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"Mein Weg zur Beschwerdefreiheit" Reloaded oder: Meine Rheuma Diät

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Laura88, 16. Oktober 2011.

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  1. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Hallo alle Zusammen,

    ich wollte mal berichten wie es bei mir so läuft:

    Ich hatte genau vor einem Jahr meinen letzten heftigen Schub, der ca. 3 Monate ging. Ich hatte hohes Fieber, konnte wegen massiver Gelenkbeschwerden nicht mehr laufen etc. Die "Regenerations"-Phase hat auch noch mal ein paar Monate gedauert.

    Ich wurde vorher 2 Jahre mit NSAR behandelt, was den Schub nicht abwenden konnte und während dem Schub mit Kortison. Danach sollte ich MTX nehmen. Das wollte ich aber nicht, weil meine Krankheit relativ "leicht" ist und ich nur im Schub solche starken Beschwerden habe. Das würde die Nebenwirkungen nicht rechtfertigen.

    Also habe ich im Januar diesen Jahres im Alleingang alle Medikamente abgesetzt und mich mit entzündungshemmender Ernährung und Nahrungsergänzung beschäftigt. Ich habe seit Januar meine Ernährung komplett umgekrempelt und beobachtet auf welche Nahrungsmittel ich wie reagiere - welche sich positiv auf mein Befinden auswirken und welche nicht.

    Um zu sehen wie meine neue Ernährung objektiv anschlägt, bin ich jeden Monat zur Blutkontrolle gegangen. Die Entzündungsparameter sind so gut wie nie zuvor (selbst unter NSAR). Subjektiv gesehen, geht es mir jetzt auch viel besser!

    Im September hat mir jemand dann vorgeschlagen, mal einen Blog zu machen und meine Erfahrungen aufzuschreiben. Das hab ich jetzt auch gemacht.

    Meine Rheuma Diät kann man hier nachlesen. Dort poste ich regelmäßig Rezepte, die im Sinne einer entzündungshemmenden Ernährung sind. Denn leider gibt es sehr viele Rezepte mit Dingen, die ich rheumatisch gesehen leider gar nicht vertrage ;-)

    Wenn es jemandem ähnlich geht und auf der Suche nach leckeren, gleichzeitig alltagstauglichen und entzündungshemmenden Rezepten ist, ist er herzlich eingeladen meinen Blog zu besuchen. Ich freue mich auch sehr über Rezeptvorschläge!

    Wenn jemand etwas genauer wissen will, kann man mich gerne kontaktieren.

    Achja, wer zufällig einen Rheumtalogen kennt, der diesen Ansatz begleiten würde, würde ich mich über Tipps freuen. Meine Suche ist bisher noch erfolglos.

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät


    Und noch etwas: Bevor ich jetzt zerrissen werden (wie so viele vor mir): Dies ist - um es noch mal zu betonen - mein eigener Weg. Ich missioniere keinen!
     
  2. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

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    Ich glaub nicht, dass du für Ernährungstipps hier zerrissen wirst, im Gegenteil, ist ein großes Thema hier, bin mich selber auch gerade am durchlesen.

    Völlig unterschätzt habe ich bisher die Wirkung von Honig, Kefir und anderen, das ohnehin hyperaktive Immunsystem stimulierenden Lebensmitteln.
    Pures Gift. Ich will auch weg vonm Zucker, bin mal gespannt, wann Stevia endlich zugelassen wird. Ausserdem hab ich Seitan entdeckt, viel zu teuer (für mich) im Bioladen, ich machs jetzt selber. Reines Weizenprotein, ein fantastischer Ersatz für Fleisch, wie ich finde. Weizenprotein = Gluten, weisst du zufällig, ob dies gut ist für Rheumatiker?

    Dein Blog hab ich gespeichert, tolle Rezepte!
     
  3. jas.ber

    jas.ber Neues Mitglied

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    Oh je. Hab übers Wochenende 4 Kilo Mehl zu Seitan verarbeitet und kann das nun verschenken, gibt genug gesunde Vegetarier in meinem Bekanntenkreis, man gut.

    Bin gerade am googeln, gleich die ersten Treffer ergaben, dass Gluten Mist ist für Rheumatiker.

