Minijob und Angst vorm Streichen der Rente

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von leipzigerin, 31. Januar 2017.

  1. leipzigerin

    leipzigerin Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,
    Hat jemand Erfahrung mit Minijob und gleichzeitiger unbefristeter Rente ?
    Ich möchte gerne für mich wieder was machen/gebraucht werden,habe aber Angst das mir dadurch meine Rente gestrichen werden könnte auch wenn ich alles beachte.
    LG die leipzigerin
     
  2. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    guten morgen,

    wenn du eine unbefristete EU Rente hast - brauchst du keine Angst haben...

    Bei befristet, hätte ich persönlich Angst, dass die DRV andere Schlüsse zieht - " oh sie kann ja doch arbeiten" :confused:

    Wichtig nur, dass du die Hinzuverdienstgrenze nicht überschreitest...
     
  3. leipzigerin

    leipzigerin Registrierter Benutzer

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    Minijob

    Hallo, und warum sollte ich da keine Angst haben?Diese wird doch auch überprüft?
    LG Leipzigerin
     
  4. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    wenn du unbefristet berentet bist?? was wird da überprüft?

    solange du nicht über 420€ zu verdienst passiert dir nichts
     
  5. notemba

    notemba Registrierter Benutzer

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    Auch eine unbefristete Rente kann jederzeit überprüft werden...
    Leider.
    Deswegen ist es auch da wichtig darauf zu achten, was man arbeitet
    und wie viele Stunden.
     
  6. Jürgen

    Jürgen Registrierter Benutzer

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    Hi,

    solange Du unter 3 Stunden täglich bleibst kann Dir keiner was streichen. Die Hinzuverdienstgrenzen stehen im Bewilligungsbescheid ganz hinten und so sollte einem Minijob nichts entgegen stehen.

    Viele Grüße
    Jürgen
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    auch eine unbefristete Rente kann überprüft werden. Mein Kollege, volle Rente, querschnittgelähmt und zu 100% GdB + AG, arbeitet Teilzeit (er hat noch eine alte Regelung seit 40 Jahren) und bekommt alle zwei Jahre ein Schreiben in dem gefragt wird, ob sich sein Zustand gesundheitlich geändert hat. Dies schickt er jedes Mal mit einem Grinsen zurück und sagt nee- er kann leider immer noch nicht laufen...

    Ich vermute mal bei einer anderen Erkrankung wie Rheuma auch, kann es ja zu einer Remission kommen, d.h. der Gesundheitszustand ließe dann wieder eine Berufstätigkeit zu. Und gerade bei jüngeren Leuten wird da eher mal nachgehakt, als bei älteren die eh kurz vor der Altersrente stehen?

    LG Kukana
     
  8. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    so würde ich es auch sehen...


    und wenn es nur um Beschäftigung geht -also raus aus den 4 Wänden - mache doch was Ehrenamtliches:rolleyes:
     
  9. leipzigerin

    leipzigerin Registrierter Benutzer

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    Minijob und Angst vor Streichen der Rente

    Hallo,erstmal Danke für eure Antworten,

    Ehrenamtlich mach ich schon was,das ist aber nicht das Ware ( Schriftführer in Gartenverein).
    Habt Ihr Erfahrungen mit einer Überprüfung der Rente?Erfährt man das immer wenn der Arzt ein Schreiben bekommt?

    Lg
     
  10. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Ich habe die schreiben immer selber bekommen und der behandelnde Arzt musste den zettel ausfüllen.
    Glaube immer so 1-3 Wochen später kam ein kurzes schreiben mit der weiterbewilligung.

    Habe übrigens auch schon mehrfach neben der Rente gearbietet und es gab keine Probleme.
     
  11. Strippe-HH

    Strippe-HH Registrierter Benutzer

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    Was willst du denn machen wenn deine EM-Rente dir nur einen schlappen Tausender im Monat einbringt und deine Wohnung kostet schon an Miete 600 Euro.
    Da musst du ja schon nebenbei Jobben damit du einigermaßen über die Runden kommst.
    Und im jeden Rentenbescheid steht drinnen dass das legal ist sich 450€ nebenbei zu verdienen.
    Immerhin ist es ja besser, der kann soll das machen.
    Umstandshalber gibt es ja leider genug die es überhaupt nicht können (oder wollen) und deswegen mit H4 aufstocken müssen oder von der Grundsicherung abhängig sind.

