"Mein Weg zur Beschwerdefreiheit" Reloaded oder: Meine Rheuma Diät

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Laura88, 16. Oktober 2011.

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  1. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Sassi, liebe Laura,

    also zunächst mal finde ich es gut, dass das Thema Ernährung hier im Focus steht - und dafür möchte ich euch danken.
    Aber: ich kann Nelis Einwand auch sehr gut verstehen - denn nach meiner Erfahrung (und ich habe wirklich sehr konsequent an meiner Ernährungsumstellung gearbeitet) geht es bei manchen und vermutlich bei den meisten rheumatischen Erkrankungen nicht ohne Medikamente. Beziehungsweise wenn man diese "einfach absetzt" riskiert man eben in den allermeisten Fällen Schäden, die nicht mehr zu korrigieren sind.
    Wenn eine solche Umstellung in direktem Kontakt mit den Ärzten und unter stetiger Kontrolle sowie langsam und vorsichtig geschieht, mag das für einige Betroffene ein Weg sein - vermutlich bzw. sicher aber nicht für alle.
    Und insofern glaube ich, dass Nelis Anliegen, "neue und noch nicht so gut informierte User vor dem Absetzen der Medikamente zu warnen" mit bester Absicht und berechtigt geschah.

    Dennoch finde ich es toll, dass ihr diesen Thread mit euren Erfahrungen bereichert - insbesondere die Idee, konkrete Rezepte zusammenzutragen ist gut - denn daran mangelt es ja manchmal. Ich habe mir 2 Bücher zum Thema gekauft und die bleiben recht unkonkret bzw. die Rezepte sind absolut nicht familientauglich bzw. z.T. extrem aufwändig. Insofern sind hier erprobte Rezepte sehr willkommen...

    In meinem Fall scheint es so zu sein, dass die Ernährungsumstellung anscheinend noch nicht ausreicht - zusätzlich rauben die Schmerzen ja auch eine Riesenmenge Energie, die man erst mal wieder sammeln muss - und die man für die Recherche und die Suche nach dem eigenen Weg benötigt ...
    Aktuell bin ich unsagbar froh, dass die Basistherapie so langsam Wirkung zeigt und ich vielleicht endlich einige der Schmerzmedikamente reduzieren kann - hoffentlich auch das Cortison. Ohne diese Therapie war mein Leben so wenig lebenswert geworden (kaum Bewegungsmöglichkeiten, Schmerzen, die zu ständiger Übelkeit führten...).
    Aber langfristig bzw. begleitend möchte ich schon selber mehr tun - und da bin ich über Hinweise dankbar.

    Ich denke zwar, dass jeder Fall anders liegt und man vorsichtig ausprobieren muss, was gut tut und was nicht - aber auf jeden Fall ist die Ernährung sicher ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden.

    Nur ist es halt schon gefährlich - und deshalb hier auch ein Reizthema - schwer betroffenen Rheumatikern das Gefühl zu geben, sie wären nur zu faul oder nicht daran interessiert, selber etwas für ihre Heilung zu tun. Das war sicher nicht beabsichtigt, aber sollte eben auch nicht so herauslesbar sein...
    Wenn jemand mir in meiner schlimmsten Schmerzphase eine Ernährungsumstellung vorschlug (meine Schwester meinte so etwas tun zu müssen) so wäre ich gerne die Decke hochgegangen. Zumal ich ja schon die wesentlichen Ratschläge in Richtung Rheumadiät beherzigt hatte - leider aber ohne Erfolg. Der Weg kann wirklich nur sein, so etwas in enger Kooperation mit den behandelnden Ärzten und zumindest meistens in Kombination mit geeigneten Medikamenten anzugehen !!

    @ Sassi: es tut mir so leid, die Nachricht vom Tod deiner Schwiegermutter zu lesen - im letzten Jahr habe ich meinen Vater durch die furchtbare Endphase seiner Krebserkrankung begleiten und ihn dann gehen lassen müssen und das ist eine unheimlich harte Zeit gewesen - insofern kann ich dir ein bißchen nachfühlen, wie es dir jetzt geht.
    Jetzt musst du erst einmal wieder Kraft schöpfen und vielleicht sagt dir dein Körper genau das - Energie (manchmal eben auch zuckerhaltig) wird gebraucht und ist dann eben nicht übrig, um konsequente Ernährungsregeln umzusetzen. Diese Zeit wird dann auch wieder kommen - und gut, dass dein Körper es nicht quittiert - möge es so bleiben !

    Mir hat in der Zeit des Abschied nehmens ein Spruch immer mal wieder Trost geschenkt - vielleicht ist das bei dir langfristig auch so - braucht allerdings seine Zeit, bis man die kleinen Erinnerungen genießen kann und nicht mehr wie Stachel erlebt...:

    Je schöner und voller die Erinnerung,
    desto schwerer ist die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

    (Dietrich Bonhoeffer)

    Ich drücke dich virtuell und wünsche dir und deiner Familie unsagbar viel Kraft für diese schwierige Zeit !