    Was ich mich gerade frage: Seit Monaten esse ich morgens Müsli, getreu dem Rezept aus dem Bircher-Benner Kochbuch für Rheumatiker.
    Zwei Esslöffel Getreide abends schroten (mit einer uralt-Kaffeemühle geht das ganz gut), in Wasser einweichen über Nacht, morgens dann mit einem geriebenen Apfel, Saft 1 halben Zitrone, 1 EL Honig, Handvoll Nüsse mischen und essen.

    Honig? Getreide (Gluten)?

    Also ich bin sicher, dass über die Ernährung was zu machen ist, vielleicht nicht bei jeder Diagnose, und nicht bei jedem Patienten.
    Aber die Informationen verwirren mich ganz schön.
    Na egal, weitersuchen und probieren.

    Hier ein Artikel, den ich aus dem Ärzteblatt kopiert habe:

    [h=1]Vegane Diät zeigt günstigen Effekt bei Rheuma[/h] STOCKHOLM (skh). Eine glutenfreie, vegane Diät senkt bei RA-Patienten offenbar die Krankheitsaktivität, und fördert die Bildung von gelenkschützenden Antikörpern.
    In einer schwedischen Studie ernährten sich 30 Patienten mit aktiver RA ein Jahr lang vegan und glutenfrei, 28 Patienten ernährten sich konventionell. Per Disease Activity Score 28 (DAS 28) wurde die Krankheitsaktivität bestimmt.
    In der Veganer-Gruppe war der DAS 28 sowohl nach drei als auch nach zwölf Monaten signifikant gesunken. In der Kontrollgruppe unterschied sich der DAS 28 dagegen nur nach drei Monaten signifikant vom Ausgangswert, so die Forscher.
    Zudem wirkte die vegane Diät günstig auf den BMI, auf die Blutfette, inklusive oxidiertes LDL, und auf gelenkschützende Antikörper gegen Phosphorylcholin (Arthritis Research & Therapy, online).
     
  4. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Hallo Zusammen,

    da bin ich ja froh, dass mein Blog ganz gut ankommt :) Ich habe nicht damit gerechnet. Ich freue mich über jeden Leser!

    Gerade eben habe ich übrigens ein neues Rezept online gestellt!

    Ja, ich habe ungefähr die selben Schwierigkeiten mit Zucker und Weizen. Wie kann man die ersetzen?

    Ich versuche einfach auf Weizen komplett so gut es geht zu verzichten. Ob Gluten ein Übeltäter ist, kann ich noch nicht sagen. Ich verwende statt Weizen Dinkel und Roggen und habe im Vergleich zu Weizen schon eine Besserung festgestellt. Allerdings ist Dinkel sehr glutenhaltig. Wie es wäre ohne Gluten, kann ich noch nicht sagen. Das wird auch ziemlich schwierig zu testen.

    Zucker versuche ich auch einfach wegzulassen, wobei das echt schwierig ist. Ich habe letztens entdeckt, dass sogar in Kidneybohnen-Konserven eine große Menge Zucker ist. Man muss ganz schön aufpassen ;-)

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  5. Monsterdackel

    Monsterdackel wie so lieb...

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    Hey laura88,
    Deinen Block habe ich RSS - Feed auf meiner Google-STartseite gespeichert.
    Eine Super Idee. es lohnt sich auf jeden Fall die Ernährung umzustellen. Da ich eh immer frisch koche (Mann mit Glutamat-Allergie :mad:) bin ich für neue REezpte gut zu haben.
    Dankeschön :D

    Liebe Grüße
     
  6. bobbi96

    bobbi96 Neues Mitglied

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    Vielen Dank, Laura - eine sehr gute und hilfreiche Idee.

    Alles Gute - Ute
     
  7. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Tolle Resonanz

    Danke an alle für die netten Rückmeldungen :)

    Wenn jemand Rezeptvorschläge oder -ideen hat, freue ich mich sehr darüber! Kontaktiert mich einfach!