    Also wer noch was nebenher machen kann soll machen (tue ich allerdings auch) und denen soll keine Behörde was in den Weg stellen bevor noch mehr von den Türen der Sozialämter stehen.
     
    BimmelBlau gefällt das.
  12. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    Hallo bei uns in österreich darf man nix dazu verdienen zur berufsunfähigkeitspension und pflegegeld.da wird einen die pension gekürzt.lg
     
  13. medikan

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    In NRW wurde mir gesagt: Hinzuverdienen zur Rente ja, wenn mann nicht mehr als 420 Euro verdient, es weniger als 3 std tgl und insgesamt 11,99 std wöchentlich sind. Minijobs müssen der Rentenversicherung mitgeteilt werden.

    Habe es am Anfang gemacht und nie Probleme damit gehabt.

    Wenn man allerdings Grundsicherung bekommt zur Rente, dann wird der hinzuverdiente Betrag von der Grundsicherung abgezogen!!!
     
  14. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Weniger als 15 std und es wird nicht alles abgezogen.

    Ich hatte 2011 glaube 400 oder schon 450. Weiß nicht genau wann der wechsel war und durfte ca zwischen 140 und 160 Euro behalten
     
  15. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Auch bei unbefristeter EM Rente steht"...wir behalten uns vor ... zu überprüfen..," Global zu sagen, man kann bis 450.- Euro dazu verdienen halte ich für fahrlässig. Das Argument
    zu geringe Rentenhöhe, deshalb muss man dazu verdienen, da sonst andere Sozialleistungen beansprucht werden müssen, interessiert den Rententräger wenig. Wichtig ist was im Arbeitsvertrag steht, weil die meisten Bescheide beruhen darauf, dass man im erlernten Beruf weniger als 3 Stunden oder gar nicht mehr arbeiten kann. Dann kommt das wichtigste im allgemeinen Arbeitsmarkt auch unter 3 Stunden bei leichter Tätigkeit nicht arbeiten kann!!! Leichte Tätigkeiten nach Rententräger sind Aufsicht im Museum oder Pförtnerdienste um nur einige zu nennen. Ich wäre sehr vorsichtig wenn ich dann einen Nebenjob im Büro, Kasse etc. aufnehme und würde auch die Wegezeit zum Job berechnen, weil der Renenträger z.B. bei täglicher Arbeitszeit von 2,5 Stunden dieses an 4 Tagen plus Wegezeit und eventueller Umzieh- oder anderer Rüstzeit schnell auf den Gedanken kommt da gehen ja doch 4 Stunden und es erfolgt eine Überprüfung. Dieses hat mir damals meine Rehaärztin auf meine Nachfrage Nebenjob und Verwandte, welche beim Renenträger beschäftigt sind zu diesem Thema geraten. Ich möchte nicht schwarz malen, nur man sollte vorsichtig sein und einiges beachten.
    Schönen Abend noch
    Coonchen
     
  16. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Die drv hat mich nie nach der Länge des Weges zur Arbeit befragt.
    Ich habe 3 Std 2 mal wöchentlich gearbeitet. Vielleicht war ihnen das zu gering um nachzufragen.

    Man darf auch 1 oder 2 mal im jahr das doppelte verdienen, wie sich das da mit der Arbeitszeit verhält weiß ich allerdings nicht.
    Bei mir kam es nie dazu
     
  17. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    egal wie hier die Meinungen - ich würde auch immer vorsichtig sein mit Minijob..

    Bei 10 Leuten geht es gut - und der 11. wird am Pranger gestellt.....

    Meine Tochter z.Bsp. könnte es gar nicht- obwohl sie ja diese Arbeitsmarktrente befristet hat - sie musste sogar das Ehrenamtliche sein lassen - weil ihr das schon überforderte....
     