    Liebe Grüße von anurju
     
    #21 21. Oktober 2011
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2011
  2. Neli

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    Liebe Laura,

    ich schreib der Einfachheit halber mal einfach zwischen Deine Zeilen.



    Liebe Laura, ich habe oben alles nach bestem Wissen beantwortet.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück bei der Bewältigung
    Deiner Erkrankung.

    [​IMG]

    Viele liebe Grüße

    Neli
     
  3. Sassi

    Sassi Registrierter Benutzer

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    Hallo anurju!

    Vielen Dank für deine lieben Worte! Sie haben mir sehr gut getan. :daisy:
    Alles Gute auch weiter für deinen Weg. Vielleicht musst du mit Hilfe der Schulmedizin erstmal Ruhe in deinen Körper bekommen, bevor sanftere Hilfen wie eine Ernährungsumstellung sich spürbar bemerkbar machen können.
    Eine basische Ernährungsumstellung ist auch immer mit einer Körperentgiftung verbunden. Hier muss man sehr aufpassen, dass man den Körper dabei unterstützt, sonst kann es dazu kommen, dass die Entgiftung einen soviel Kraft kostet, dass man sich nur noch schlecht und schlapp fühlt.

    Natürlich hat Neli auch recht. Für viele mag es keinen anderen Weg als die Schulmedizin geben.
    Trotzdem finde ich, dass man viele Möglichkeiten kennen sollte, damit man für sich den besten Weg wählen kann.
    Genauso wie die Schulmedizin nicht für jeden funktioniert, funktioniert auch die Alternativmedizin nicht für jeden.
    Meine Erfahrung war, dass die schulmedizinische Behandlung mich nach und nach kränker machte.
    Zu Beginn hatte ich "nur" Rheuma. Dann kam Bluthochdruck, diverse Allergien, Refluxkrankheit und einiges mehr und die Anzahl meiner Medikamente nahm stetig zu.
    Heute sind bei mir all diese Zusatzerkrankungen auch auf dem Rückzug bzw. schon weg.
    Mein Rheumadoc hat mir die Chance gegeben diesen anderen Weg langsam und unter seiner Aufsicht zu gehen.
    Ich würde immer jedem raten Ähnliches zu versuchen, wenn man es denn möchte.
    Einfach so die Medikamente abzusetzen und nur alleine "rumprobieren", kann natürlich risikoreich sein und mehr schädigen als Erfolge bringen.
    Aber da müsste die Schulmedizin interessierter sein, um mehr Patienten so zu unterstützen wie es mir ermöglicht wurde - sofern der Gesundheitszustand das eben zulässt.

    Liebe Grüße und allen ein schönes Wochenende
    Sassi
     
  4. Ein Thema, 4 Leute, 4 Meinungen, wie sehr oft im Leben. Ein Streit ist es doch nicht, wenn jeder seine Meinung äußert, das ist eine Diskusion. Und diskutieren ist absolut erwünscht. ;)
    Die Rezepte lesen sich unkompliziert, sehen auf den Fotos lecker aus. Rezepte halt. Dass man auf seine Ernährung grundsätzlich achten soll, egal ob gesund oder krank, ist sehr wichtig. Fisch, Geflügel, frisches Obst und Gemüse, lecker :)
    Wenn man dann krank ist achtet man sicher noch mehr auf das was man isst. Aber eine gesunde Ernährung ist keines Falls ein Allheilmittel! Unterstützend ja!
    Viele Erkrankte, ob man nun Rheuma hat oder etwas anderes, warten teilweise Jahre auf eine gesicherte Diagnose, hetzen von Arzt zu Arzt und dadurch wird wertvolle Zeit verschenkt. Da ist eine Basismedikation nötig. Fühle ich mich noch einigermaßen fit, so dass Medikamente meiner Meinung nach noch nicht sinnvoll wären, ok, dass sei jedem selbst überlassen. Dann lass ich mich regelmäßig vom Arzt durchchecken, ich weiß aber, wenn es schlimmer oder nicht mehr so erträglich ist, der Arzt weiß dann was zu tun ist.
    Habe ich schon lange Zeit schlimme Schmerzen, kann kaum noch kriechen, dann muss ich was dagegen tun, dann muss ich Medis nehmen um weitere Verschlimmerung aufzuhalten. Mir tun die User leid, die von Ärzten nicht ernst genommen werden. Mein Mann hatte Jahre lang "Hexenschuss" :rolleyes:. Nach 10 Jahren dann die Diagnose Morbus Bechterew. Verlorene Zeit.
    Schön wäre, ich könnte ihm die Rezepte nachkochen, so wie sie aufgezeichnet sind, und noch schöner wäre, wenn er das alles vertragen würde. Tut es aber leider nicht!
    Was dem einen hilft, muss für den anderen nicht unbedingt auch der Seegen sein, leider.

