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Mofa-Roller fahren

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von anko, 30. August 2006.

  1. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich brauch mal eure Meinung.

    Wie viele von euch wissen hat mein Sohn hat ja PSA. Es geht im damit so lala. Er kann zwar schon wieder ganz gut laufen, aber er hat immer noch Schmerzen dabei.
    Zur Schule wird er nun immer von der Fahrbereitschaft hin und zurück gefahren. Er schafft die Strecke zwar schon wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber nicht mit der schweren Schultasche auf dem Rücken (keine Bücher mehr drinnen, aber das Notebook wiegt so viel. Und ohne das kann er in der Schule nicht mitschreiben).
    Der Fahrdienst fährt aber nicht immer so, wie der Stundenplan es hergibt. Heißt, an zwei Tagen hat Jakko erst um 09.00 Uhr Schule, der Fahrdienst würde ihn aber schon um 7.10 abholen. Er würde dann dort rumsitzenh. Also fange ich die Tage später an zu arbeiten, bringe ihn hin und muss dann auch entsprechend abends länger arbeiten. Genauso hat er zum Teil Nachmittagsunterricht. D.h. der Fahrdienst holt ihn um 13.20 ab und zu um 16 Uhr und dann wieder zurück fährt er mit Bus und Bahn.

    Mit der Fahrrad schafft er die Strecke zur Schule noch nicht. Meine Idee war nun, dass er ein Mofa-Roller bekommt. Roller deshalb, weil vorne die Verkleidung dran ist und er nicht so dem Fahrtwind ausgesetzt ist. Er ist dann unabhängig vom Fahrdienst (bis auf die Wintermonate), kommt relativ schnell zur Schule
    Jakko findet diese Idee gut, mein Männe will davon nichts wissen. Er meint, dass wäre nicht gut für die ganzen Gelenke. Jascha meint, er könne sich ja gut anziehen, gegen Kälte könne man immer was machen.

    Wir könnten hier in der Fahrschule erst einmal ausprobieren, ob Jascha mit dem Roller zurechtkommt bevor wir ihn anmelden. D.h. ob er ihn halten kann wenn er schräg steht, schieben kann etc. Wenn er das von den Gelenken nicht hinbekommt, dann können wir das ganze gleich vergessen. Aber ich denke, das bekommt er hin.

    Was würdet ihr machen? Habt ihr noch ein paar Dinge die bedacht werden müssen?

    Gruß

    anko
     
  2. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    hallo anko,

    ich hatte damals auch einen "roller" und bin selbst in den wintermonaten damit zur schule - busverbindung war nicht optimal, aber ich hatte den vorteil, dass ich noch keine gelenkprobleme hatte.

    was ihr auf alle fälle auch testen müsst, ob er den roller aufbocken kann. wenn ihm dazu nämlich die kraft fehlt, wäre das schon blöd. hatten so einen fall in der "verwandtschaft". der opa vom freund meiner schwägerin in spe hat sich einen gekauft und konnte es selbst nicht bewerkstelligen. somit hat er den roller dann seinen enkeln geschenkt. allerdings gibt es da jetzt ganz arge probs - deswegen echt aufpassen beim kauf des rollers - so ein kauf kann auch nach hinten losgehen. genaueres schick ich dir gern per pn.

    stoppel
     
  3. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo Stoppelhopser,

    nehme gerne weitere Infos per PN entgegen. Bin ja im Moment auf der Infosuche nach allem was ich so beachten muss.

    Danke und Gruß

    anko
     
  4. Kiwi

    Kiwi Neues Mitglied

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    Guten Morgen anko,

    was ich auch grad überleg. Wie geht es deinem Sohn denn mit den Fingern und Handgelenken?
    Könnte es da eventuell auch Schwierigkeiten geben beim gasgeben, bremsen und schalten? (Is nämlich grad mein Problem beim Radfahren. Nich nur dass die Knie aua sagen, ich könnt noch nicht mal bremsen wenn ich s Lenkrad festhalten könnt...)

    Habt ihr vielleicht jemanden in der Bekanntschaft der nen Roller/Vespa besitzt? Dann könnte man ja eventuell mal, abseits vom Verkehrsgeschehen, testen ob es überhaupt was ist für ihn.
    (Und drauf achten, dass nicht "Klar, kein Problem" gesagt wird, weil Roller fahren an sich so klasse ist...)

    Liebe Grüße,
    Kiwi
     
  5. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Roller und Rheuma

    Liebe anko,

    mein Ex besass einen sog. Mofa-Roller für die Fahrt zur Arbeit................. ich natürlich das Ding, da Motorradführerschein selbst, ausprobiert.

