Guten Abend,
ich hatte mich schon kurz vorgestellt (https://www.rheuma-online.de/forum/threads/59691-Hallo-aus-London), ich lebe derzeit in London und werde hier seit 1 1/2 Jahren wegen RA behandelt. Die Diagnose kam direkt nach meinem ersten und bisher einzigen (puh!) Schub; vorher habe ich noch nie Probleme gehabt. Momentan bin ich fast symptomfrei, manchmal zwickt es noch im Daumen und im Handgelenk. In dieser Hinsicht habe ich also unverschämt viel Glück gehabt.
Es sieht ganz danach aus, als würde meine Zeit in Großbritannien dieses Jahr zu Ende und ich wieder zurück nach Deutschland gehen (wahrscheinlich Weserbergland oder Bonn). Jetzt hab ich natürlich ein bisschen Muffensausen, wie die Behandlung dann weitergehen soll. Mein letzter Stand in Sachen Ärzte in Deutschland ist Praxisgebühr und ewig auf Facharzttermine warten...
Wie läuft das also in der Praxis (im wahrsten Sinne, hihi) ab? Man stellt sich beim Hausarzt vor (idealerweise mit einem Sack voller Tabletten als Vorrat - wer weiß, wie lange das dauert?), sagt, dass man RA hat und lässt sich überweisen? Gibt es denn ausreichend Rheumatologen? Sind das Privatpraxen oder gehören sie zum Krankenhaus? Werden die Behandlung und die Medis von der Krankenkasse gedeckt? Wenn ja, sollte man sich dann bei einer bestimmten Krankenkasse anmelden?
Ein weiteres großes Sorgenthema ist die Arbeit. Ich als Schreibtischtäterin werde mich wohl selbständig machen müssen, denn ich sehe noch nicht, dass ich einen so tollen Angestelltenjob finde wie meinen jetzigen. Das ist auch gar nicht so problematisch, aber die RA sitzt natürlich im Hinterkopf. Ich fühle mich derzeit in keiner Weise eingeschränkt und auch als ich meinen Schub hatte, konnte ich weiter ohne Einschränkungen arbeiten (sitzen und tippen ging immer). Aber es gibt ja keine Garantie, dass das so bleibt, oder? Oder kann ich davon ausgehen, dass die RA lange Zeit im Dämmerzustand bleibt und ich nichts befürchten muss?
So wie es mir zurzeit geht, würde ich sagen, klar, Selbständigkeit ist gar kein Thema, ich mach's - aber vielleicht meint ihr ja auch, das wäre zu leichtsinnig, langfristig gesehen. Ich habe zwar eine BU, aber die springt ja auch erst ein, wenn gar nichts mehr geht.
So, genug Fragen für die erste Runde. Vielen Dank im Voraus!
ich hatte mich schon kurz vorgestellt (https://www.rheuma-online.de/forum/threads/59691-Hallo-aus-London), ich lebe derzeit in London und werde hier seit 1 1/2 Jahren wegen RA behandelt. Die Diagnose kam direkt nach meinem ersten und bisher einzigen (puh!) Schub; vorher habe ich noch nie Probleme gehabt. Momentan bin ich fast symptomfrei, manchmal zwickt es noch im Daumen und im Handgelenk. In dieser Hinsicht habe ich also unverschämt viel Glück gehabt.
Es sieht ganz danach aus, als würde meine Zeit in Großbritannien dieses Jahr zu Ende und ich wieder zurück nach Deutschland gehen (wahrscheinlich Weserbergland oder Bonn). Jetzt hab ich natürlich ein bisschen Muffensausen, wie die Behandlung dann weitergehen soll. Mein letzter Stand in Sachen Ärzte in Deutschland ist Praxisgebühr und ewig auf Facharzttermine warten...
Wie läuft das also in der Praxis (im wahrsten Sinne, hihi) ab? Man stellt sich beim Hausarzt vor (idealerweise mit einem Sack voller Tabletten als Vorrat - wer weiß, wie lange das dauert?), sagt, dass man RA hat und lässt sich überweisen? Gibt es denn ausreichend Rheumatologen? Sind das Privatpraxen oder gehören sie zum Krankenhaus? Werden die Behandlung und die Medis von der Krankenkasse gedeckt? Wenn ja, sollte man sich dann bei einer bestimmten Krankenkasse anmelden?
Ein weiteres großes Sorgenthema ist die Arbeit. Ich als Schreibtischtäterin werde mich wohl selbständig machen müssen, denn ich sehe noch nicht, dass ich einen so tollen Angestelltenjob finde wie meinen jetzigen. Das ist auch gar nicht so problematisch, aber die RA sitzt natürlich im Hinterkopf. Ich fühle mich derzeit in keiner Weise eingeschränkt und auch als ich meinen Schub hatte, konnte ich weiter ohne Einschränkungen arbeiten (sitzen und tippen ging immer). Aber es gibt ja keine Garantie, dass das so bleibt, oder? Oder kann ich davon ausgehen, dass die RA lange Zeit im Dämmerzustand bleibt und ich nichts befürchten muss?
So wie es mir zurzeit geht, würde ich sagen, klar, Selbständigkeit ist gar kein Thema, ich mach's - aber vielleicht meint ihr ja auch, das wäre zu leichtsinnig, langfristig gesehen. Ich habe zwar eine BU, aber die springt ja auch erst ein, wenn gar nichts mehr geht.
So, genug Fragen für die erste Runde. Vielen Dank im Voraus!

. Wenn du privat versichert bist, dann musst du sowohl beim Arzt, als auch bei den Medis in Vorkasse gehen und dann reichst du die Kosten bei der Kasse ein, und bekommst das Geld zurück - kommt dabei auf den Vertrag an, was und wieviel ob Eigenbeteiligung oder nicht usw. - auch hier würde ich mich schon jetzt informieren. 