    Wenn man mit der "Anti-Rheuma-Diät" den richtigen Weg gefunden hat, prima.
    Darf ich noch fragen, welche Erkrankung du hast? Bist du berufstätig und voll leistungsfähig durch oder mit der Diät?

    Alles Gute wünscht
    Sylke
     
  5. moniw

    moniw Registrierter Benutzer

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    Hallo Laura

    ich finde es total toll das du deinen Weg so offen und klar darlegst und auch darum kämpfst. Wie es ist gegen den Orkan anzureden weiß ich selbst aus einer anderen Seite. Ich denke jeder kann darf das mitnehmen was er möchte und für sich verinnerlichen kann.

    Was dein Bestreben ist,ist ja nur das du anderen das zu lesen gibst wie du deinen WEg gefunden hast nicht mehr und nicht weniger.

    LG Moni
     
  6. Clara07

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    Guten Morgen, Laura!

    Du hast natürlich Recht, wenn du sagtst, dass man nicht nur Pommes frites essen kann. Ich finde es auch grob fahrlässig, dass deine Elern dich damit vollgestopft haben. Das ist eine absolut einseitige und viel zu fette Ernährung. Wenn die Pommes dann noch in altem Fett gelandet sind...brrr. Gemüse gab es bei euch wohl auch nur selten?

    Du musst aber auch verstehen, dass diese Ernährung absolut ungewöhnlich ist. Mich wundert gar nicht, dass deine Ärzte nicht dahinter gekommen sind. Sie konnten das ja nicht ahnen. Sie haben Rheuma vermutet, dich mit Medikamenten gegen Rheuma behandelt. Das konnte natürlich nich wirken, weil deine Krankheit andere Ursachen hatte. Mir würde davon auch speiübel. Vielleicht so schlimm, dass auch ich mit Entzündungen, allerlei Allergien und Fieber reagierte. Ich glaube, dazu müsste man mich irgendwo einsperren und ich wäre nach vier Wochen tot. Der Körper rebelliert gegen so eine einseitige Kost. Gut dass du dann selber zu der Erkenntnis gekommen bist, die Ernährung umzustellen. Sicher brauchst du nach 21 Jahren Mangelernährung auch 3 bis 4 Jahre, bis sich dein Körper eingependelt hat. Halte durch. Es wird besser.

    Ich esse alle 1 bis 2 Jahre mal eine handvoll Pommes als Beilage. Nur wenn ich in einem guten Restaurant esse. In meinem Bekanntenkreis isst auch niemand häufiger Pommes, höchstens zweimal im Jahr. Die Kinder in meiner Gegend nehmen fast alle an der Schulspeisung teil. Da wird sehr auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Überhaupt essen die Kinder lieber Obst und Gemüse, auch Rohkost und Salat. Da hat sich in den letzten 20 Jahren sehr vieles gewandelt.

    Dass dir bei deinen schlimmen Erfahrungen die Galle beim Gedanken an Pommes überkocht, kann ich verstehen. Du hast da bestimmt eine Menge Wut in dir. Es wäre nicht nötig gewesen, dadurch so krank zu werden. Du hast mein volles Mitgefühl. Ich versteh jetzt auch, weshalb du hier so rumschimpfst und glaubst, alle Kranken würden Pommes essen. Aber glaube mir, das stimmt nicht. Pommes gibt es sehr selten. Rheuma bekommt man auch nicht von Pommes. Als mein Rheuma in den 50er Jahren auffällig wurde, hat es noch lange keine Pommes gegeben. Tomaten gab es auch nur selten. Das ganze Exotengemüse aus anderen Ländern war viel zu teuer, genauso wie Fleisch und Fisch. Dir ist das sicher alles fremd. Aber bei uns war jeden Tag Markt. Die Bauern haben ihre Ware frisch angeliefert. Man wusste woher die Eier kommen. Die Milch wurde noch in Henkelkannen vom Milchhändler geholt. Alles wurde zu hause zubereitet. Es gab keine Fertigprodukte, die man in die Mikrowelle schiebt. Es wurde auch nicht mehr gekauft, als man essen konnte. Die Stände bei den Händlern waren mittags leergekauft. Der ganze unsinnige Überschuss ist ein Problem der heutigen Zeit. Die Händler haben wohl noch nicht gemerkt, dass die Kunden das gar nicht wollen.
     
