Hallo Ihr Lieben alle,
ich habe mich einige Zeit nicht mehr zu Wort gemeldet, aber immer fleissig gelesen, was so an Info's reingekommen ist.
Nun habe ich eine Frage an Euch.
Seit meinem Aufenthalt im Rheuma-KRankenhaus Bad Kreuznach im vergangenen Juni, nehme ich die Vioxx 25 und wenn's unbedingt notwendig ist, noch eine Ibuprofen 500. Immer wenn's mir einigermaßen gut gin, habe ich versucht die Vioxx zu reduzieren (12,5 mg) und natürlich die Ibu weggelassen. Es gab Tage, da habe ich sogar garnichts eingenommen. Im November kam dann wieder ein Schub, der aber Gott sei Dank nicht so heftig war wie der vorherige, aber irgendwie wirkte die Vioxx nicht so und wir haben Bextra ausprobiert (Empfehlung einer Apothekerin die mit der Schmerzklinik in Mainz zusammenarbeitet und 5er-Pack zum testen von meiner Hausärztin). Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass die Bextra recht gut wirken, man wird zwar auch davon nicht schmerzfrei, aber alles wird sehr viel erträglicher. Der Ortho-päde hat mir dann dringend von der Bextra abgeraten, weil ich Allergikerin bin und dieses Medikament einen Schock auslösen könne, der sogar tödlich ausgehen kann. Er hat mir Dico 75 akut empfohlen. Ich habe das ausprobiert. Am ersten Tag wurde schlagartig der Juckreiz meiner Schuppenflechte schlimmer, mein Magen fing an zu rumoren und meine chronische Bronchitis hat ernsthaft versucht mir durch heftigen Krampfhusten die Rippen zu brechen (haha). Nach drei Tagen habe ich dann aufgegeben und reumütig wieder die Vioxx genommen.
Als dann vor einer Woche Samstag die Schmerzen wieder heftiger wurden, habe ich es noch mal mit den Dicol 75 akut versucht, allerdings diesmal im Zusammenhang mit einem Magenschutzmittel (Nexium). Merwürdigerweise juckte es diesmal nicht und der Husten wurde nicht ganz so heftig schlimmer wie beim letzten Mal. Allerdings wachte ich am Dienstag morgen mit heftigstem Durchfall und Schmerzen ganz oben am Magenanfang auf. Der Durchfall war so heftig, dass ich mich bis Mittags nicht getraut habe was zu essen. Als es mir dann besser ging, habe ich in der Mittagspause Pfefferminztee gekocht und vier Zwieback gegessen. Gegen 15.00 Uhr traten dann plötzlich leichte Kopfschmerzen auf die sehr schnell schlimmer wurden (ich kenne Migräne seit 1999, als meine Wechseljahre begannen), gegen 17.00 Uhr muste ich das erste Mal heftig erbrechen und dann ging's immer rapider schlechter,
ich sah alles wie auf Zeitungspapier und hörte alles ganz leise mit viel Hall, konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten. Mein Gesicht und meine Arme wurden wie gelähmt und ich konnte kaum noch sprechen. Dann mußte ich mich im Laden auf den Boden legen, ich konnte nicht mehr sitzen und musste erneut sehr heftig erbrechen. Ich war nicht mehr fähig auf irgendetwas zu reagieren und der Inhaber des Nachbargeschäfts, der von seinen Mitarbeiterinnen gerufen wurde, rief den Rettungswagen an. Der brachte mich ruckzuck ins Krankenhaus. Dort wurde ein EKG gemacht, Blut abgenommen, eine Infusion angehängt, wegen des Flüssigkeitsverlusts und 1000 mg eines aspirinähnlichen Schmerzmittels gespritzt.
Ich fror entsetzlich, konnte kaum stillliegen und immer noch nicht richtig sprechen, das heißt, ich mußte regelrecht nach den Worten suchen, die ich sagen wollte. Ich wurde dann stationär aufgenommen und weil ich immer noch nicht ruhig liegen konnte, schlecht atmen konnte und erbärmlich fror, erhielt ich noch 10 mg Valium und eine zweite Decke. Ich konnte trotzdem die ganze Nacht nicht schlafen. Am nächsten Morgen ging's zwar besser, aber ich hatte immer noch Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und ein ungutes GEfühl im Magen. So was habe ich noch nie erlebt. Ich mußte bis Donnerstag früh am Tropf bleiben, am Freitag wollte ich dann nach Hause. Ich bin fest überzeugt, dass ich das Diclo nicht vertrage und dass diese Mittel die Migräne ausgelöst hat, denn ich hatte nun seit Juli/august 2002 keinen Anfall mehr und so einen heftigen hatte ich noch nie. Jedenfalls sagte der vom Krankenhaus hinzugezogene Neurologe, dass es sich ziemlich sicher um eine Migräne gehandelt hätte.
Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und Ratschläge.
bibi (gabi)
ich habe mich einige Zeit nicht mehr zu Wort gemeldet, aber immer fleissig gelesen, was so an Info's reingekommen ist.
Nun habe ich eine Frage an Euch.
Seit meinem Aufenthalt im Rheuma-KRankenhaus Bad Kreuznach im vergangenen Juni, nehme ich die Vioxx 25 und wenn's unbedingt notwendig ist, noch eine Ibuprofen 500. Immer wenn's mir einigermaßen gut gin, habe ich versucht die Vioxx zu reduzieren (12,5 mg) und natürlich die Ibu weggelassen. Es gab Tage, da habe ich sogar garnichts eingenommen. Im November kam dann wieder ein Schub, der aber Gott sei Dank nicht so heftig war wie der vorherige, aber irgendwie wirkte die Vioxx nicht so und wir haben Bextra ausprobiert (Empfehlung einer Apothekerin die mit der Schmerzklinik in Mainz zusammenarbeitet und 5er-Pack zum testen von meiner Hausärztin). Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass die Bextra recht gut wirken, man wird zwar auch davon nicht schmerzfrei, aber alles wird sehr viel erträglicher. Der Ortho-päde hat mir dann dringend von der Bextra abgeraten, weil ich Allergikerin bin und dieses Medikament einen Schock auslösen könne, der sogar tödlich ausgehen kann. Er hat mir Dico 75 akut empfohlen. Ich habe das ausprobiert. Am ersten Tag wurde schlagartig der Juckreiz meiner Schuppenflechte schlimmer, mein Magen fing an zu rumoren und meine chronische Bronchitis hat ernsthaft versucht mir durch heftigen Krampfhusten die Rippen zu brechen (haha). Nach drei Tagen habe ich dann aufgegeben und reumütig wieder die Vioxx genommen.
Als dann vor einer Woche Samstag die Schmerzen wieder heftiger wurden, habe ich es noch mal mit den Dicol 75 akut versucht, allerdings diesmal im Zusammenhang mit einem Magenschutzmittel (Nexium). Merwürdigerweise juckte es diesmal nicht und der Husten wurde nicht ganz so heftig schlimmer wie beim letzten Mal. Allerdings wachte ich am Dienstag morgen mit heftigstem Durchfall und Schmerzen ganz oben am Magenanfang auf. Der Durchfall war so heftig, dass ich mich bis Mittags nicht getraut habe was zu essen. Als es mir dann besser ging, habe ich in der Mittagspause Pfefferminztee gekocht und vier Zwieback gegessen. Gegen 15.00 Uhr traten dann plötzlich leichte Kopfschmerzen auf die sehr schnell schlimmer wurden (ich kenne Migräne seit 1999, als meine Wechseljahre begannen), gegen 17.00 Uhr muste ich das erste Mal heftig erbrechen und dann ging's immer rapider schlechter,
ich sah alles wie auf Zeitungspapier und hörte alles ganz leise mit viel Hall, konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten. Mein Gesicht und meine Arme wurden wie gelähmt und ich konnte kaum noch sprechen. Dann mußte ich mich im Laden auf den Boden legen, ich konnte nicht mehr sitzen und musste erneut sehr heftig erbrechen. Ich war nicht mehr fähig auf irgendetwas zu reagieren und der Inhaber des Nachbargeschäfts, der von seinen Mitarbeiterinnen gerufen wurde, rief den Rettungswagen an. Der brachte mich ruckzuck ins Krankenhaus. Dort wurde ein EKG gemacht, Blut abgenommen, eine Infusion angehängt, wegen des Flüssigkeitsverlusts und 1000 mg eines aspirinähnlichen Schmerzmittels gespritzt.
Ich fror entsetzlich, konnte kaum stillliegen und immer noch nicht richtig sprechen, das heißt, ich mußte regelrecht nach den Worten suchen, die ich sagen wollte. Ich wurde dann stationär aufgenommen und weil ich immer noch nicht ruhig liegen konnte, schlecht atmen konnte und erbärmlich fror, erhielt ich noch 10 mg Valium und eine zweite Decke. Ich konnte trotzdem die ganze Nacht nicht schlafen. Am nächsten Morgen ging's zwar besser, aber ich hatte immer noch Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und ein ungutes GEfühl im Magen. So was habe ich noch nie erlebt. Ich mußte bis Donnerstag früh am Tropf bleiben, am Freitag wollte ich dann nach Hause. Ich bin fest überzeugt, dass ich das Diclo nicht vertrage und dass diese Mittel die Migräne ausgelöst hat, denn ich hatte nun seit Juli/august 2002 keinen Anfall mehr und so einen heftigen hatte ich noch nie. Jedenfalls sagte der vom Krankenhaus hinzugezogene Neurologe, dass es sich ziemlich sicher um eine Migräne gehandelt hätte.
Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und Ratschläge.
bibi (gabi)