Meine Erwerbsminderungsrente

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von ArneD, 23. April 2014.

  1. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Hallo Kristina,

    Danke! Ja, die Psoriasis Arthritis ist bei mir auch mit starken psychischen Problemen verbunden.
    Zu der Einsicht bin ich aber erst sehr spät gekommen. Ich gehe zur Psychotherapie.
    Trotz meiner unbestritten starken Beschwerden und Einschränkungen nimmt der psychische Anteil
    einen großen Platz ein. Das wird sicherlich mit in die Waagschale geworfen.

    Viele Grüße,

    Arne
     
  2. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    2.225
    Zustimmungen:
    1
    Hallo Arne,

    Das ist gut, dass du zur Psychotherapie gehst! Ich bin seit 2 1/2 Jahre in Therapie und werde aufgrund meiner Zwänge im September für mehrere Wochen in eine Psychosomatische Klinik gehen.

    Bei meiner Antragsstellung hatte ich gerade mit der Psychotherapie begonnen, mein Gutachter war ein Psychiater. Gott sei dank! Ich hatte nach dem Gutachtertermin ein so schlechtes Gefühl, weil ich maximal 15 Minuten dort war. Meine Therapeutin hat eine Stellungnahme geschrieben, ebenso auch mein Psychiater. Das empfehle ich dir auch! Stellungnahmen von deiner/deinem Psychotherapeutin/en. Es müssen alle an einem Strang ziehen.

    Ich hab das ganze OHNE den Sovd oder VdK gemacht, obwohl ich dort Mitglied bin. Erst bei einer Ablehnung hätte ich den VdK in Anspruch genommen.

    Den Antrag habe ich direkt bei der Rentenversicherung gestellt, ich habe mir dort einen Termin geholt und dann den Antrag mit Hilfe eines Angestellten gestellt.

    Es ist nun ein schwerer schritt den du da gehst, aber gebe nicht auf.

    Liebe Grüße

    Kristina
     
  3. GudrunS

    GudrunS Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    19. Juli 2012
    Beiträge:
    35
    Zustimmungen:
    6
    Rente bei Beamten

    Weiß einer von euch, wie das bei Beamten abläuft?
    Hat jemand vll schon Erfahrungen damit gemacht?
     
  4. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Hallo,

    gestern kam dann die erste Post vom der Rentenkasse. Mir wurden Unterlagen zugeschickt und aufgefordert,
    diese zu meinem Hausarzt zu geben. Dieser soll einen Befundbericht zum Rentenantrag schreiben.
    Innerhalb der nächsten fünf Werktage soll ich diesen Bericht dann wieder bei meinem Arzt abholen und zur Rentenkasse schicken.

    Meine Frau meint, das sei ein gutes Zeichen. Was meint ihr?

    Viele Grüße,

    Arne
     
  5. Lächeln

    Lächeln Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    1.033
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Raum Ulm
    Das ist der ganz normale Vorgang, allerdings hat es bei mir länger gedauert, bis das kam. Hast du keine Fachärzte mit angegeben in deinem Antrag? Bei mir wurde nicht nur der Hausarzt, sondern auch die angegebenen Fachärzte gleichzeitig mit Fragebögen versorgt.
    Mein Hinweis noch mal: Formular vom Arzt abholen und vor Absenden an den DRV kopieren - oder falls der Arzt die Absendung anbietet, auf Kopie für dich bestehen.

    LG
    Lächlen
     
  6. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Hallo Lächeln,

    natürlich habe ich meine Fachärzte mit angegeben.
    Kopien fertige ich auf jeden Fall an. Als meine Frau vor 6 Jahren ihre Rente beantragte,
    musste sie nicht zu ihrem eigenen HA, sondern zu einem fremden HA, der sie gar nicht kannte.
    Darum meint meine Frau, sei es ein gutes Zeichen, das ,mein eigener HA etwas dazu schreiben darf.
    Ich hätte ja auch an jemand wildfremdes geraten können.

    P.S.: Meine Frau hat ebenfalls PA, aber auch Uveitis, grauer Star, grüner Star, etc. Li.0%, re.~60%.

