1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Mitwirkung des Hausarztes

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Mupfel, 7. April 2014.

  1. Mupfel

    Mupfel seropositive RA u. Fibro

    Registriert seit:
    9. März 2014
    Beiträge:
    281
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    zu Hause
    Ihr Lieben, ich habe mal wieder eine ungewöhnliche Frage.

    Also, zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass mein Hausarzt sehr nett ist, sich fast immer Zeit nimmt und ich schon sehr lange bei ihm in Behandlung bin.

    Jedoch frage ich mich, ob ich nun mit meiner Diagnose rheumatoide Arthritis noch gut aufgehoben bin.

    Wie sollte die Begleitung des HA aussehen? Für mich ist alles noch neu und ich frage mich wirklich, ob dieser HA alles richtig macht bzw. nichts vergisst.
    Die Werte, die er unter der Gabe von Prednisolon und MTX wöchentlich kontrollieren sollte, werden 2-wöchentlich kontrolliert. Läge an den fehlenden Terminen in der Praxis. Für mich unverständlich.
    Sollte er mir nicht irgendetwas in der Form von Ergotherapie oder Rheumaschwimmen empfehlen bzw. vielleicht sogar verordnen?
    Wie ist der Weg bei solch einer Diagnose?

    Muss der Patient alles "anleiern" und den Arzt schubsen?

    Sollte ich mich um solche Kurse kümmern und ihm dann sagen, dass ich das brauche und er mal machen soll?

    Ich habe ein wenig Angst, dass er nicht so ganz Bescheid weiß und daher etwas vergisst und mir somit Möglichkeiten nimmt.

    Danke schon einmal für eure Antworten

    Liebe Grüße
    Mupfel
     
  2. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2011
    Beiträge:
    1.268
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mittelhessen
    Hallo Mupfel,

    also ich kann Dir nur raten: selbst ist der Mann (die Frau). Mein HA hat über 2 Jahre vergessen, den Vitamin-D-Spiegel zu kontrollieren; bei MTX-Spritze und meinem Alter ist das eigentlich ein Muss. Jetzt ist mein Vitamin-D im Keller, ich habe sehr gelitten unter starker Müdigkeit, Antriebslosigkeit usw., ich habe also viel Zeit an Lebensqualität verloren.
    Deshalb: alles schön selbst kontrollieren und den HA darauf hinweisen.

    Liebe Grüße
    Luna-Mona
     
  3. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Luna-Mona

    Die Bestimmung von Vitamin D ist unter MTX kein Muss; im Rahmen der Abrechnungsfähigkeit ist sie übrigens eine so genannte "Einzelfallentscheidung" und kein Standardwert.
    Üblich ist sie bei schwer nierenkranken Menschen (u.a. Dialysepatienten) und im Rahmen der Osteologie bei Osteoporose.

    Unbenommen davon kann sie selbstverständlich sinnvoll sein; für die Entscheidung zur Gabe von Vitamin D in Tropfen- oder Tablettenform - das ist inzwischen Konsens - ist sie nicht erforderlich, da die Gefahr einer Überdosierung ausgesprochen gering ist.
    In unseren Breitengraden kann von einem Mangel fast ausnahmslos ausgegangen werden - je dunkler der Hauttyp, umso mehr ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  4. sasaka

    sasaka Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2009
    Beiträge:
    210
    Zustimmungen:
    0
    So geht es mir manchmal auch bei meiner Hausärztin
    Ich hab mich auch viel belesen und in verschiedenen Richtungen gedacht
    Hab es ihr dann gesagt und sie hat entschieden ob Blut abgenommen wurde oder nicht
    Was mir nicht so gefällt ist die Auswertung der Blutergebnisse
    Ein Anruf Schwester sagt alles o.k weiter so machen.
    Ich nehm auch jetzt schon lange Predni 2.5 mg als DT , meine Arbeitskollegin auch jnd die muss von ihrem Rheumadoc Calcium und vit D nehmen, und da wurd ich nicht informiert von meiner HÄ .

    Wollt auch schon immer wechsel aber da denk ich sie kennt meine ganze Leidensgeschichte und ich bleib bei ihr
     
  5. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2006
    Beiträge:
    2.075
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Herne
    Also, mit meinem Hausarzt bin ich seit ca, 20 Jahren zufrieden....soweit.
    Dann kam das Rheuma, mein Hausarzt sagt mir, dass er mit meinem Rheumadok "nicht kann".
    Blut abnehmen geschieht nur Diabetes betreffend, rheumatechnisch geschieht nix. Tests auf Vitamin D und Calcium kenne ich nicht. 2 mal im Jahr nimmt der Rheumadok viele Werte ab, auch kein Vit. D oder Calcium.... oder ich kenne die Abkürzungen nicht.
    Ich fühle mich aber trotzdem bei beiden gut aufgehoben, denn ich denke, dass es mir nix bringt, wenn automatisch alles getestet wird, solange bei etwaigen Beschwerden, die auf einen Mangel schließen lassen, gehandelt wird.
    Da beide unabhängig voneinander mir zuhören, wenn ich was sage und daraufhin entscheiden, finde ich alles ok.
     
  6. PiRi

    PiRi IG-Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2006
    Beiträge:
    2.075
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Herne
    Ach Sasaka, was die Blutergebnisse angeht, die bekomme ich jedesmal in schriftlicher Form, So kann ich für mich immer vergleichen, was sich in der Zwischenzeit getan hat.
     
  7. sasaka

    sasaka Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2009
    Beiträge:
    210
    Zustimmungen:
    0
    Ich hab noch nie was schriftliches an Blutergebnisse bekommen , muss aber auch gestehen das ich noch nie danach gefragt habe.
    Bin ja auch wegen meinem Diabetes aller 8 Wochen zur Blutabnahme und werd das nächste mal fragen ob ich den auch schriftlich bekomme .
     
