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Metoject - MTX Fertigspritzen - Krankenkasse

Dieses Thema im Forum "Krankenversicherung, Reha, Kur" wurde erstellt von kissi, 17. Januar 2008.

  1. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich spritze seit 9 Wochen Ebetrexat 15mg. Da mir das Spritzen in den Händen so weh tut und ich so zittere dabei und es somit sehr schwer für mich ist, habe ich um Metoject Fertigsprtzen angesucht welche mir heute vom Chefarzt leider nicht bewilligt wurden:( .

    Die Begründung dafür war dass es sowieso kein Kassenmedikament ist.

    Ich weiß aber dass es in Oberösterrich wer bewilligt bekam.

    Habt ihr damit vielleicht Erfahrungen und/oder könnt mir bitte helfen was ich noch machen kann damit ich Metoject trotzdem irgendwie bekomme.


    Bin über jede Hilfe dankbar!

    Liebe Grüße und schönen Abend
    kissi

    PS: Ich bin bei der NöGKK
     
  2. Vampi

    Vampi Kieler Sprotte

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    Liebe Kissi!

    Zu dem Metoject kann ich dir leider nichts sagen:o

    Aber wie gehts dir denn sonst so??
    Hab dich jetzt "länger" nicht bei ICQ gesehen :(
    Was machen die Augen und dein Fuss und überhaupt dein Befinden??

    Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!!!!

    [​IMG]

    Alles Liebe und Knuddel von Julia
     
  3. Sina86

    Sina86 Registrierter Benutzer

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    Nadeln???

    hallo, ich wohne auch in österreich aber in tirol.

    bekomme auch nur die flaschen wo ich selber mit aufziehen muss.

    welche farbe hat deine Nadel??? ich meine die verpackung und ist sie kurz oder lang???



    gruß sina
     
  4. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    Guten Morgen

    Vampi, ich schicke dir gleich eine PN.

    Sina: meine Nadel zum Einstechen in die MTX Flasche(wo das flüssige Lantarel drinn ist) ist rötlich und die andere Nadel, mit der ich mich dann unter die Haut spritze, die ist hellgrau.
    Ich hoffe dir damit deine Frage beantwortet zu haben, falls nicht dann hab ichs wahrscheinlich falsch verstanden:o . Dann frag bitte nochmals.

    Schönen Tag noch
    kissi
     
    #4 18. Januar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2008
  5. yuly

    yuly Neues Mitglied

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    Metoject

    Hallo Kissi,
    ich habe seit 20 Jahren Chronische Polyarthritis und wurde 19 Jahre lang mit Sulfasalazin behandelt, am Ende war ich bei 16 Stk. pro Tag, dazu immermalwieder diclofenac Zäpfchen und Cortison, aber trotzdem immerwieder Schübe und Schmerzen ohne Ende. Jetzt zu Metoject.. Ich bin vor 2 Jahren nach Spanien umgezogen, musste mir natürlich als eines der 1. Dinge einen Rheumatologen suchen. Na ja, die ganze Prozedur mit Blutbildern und Röntgenbildern u. so weiter... Auf jedenfal ist die Ärztin sehr sauer gewesen, weil mein deutscher Arzt es zugelassen hat 16 Sulfasalazin zu schlucken und fing an meine Medikamente umzustellen. Hat ungefähr ein halbes bis dreivierteljahr gedauert mit Cortisonhilfe und jedermenge Schmerztabletten. Aber jetzt habe ich es geschafft: 1x pro Woche eine Injektion Metoject 25ml und das Leben ohne Pillen ist da. Eine wahnsinnserleichterung, da ich auch immerwieder meine Pillen hier und da vergessen habe. Aber kein Cortison mehr keine Schmerztabletten mehr...
    Hier in Spanien gibt es Metoject, auch in der Schweiz, du solltest vielleicht Erkundigungen in der Apotheke einholen oder vielleicht auch den Arzt wechseln. Wünsche dir alles Gute, yuly
     
  6. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    hallo yuly!

    erstmal schön für dich, dass das mtx so erfolgreich anschlägt bei dir.
    auch ich hatte vor dem mtx über fast 10 jahre das sulfa geschluckt, war da schon bei 6 tabs im tag u. das ging ganz schön auf die psyche.

    das ist demnach schon ein hammer, dass du 16 sulfa pro tag geschluckt hast, waren das die 500 mg tabs?

    zum metoject:
    kissi u. ich kommen aus österreich u. hier zahlt die kk die fertigspritzen NICHT. aussnahmeregelungen gibt es maximal bei ganz stark deformierten fingern, aber dann könnte ich die fertigspritzen auch nicht mehr selbst anwenden. also logik ist da keine dabei.
    also die metoject gibt es in ö auch in der apo, nur die kk legt sich quer!

    trotzdem ich gebe die hoffnung nicht auf, dass die kk die metoject doch eines tages bezahlt, denn biologicals werden ja auch bezahlt u. sind in keiner finanziellen relation zum mtx.

    ich habe also die mtx-ampullen, ziehe sie mir selbst auf u. es geht - trotz anfänglicher bedenken - prima.

    auch mir helfen die mtx-spritzen sehr gut.
     