  7. Heidi27

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    Hallo, ich schon wieder ;)
    Ich wollte nur grad schnell mal anmerken, dass das Kürbis-Curry sehr lecker geschmeckt hat. Alles ist aufgefuttert worden. Danke für das Rezept! :top:
    Da ich immer noch den halben Keller voll von diesen eßbaren Medizinbällen habe, mache ich heute Abend mal Zwiebel-Kürbis-Kuchen (einfach Pizzateig machen, den üblichen Sauere-Sahne-Batz :D drauf, und statt nur Zwiebeln, halbe-halbe Kürbisstreifen und Zwiebeln. Obendrauf kommen (eigentlich für mich nicht gut aber sonst isses uns einfach zu fade) ein paar Bröckchen mageren Katenschinken. Gewürze: Salz, Pfeffer, kräftig Majoran, Oregano und ordentlich Chilli.
    Ich wünsche Allen eine schönen Sonntag und erträgliche Schmerzen!
    Liebe Grüsse
    Heidi
     
  8. Laura88

    Laura88 Registrierter Benutzer

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    Hallo Sassi,

    zunächst von mir ganz herzliches Beileid über deinen Verlust! Ich hoffe du findest bald wieder deine alte Stärke! Ich denke, wenn man gut "vorgearbeitet" hat was die gute Ernährung betrifft, kann man sich auch mal ein bisschen gehen lassen. Schließlich ist die "Psychohygiene" genauso wichtig! Ich wünsche Dir, dass du bald über den Verlust hinwegkommst!

    Zu deinem Blog:

    Du sprichst mir so aus der Seele!

    Diese Abschnitte haben mir besonders gefallen:

    [QUOTE Wir haben unsere Gesundheit mehr in der Hand, als die Schulmedizin uns Glauben machen will.
    Es braucht allerdings einen langen Atem, um nach langer Körperschädigung durch Krankheit und Medikamente wieder auf einen grünen Ast zu kommen. Ganz grob gesagt finde ich es sehr logisch, dass man immer kränker wird, je mehr man den Darm bzw. das Immunsystem zerstört. Wenn man dem Darm aber wieder hilft zu gesunden, zeigt sich das auch in der Besserung / Verringerung der Autoimmunprozesse. Das sind meine Erfahrungen.[/QUOTE]

    und:

    Deine Erfahrungen von denen du dort berichtest, könnten von mir sein :) Ich habe genau das selbe erlebt! Ich hole mir übrigens auch Unterstützung durch Akupunktur und Homöopathie.

    und:

    und:

    Das kenn ich :) Und es ist dann immer total doof, die Sache zu erklären, ohne zu viele Details preiszugeben, weils ja nicht jeden etwas angeht! Ich sag dann immer ich bin Veganer. Die vegane Lebensweise entspricht am ehesten der Rheuma Diät, finde ich und man muss nicht so viele Fragen beantworten.

    und:

    Das sehe ich genauso: Man darf sich nicht ruinieren. Man muss alle Wege in Betracht ziehen -sowohl alternativ als auch schulmedizinisch.

    und:

    Ja, da hast du wirklich Glück. Ich habe schon einige Ärzte durch und bisher haben alle mich für verrückt erklärt. Aus welcher Gegend kommst du? Vielleicht könntest du mir die Kontakt-Daten deines Arztes schicken?

    Also: Eine tolle Geschichte, jeder - der kann - sollte sie sich zum Vorbild nehmen! :top:

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag!
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  9. Laura88

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    Hallo Anurju,

    danke für deinen diplomatischen Beitrag. Ich hoffe, du kannst von meinen Recherchen profitieren, so dass du nicht noch mehr Energie darein stecken musst. Ich weiß zu gut wie anstrengend das ist. Ich werde meinen Blog auch nach und nach in diese Richtung ausweiten und mehr Informationen zur Verfügung stellen.

    Es wäre schön, wenn die Rheuma Diät zukünftig deine sonstige Medikation gut unterstützt. Ich wünsche dir viel Glück und viel Kraft!

    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  10. Laura88

    Laura88 Registrierter Benutzer

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    Hallo Sylke,

    ich weiß leider nicht, was ich habe. Irgendeine rheumatische Erkrankung. Bisher habe ich keinen Arzt gefunden, der mir genaueres sagen konnte. Naja, ich suche weiter ;-) Mehrfach angezweifelte Verdachtsdiagnose war Morbus Still.

    In den 2 Jahren, in denen ich mit NSAR behandelt wurde, ging es mir nicht gut. Ich war so infektanfällig und die Nebenwirkungen von NSAR taten ihr übriges. Meinen letzten heftigen Schub hab ich trotzdem bekommen. Ich war zwar in diesen 2 Jahren "arbeitsfähig", aber mehr weil ich auf die Zähne gebissen hab (mein Job mit Auslandseinsätzen hat mir so gut gefallen) und nicht weils mir gut ging und auch ein wichtiger Grund: Ich wollte mir nicht eingestehen, dass ich so krank bin! Alles in allem keine gute Kombi.