    Gruß,

    Arne
     
  7. Lächeln

    Lächeln Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    1.033
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Raum Ulm
    Der Vorgang läuft normalerweise in zwei Schritten:

    Zunächst werden die Ärzte angeschrieben, die man angegeben hat.
    Kann sein, dass du - nachdem der Bericht des Hausarztes eingegangen ist - die gleichen Formulare für die Fachärzte bekommst.

    Und später wird man zu einem vom der DRV beauftragten Arzt geschickt. Manchmal genügt auch der Bericht aus einer Reha, wenn das eine von der DRV finanzierte Reha war, weil einen dort ja auch Ärzte untersucht haben, die das im Auftrag der DRV machen.
     
  8. norchen

    norchen Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    2.273
    Zustimmungen:
    353
    Ort:
    Thüringen
    hallo arne,

    ich kann lächeln nur recht geben, das ist ein normaler vorgang...wobei bei mir im erstantrag keiner meiner ärzte befragt wurde...nur der rehabericht und dann noch ein gutachter... mit einem fremden hausarzt das hab ich noch nicht gehört...war das evtl ein gutachter??? denn der ist immer fremd...
    bei meiner verlängerung wurden meine hausärztin und orthopäde angeschrieben, da mir das zu wenig war und es ja hauptsächlich um meine rheumatid arthritis ging habe ich mir von der rheumatologin auf eigene kosten auch einen bericht schreiben lassen...alles eingeschickt und drei wochen später war der bescheid volle emr verlängert für zwei jahre da und diesmal sogar ohne gutachten...aber du hast ja sicher alle arztberichte von deinen fachärzten bereits dem antrag beigefügt...also geduld und auf jeden fall den bericht abholen und kopieren und selbst hin schicken...aber die ärzte kennen das spiel ja...
     
  9. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    2.225
    Zustimmungen:
    1
    Guten Morgen,

    Bei meiner Verlängerung habe ich mich im Vorfeld darum gekümmert aktuelle Befunde zu bekommen. Die DRV wollte einen Bericht meines Psychiaters, dass wars. Mein Psychiater ist allerdings auch Gutachter der DRV. Daraufhin musste ich nicht zum Gutachter und bekam die voll EMR weiter auf 2 Jahre bewilligt.

    Meine Rheumatologischen Erkrankungen fließen nicht mit ein. Bin allein wegen meiner psychischen Problematik berentet.

    In diesem Forum wurde mir im Vorfeld wenig Hoffnung gemacht. Bitte stütze dich nicht zu sehr auf unserer aller antworten! Du musst sicher auch zu einem Gutachter. Verstelle dich nicht und sei so, wie du bist. Erzähle all deine Einschränkungen und Wales was dich belastet.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel "Erfolg".

    Kristina
     
  10. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Hallo @all,

    vielen Dank für die Antworten. Ja, mir bleibt sowieso nichts übrig, als zu warten....
    Mittelrweile bin ich in psychotherapeutischer Behandlung und mir geht es noch schlechter.
    Gruselig...

    Gruß,

    Arne
     
  11. Katharina B

    Katharina B Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    17. März 2014
    Beiträge:
    510
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mölln (Schleswig-Holstein)
    Arne, gibt es schon Neuigkeiten über deinen antrag?
     
  12. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Moin @all,

    ich hatte mich hier aus diesem Forum wieder zurückgezogen da hier eine selbsternannte Forumspolizei
    meint, die Redefreiheit einschränken zu dürfen. So etwas regt mich auf und löst entsprechend auch wieder Beschwerden aus.
    Fairerweise werde ich meinen Bericht zum Rentenantrag fertigstellen.