  18. Koala

    Koala Registrierter Benutzer

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    hallo,

    ich wundere mich wirklich, was hier einige für interessante vorstellungen haben, wenn es um einen minijob und emr geht!

    lieber silbervogel,
    wieso muss man vorsichtig sein, wenn man einen von der drv erlaubten minijob anfängt?
    meinst du, das es eine list der drv ist, um patienten zu linken, und um ihre rente zu bringen?
    und das, obwohl der zuverdienst von 450€ erlaubt ist, und im bescheid stehen?

    da du dich in diesem bereich so gut auskennst, nenne mir doch bitte, einen dir bekannten fall,
    wo jemand seine emr los war, weil er gemäss den richtlinien der drv, durch einen minijob seine rente verlor! ich würde mich sehr über einen link freuen!

    mir ist es wie ducky ergangen,
    ich habe schon einige minijobs neben der emr gehabt. egal ob befristete emr, oder wie seit jahren eine unbefriste volle emr.

    ich hatte noch nie! probleme mit einen minijob.

    und ich habe noch nie! diese von euch so wichtig erscheinenen 3 std. am tag gearbeitet.
    aktuell arbeite ich an 4 tagen im monat, zwischen ca.6 std. am tag, in der nacht sind es auch mal 12 std.!
    ich bin körperlich nicht belastbar, aber dieser job ist ideal für mich! den schaffe ich mit all meinen einschränkungen, da der arbeitsaufwand nicht groß ist.
    dieser minijob wurde von der drv abgesegnet!

    diesen minijob habe ich seit diesen januar.
    4 jahren konnte ich keinen minijob mehr ausüben, grund war eine neue erkrankung.
    jetzt fand ich diesen neuen job,
    und wieder füllte ich, und mein neuer arbeitgeber die zettel der drv aus. sprich die nachprüfung der rentenberechtigung.
    letzte woche habe ich einen positiven bescheid erhalten, das die emr weiter gezahlt wird.

    die drv hat mich auch noch nie! nach irgendeiner wegezeit zum job angefragt. irgendjemand schrieb davon.

    ich bin glücklich wieder einen minijob zu haben, mir tut es einfach gut! mir gefällt es, etwas zu arbeiten und kollegen zu haben.
    die drv weiß sicher auch, das ein minijob gut für die psyche ist.
    ganz zu schweigen, das viele von uns nur wenig rente bekommen.

    wer sich jetzt fragt, wie ich es schaffe 6- ca.12 std.zu arbeiten, dem erkläre ich es gerne.

    es ist eine art bereitschaftsdienst. ich kann mir während der arbeitszeit eine wärmflasche machen, oder ein kühlelement nehmen.
    es gibt auch 2 betten mit fernseher.
    ich kann lesen, aufstehen, umhergehen, mich hinlegen, wie ich es brauche!
    den minijob den ich davor hatte, war ähnlich 4 nächte in der nachtbereitschaft, einschl. bett zum schlafen.

    also, wer wieder etwas arbeiten möchte, keine angst!
    nur sollte man vorher, mit der drv den neuen job besprechen.
    so habe ich es gemacht, und nie probleme gehabt!

    man darf sich nicht durch kommentare abschrecken lassen!
    wenn die drv dann einen negativen einwand gegen den job hat, kann man sich immer noch was anderes suchen!

    viel erfolg!
     
  19. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    ich habe den Kampf letztes Jahr mit meiner Tochter gehabt - Berentung... habe ich auch alles schon geschrieben....

    - vielleicht bin ich auch etwas übervorsichtig - nur wenn jemand einen Kampf um Berentung hinter sich hat - und dann nur eine Befristung raus kommt - aber 1/2 Jhr später über einen Minijob nachdenkt ???

    Ich weiß nicht so recht- ich persönlich hätte Angst, dass da irgend wi Bearbeiter sitzt und es falsch bewertet etc.

    Im Endeffekt muss es aber jeder für sich entscheiden - was er/sie macht....

    Meine Tochter z.Bsp. wäre gar nicht im Stande eine Arbeit zu bewältigen - auch wenn sie das Geld dicke gebrauchen könnte.

    und jemand abschrecken macht hier sicherlich niemand - jeder hat seine Meinung und auch Erfahrungen -

    Du machst jetzt vielen Mut -ist auch gut so - nur es könnte auch dann jemand bei sein- dem es nicht so gut trifft wie dir....???
    auch was den Arbeitsplatz betrifft....
     
  20. leipzigerin

    leipzigerin Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen,nun will ich mich nochmals zu Wort melden, ich habe mich jetzt doch für einen Minijob entschieden und habe diesen auch brav bei der Rentenversicherung gemeldet.
    Und gestern hatte ich dann Post,das meine Rente überprüft wurde,ob das nun Zufall ist ?
    Ich hatte dazu auch keinen Fragebogen erhalten.
    Aber am Ende, Rentenanspruch besteht weiterhin!
     
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