    Bis bald
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  8. nightfall

    nightfall Mitglied

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    :chef:Hallo Laura :wavey:
    Wow, danach habe ich gesucht!! DANKE SCHÖN!! :top:
    Habe mir schon mal Deinen Blog als Favoriten gespeichert und wenn ich den ganzen Inventur-Stress hinter mir habe, werde ich mir alles in Ruhe ansehen! :cheeburga:
    Liebe Grüße
    nightfall
     
  9. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Hallo Linchen,

    vielen Dank für deine netten Worte. Ich kann dich sehr gut verstehen. Die Gründe die du schreibst, sind genau die Gründe, die mich von MTX abgehalten haben. Klar, man kann nie wissen wie es läuft ohne, aber man sollte - wenn es geht - es ausprobieren ohne zu leben. Wenn es nicht klappt kann man immer noch damit anfangen. Ich hoffe, du findest einen Weg, mit dem du gut leben kannst :) und es wäre total super, wenn meine Rheuma Diät dich dabei unterstützen kann. Ich freue mich über Feedback!

    Hallo Nightfall,

    abspeichern ist super :top: Freue mich über Feedback!

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  10. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Laura, es ist DEIN Weg, wie du auch selber sagst. Ist denn der Morbus Still inzwischen bei dir klar diagnostiziert worden? Auf deiner Website sprichst du noch von unklarer Diagnose. Es gibt rheumatische Erkrankungen, die im Kindes- und Jugendalter auftreten und dann verschwinden, beziehungsweise nur noch selten aufflammen. Andere Erkrankungen sind nicht ernährungsbedingt. Sie sind immer aktiv. Es tödlich auf Medikamente zu verzichten. Trotz allem ist eine gesunde Ernährung auch da hilfreich. Man muss sich nicht noch kränker essen. <schmunzel>
     
  11. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Hallo Clara,

    mein damaliger Rheumatologe hat mal die Verdachtsdiagnose Morbus Still gestellt. Allerdings wurde diese jetzt schon mehrfach von namenhaften Ärzten angezweifelt. Ich weiß nur soviel, dass ich anscheinend irgendeine rheumatische Erkrankung habe. Dafür sprechen meine Symptome (Gelenkschmerzen, Fieber, sehr hohe Entzündungszeichen).

    Wie die Krankheit heißt, ist ja auch eigentlich egal. Es geht ja hier um den gemeinsamen Nenner, den alle entzündlichen rheumatischen Erkrankungen haben: Die Entzündungen im Körper. Die musste ich irgendwie bekämpfen. Der Weg mit "chemischen" Entzündungshemmern hat mir nicht gefallen, vorallem weil keine Besserung da war und wegen der Nebenwirkungen. Die Lebensqualität hat einfach viel zu sehr abgenommen dadurch. Das hat mich noch weiter runtergezogen.

    Durch die "natürlichen" Entzündungshemmer, die ich durch die Nahrung aufnehme, kann ich die Entzündung viel besser in Schach halten. Sobald ich allerdings nicht mehr konsequent bin, geht es mir nicht mehr so gut und im Blut ist wieder eine erhöhte Entzündung nachzuweisen. Wenn ich dann nicht sofort wieder "vernünftig" werde, löse ich einen kleinen Schub aus.

    Du siehst, die Krankheit ist eigentlich immer aktiv, nur kann ich sie selbst von innen sehr beeinflussen und auch steuern. Mir ist auch klar, dass nicht jeder so viel Glück hat wie ich und den Versuch wagen kann. Manche können halt nicht ohne Medikamente. Ich würde auch keinem Raten, sich nur auf die Rheuma-Diät zu verlassen, wenn er grad in einem schweren Schub steckt.

    Allerdings sollte man auch bedenken, dass es natürlich viel bequemer ist zum Arzt zu gehen und sich mit Medikamenten zudröhnen lassen, als sein Leben radikal in vielerlei Hinsicht umzustellen - Stichwort Lebens-, Denk- und Ernährungsumstellung (alle 3 sind sowohl zeitaufwändig, als auch "nerven-aufwändig" und man braucht natürlich einiges an Mut und Selbsterkenntnis, was mir z.B. erst mal nicht so leicht gefallen ist).

