Hallo Leute,
ich habe seit meinem 7 Lebensjahr Rheuma. Kann mich an die Zeit vor dem Rheuma kaum erinnern, nur das ich unglaublich gerne Sport getrieben hab. Ich war die schnellste im Kindergarten, hat mir meine Mama erzählt und Fußball hab ich auch gespielt.
Das ändert sich dann alles von heute auf morgen. Bei mir äußerte es sich mit hohem Fieber, die Kniegelenke taten furchtbar weh. Meine Eltern lieferten mich ins städische Krankenhaus ins Pirmasens ein. Der schlimmste Fehler der meine Eltern begingen. Die Ärzte da hatten keinen Ahnung von nichts! Sie sagten meinen Eltern immer wieder neue absurde Krankheiten und experimentierten an mir herum. Von Blutwäsche, über 2 monatige Bettruhe, über eine Leberpunktion*hoffe das wird so geschrieben*, über Bäder in eis nachts wenn ich nicht aufhörte zu wimmern vor schmerzen blieb mir absolut nichts erspart. Cortison schluckte ich wie Gummibärchen, ich wurde dick, unansehnlich und konnte kaum laufen. Igendwann konnte mein Vater nicht mehr zusehen und nahm mich aus diesem Krankenhaus herraus. Ein Kinderarzt in kaiserslautern erkannte direkt was ich hatte, aber ich mußte erstmal 9 Jahre alt werden!! Cortison blieb mit dennoch nicht erspart! Weg von meinen Eltern wollte ich auch nicht, war ein großer Fehler, diese Kinderrheumakliniken sollen echt wunder bewirken.
Naja ich entwickelte mich recht normal, hatte in der Schule keine Freunde, die Kinder behandelten mich wie ein Monster " Das ist die, die Krebs und Aids gleichzeitig hat" Sowas mußte ich mir anhören, es war wirklich schwer für mich. Wenn ich drüber nachdenke waren die Blicke der Leute wirklich das schlimmste, schmerzen nahm ich irgendwann hin, aber das geflüster und die blicke, ihr werdet es kennen...
Das ging so bis zu meinem 14 Lebensjahr, jeder Schritt, jede Bewegung alles tat weh. Dann plötzlich von heute auf morgen "ein wunder" ich brauchte keinen Rolli mehr, keine Gehhilfe, nichts. Ich ging mit freundinnen shoppen und hatte "plötzlich freunde"...
Heute bin ich fast 22 Jahre und ein ganze normales mädchen, naja fast. Ich kann meine Hände nicht ganz öffnen und werde ab nächste Woche ortohpädische Schuhe tragen, aber sonst?? Bin ich eine junge ansehnliche Frau geworden. Hab Verehrer und einen Freund. Medikamente nehme ich eigentlich nur noch bei Bedarf wenn das wetter wechselt oder ich streß hab. Hab von diesen Behandlungsfehlern eine 80 & Behinderungsgrad davon getragen, dieser Ausweis ist das einzigste was einen anderen auffen ersten Blick wissen lässt das mit mir was nicht stimmt, alles andere sieht normal aus...
Wieso ich diesen beitrag geschrieben hab
Vielleicht sitz irgendwo ein 12 jähriges an Rheuma erkranktes Mädel vorm PC und denkt so wie ich früher
" Ich werde immer ein Monster bleiben und nie dazu gehören"
Ich kann die diese Angst nehmen! Aber irgendwann wenn du soweit bist das du dazu gehören kannst, willst du es garnicht mehr. Ich hab durch diese schwere Kindheit etwas bekommen, war sehr kostbar ist. Wenn ich einen behinderten Menschen sehe, und wenn er noch so entstellt ist, ich gaffe nicht, ich lächle ihn wohlwollend an und grüße Ihn lieb. Man merkt diesem Menschen immer wieder an wie glücklich Ihn das macht. Besonders die Jungs
Und so kann ich nur abschließend sagen
Nach jedem Regen folgt Sonnenschein...
lg
eure Nicole
ich habe seit meinem 7 Lebensjahr Rheuma. Kann mich an die Zeit vor dem Rheuma kaum erinnern, nur das ich unglaublich gerne Sport getrieben hab. Ich war die schnellste im Kindergarten, hat mir meine Mama erzählt und Fußball hab ich auch gespielt.