  7. Fidelia

    Fidelia Fidelia

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    Hallo!
    Ich bin aus Oberösterreich und spritze seit dreieinhalb Monaten Ebetrexat 20mg Fertigspritzen. Mir war nach mehr als neun Jahren Ebetrexat in Tablettenform häufig übel, da sagte meine Rheumatologin, ich soll versuchsweise auf die Spritzen umsteigen, und derzeit klappt es ganz gut. Ich bin bei der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse versichert, und die haben bisher die Fertigspritzen problemlos akzeptiert. Ich muss bei diesen Spritzen nichts aufziehen, nur die Nadel muss aufgesetzt werden, und das, glaube ich, schafft man auch mit kranken Händen (meine sind auch nicht mehr ganz fit...)
    Liebe Grüße an alle!
    Fidelia
     
  8. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

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    hallo fidella!

    die wiener gkk zahlt die mtx-fertigspritzen NICHT!

    das spritzen aufziehen mit den ampullen finde ich aber nicht schlimm, es ist halt nur mehr abfall, weil ich ja eine eigene nadel zum aufziehen benötige, die ampulle selbst, dann die spritze mit nochmal einer nadel...

    ich kenne die lovenox (zur blutverdünnnung) ferigspritzen, da war das handling natürlich wesentlich einfacher, sagar die nadel war bereits dran, also das war fix u. fertig alles.

    ach ja ich h
    abe auch das ebetrexat mehr als ein jahr lang als tabs genommen. die übelkeit ist bei den spritzen weniger, dafür die müdigkeit bis 48 stunden nach dem spritzen wesentlich intensiver. aber mir helfen die spritzen besser als die tabs, das ist schon mal ganz toll.
     
  9. Ostwind

    Ostwind Neues Mitglied

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    Hallo, alle!
    Mein Kollege hat eine raeumakranke Tochter (juvenale Artritis) 16 Jahre alt, ihr wurde Metoject in Spritzen verschrieben.
    Die Aerzte sagen, man soll dieses Mittel jahrelang verwenden, auch beu deutlicher Remission. Der Kollege und seine Familie leben in Russland, dortige Aerzte haben keine Analysenverfahren, die die richtigkeit der Anwendung von diesem Mittel bestimmen koennen (Prognose der Krankheit). Dieses Mittel hat viele Nebenwirkungen. In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage - gibt es vielleicht aehnliche Mittel wie Metoject, die aber nicht so toxisch sind, mit welchen Kinder behandelt werden koennen und gibt es Markers, mit welchen man den Krankheitsverlauf prognosieren koennte (ob es eventuell weitere Einnahme nicht mehr erforderlich ist)? Oder ist Metoject das letzte Wort der Medizin?
     
  10. Samjo

    Samjo Mitglied

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    Metoject bzw. MTX ist 'das' Rheumamittel. Die Mehrheit aller Rheumatiker hat dies bekommen oder bekommt es gerade. Es ist nicht das letzte Wort der Medizin, sondern sozusagen das erste. Viele kommen mit diesem Medikament zurecht, ich würde es, wenn es der Arzt verordnet hat, nehmen. wenn es nicht vertragen wird, gibt es anschließende Alternativen.

    Rheuma ist aktuell nicht heilbar, es kann nur eine Remission eintreten. Ob die Einnahme dann nicht mehr erforderlich ist, ist schwer zu beurteilen. Wenn über Monate/Jahre keine Beschwerden auftreten, kann man versuchen, es abzusetzen. Es ist aber möglich, dass die Krankheit anschließend wieder ausbricht.
    Marker ist schwer zu sagen, ich bin z.B. seronegativ und das einzige Zeichen im Blut sind leichte Entzündungszeichen, und die können ja von allem möglichen hoch gehen.


    Wünsche der Tochter deines Kollegen alles Gute,

    lg Samjo
     
  11. Ostwind

    Ostwind Neues Mitglied

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    Samjo, Du sagst, es sei des erste Wort in der Medizin... Wenn es weitere gibt - koenntest Du vielleicht die nennen? Es waere interessant.
     
  12. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Ostwind,

    das erste würde ich nicht sagen, aber das letzte auch nicht. Zu den Therapien-Medikamenten- langwirksame Antirheumatika, die es noch gibt, findest du hier ausführliche Infos:
    http://www.rheuma-online.de/a-z/l/langwirksame-antirheumatika.html

    Therapien und ausführliche Infos bei juveniler chronischer Arthritis findest du hier: http://www.rheuma-online.de/a-z/j/juvenile-chronische-arthritis.html

    Neben Medikamenten ist auch Krankengymnastik, physikalische Therapie etc. sinnvoll.
     
    #12 9. September 2013
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2013
  13. Ostwind

    Ostwind Neues Mitglied

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    Super, danke! Die Gymnastik usw. ist selbstverstaendlich.
     
  14. Samjo

    Samjo Mitglied

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    Lagune hat dir ja schon geantwortet wegen weiteren Medikamenten.

    Mit erste meinte ich, dass es häufig als erstes Medikament verschrieben wird, natürlich nicht immer. Sollte mich vielleicht nicht so verallgemeinernd ausdrücken :D

    lg Samjo