Mitbewohnerin

Ooooh schööön ! Neue Fotos !

Auf manchen sieht sie ja aus, wie ein Sack Flöhe auf 4 Beinen... Nur Unsinn im Kopf...:D

Gut, dass Du sie jetzt schon an eine Leine gewöhnst. Später wird das sonst nichts mehr.

Ist sie eigentlich eher "gesprächig" oder still?

Weiterhin viel Spaß und Freude mit der Süßen! :)

Liebe Grüße
Medi
 
Huhu medi,

es kommt drauf an. Sie ist eigentlich recht gesprächig. Wenn sie auf den Arm genommen wird ist sie sehr gesprächig, weil sie das nicht so gerne mag. Wenn man nach hause kommt und sie kommt einen entgegen dann wird man auch mit einem "Mau" begrüßt. Mein Notebook liebt sie auch, Wie du auf dem folgenden Bild siehst liegt sie gerade auf dem Notebook und schaut zu :-D

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Darf ich vorstellen? Ich heiße Alfi und bin seit gestern der Kumpel von der hübschen Bifi. Ich bin ein Britisch Kurzhaar Kater, werde aber leider in 1 Woche kastriert. Denn Bifi und ich möchten keine Kinder bekommen. Das ist beschlossene Sache! Wir gewöhnen uns langsam aneinander. Ich bin ganz cool, aber Bifi schlägt es auf den Magen und so musste sie sich heute übergeben. Heute wurden wir auch beide dem neuen Tierarzt vorgestellt. Bifi durfte wieder in die Box. Sie ist mit allem durch und wird erst ende des Jahres kastriert. Ich hingegen (Alfi) wurde geimpft und meine Krallen mussten geschnitten werden, da sie viel zu lang waren. Ich darf sogar mit im Bett schlafen.

Ansonsten bin ich ein ganz gesunder junger Kater und topfit. 2 Wochen älter als Bifi, ddafür auch schon größer und schwerer. Mein Papa ist ein roter Kater und meine Mama sieht genauso aus wie ich! Ich habe noch 4 Geschwister, die alle anders aussehen.

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Liebe Grüße von Alfi und Bifi .... und natürlich auch von Kristina :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kristina!

Ich finde es super, dass du dich noch für eine zweite Katze entschieden hast! :cat3:
Zwar gibst du Bifi viel Liebe und alles was sie braucht, aber so wie Katzen miteinander spielen können, kann man es als Mensch dann doch nicht.
Ich drücke dir die Daumen, dass die beiden gute Freunde werden.
Viel Freude für dich und deine zwei Samtpfoten!

Liebe Grüße von Sassi, die im Oktober auch endlich wieder zwei Fellnasen bekommt und es kaum erwarten kann. :)
 
hallo, alfi!

du bist ja ein wunderschöner kater - herzlich willkommen auch hier bei RO!
deine freundin bifi kennen wir ja schon etwas länger.
ich denk mal, kristina hat es richtig gemacht, euch zwei zusammen zu bringen:-) und du hast sowieso mit kristina einen "guten griff" getan, da hast du ein super zuhause gefunden!
sagst du bitte der kristina liebe grüsse von mir...:-)
eine dicken schnurrer schicken dir und bifi
pascha und minnie......und ruth...;-)

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Hallo Ruth,

die Grüße habe ich Kristina ausgerichtet, sie hat sich sehr gefreut :-). Ich bemühe mich, Bifi ein guter Freund zu sein, aber leider faucht sie mich oft an... naja mädels brauchen ja immer ein bisschen Zeit. Deine 2 Katzen sind wunderschön!!!! Ich muss jetzt noch lernen meine Krallen richtig einzusetzen. Den Kratzbaum zu benutzen und lernen was ich darf und was ich nicht darf.

Viele liebe Grüße an deine 2 süßen und natürlich auch an Dich, liebe Ruth!

Alfi und Kristina
 
Zuletzt bearbeitet:
och wie niedlich diese ganzen kätzchen könnte ich mir immer wieder angucken solche Katzenbabys und auch großen Katzen :):):):)
meine kleine Diva darf leider nicht bei mir wohnen könnte sie auch nicht mehr an eine Wohnung gewöhnen *leider* ist dann doch zu sehr Freigänger
jetzt muss sie bei meinen Eltern bleiben aber naja sehe sie ja immer wenn ich zu Besuch zu Hause bin wenn sie dann nicht gerade wieder Ihre trotzphase hat weil ich nicht da war :D:D

lg Stina
 
Hallo Kristina,

Alfi ist ja auch eine echte Schönheit! ...Wenn man das bei Jungs auch so sagen darf...:D

Schön, dass er bei Dir ein gutes Zuhause gefunden hat :), und schrecklich, wo er scheinbar vorher leben musste :(

Ich hoffe, die beiden gewöhnen sich bald aneinander. Es ist ja soooo süß, wenn sie sich gegenseitig pflegen und zusammen kuscheln!