    Allein das vom Ständer nehmen bereitete mir meistens starke Probleme, vom auf den Ständer stellen rede ich garnicht ( und ich wiege immer noch um die 95 kg ). Das Fahren an sich war ja nicht problematisch, aber schon an einigen Tagen das Anhalten und mit einem Fuss gekippt stehen und dann die Hände !!!!!

    Oh je - ich sage dir, das Leichteste an dem Ganzen war das Gasgeben. Die Hände verkrampften sich schnell und damit war die Bremssicherheit nicht mehr gegeben.

    Also, obwohl nur cP - Roller fahren ist und bleibt, wie das Motorrad, für mich unerreichbar aus Sicherheit für mich und andere.

    Klar, es gibt Dreirad-Rollers, die stehen stabil, haben Fussgas und Fussbremse, manche sogar Fusskupplung. Ob allerdings Wind und Wetter auf Dauer so gut sind, stelle ich auch mal infrage.

    Ich stimme allen Vorrednern zu: ausprobieren und 100 %ig abwägen.

    Grüssle
    Pumpkin
     
  6. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hab ja auch ne vespa..

    hier stehen. war mir sehr unsicher, als ich diese von meiner freundins vater abgekauft habe.

    für kleinere erledigungen dachte ich, wäre es hier am rande der stadt genau das richtige.

    also wichtig, den rücken sowie die knie und ellenbogen mit wärmenden schonern zu schützen...(kurze strecken geht auch mal so, aber sobald wind kommt ist es besser).

    am besten eine goretex-jacke(oder so ähnlich:rolleyes: ;) ) wie die motorradfahrer haben..ist aber auch m.e. nicht so leicht anzuziehen.

    jedoch bin ich froh, mir dieses ding angeschafft zu haben. nicht für längere strecken, aber für die kürzeren.

    schalten braucht man dabei ja nicht, habe auch einen windschutz (was vorne schon hilft) einen nierengurt und handschuhe.

    aber was uschi schon schrieb, es kann sein, das die hände krampfen.
    jetzt hab ich ja auch"wahrscheinlich" psa (aber auf jeden fall eine seronegative spondarth) und ich hatte angst, das mir das ding umkippt. ist aber nicht so schlimm (meine meinung) wie bei einem motorrad...(da klappte es öfters nicht). bis ich auf meinem pfefferminzbomber sass..das hat gedauert.
    war total verunsichert.
    das aufbocken ist nicht immer mein ding, aber ich arbeite hartnäckig am ziel....zähne zusammen,po angespannt,die richtige technik gefunden und gut ist. (wobei reine mofas meines erachtens noch leichter sind ).

    aber was von vorteil ist, das absteigen, denn die höhe kommt meinem rücken sehr entgegen, anders als zu den meisten autos.

    längere strecken könnte ich mir jetzt nicht vorstellen....aber auf einen versuch liebe anko kommt es beuch allemal an.

    einen vorteil hat es meiner meinung noch, dein sohn bekommt wieder ein stück mehr mobilität+vllt. dadurch auch einen schuss in richtung selbstsicherheit...(wie jung ist er eigentlich jetzt nochmal?).
    dazu dann noch deine erweiterte einfachere zeitgestaltung...

    schade, das ihr hier nicht in der nähe wohnt,sonst könnte er mal ausprobieren.....(kommt doch mal auf besuch vorbei *lach*...so wie wir schon lange einen besuch in hamburg geplant haben;) ):

    er muss glaube ich doch auch einen mofaführerschein machen nicht wahr? dann lass ihn das auf alle fälle tun....und er wird sehen,ob er sicher ist und der fahrschullehrer kann dies auch sicherlich beurteilen.

    last but not least hänge ich noch bild von pfefferminzbomber ran...

    alles liebe und lass man wissen ob es nun was wird...


    grüßle
    liebi (die die hiesigen mofafahrer ermorden möchte, da sie im tempo30/schritttempo-bereich immer rumsausen wie die idioten..und die dinger sind megaätzend laut *schimpf*)
     

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  7. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Hi Anko,


    die Idee ist toll die du hast und er würde sich sicherlich sehr freuen.
    Also es hängt nicht nur von der Verkleidung des Rollers ab wegen dem Fahrtwind. Ich habe 6 jahre lang einen Yamaha Aerox gefahren (Sport oller ---> wurde mir jetzt geklaut). Macht irre viel Spaß damit zu fahren und man ist wesentlich flexibler. Im Winter wenn Schnee lag bin ich nicht gefahren das war mir zu Gefährlich und es gibt für Motorroller keine Winterreifen.