    Man sollte auch nicht im Selbstmitleid versinken und sich dann "eine Pommes reinschieben" - das macht das Rheuma auch noch mal schlimmer (das Selbstmitleid UND die Pommes). Und da geb ich dir vollkommen recht: Man sollte sich nicht selbst noch kränker machen als man ist! :top:

    Wie gesagt, ich kann nicht sagen, ob mein Weg weiterhin so gut funktioniert. Ich weiß nur soviel: Im Moment gehts mir so gut wie lange nicht mehr. Das zeigt mir, dass das ein guter Weg ist. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen, der eh mit dem Gedanken gespielt hat, diese Alternative bzw. Ergänzung mal auszuprobieren, nun den letzten Ticken Mut zusprechen, es zu versuchen! Die Rheuma-Diät macht einen auf gar keinen Fall kränker als vorher, deswegen kann ich es jedem nur raten und sehr ans Herz legen!

    Was allerdings ist, wenn die Krankheit wieder einfach so einen heftigen Schub auslöst, kann ich nicht sagen. Wenn es denn soweit kommt, muss ich wieder neu überlegen.

    Es gibt ja leider kein allgemeingültiges Rezept.

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  12. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo, Laura, schön dass du dich so engagierst. Du setzt jedoch Dinge voraus, die so nicht richtig sind. Auch sehe ich an deiner Wortwahl und deinen Begründungen, dass du mit einer bestimmte, weltanschaulichen Bewegung verbunden bist. Diese Bewegung nimmt Leid, Krankheit und sogar Tod in Kauf, weil nach ihrer Meinung nur dadurch ein "besseres" Leben in einer zukünftigen Inkarnation erreicht werden kann. "Wie die Krankheit heißt, ist ja auch eigentlich egal. Es geht ja hier um den gemeinsamen Nenner, den alle entzündlichen rheumatischen Erkrankungen haben: Die Entzündungen im Körper. Die musste ich irgendwie bekämpfen." Entzündung ist nicht gleich Rheuma. Rheuma ist nicht gleich Entzündung. Außerdem haben entzündlich rheumatische Erkrankungen viele verschiedene Ursachen und Entwicklungen. Sie werden deshalb auch unterschiedlich behandelt. Da bei dir nur eine Verdachtsdiagnose bestand, kann es durchaus eine jugendlich rheumatische Erkrankung gewesen sein, die sowieso zum Stillstand gekommen wäre. Dazu braucht es keine Diät. Es kommen auch weitere nicht rheumatische Erkrankungen in Betracht. Solche Erkrankungen werden auch nicht lebenslang aus Vorsicht mit Cortison behandelt. Es muss auch keine rheumatische Erkrankung der Anlass für dein Fieber und deine Schmerzen gewesen sein. Es gibt genug andere Erkrankungen, die so etwas verursachen. Es kann auch ganz banal eine Allergie oder etwas Psychosomatisches gewesen sein. "Allerdings sollte man auch bedenken, dass es natürlich viel bequemer ist zum Arzt zu gehen und sich mit Medikamenten zudröhnen lassen, als sein Leben radikal in vielerlei Hinsicht umzustellen - Stichwort Lebens-, Denk- und Ernährungsumstellung (alle 3 sind sowohl zeitaufwändig, als auch "nerven-aufwändig" und man braucht natürlich einiges an Mut und Selbsterkenntnis, was mir z.B. erst mal nicht so leicht gefallen ist)." Schön, dass dir diese Gruppierung Mut und Selbsterkenntnis bescheinigt hat. Das stützt die