Das ändert sich dann alles von heute auf morgen. Bei mir äußerte es sich mit hohem Fieber, die Kniegelenke taten furchtbar weh. Meine Eltern lieferten mich ins städische Krankenhaus ins Pirmasens ein. Der schlimmste Fehler der meine Eltern begingen. Die Ärzte da hatten keinen Ahnung von nichts! Sie sagten meinen Eltern immer wieder neue absurde Krankheiten und experimentierten an mir herum. Von Blutwäsche, über 2 monatige Bettruhe, über eine Leberpunktion*hoffe das wird so geschrieben*, über Bäder in eis nachts wenn ich nicht aufhörte zu wimmern vor schmerzen blieb mir absolut nichts erspart. Cortison schluckte ich wie Gummibärchen, ich wurde dick, unansehnlich und konnte kaum laufen. Igendwann konnte mein Vater nicht mehr zusehen und nahm mich aus diesem Krankenhaus herraus. Ein Kinderarzt in kaiserslautern erkannte direkt was ich hatte, aber ich mußte erstmal 9 Jahre alt werden!! Cortison blieb mit dennoch nicht erspart! Weg von meinen Eltern wollte ich auch nicht, war ein großer Fehler, diese Kinderrheumakliniken sollen echt wunder bewirken.
Naja ich entwickelte mich recht normal, hatte in der Schule keine Freunde, die Kinder behandelten mich wie ein Monster " Das ist die, die Krebs und Aids gleichzeitig hat" Sowas mußte ich mir anhören, es war wirklich schwer für mich. Wenn ich drüber nachdenke waren die Blicke der Leute wirklich das schlimmste, schmerzen nahm ich irgendwann hin, aber das geflüster und die blicke, ihr werdet es kennen...
Das ging so bis zu meinem 14 Lebensjahr, jeder Schritt, jede Bewegung alles tat weh. Dann plötzlich von heute auf morgen "ein wunder" ich brauchte keinen Rolli mehr, keine Gehhilfe, nichts. Ich ging mit freundinnen shoppen und hatte "plötzlich freunde"...
Heute bin ich fast 22 Jahre und ein ganze normales mädchen, naja fast. Ich kann meine Hände nicht ganz öffnen und werde ab nächste Woche ortohpädische Schuhe tragen, aber sonst?? Bin ich eine junge ansehnliche Frau geworden. Hab Verehrer und einen Freund. Medikamente nehme ich eigentlich nur noch bei Bedarf wenn das wetter wechselt oder ich streß hab. Hab von diesen Behandlungsfehlern eine 80 & Behinderungsgrad davon getragen, dieser Ausweis ist das einzigste was einen anderen auffen ersten Blick wissen lässt das mit mir was nicht stimmt, alles andere sieht normal aus...
Wieso ich diesen beitrag geschrieben hab
" Ich werde immer ein Monster bleiben und nie dazu gehören"
Ich kann die diese Angst nehmen! Aber irgendwann wenn du soweit bist das du dazu gehören kannst, willst du es garnicht mehr. Ich hab durch diese schwere Kindheit etwas bekommen, war sehr kostbar ist. Wenn ich einen behinderten Menschen sehe, und wenn er noch so entstellt ist, ich gaffe nicht, ich lächle ihn wohlwollend an und grüße Ihn lieb. Man merkt diesem Menschen immer wieder an wie glücklich Ihn das macht. Besonders die Jungs
Und so kann ich nur abschließend sagen
Nach jedem Regen folgt Sonnenschein...
lg
eure Nicole