  8. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    7.351
    Zustimmungen:
    682
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich lasse mir von allem Kopien geben für meine persönliche Krankenakte.
    Vit D u.ä. kann man auf eigenen Wunsch abnehmen lassen. Muss man halt selbst bezahlen, ist aber bezahlbar.
    Wenn lt. Aussage der Praxis die Werte o.k. sind, ist doch alles in Ordnung.
    Auch wenn die Arzthelferin bescheid sagt, hat der Doc vorher draufgeschaut.

    Therapien kann man sich aufschreiben lassen, evtl den Doc drauf ansprechen.

    Ansonsten halt selbst informieren. Das Inet gibt vieles her.
    Und mit der Zeit lernt man Einiges dazu und ist mit seiner Diagnose nicht mehr so hilflos.
     
  9. sasaka

    sasaka Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2009
    Beiträge:
    210
    Zustimmungen:
    0
    Wenn ich bei meiner H Ä manchmal bin und d ie dann nochmal über die Befunde schaut und dann meint naja das war etwas erhöht und es ist jetzt schon eventuell 1/4 Jahr her und am Telefon hieß es es ist alles i.o. da denk ich manchmal ich bin im falschen Film.

    Also ist es doch besser man lässt sich alles schriftlich geben
     
  10. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    7.351
    Zustimmungen:
    682
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich denke mal, wenn irgendwelche Werte besorgniserregend sind, wird das schon mitgeteilt.
    Manchmal ist halt das Eine oder Andere nicht ganz in der Norm, aber das ist normal.
     
  11. sasaka

    sasaka Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2009
    Beiträge:
    210
    Zustimmungen:
    0
    Ja das ist mir klar das einige Werte mal nicht in Ordnung sind würde auch nicht gleich Panik schieben aber wissen möchte ich das schon
     
  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    7.351
    Zustimmungen:
    682
    Ort:
    Niedersachsen
    Ich bin ja auch eine von denen, die gleich googeln, wenn was mehr oder weniger ist...;) :D
     
  13. Mupfel

    Mupfel seropositive RA u. Fibro

    Registriert seit:
    9. März 2014
    Beiträge:
    281
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    zu Hause
    Ich bekomme immer freiwillig alle Ergebnisse und Berichte, teilweise schon für mich vorher kopiert :o

    Und, klar google ich alles nach. :D
     
  14. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    7.351
    Zustimmungen:
    682
    Ort:
    Niedersachsen
    Hihi, fällt mir grad wieder ein: das letzte Mal bei meinem Internisten zum Magenspiegeln. Will mir die Helferin noch Informationen geben über dies und das, sagt Doc: nee lassense mal, die Frau Maggy weiß bescheid, die ist vom Fach.
    Ach, Sie sind auch im medizinischen Bereich tätig?
    Nein, sagt er. Aber sie ist bestens informiert. :D

    Der findet das richtig gut, wenn die Patienten mitdenken.
    Aber leider sind nicht alle so...
     
  15. Putzel

    Putzel Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2011
    Beiträge:
    293
    Zustimmungen:
    0
    Luna Mona hat völlig Recht ! Natürlich ist es ein Muss den Vitamin-D-Spiegel in gewissen Zeitabständen zu kontrollieren !!!! Das weiß ich von meinem Rheuma-Doc....der macht das, ohne dass ich was sagen muss.
    Ebenso kontrolliert er von Zeit zu Zeit die Nieren- und Leberwerte....seit Gabe von MTX.

    Cortison nehme ich schon seit Sept . vorigen Jahres nicht mehr, weil keine Entzündungswerte mehr im Blut sind. Wie die Meinungen hier auseinandergehen, was sein muss und was nicht...........da wundert es mich nicht mehr, wenn so vieles im Argen ist.
    Mir ist ein gewissenhafter Doktor lieber als einer der nur nach "Abrechnungsfähigkeiten" behandelt.
    Und mein Doc hat Ahnung. Er hat mich gut durch die letzen 3,5 Jahre geleitet.

    Mein HA meinte zu Anfang auch....."Vitamin-D-Spiegel nachschauen? hach, das ist doch nicht so notwendig...und Ihre Entzündungswerte im Blut sind auch nicht so dramatisch."
    Toll..........ich hatte zu Anfang ganz hohe Entz.-Werte im Blut und war schon bettlägerig, konnte keinen Schritt mehr tun und hatte höllische Schmerzen - alles nicht so dramatisch......
    Dagegen geht es mir heute richtig gut. Ich danke meinem Doc.
    Werde demnächst versuchen, mit dem MTX aufzuhören. Vielleicht klappt das ja auch.
    Gruß Grit
     
  16. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2011
    Beiträge:
    1.268
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mittelhessen
    @ Grit !
    Das wäre mein Wunschtraum: mit dem MTX eines Tages aufzuhören.

    Übrigens habe ich jetzt das Ergebnis meiner Blutwerte: zu wenig Vitamin D und zu wenig Vitamin B, grenzwertige Leberwerte, aber Nierenwerte im Normbereich.
    Ich habe Vitamin D 20.000 Einheiten tägl. über einen Zeitraum von 4 Wochen und Vitamin B-Spritzen 1 x/Woche 1000 ug verordnet bekommen. Danach würde ich nicht mehr so müde sein, hat mir die Arzthelferin gesagt (war bei einem anderen HA).

    Ich musste die Medis selbst bezahlen, hielt sich aber noch im Rahmen - wenn man bedenkt, was man sonst so ausgibt fürs Handy usw.

    Liebe Grüße
    Luna-Mona