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Mich mal wieder melde

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Elke, 6. Juni 2006.

  1. Elke

    Elke wünscht allen

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    Hallo ihr lieben,

    vielen Dank an alle die mir eine PN oder e-mail geschickt haben.

    alle fragten mich warum ich mich nicht mehr so melde und nicht mehr hier in r-o zu sehen bin, da ich ja wieder etwas aktiver geworden war.

    es ist lieb von euch nachzufragen wie es mir geht, bzw. wusste gar nicht das ihr mich schon so gut kennt, das wenn ich nicht hier bin, mich nicht melde das es mir dann wohl nicht gut geht *binichdurchsichtig?*

    und JA leider hat es einen grund, ich bin ein längere zeit ziemlich psychisch am boden gewesen, besser gesagt ich bin dabei wieder etwas aufzustehen was mir nicht leicht fällt, dabei hilft mir zur zeit nur das verdrängen!
    der grund für den erneuten psychischen zusammenbruch hat eine neue Diagnose, sie ist zwar "nur" eine sekundäre diagnose, aber diese diagnose hat mich so umgehauen und erfüllt mich so sehr mit Angst das ich noch keinen weg gefunden habe damit umzugehen.

    ihr habt gelesen das ich gestürzt bin und was aus dem sturz resultierte und das es nicht klar war warum ich gestürzt bin, ihr habt euch mit mir gefreut als ich schrieb das es kein herzstillstand was, kein schlaganfall war und das es mir schon wieder besser ging
    tja, und dann kam der termin beim neurologen und die untersuchungen, der evtl. befund vom radiologen kam dann noch erschwerend hinzu und dann das auffällige EEG und die weiteren untersuchungen ergaben dann
    sekumdäre Epilepsie
    ich muss nun alle 3 wochen zur kontrolle und die angst davor das es wieder passieren könnte und ich nicht weis wann, wo und wie macht mich fertig.
    große angst hab ich auch das ich/wir ausgegrenzt werden, das die menschen immer das schlimmste in einer erkrankung sehen brauch ich euch nicht zu erzählen, die angst das die einschränkungen immer mehr werden und was noch so alles dran hängt.........tausend gedanken kreisen

    nun habe ich es geschafft das ich es wenigstens zur zeit irgendwie verdrängen kann, wenigstens etwas und versuche die zeit zu geniesen und zum glück tun die kontroll untersuchungen ja auch nicht weh

    es fiel mir nun nicht wirklich leicht euch das hier so einfach zu schreiben, aber irgendwann kommt es eh raus und drum sag ich es lieber selbst

    ich wünsche euch allen alles gute, viel gesundheit und keine shcmerzen
    ganz liebe grüße

    elke
     
  2. Lilly

    Lilly offline

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    ach mensch elke!

    das tut mir so leid :( !!!!!

    weis jetzt auch garnicht, wie ich dich trösten könnte :( . kann sehr gut verstehen, dass dich diese diagnose wieder in ein tiefen loch geworfen hat *knuddel*

    sind wir nicht mit rheuma schon aussenseiter? kein gesunder mensch kann verstehen, wie es uns geht, - wie auch- wenn er es noch nie am eigenem körper erfahren hat, wie schlecht es einem gehen kann.....

    menschen, die dich wegen deiner neuen diagnose ausgrenzen, haben es sowieso nicht verdient, dich kennen zu dürfen ;) , und mit so *dummen* menschen würde ich mich auch nicht abgeben wollen......

    habe beruflich viel mit epileptikern zu tun gehabt. es gibt heute schon so gute medis, die anfälle verhindern und die anfallshäufigkeit verringern können. du musst dir immer im hinterkopf halten, das solche anfälle im grund nicht lebensgefährlich sind. das gefährlichste bei so einem anfall ist der sturz selber, da kommt es zu den häufigsten verletzungen. auch deine angehörigen müssen geschult werden, damit sie wissen, wie sie im falle reagieren müssen.
    hat dein doc schon über eine therapie mit dir gesprochen?

    wenn du möchtest, können wir gerne darüber sprechen, wenn es dir hilft

    ich knuddle dich
     
  3. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    oh liebe elke,

    super, dass du dich wieder meldest trotz allem, und uns berichtest!

    ja, das ist wieder ein neuer schock- verstehe, dass du daran sehr zu knabbern hast- ginge mir auch so!

    bekommst du nun medikamdente? es könte ja nur einmalig gewesen sein, es muss sich nicht wiederholen, und die angst davor ist ja nicht förderlich...aber das weißt du ja selber.

    ich bin auch höchst schlaganfall gefährdet, aber wie du sagst: verdrängung ist hier sicher das beste, denn wir müssen sowieso akzeptieren, was kommt, und mit unseren sorgen vorher machen wir es uns sowieso nur noch schwerer.

    deshalb: lebe den tag heute so gut wie es geht-keiner weiß, ob und wann schlechtere kommen- aber das sollte uns heute noch nicht kümmern!

    zumindest sage ich mir das- und für mich ist jeder tag wie eine mount everest-besteigung...eine schier unüberwindliche kraftanstrengung....



    in diesem sinne liebe grüße von mni
     
  4. knoeppie

    knoeppie Neues Mitglied

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    Hallo Elke,

    das ist natürlich ein Schock, ich kann Dir aber sagen, dass man auch mit Epilepsie ein gutes Leben führen kann. Meine Mutter hat auch diese Erkrankung, hat damit 4 Kinder gekriegt, Vollzeit gearbeitet und war aufgrund der Medis nach der richtigen Einstellung nicht eingeschränkt. Zwar war es manchmal nicht unbedingt angenehm, als sie z. B. mal vor allen Kollegen einen Grand Mal bekam, aber da alle vorher wußten, dass das mal passieren kann, war es dann doch nicht so schlimm. Aufpassen solltest Du nur mit dem Autofahren und Schwimmen bis Du die richtigen Medis in der passenden Dosis bekommst. Wichtig ist vor allem, dass Du - wie beim Rheuma - einen guten Spezialisten konsultierst. Solltest Du in der Nähe von Bielefeld wohnen, wäre es bestimmt lohnenswert, sich dort in Bethel (von-Bodelschwingsche-Anstalten) untersuchen zu lassen. Die sind unter anderem auf Epilepsie spezialisiert.

    Ich wünsche Dir alles Gute und dass es Dir bald besser geht.

    Knoeppie