    Jetzt mit der Rheuma Diät gehts mir viel viel besser. Klar, ich hab auch schlechte Tage... Aber dadurch, dass ich die Medikamente weg lasse, kann ich viel mehr auf meinen Körper hören. D.h. ein kleines Anzeichen - was sonst vielleicht einfach durch Medikation unterdrückt werden würde - gibt mir schon den Hinweis: "bis hier und nicht weiter". Unter NSAR hab ich das überhaupt nicht bemerkt und weiter gemacht. Kein Wunder, dass man dann ganz schnell wieder krank ist.

    Mit der Rheuma Diät fühle ich mich so befreit. Jetzt erst hab ich gemerkt, welche Last die Medikamente und ihre Nebenwirkungen waren und endlich ist diese Last von mir abgefallen. Und ja: Ich bin voll arbeits- und belastungsfähig. Ich studiere derzeit und hänge nicht hinterher oder sowas ;-) Mein Leben ist jetzt wieder lebenswert und das macht mich sooo froh!

    In den 8 Jahren bevor die Verdachtsdiagnose gestellt wurde, war ich auch ohne Medikamente. Die Zeit ist mir besser in Erinnerung als die 2 Jahre mit NSAR ;-) Trotz erheblicher Krankheitsaktivität und der Ungewissheit um welche Art von Erkrankung es sich handelt.

    Ich hoffe dein Mann findet auch noch seinen Weg! Ich glaube, wichtig ist auch sich nicht zermürben zu lassen, selbst wenn man keine Diagnose hat bzw. lange keine hatte. Sich dadurch runterziehen zu lassen, macht alles noch viel schlimmer. Ich weiß, wie schwer das ist! Aber man muss es versuchen!

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  11. Laura88

    Laura88 Registrierter Benutzer

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    Danke

    Hallo Moni,

    Danke für deinen tollen Beitrag und deine unterstürzenden Worte :)

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  12. Laura88

    Laura88 Registrierter Benutzer

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    Gesund heißt nicht unbedingt rheuma-gerecht

    Clara,

    ich habe mich immer gesund und ausgewogen ernährt. In meiner Familie ist das eine Selbstverständlichkeit. Schön, dass du dir trotzdem Sorgen machst ^^

    Bei der Rheuma Diät geht es darum, die Ernährung nicht nur gesund, sondern auch "rheuma-gerecht" zu gestalten. z.B. gehören Eier zu einer ausgewogenen und eigentlich auch gesunden Ernährung dazu. Allerdings ist gerade das Eigeld Gift für einen Rheumatiker. Wichtig ist zu erkennen das gesund nicht automatisch gleich rheumagerecht ist. Der Teufel steckt besonders im Detail, z.B. ist Jodsalz (allgemein als gesund angesehen) auch nicht gerade empfehlenswert. Meersalz hingegen schon. Auch sind Zusatzstoffe bzw. Konservierungsstoffe, die mittlerweile ja in fast allem drin sind, schädlich. Für Gesunde ist das kein Thema - für Rheumatiker hingegen schon.

    Es gibt dafür noch einige andere Beispiele. Man muss also genau recherchieren und ausprobieren, was rheuma-gerecht für einen selbst bedeutet und dann seine Ernährung radikal umstellen.

    Wenn ich von "Pommes" schreibe, meine ich damit die allgemein schlechte Ernährungsweise. Z.B. ist Sahne oder Creme Fraiche und noch einige andere schädliche Dinge aus der Deutschen Küche kaum mehr weg zu denken. Ich mag diese zwei Dinge eh nicht sehr gern, daher war die Umstellung auf den Verzicht für mich nicht so schwierig. Denn auch sie haben einen viel zu hohen Fettgehalt, als dass sie rheuma-konform wären.

    Um mir sicher zu sein, was schädlich ist und was nicht, versuche ich genau zu beobachten. Wenn ich manche Dinge aus rheumatechnischen Gründen nicht vertrage, merke ich das am nächsten Tag, wenn nicht sofort. Ich bekomme dann so starke Gelenkschmerzen in den Fersen, dass ich nicht mehr laufen kann. Würde ich jetzt Medikamente nehmen, würde ich gar nicht merken, dass ich "Gift" zu mir genommen habe.

    Mir ist aufgefallen, dass viele Rheumatiker Gewichtsprobleme haben (hier im Forum und in den Praxen von Rheumatolgen). Ich kann das auch sehr gut nachvollziehen: Die Krankheit nagt an der Psyche, man isst Zuckerhaltiges. Zucker feuert die Entzündung aber weiter an und es geht einem noch schlechter. Das das wiederum nicht gut für die Gelenke ist, versteht sich von selbst.

    Es muss sich einfach die Erkenntnis einstellen, dass nur der komplette und konsequente Verzicht auf z.B. Industriezucker helfen kann, obwohl Süsses für Gesunde in Maßen ja nicht gesundheitsschädlich ist und vielleicht deswegen für viele nicht einzusehen ist. So nach dem Motto: Ein bisschen schadet ja bestimmt nicht...