Seele ungemein. Ich setze dagegen, mich so behandeln zu lassen, dass die Krankheitsaktivität geringer wird. Neben der Schulmedizin und der von dir bezeichneten "Zudröhnung" gehört auch viel energiereiches, kosten- und zeitaufwendiges Behandeln aus der Physiotherapie dazu. Das verlangt auch reichlich Eigenaktivität und Initiative. Ich konnte fast mein ganzes Leben arbeitsfähig sein. Das ist für mich ein großartiger Beitrag, der Mut und Selbsterkenntnis verlangt hat. Ich habe sehr leidvolle Erfahrungen mit Ärzten und Therapeutenvon deiner Bewegung gemacht. Ich habe aus der Bewegung auch einige Freunde durch falsch behandelte Krankheiten und Suizide verloren. Es waren auch Kinder darunter. Ich wäre selber beinahe gestorben, weil man mir grundsätzlich das Falsche gegeben hat. Ich habe damals für mich entschieden, dass es mehr verlangt im Hier und Jetzt meine Frau zu stehen. Es ist aberwitzig was mir diese Leute erzählt haben. Das ganze Verhalten war einfach nur Sekte. Die Anthroposophische Gesellschaft hat sich zum Beispiel eine Christologie geschaffen. Es werden da allerlei Geschichten über Christus und seine Bedeutung für die Welt erzählt. Alle Anthroposophen streben danach, einmal so gut zu werden, dass sie Christus nahe kommen. Gleichzeitig sind sie aber so egoistisch, dass sie hier krank und hinfällig werden und sich von anderen versorgen lassen. Würden sie sich "zudröhnen" und arbeiten gehen, könnten sie nicht so schön unter ihrer Krankheit leiden und ihr böses Karma abarbeiten. Sie blenden dabei völlig aus, dass sie andere für sich arbeiten lassen, obwohl es nicht nötig wäre. Durch dieses egoistische Leben laden sie sich aber nach der eigenen Theorie neues Karma auf. Es ist also gar nichts gewonnen. Im Gegenteil. Zu glauben, man sei ein besserer Mensch, weil man die Anthroposophie versteht, mit diesem Glauben sein sozialfeindliches Verhalten zu begründen, ist für mich der Gipfel der Impertinenz. Das können die Anthroposophen unter sich so halten, aber nicht mit anderen, die keine Ahnung davon haben, die mit ihnen verwandtschaftlich verbunden sind und vor allem nicht mit Kindern. Um nicht missverstanden zu werden: Krankheit, Behinderung, Hilfe- und Pflegebedürftigkeit ist Schicksal. Es ist absolut richtig diesen Menschen ein bestmögliches Leben zu schaffen. Als Betroffener habe ich alles Recht der Welt diese Hilfen anzunehmen. Nach meinem Rechtsempfinden ist es sozialfeindlich, sich selber zu schädigen, sodass man Hilfe beanspruchen muss. Es gibt nur wenige psychische Erkrankungen, bei denen solche Selbstverletzungen oder Behandlungsverweigerungen vorkommen und für mich entschuldbar sind. Eine Sekte, die Menschen bewusst krank macht und Heilung in diesem Leben untersagt, ist eine Gruppierung und keine Person. Man kann die Gruppierung verbieten. Bei den Personen muss man genauer hinsehen, um über die Rechtsfähigkeit urteilen zu können. Ich kann nur jeden auffordern, sich selbst gegenüber genügend Achtsamkeit walten zu lassen und die Augen auf zu machen. Nicht jedes Heilsversprechen, kommt mir, meiner Familie, meinen Mitmenschen zu gute.
     