    Ich habe eine Psoriasis Arthritis, im re.Knie eine Teilprothese (ebend durch die Arthritis)
    Dazu seelische und körperliche Beschwerden durch Missbrauch in der Kindheit.
    Bis ich die Diagnose Psoriasis Arthritis bekam, vergingen 10 Jahre und x-Untersuchungen.
    Das ein simples Arthrosono den führenden Befund brachte, ist für alle vorherigen Ärzte ein Armutszeugnis.
    Jetzt bin ich nicht mehr arbeitsfähig und habe im April 2013 über den SOVD
    einen Rentenantrag gestellt. Im Mai und Juni hatte ich dann jeweils einen Gutachtertermin.
    Einmal beim Orthopäden (grober Kerl), einmal beim Psychater(gruseliger Kerl).

    Dann schrieb Anfang Juni meine Krankenkasse, und verlangte, das ich parallel zum Rentenantrag
    einen Antrag auf Teilhabe am Erwerbsleben(ebenfalls bei der Rentenkasse) stelle.
    Das musste ich, sonst hätten sie mir mein Krankengeld gestrichen.

    Soweit, so gut. Im August kam dann das Schreiben der Rentenkasse in dem mein Antrag auf Teilhabe am Erwerbsleben kategorisch und gründlich begründet abgelehnt wird.
    Dort wird auch festgestellt, das für mich auch eine Teilrente nicht mehr in Frage kommt. Super!

    Also warte ich jetzt immer noch auf Antwort der Rentenkasse. Im November war dann ein Halbes Jahr um. Immer noch nichts.... Dann kam noch ein Schreiben der Rentenkasse. Dieses musste
    ich zu meinem Arbeitgeber schicken. Der hat dann angeben müssen, was ich in diesem Jahr verdient habe.

    In dem Formular musste ich auch angeben ob ich Einkünfte aus Mieteinnahmen habe etc.
    (Leider nicht....)

    Beim SOVD sagte man mir, das durch die Änderungen mit der Mütterrente die Rentenkasse
    geradezu mit Anträgen überflutet wurde und darum es bei mir deswegen länger dauert.
    Schlechter Zeitpunkt.

    Jedenfalls kann ich ein wenig Hoffnung verbreiten. Denn wenn man mich auf den ersten Blick sieht,
    erkennt man nicht im geringsten, das ich nicht arbeitsfähig bin. Trotzdem wird meine Rente
    wohl bewilligt, da ja der Antrag auf Teilhabe am Erwerbsleben gründlich abgelehnt wurde.
    Ich wüsste nicht, welche Optionen es da noch gibt.

    Wenn sich etwas konkretisiert, melde ich mich wieder.

    Viele Grüße,

    Arne
     
  13. Katharina B

    Katharina B Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    17. März 2014
    Beiträge:
    510
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mölln (Schleswig-Holstein)
    Finde ich gut, dass du weiter berichtest. Ist sehr interessant, so einen "fall" von anfang bis ende mitlesen zu dürfen.

    Viel glück weiterhin!
     
  14. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Hallo Katharina,

    vielen Dank. Es ist schon eine prekäre , letzlich eine Existenzbedrohende
    Situation, in die man sich normalerweise nicht freiwillig hineinbegibt.

    Darum ist es wohl normal, wenn man sich vor den Gutachterterminen Gedanken macht, wie
    man sich Verhalten soll, was man sagen sollte, oder auch besser nicht erwähnen sollte, damit
    man sich selber durch vielleicht mißverständliche Erklärungen in ein schlechtes Licht rückt etc.

    Darum wollte ich noch ein wenig über meine Gutachtertermine berichten.

    Der erste Termin war im Mai, ca. 30km von meinem Wohnort entfernt, bei einem Orthopäden.

    Dieser begrüßte mich, setzte sich und las erst mal alle Befunde durch. Fragen stellte er selten.

    Er verhielt sich sehr neutral, eher abweisend. Dann sollte ich ihm in Kurzform meinen Krankheitsweg, chronologisch, erläutern.

    Dann machte er eine körperliche Untersuchung, wo er meine Arme bös nach hinten drehte, ich musste
    mit den Fingerspitzen meine Zehen berühren, wobei er noch ordentlich hinterherdrückte.

    Insgesamt war das ziemlich schmerzhaft, aber ich lasse mir eigentlich selten etwas anmerken. So auch hier.