    Somit kann die Rheuma Diät auf zwei Ebenen helfen: Zum einen kann man dadurch - falls nötig - sein Gewicht reduzieren und die Gelenke entlasten und man nimmt viel entzündungshemmende Stoffe zu sich, was die klinische Seite wiederum positiv beeinflusst.

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  13. Laura88

    Laura88 Registrierter Benutzer

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    Hallo Heidi,

    super, dass es Dir geschmeckt hat :)

    Den Kürbis-Zwiebel Kuchen werde ich auch mal ausprobieren! Klingt super. Ich nehme anstelle der Sauren Sahne für solche Sachen immer ein Frischkäse / Magerquark Gemisch. Schmeckt genauso und ist viel gesünder!

    Schönen Sonntag noch
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  14. moniw

    moniw Registrierter Benutzer

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    Hallo Laura

    ohne aufmunternde Worte geht es nirgendwo und bei Krankheiten nun mal garnicht.

    Gesunde Ernährung ist eines,das habe ich auch immer gemacht,aber bei Krankheiten muß man auch auf die verschiedenen Arten achten,nicht jede Ernährung ist für jede Krankheit gesund.

    Mach weiter so.

    LG Moni
     
  15. Seinen Weg musste er finden, sonst wäre er verhungert, aber ohne Curry, Vollkorn, Kohl und dergleichen. Darum schrieb ich ja: "Anti-Rheuma-Diät" ist kein Allheilmittel....
    Und noch einmal, wenn es dir hilft und du dich wohl fühlst, du leistungsfähig bist, sich keine Gelenke verformen, Blutbild in Ordnung ist,und andere Untersuchung für den Arzt ok sind, keine Organe angegriffen werden, geh deinen Weg. Toi toi toi.
    Schönen Abend
    Sylke
     
  16. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Hallo Laura!
    Da bin ich ja froh, dass du nicht zu den vollgestopften Pommes-Kindern gehörst.

    Was mir an Nahrungsmitteln bekommt und was nicht, weiß ich ziemlich genau. Ich lebe schon 60 Jahre mit der genetisch bedingten und durch eine echte Grippe ausgelösten, höchst seltenen Erkrankung. Ich hab nun mal eine sehr individuelle, komplexe rheumatische Erkrankung. Dazu braucht es laut Forschungen in Groß Britannien 30 und mehr Gendefekte, bis sie so zum Tragen kommt. Bei mir kommen Gelenkentzündungen plus viele internistische Erkrankungen, die nicht allein entzündlich sind, aber alle zu Rheuma gehören, zusammen. Das ganze heißt MCTD. Ernährung und Lebensführung, durchaus auch anthroposophisch hab ich alles hinter mir. Es ist aber nicht mein Schicksal unter grausamen Schmerzen vor mich hin zu sterben, wie mir von anthroposophischer Seite empfohlen wurde. Begründung für diese Äußerung war, dass ich schon einige Fehlgeburten hinter mir hatte. Da wirkt kein Medikament mehr. Ich sollte tatsächlich erst einmal ein Waldorf-Kind gebären. Danach würden sie meine Krankheit behandeln. ??? Das ist doch wirklich der gröbste Schwachsinn aller Zeiten. Die Krankheit, die die Fehlgeburten macht, wird erst therapiert, wenn ich es von selber geschafft habe, keine Fehlgeburten mehr zu haben? So eine gequirrlte Sch... hätte nicht einmal Rudolf Steiner geäußert. Ein weiterer Anthroarzt behauptete, über mich bescheid zu wissen. Anscheinend hat er das geträumt. Ich soll mit 20 Jahren Drogen genommen haben, davon hätte ich eine Psychose bekommen. Die sollte mich dann mit 3 Jahren so krank gemacht haben, dass ich fast gestorben wäre. Na, von den Drogen sollte ich doch was wissen. Ich hab keine Drogen genommen. Und weder nach anthroposophischen noch nach schulmedizinischen Erkennnissen, wird jemand mit 3 Jahren sterbenskrank, weil er mit 20 Jahren Drogen konsumiert. Wo bleibt denn da der freie Wille? Das ist doch auch wieder grober Unfug und blinde Plapperei eines geistig Verwirrten. An homöopathischer Medizin habe ich immunstärkende und entzündungsfördernde Medikamente und Bäder bekommen. Da ging aber die Post ab. Das war überhaupt nicht homöopathisch. Da wurde nicht Gleiches mit Gleichem sondern Ungleiches miteinander kombiniert. Nicht jedes Rheuma kommt von dem zu frühen Rechnen lernen und führt zu Kälte und Verhärtung. Da hieß es, es macht doch nichts, wenn ich sterbe. Ich könnte dir ganze Romane über diese Leute erzählen. Ich gehöre auch zu denen die einige Seminare in der Richtung besucht und viele Bücher gelesen haben. Da macht mir keiner ein X für ein U vor.