Wenn beide im Bett schlafen dürfen, wird es da nicht etwas eng?? :D Wir haben schon bei einem Kater manchmal kaum Platz und keine Bettdecke mehr...:rolleyes:

LG
Medi
 
Ach, dazu fällt mit gerade noch was lustiges ein:

Eine Freundin hat mir mal erzählt, dass ihr Mann sich wegen was Schweres auf seinen Füßen die ganze Nacht nicht bewegt hat und unbequem da gelegen hat. Er wollte es der Katze nicht unbequem machen... Am nächsten Morgen sah er: Eine Wärmflasche auf seinen Füßen!!!
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Meine Freundin hatte sie rübergeschubst, als sie sie nicht mehr wollte.

Ja, ja, was tut man nicht alles für die Viecher...:D
 
Hallo medi,

das mit der Wärmflasche ist super :D:D:D:D:D

Es schlafen nicht beide im Bett. Bifi mag das nicht. Sie schläft brav in ihrem Körbchen neben dem Bett und morgens legt sie sich neben unserem Kopf. Also sie behindert uns nicht beim schlafen. Alfi hat am Fußende seine Decke, da muss er lernen, dass er nur darauf darf oder eben auch ab ins Körbchen.

Heute verstehen die beiden sich schon etwas besser... es wird :D
 
hallo, kristina!

wie geht es alfi und bifi? alles ok hoffentlich?
pascha und minnie sind inzwischen auch gewachsen, sie können immer mehr...zum beispiel immer höher springen...,-)
erzähl doch mal wieder was von deinen süssen katzen bitte....
liebe grüsse,
ruth
 
Hallo Ruth,

danke für die Nachfrage :) Alfi und Bifi geht es sehr gut. Alfi wurde mitlerweile kastriert und hats gut verkraftet. Bifi hatte einen Infekt und musste viel Spucken... aber auch das haben wir mit Hilfe von moderner Medizin und viel Kuscheleinheiten wieder hinbekommen. Die beiden verstehen sich mitlerweile prächtig. Auch wenn es nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen sein kann. Anbei einige neue Fotos von den beiden süßen! Unglaublich wie schnell sie groß werden!

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@ Ruth

hallo, Deine Kleine sieht ja aus wie unsere Kira! :) Sie scheinen auch fast im gleichen Alter zu sein. Unsere Kleine ist jetzt 4 Monate alt.

LG coalblack
 

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wow, alfi und bifi sind in diesen drei wochen ja echt gewachsen.zumindest sieht es auf dem bild so aus.
schön, dass sich die beiden so gut verstehen.
meine beiden sind auch zusammen seit sie klein sind und vertragen sich echt super. sie putzen sich gegenseitig, sind ber manchmal auch so nett und beißen den anderen in die kehle oder ins hinterbein, wenn der weglaufen will. aber alles nicht wirklich ernst
ich habe sie noch nie fauchen oder knurren hören und das obwohl sie schon 4einhalb jahre sind.

wünsche deinen beiden auch ein so schönes zusammenleben
 
hallo, kristina!

danke für die süssen neuen fotos! sie sind so herzig:-)

@coalblack: oh ja, genau, kira sieht ja unserer minnie täuschend ähnlich! wow...:-)
minnie ist irgendwann im mai geboren, also auch bald 4 monate, genauso alt wie ihr bruder pascha, der aber ein ganzes stück grösser und schwerer ist (von anfang an).