    Dann machte er noch ein Gelenksono der Schulter, da ich berichtete, das an meinen Fuß/Zehgelenken und Hüfte ja der Beweis erbracht wurde.

    An diesem Tag schmerzte meine Schulter auch ordentlich. Er konnte aber nichts sehen und meinte, es wäre doch alles in Ordnung.

    Das war der Termin beim Orthopäden.....

    Im Juni dann musste ich dann zu einem psychatrischen Gutachten.
    Der Gutachter kam rein, grüßte kurz und setzte sich an seinen Schreibtisch. Da saß er dann ca. 15 bis 20 Minuten und las
    sich meine Akte durch.
    Irgendwann befragte er mich ebenfalls zum Verlauf meiner Erkrankung. Dort konnte ich dann auch erwähnen,
    das ich eigentlich gerne arbeiten würde, ich eine guten Vertrag im öffentlichen Dienst habe und
    ich meinen Entschluß, Rente zu beantragen, sicher nicht auf die leichte Schulter nehme und gerne andere Optionen genutzt hätte,
    was mir aber nicht möglich ist.
    Dann machte er noch ein EEG, da ich ihm von gelegentlicher Migräne berichtete. Das EEG war aber in Ordnung.

    Das war der Termin bei dem Psychater.

    Das bei den Untersuchungen jeweils auch Blut abgenommen wurde muss ich nicht extra erwähnen?

    Unterm Strich haben mich diese Termine etwas ratlos zrückgelassen.

    Ich habe ja nicht wirklich was dramatisches zu bieten.

    Insgesamt waren es aber eher unangenehme Termine (aufgrund der Gutachter). Ich habe es einfach über mich ergehen lassen.

    Ob es gereicht hat kann ich wirklich nicht sagen.


    Gruß,

    Arne
     
  15. Katharina B

    Katharina B Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    17. März 2014
    Beiträge:
    510
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mölln (Schleswig-Holstein)
    hinterher ist man immer schlauer.

    du tust mir unendlich leid, dass die termine so unangenehm waren. ich hätte wahrscheinlich hinterher erstmal nervenzusammenbrüche bekommen. und alpträume.

    das ist den gutachtern gar nicht klar, wie wichtig diese termine für die patienten sind, und was da für ein emotionales chaos vorangegangen ist.

    lass dich davon nicht unterkriegen! ich drück weiterhin die daumen!
     
  16. Lächeln

    Lächeln Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    1.033
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Raum Ulm
    Mein Gutachtertermin (psychiatrisch) verlief ähnlich, die Ärztin verhielt sich zwischen neutral und abweisend und ich konnte überhaupt nicht einschätzen, was sie dachte.
    Mein Psychiater meinte, als er den Namen hörte: o je, bei der kommt niemand durch .....

    Und siehe da, aufgrund ihres Gutachtens wurde mir die Teilrente bewilligt - und aufgrund der sonstigen Beschwerden wurde ich für 2 Jahre befristet voll berentet.

    Man kann wirklich keine Rückschlüsse ziehen auf den Gutachtertermin. Ich denke, die Gutachter möchten sich auch nicht in die Karten sehen lassen.
    Angenommen, sie sagen: o ja, das ist ja schlimm bei Ihnen - und die DRV entscheidet später negativ ........
    Oder umgekehrt: sie lassen sich anmerken, dass sie die Schwere der Erkankung bezweifeln ....... wieviel Aggression würde ihnen wohl entgegenschlagen?

    Ich denke, aus dem Verhalten der Gutachter kannst du keine Rückschlüsse ziehen, weder in die eine, noch in die andere Richtung.
     
  17. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Moin,

    vielen Dank für Eure Anteilnahme! Den Termin habe ich ganz gut verkraftet.

    Viele Grüße,

    Arne
     
  18. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Katharina

    Warum denkst du das?
     
  19. joyce

    joyce Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    2. Mai 2009
    Beiträge:
    17
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Baden Württemberg
    rente?