    Dass irgendein allopatisches Mittel mir meine Schmerzen nimmt, hab ich überhaupt nicht feststellen können. Das hätte sicher manch einer gern. Aber dann ist man gleich in Narkose. Wenn man trotz der Schmerzen noch ein bisschen aktiv sein will oder muss, helfen Schmerzmedikamente, die gleichzeitig die Entzündungen reduzieren. Da wird aber nur die Spitze der Schmerzen genommen, so dass man mal vor die Haustüre kommt. Man hat ja auch Verpflichtungen, den anderen gegenüber. Die Schulmedizin behandelt Schmerzen überwiegend durch verschiedene Formen von Entspannungübungen und sonstigen pschotherapeutischen Dingen. Man muss also sehr viel selber dafür tun. Vor allem muss mein ein positives Denken entwickeln, seine Tricks, Hilfsmittel und Nischen entdecken. So wird Leben mit heftigem Rheuma möglich und sinnvoll. Was ich absolut nicht brauche sind Selbstkasteiung, ungerechtfertigte Vorwürfe und üble Nachrede. Das hemmt nur und wirft einen auf die eigene Person zurück, statt hinaus in die Welt. Ich hab vieles für die positive Entwicklung anderer bewegen können. Das auch nur wegen meines Handicaps. Darum ist es für mich auch keine Strafe oder Korrektur böser Gedanken und Haltungen, sondern eine Erfahrung, die ich annehme, weil ich damit vieles verstehe, was andere bedrückt. Darauf bin ich stolz, dafür hab ich gern auf Privatvergnügen, wie Kino und Konzert und solche Dinge verzichtet. Ich hab all meine Kraft für meine sehr sinnvolle Arbeit aufgewandt.

    Meine Erkrankung macht auch Eiweißmangel und heftige Unterzuckerungen. Eiweiß, Eigelb, süßes Obst, Pudding und sowas sind notwendige Nahrungsmittel für meine Person. Bei über 400 unterschiedlichen Rheumatischen Erkrankungen würde es mich auch wundern, wenn es da nur eine Lösung gäbe.

    Zu deinen Fersenschmerzen, rate ich dir, doch mal auf einen Fersensporn beziehungsweise verkürzte Sehnen untersuchen zu lassen. Beides lässt sich beheben. Zucker macht wach. Wenn man wach und aufmerksam ist, nimmt man die Schmerzen schneller wahr. Es hat also mit der Aufmerksamkeit zu tun, nicht mit Entzündungen, die man vermutet, weil man plötzlich Schmerzen bekommt. Eiweiß und Eigelb machen viele Menschen aktiver. Wenn man aktiver ist und sich mehr bewegt, wirkt da auch auf gereizte Sehnen und Gelenke. Bewegung ist gut, zu viel Bewegung ist unter Umständen von Übel. Da muss jeder sein Maaß kennen. Übergewicht zu reduzieren, um Gelenke zu entlasten ist klar, andererseits kann man Fettpolster mit der Zeit auch in Muskeln umwandeln. Die Muskeln stützen dann das Skelett. Eurhythmie reicht da leider nicht, auch wenn die Seidenschleier schön bunt sind.
     
  17. Laura88

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    Können wir zum Thema zurück kommen? Ich suche Gleichgesinnte & Erfahrungsaustausch :)

    Clara,

    was soll ich dazu sagen. Ich habe nie behauptet, dass mein Weg der Einzige ist. Und mir ist aufgefallen, dass du anscheinend sehr viel Last auf deiner Seele trägst. Vielleicht solltest du mal einen neuen Thread aufmachen und dort deine Ergüsse den anderen mitteilen. Vielleicht nicht gerade in einem Thread, wo über einen möglichen Weg zur Beschwerdefreiheit diskutiert wird und man sich zum Thema austauschen will. Es sei denn natürlich, du kannst etwas dazu beitragen.

    Du schreibst, dass du viel Erfahrung in den unterschiedlichen Behandlungsweisen hast. Vielleicht kannst du mal deine Erfahrung teilen und das Positive rausarbeiten. Dann können auch andere davon profitieren. Ich denke von deinen Geschichten, in denen du die ganze Welt verdammst, kann keiner was lernen. Du schreibst auch von positiver Einstellung, allerdings kann ich davon nix bei dir erkennen.

    Am Schluss noch eine (Rhetorische-)Frage: Meinst du nicht, man kann unterscheiden zwischen "Gelenk"-Schmerzen und "Sehnen"-Schmerzen? Ich denke schon.