liebe grüsse an alle katzen-fans,
ruth
 
Tommy

Ich bin seit letzter Woche Fretag auch auf die Katze oder viel mehr einen Kater gekommen.
Ich habe es einfach nicht mehr schön gefunden die meiste Zeit allein zu verbringen.
...also habe ich mich spontan ins Auto gesetzt und die Tierheime nach einem passenden Gefährten abgeklappert. Ein Katzentier sollte es schon sein, da ich die Eigenwilligkeit der Tiere schätze.
Die Auswahl war riesig. Selbstverständlich sollte es was unverdorbenes sein,am besten ein Kätzchen, welches ich in der Wohnung halten kann, das noch nicht den Duft der Freiheit gerochen hat und somit auch keine Probleme mit den Einschränkungen einer abgeschlossenen Wohnung hat. Also so zog ich erstmal von Asyl zu Asyl, schaute was zu mir passen könnte. Einige Kandidaten kamen da schon zusammen.
Im letzten Heim auf meiner Liste wollte ich trotzdem meine Runde machen. An schmußewilligen Samtpfoten mangelte es auch hier nicht sogar eine 1jährige Perseriene buhlte hier um meine Gunst. Im Letzten Zimmer das "Katzenhauses" hockte ein völlig verschreckter roter Kater in einem Käfig...Ich weiß nicht warum, ob es das rote Fell war, oder sonst was, war er auf den ersten Blick mein Favorit. Als auch noch der Wohnungskatzeanspruch passte und erklärt wurde das er lediglich in Einzelhaft war weil die Anderen Katzen ihn Mobbten, war ich dem Rotschopf total verfallen. Ich betete das das Wohnungskatze nicht nur ein Vorwand war, m ihn an den Mann zu bringen, den ich wollte dem Tier ja kein Leid antun indem ich gewaltsam seine Freiheit einschränkte.
Das der Gute auch nicht mehr der Jüngste war störte mich auch nicht weiter. Immerhin war das Tier als Stubenrein ausgewiesen und ich hatte eine Sorge weniger am Bein.
Für seine 8-10 Jahre macht mein Katerchen einen Topeindruck das Gebiss weitgehend komplett keine Kampfschäden wie bei Katern üblich wenn ich es nicht besser wüsste hätte ich so 3-5 Jahre geschätzt. Und was auch recht positiv ist, das Kerlchen ist bereits seiner Männlichkeit beraubt, wer möchte schon das ein Kater in die Wohnung ranzt.:rolleyes:
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Die Heimfahrt nahm das Tier völlig relaxt ohne auch nur denn geringsten Ton von sich zu geben.
Zu Hause verkroch er sich erstmal hinter einem Schrank und keine Macht der Welt konnte etwas daran ändern, also beließ ich den Feigling wo wer war und setzte mich vor die Flimmerkiste. Etwas gefrustet war ich schon, denn sowas Scheues hatte ich noch nicht gekannt.

Nach 3 Stunden, ich war längst eingenickt, wurde ich durch ein kräftiges stoßen und stubbsen geweckt. Jetzt wo ich schlief wurde Meister Samtpfot plötzlich mutig, und entschied sich mir ein paar Schmußeeinheiten zukommen zu lassen.

Inzwischen ist eine Woche vergangen und die Fronten sind geklärt. Seine Hoheit hat sein neues Zuhause komplett in Besitz genommen. Sein Dosenöffner erfüllt im nahezu jeden Wunsch und wird im Gegenzug mit Schmußen und lautem Schnurren abgegolden,...so wie es sich gehört...
Über sein Benehmen kann ich mich nicht beklagen, Tische sind Tabu,egal wie lecker es auch duftet die Tischkante ist die Grenze, auf Couch oder einen Stuhl geht er nur auf Einladung, auf Menschen wird nicht getreten und die Krallen bleiben drin egal was Mensch tut, Gardienen oder Rolloschnüre sind kein Spielzeug, Möbel kein Kratzbaum, eine offene Balkontür bedeutet nicht das der Balkon zum Revier gehört. Auf eine Konsens bezüglich Krallenschärfen muß ich mich mit ihm trotzdem noch einigen aus einem Missverständnis heraus betrachtet er seinen Kratzbaum ebenfalls als Möbel und hat die Schornsteinkante im Esszimmer zum Opfer erklärt.
Auch wenn ich etwas sauer war ist der Schaden gering, etwas Raufasertapete ist leichter zu verschmerzen als als eine zerrupfte Couch. Wenn das seine Ecke ist, soll er sie behalten, ich werde zwei Bretter an die Ecke Schrauben, die kann er nach belieben Massakrieren.

Und so hat jeder von uns beiden das bekommen was er am nötigsten Brauchte, ich einen Seelentröster und Kater ein ruhiges Zuhause mit integrierten Dosenöffner.

Wer noch immer Lust und Zeit hat für den habe ich noch eine Katzengeschichte.
[Wer überempfindsam oder depressiv ist sollt bitte nicht weiterlesen!

Die Geschichte ist eine Fundsache über die ich bei der Suche nach meinem passenden Vierbeiner gestolpert bin.