    Wenn er da lust zu hat warum auch nicht ;)



    Ich habe vor 2 jahren sogar mein Motorrad Führerschein gemacht trotz Rheuma


    Liebe Grüße

    Kristina
     
  8. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Ich hab ebenso daran gedacht mir mal so einen Roller anzuschaffen, bin aber relativ schnell draufgekommen, was alles nicht so gut klappen würde und hab den Plan dann wieder abgeblasen - meine Hauptüberlegungen waren die:

    1. wie bereits erwähnt hätte ich auch das Ding nicht aufbocken können.

    2. bei Tagen mit mehr Beschwerden hätt ich prinzipiell Handling-Probleme gehabt

    3. Bei Schnellbremsungen oder überhaupt bei schnellem Stehenbleiben (wie im Verkehr oft üblich) hätte ich mir nicht zugetraut, so rasch von diesem Ding abzuspringen oder das Bein runterzustellen und dann den Roller zu halten.

    4. Ich denke, dass mein "Rundumblick" der im Straßenverkehr nötig ist durch Einschränkunen der HWS und des gesamten Rumpfes nicht der beste gewesen wäre.

    Ich glaub, das war alles. ;)

    lg
    Trixi
     
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo anko,

    dass jascha begeistert wäre, kann ich gut nachvollziehen :D
    auch mich überkam das verlangen es mit ´ner vespa auszu-
    probieren, und das ging gründlich in die hose! :D
    ich habe mich elegant mit 5 std/km im zeitlupentempo auf die
    schn.... gelegt, zur erheiterung der anwesenden.
    man muss auch gönnen können........;)
    damit war der fall für mich erledigt.

    ich denke auch es ist am besten, wenn er es einfach vorher
    bei einem freund oder in der fahrschule ausprobiert.
    dann seht ihr schon klarer.

    alles gute, marie [​IMG]


     
  10. Gisi

    Gisi grün-weiß

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    Hi Anko,

    am Besten wäre es, wenn dein Sohn im Stand beide Füße fest aufsetzen könnte. Dann lässt sich der Roller besser halten. Ich würde auf jeden Fall einen Automatikroller mit E-Starter nehmen, auch wenn eine Vespa mit Handschaltung und Kickstarter als "cooler" angesehen wird.

    Die Beweglichkeit der Hände muss gegeben sein, sonst hat es keinen Zweck - da schließe ich mich meinen Vorschreibern an. Verkehrssicherheit geht immer vor. Wie Trixi schon schrieb, sollte er mit aufgesetztem Helm Kopf und Rumpf etwas drehen können, um den Überblich zu behalten.
    Vielleicht kann er mal bei einem Kumpel die Ausrüstung leihen und damit eine Sitz- und evtl. Fahrprobe auf dem Hof machen?

    Wegen des Aufbockens - vielleicht gibt es die Möglichkeit, einen Seitenständer, wie beim Motorrad, anbringen zu lassen (Fachmann fragen, auch wegen TÜV-Zulassung!) ? Der würde dann einfach mit dem Fuß ausgeklappt, womit man das kraftaufwendige Aufbocken umgehen könnte.

    Rate ihm, einen Integralhelm zu kaufen, um Gesicht und vor allem Unterkiefer im Ernstfall zu schützen. Protektoren in der Jacke (wenigstens Schulter und Ellbogen) sollten ebenso wie ein Nierengurt Pflicht sein. Bei Kälte : für die Knie gibt es Protektoren, die sich über der Jeans mit Klett befestigen lasseni.

    Er sollte immer mit speziellen, windundurchlässigen Handschuhen fahren, damit die Hände nicht so schnell krampfen und die Finger geschützt sind.
    Ich wünsche deinem Sohn, dass alles wie gewünscht klappt. Er wird das Rollerfahren lieben! :)

    Ich bin vom Motorrad auf einen 100er Roller umgesteigen, weil ich nicht mehr kuppeln konnte und ich das Motorrad nicht mehr hätte aufheben können, wenn es denn gekippt wäre.
    Der Roller ist wesentlich leichter und schaltet automatisch. Ist natürlich vom Fahrverhalten kein Vergleich zum Motorradfahren, aber besser als nix.

    Ich glaube, Mofaroller sind vom Gewicht her leichter als sog. "Fuffis". Oder soll es ein gedrosselter 50 ccm Roller werden?