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  18. Marly

    Marly Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich wollt nur kurz zum Gluten was schreiben:

    Kurz nachdem bei meiner Tochter Rheuma festgestellt wurde, wechselten wir den Hausarzt und dieser hat dann eine Glutenunverträglichkeit festgestellt.
    Durch die "Diät" hat sie nicht nur zugenommen (sie war ein sehr dünnes Kind), auch das Rheuma wurde deutlich weniger. Sie bekommt zwar leider Naproxen im Bedarfsfall, von einer Basistherapie sind wir zum Glück weit entfernt.

    Außer dem Gluten verträgt sie keine Milch.

    Ich selber habe durch die Fibro einen Reizdarm und durch eine strenge Diät habe ich die Beschwerden in den Griff bekommen.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Gutes, wir arbeiten auch immer an einer für Rheuma verträglichen Ernährung.

    Liebe GRüße
     
  19. Clara07

    Clara07 Registrierter Benutzer

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    Mein thread, dein thread

    Ich kenn es aus Foren so, dass jemand einen Thread eröffnet und lesen möchte, was andere dazu beitragen wollen. Natürlich gibt es immer wieder Menschen die sauer sind, wenn man ihre Meinung nicht super toll findet und unterstützt. Sorry, wenn du unter positivem Denken nur Kopfnicken verstehst. Ich bin kein zwanghafter Kopfnicker. Es geht nicht darum, dass du mir und anderen die Freiheit lässt, jetzt nach deinem Schema zu essen und keine bösen allopathischen Mittel zu nehmen. Ich bin extrem betroffen über deine hier ausgesprochene Überzeugung, chronisch kranke Menschen, die nur mit Cortison überleben können, seien nicht aktiv, würden falsche Sachen essen usw. usf. Diese Degradierungen sind eindeutig Sprüche aus der Anthroposophie, die damit Menschen nötigt, sich so zu verhalten, wie die Anthroposophie das vorschreibt. Es kommen dann noch diverse andere Drohungen von denen hinzu. Ich möchte Forenteilnehmer für solche Sprüche hellhörig machen. Und ja, ich trage eine Menge Last auf der Seele, weil diese Menschen mit mir dieselben Spielchen getrieben haben, wie man sie aus einigen krassen Sekten kennt. Nur behauptet die Anthroposophische Gesellschaft immer wieder, sie sei keine Sekte. Also nochmal. Wenn du hier deine für dich erfolgreiche Esserei vorstellen möchtest, dann tue es. Sage von vorn herein, welche Krankheit bei dir diagnostiziert wurde, bzw. nur mal als Verdachtsdiagnose im Raum stand. Aber unterlasse es, andere zu beschimpfen, ihnen Bequemlichkeit, Inaktivität oder irgendwelche Essgewohnheiten mit Sahne und Pommes zu unterstellen. Du weißt überhaupt nicht, was die Menschen hier essen. Du weißt nicht, wie unterschiedlich rheumatische Erkrankungen sein können. Du hast in deinen 4 Semestern Betriebswirtschaft wohl auch noch nicht gelernt, wie man mit Partnern umgeht. Aber bei den Anthroposophen gibt es ja auch leine Partner nur elitäre Anthroposophen und "gewöhnliche" Menschen. Du kannst deinen Tread hier ohne mein Zutun betreiben, solange du andere Menschen dadurch nicht verletzt. Wenn Menschen beleidigt oder mit schädigenden Hinweisen gefüttert werden, bin ich wieder da.
     
  20. kukana

    kukana Moderatorin

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    So: bevor ihr jetzt anfangt euch hier zu streiten. So ein Thread wird von 1 Person aufgemacht, aber diese kann nicht immer bestimmen wohin es geht mit den Beiträgen und das ist gut so, sonst wäre das Forum ja ziemlich einseitig. Es ist auch schon vorgekommen, dass ein Ersteller seinen Ursprungsbeitrag gelöscht hat, womit alle nachfolgenden Beiträge futsch waren, das kann aber der Admin wiederherstellen und somit wird ein Ursprungsthema Allgemeingut. In den Nutzungsbedingungen wird darauf auch hingewiesen.

    Was das Essen angeht: Ich halte es da mit Prof. Olaf Adam der da sagt: eine spezielle Rheumadiät gibt es nicht. Man kann aber sehr wohl mit einer guten Ernährung und wenn man auf bestimmte Stoffe achtet dazu beitragen, dass die Erkrankung glimpflicher abläuft und unterstützend zu den Medikamenten zu einer (Teil-)Remission führen kann. Er als Ernährungswissenschaftler hat aber auch ganz andere Möglichkeiten als ein Laie der lediglich für sich selbst sprechen kann.

    Laura, wenn du deine Thesen wissenschaftlich untermauern kannst mit Doppelblindstudien am Besten, dann bist du auf dem besten Weg einen Preis dafür zu bekommen wenn du die Ergebnisse auf den nächsten Kongresssen vorstellst.

    Gruß Kukana
     
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