“Wie konntest Du”

Als ich noch ein Kätzchen war, unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen.
Du nanntest mich “dein Baby”, und, obwohl ich einige Nippes “killte” wurde ich deine beste Freundin.

Wann immer ich etwas “anstellte”, hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: “Wie konntest du!?”,
Aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt.
Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich.
Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.

Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien. Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.

Von deinem Frühstück gab´s für mich immer was vom Schinken, “aber nicht zuviel, das ist für Katzen ungesund!” Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um “Karriere” zu machen.

Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. und freute mich, als du endlich “deinen” Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.

Ich war glücklich, weil du glücklich warst! Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt.
Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte.
Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne.
Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde “Gefangene der Liebe”. Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin.
Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz, hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufenlernen an mir fest.
Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen, und ich hielt bei all dem geduldig still.
Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden.
Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen. Ich war bereit, in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören. Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in unsere Auffahrt einbogst.
Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir.
Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes “Ja” zur Antwort und wechseltest dann das Thema.
Ich war früher “deine Samtpfote” und bin heute “nur eine Katze”.
Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt.
Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren.
Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide. Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war. Obwohl einmal ich deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren.
Als ich merkte, wo wir angekommen waren, war der Spaß zu Ende. Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.
Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.

Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig.
Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand.

Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie “Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!”
Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest. zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab, meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen.
Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen,
du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen “guten Platz” für mich zu finden. Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise: “Wie konntest du?”

Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ.
Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen.

Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurück kämest, und mich hier rausholen würdest.
Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich aufwachen würde . . . bei dir zu Hause . . .
Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an “meinem” Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte?
Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte.
Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.
Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man hob mich auf, trug mich über einen langen Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir, dass ich mich nicht sorgen solle.

Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens.

Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus.
Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog.
Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte.
Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen.
Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle Flüssigkeit, die in mich hineinfloss.
Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:” Wie konntest du?”

Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:” Es tut mir leid!” Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht, ignoriert und verlassen sein würde.
Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.
Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so zu sagen, dass mein “wie konntest du” nicht an sie gerichtet war.

Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch.
Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.
Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch, dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität wiederfährt. . . .


Einige Worte des Autors:

Wenn “Wie konntest du” Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen, in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.

Jim Willis
 
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Erinnerungen an meinen geliebten Karli

Hallo Erzesel,
grad als ich Deine Zeilen gelesen habe, hatte ich Tränen in den Augen. :(
Das hat mich SOOOO sehr an meinen heißgeliebten Karli erinnert. Ich hatte ihn als ganz kleines Kätzchen zusammen mit seiner Schwester Tinka (er rot, sie mausgrau) mit heftigem Katzenschnupfen aus einem Heuhaufen gerettet und der Tierarzt gab den zweien zunächst keine Chance. Alle halbe Stunde habe ich etwas Wasser in die Mäulchen geflößt, Nutrical und Katzenmilch vorsichtig gegeben und ... nach langem Hoffen und Bangen ... wurden die zwei wieder kerngesund ... und sowas von frech!!! Karli hatte genau das gleiche Fellmuster und Farbe wie Dein Tommy und als er gross war, war er der Chef zuhause. Auch Karli hat lieber an einer Ecke gekratzt anstatt am Kratzbaum wie Tinka. Ich habe die Ecke dann halt auch (notgedrungen) mit Brettern verkleidet und darauf Sisal-Teppichreste geklebt. Das hat er sehr gemocht und oft flogen die Fetzen. Jedes Jahr musste ich die Sisalschicht erneuern.
Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit Deinem Katerchen und vor allem wünsche ich Dir, dass er ganz lange gesund ist und für immer bei Dir bleiben darf. Karli wurde 16 und Tinka 17 Jahre alt. Unser ältester Kater mit Namen Muschi (ich hatte mich verguckt als er klein war, dachte es ist eine Dame :o) wurde sogar 19 Jahre alt. Die letzten zwei Jahre haben wir ihn meist Heesters genannt ;)
Liebe Grüsse
Heidi
 
Erzesel,

wie schön, dass Du das richtige Katerchen gefunden hast ! Gerade so arme Geschöpfe, danken es einem meist mit ganz besonderer Zuneigung. Er sieht aber auch wirklich aus, wie ein wahrer Seelentröster, der selber getröstet werden will...:)... So soll es ja auch sein, bei den Schmusern. Ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit mit ihm.


Und die Geschichte... Herzzerreißend !! :cry:


@Heidi, ..."Heesters"... :laughing:


LG
Medi
 
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