    Ich finde diesen Verlauf sehr interessant , da ich am 17. 11. meinen Antrag weggeschickt habe- ebenfalls ohne Hilfe, da die VdK mir sagte, sie helfen erst bei einem Widerspruch. Das Ausfüllen der Formulare war dann auch gar nicht so schwer, wie ich dachte. Ich bin seit August 2013 AU und hätte schon letztes Jahr diesen Antrag stellen sollen. Aber ich hatte so gehofft, dass die Symptome zurückgehen und ich wieder arbeiten kann. Leider nicht!

    Jetzt bin ich sehr gespannt, wie es bei dir läuft!

    LG Susanne
     
  20. ArneD

    ArneD Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. April 2014
    Beiträge:
    67
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bruchhausen-Vilsen
    Moin @all,

    gestern war der Umschlag der Rentenversicherung im Briefkasten.
    Meine Erwerbsminderungsrente wurde für vorerst zwei Jahre bewilligt.
    Rückwirkend zum Mai 2014. (also knapp einen Monat nach Antragstellung).
    Die erste Zahlung kommt dann also Ende Februar.

    Wie es mir geht? Ein lachendes ein weinendes Auge.
    Ich bin erleichtert.
    Nur habe ich jetzt noch einige Dinge zu regeln. Ich muss meine Betriebsrente beantragen (das angenehmste)
    und muss, da ich für meinen 17-jährigen Sohn Unterhaltspflichtig bin und der Unterhalt auch noch betitelt
    wurde (sehr nett), eine Abänderungsklage einreichen. Ich zahle noch immer Unterhalt in der Höhe, als würde ich
    noch ein Vollzeitgehalt bekommen.
    Jetzt bekomme ich also erst Ende Februar Geld, die Ersparnisse sind fast aufgebraucht.
    Ich habe übrigens seit dem Zeitpunkt der Trennung von meiner ExFrau vor 12 Jahren immer Unterhalt gezahlt,
    selbstverständlich immer an die aktuelle Düsseldorfer Tabelle angepasst.
    Zu dem zahle ich meinem Sohn Taschengeld, ein Jahresabonnement für den ÖPNV und lade seine Handykarte auf.

    Das geht jetzt nicht mehr, sonst müsste ich mich verschulden. Darum die Abänderungsklage.

    Ob die gut für mich ausgeht steht in den Sternen. Wenigstens habe ich noch vor Weihnachten einen Anwaltstermin bekommen.

    Ob man mit meiner ExFrau reden kann? Sie hat sich während der Ehezeit ohne mein Wissen hochverschuldet.
    Ich war ein gutmütiger Tropf (bin ich eigentlich immer noch). Und durfte nach der Trennung dann auch noch ihre Schulden
    zum Ehegatten-und Kindesunterhalt bezahlen. Und dann hat die Richterin auch noch einen Titel auf den Unterhalt gelegt, so könnte mich meine ExFrau sofort pfänden lassen, sobald ich einmal nicht zahle.

    Nicht das hier jemand behauptet, ich würde mich vor dem Unterhalt drücken wollen.

    Das jetzt mal am Rande.

    Ich denke, es geht vielen so. Rente bewilligt, aber wie geht es weiter? Was ist noch zu klären?
    Für mich ist die Bewilligung eine Erleichterung, stellt mich aber vor neue Herausforderungen.

    Nach der üblen Ehe und der Zeit danach, wo ich schon am zwanzigsten keinen müden Heller mehr hatte und froh sein konnte,
    wenn ich Leergut habe (und das bei Vollzeitarbeit), hatte ich doch zum Schluß endlich wieder Boden unter den Füßen.
    Und dann schlug mein Rheuma zu.

    Trotzdem versuche ich, das ganze in positive Dinge zu verwandeln und das gelingt auch. Jetzt den Kopf einziehen wäre fatal.

    Zum Schluß bleibt mir noch, mich bei Euch zu bedanken. Für das Gehör, welches ihr mir geschenkt habt und auch
    für die Anteilnahme. Ich hoffe, das der Bericht irgendwie hilfreich ist.

    Friedliche Weihnachten
    und ein entspanntes 2015!

    Arne
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden