forum finden kann. Ich möchte zunächst vermeiden, dass ich noch irgendwelche Sachen aufschnappe und immer von dem Schlimmsten ausgehe. Leider ist das eine unschöne Angewohnheit von mir.
Viele Grüße
Tobias