  13. Heidi27

    Heidi27 Neues Mitglied

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    Huhuhu,
    tut mal bitte nicht anfangen zu streiten hier, ne :D
    Ich bin der Meinung, dass jeder für sich verantwortlich ist und entscheiden muss, was er mit sich und seiner Krankheit anfängt. :rolleyes:
    Auf jeden Fall hören sich die Rezepte gut an und da ich liebend gerne koche :chef:, ständig etwas Neues ausprobiere ... und mit Fleisch auch extrem aufpassen muss, greife ich Koch-Ideen immer gerne auf. Kochen und Essen heißt für mich nicht gleich, eine Philosophie anzunehmen. Und ich nehme weiterhin brav meine Medikamente, weil ich es ohne gar nicht aushalten könnte :)

    Liebe Grüsse
    Heidi
     
  14. Neli

    Neli Optimistin

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    Liebe Heidi,
    hier geht es nicht nur um Streiten über Kochrezepte und entzündungshemmende Stoffe,
    hier werden User, wie man ja schon gelesen hat,
    von einer für sie notwendigen Therapie abgehalten.
    Und meistens von Leuten, die noch nicht einmal klar wissen,
    ob sie Rheuma haben oder eventuell nur etwas Rheuma.

    Ich finde das unverantwortlich, wir hatten schon viele Leute
    hier, die auf die anderen - in diesem Falle allerdings sehr zart -losgedroschen haben, weil sie chemische Medikamente nahmen,
    um die Krankheit einzudämmen.

    Es ist mittlerweile bekannt, dass Rheuma sogar geheilt werden kann,
    wenn es in den ersten vier Monaten erkannt und behandelt wird
    (Therapeutisches Fenster).

    http://www.rheuma-online.de/news/artikel/weiblich-juenger-kraenker.html

    Durch die Basistherapien soll ja nicht nur die Entzündung im Körper gestoppt werden, sondern die Krankheit soll aufgehalten werden,
    um weitere schwerste Schäden im Körper zu verhindern.
    Wir sollten froh sein, dass wir nicht wie in früheren Jahren alle
    mit verkrüppelten Gelenken und den schlimmsten Schmerzen leben
    müssen.
    Es geht hier nicht um Kochen und Essen,
    sondern um eine schwere Erkrankung, die wenigstens in Remission
    gebracht werden kann, um uns das Leben zu erleichtern.

    Clara07 möchte ich für ihren Beitrag besonders danken

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  15. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Hallo Heidi,

    danke, dass du mich nicht missverstanden hast :)

    Viel Spass beim Kochen. Freue mich über Feedback

    Viele Grüße
    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  16. Heidi27

    Heidi27 Neues Mitglied

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    Hui! Hätte ich mich da nur net eingemischt :o
    Darf ich bitte nochmal was klarstellen, nur falls es jemand missverstanden hat:

    1) ich bin ebenfalls 100%ig der Meinung, dass man eine Krankheit - besonders Rheuma (auch wenn es Anfangs nur ggf vielleicht ... Rheuma sein könnte ...) - unbedingt abklären und behandeln lassen soll - und zwar vom Arzt.
    Warum?
    Genau ich :( Volldepp habe dieses berühmte Therapeutische Fenster voll verpasst! Als ich endlich zum Arzt ging, waren schon viele Gelenke geschädigt. Mit diesem selbstverbockten Mist habe ich nun zu leben und die entsprechende Therapie ist für mich schlichtweg (über-)lebensnotwendig.
    Ich kann deshalb nur jedem raten - geht sofort zum Arzt, kämpft um eine Diagnose und dann lasst Euch mit einer entsprechende Therapie helfen, weil bereits aufgetretene Schäden kann niemand rückgängig machen.

    2) mit Philosophie jeglicher Art habe ich nix am Hut. Ich habe nämlich einen Kollegen, der mich seit Jahren "missionieren" und mir seine Ansicht der Dinge aufdrücken will, "den nur die stimmt". Ich selbst habe daher Übung, sowas von mir fernzuhalten. Sicherlich gibt es aber Menschen, die sich beeinflussen lassen. Das wäre bei einem Thema wie Rheuma dann fatal.

    3) ich dachte (und bin noch der Meinung) dies hier ist ein Rezepte Thread ...

    4) das Wichtigste: ich wollte keinem und niemanden mit irgend etwas auf die Füsse treten !!!!

    Also nochmal eine ganz dicke fette ENTSCHULDIGUNG, wenn das bei irgend jemanden so rüber kam, es war definitv nicht so gemeint :eek:

    Liebe Grüsse
    Heidi

    ...und am Samstag probiere ich mal das Kürbis-Curry aus, irgendwie muss ich ja die vielen Dinger dezimieren ...
     
  17. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Laura88!

    Danke für deinen Mut so ein Thema hier einzustellen. Ich habe es aufgegeben.
    Ich habe es auf ähnliche Weise geschafft meine Polyarthritis (ich habe sie seit 18 Jahren!) in den Griff zu bekommen und finde es immer schade, dass man vielfach angegriffen wird, als hätte wäre die eigene Krankheitsgeschichte nur ein "Witz" und deshalb "so leicht" zu beeinflussen.
    Sicherlich gibt es so schwere Rheumaformen, dass gar nicht daran zu denken ist auf die Schulmedizin zu verzichten, aber sicher tut sich niemand was schlechtes, wenn er anfängt mehr auf die Ernährung zu achten.
    Das hier niemand einfach so seine Therapie abbrechen sollte, hast du ja richtiger Weise geschrieben. Das habe ich auch nicht getan. Es war ein langer Weg der Umstellung.
    Es sollte doch wirklich erlaubt und sogar erwünscht sein darauf hinzuweisen, dass gerade die Ernährung auf den Gesundheitszustand des Körpers einen erheblichen Einfluss hat.
    Und dass dahinter ein "sektenartiger Einfluss" stehen soll, kann ich zumindest für mich verneinen!
    Mir haben 4 Schulmediziner jeder auf seine Art geholfen, denen jeweils die Ansätze der deutschen Schulmedizin nicht genügten und zusätzlich zur Schulmedizin alternative Wege beschreiten.
    Mein internistischer Rheumatologe begleitet mich übrigens genialer Weise auf meinem Weg, weil seine Untersuchungen bestätigen, dass es mir zunehmend besser geht. Es geht hier also nicht nur um mein subjektives Empfinden, sondern auch um den wissenschaftlichen Beweis.
    Er ist sehr darauf bedacht auf meine Gelenke auf zu passen und hat mir von vornherein gesagt, falls meine Art der Behandlung nicht wirkt, will er mich auf Tnf-Blocker einstellen. Er ist allerdings sehr erstaunt und interessiert zu sehen, dass mein Weg für mich funktioniert. Ich bin sehr froh seine Unterstützung zu haben und hoffe, dass ich eines Tages zu 100 % entzündungsfrei sein werde.

    Viele Grüße
    Sassi
     
    #17 20. Oktober 2011
    Zuletzt bearbeitet: 20. Oktober 2011
  18. Neli

    Neli Optimistin

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    Liebe Heidi, ich hab Dich doch nur als Aufhänger
    benutzt, entschuldige bitte.

    Du willst Dich mit den Kochrezepten befassen,
    andere wollen, wie Du nachlesen kannst, gleich die
    Mtx-Therapie abbrechen.

    Ich zitiere mal einige Sätze aus Lauras Postings:

    "Ich wurde vorher 2 Jahre mit NSAR behandelt, was den Schub nicht abwenden konnte und während dem Schub mit Kortison. Danach sollte ich MTX nehmen. Das wollte ich aber nicht, weil meine Krankheit relativ "leicht" ist und ich nur im Schub solche starken Beschwerden habe. Das würde die Nebenwirkungen nicht rechtfertigen.
    Also habe ich im Januar diesen Jahres im Alleingang alle Medikamente abgesetzt und mich mit entzündungshemmender Ernährung und Nahrungsergänzung beschäftigt.


    mein damaliger Rheumatologe hat mal die Verdachtsdiagnose Morbus Still gestellt. Allerdings wurde diese jetzt schon mehrfach von namenhaften Ärzten angezweifelt. Ich weiß nur soviel, dass ich anscheinend irgendeine rheumatische Erkrankung habe. Dafür sprechen meine Symptome (Gelenkschmerzen, Fieber, sehr hohe Entzündungszeichen).

    Wie die Krankheit heißt, ist ja auch eigentlich egal. Es geht ja hier um den gemeinsamen Nenner, den alle entzündlichen rheumatischen Erkrankungen haben: Die Entzündungen im Körper. Die musste ich irgendwie bekämpfen. Der Weg mit "chemischen" Entzündungshemmern hat mir nicht gefallen, vorallem weil keine Besserung da war und wegen der Nebenwirkungen. Die Lebensqualität hat einfach viel zu sehr abgenommen dadurch. Das hat mich noch weiter runtergezogen.

    Durch die "natürlichen" Entzündungshemmer, die ich durch die Nahrung aufnehme, kann ich die Entzündung viel besser in Schach halten. Sobald ich allerdings nicht mehr konsequent bin, geht es mir nicht mehr so gut und im Blut ist wieder eine erhöhte Entzündung nachzuweisen. Wenn ich dann nicht sofort wieder "vernünftig" werde, löse ich einen kleinen Schub aus.

    Du siehst, die Krankheit ist eigentlich immer aktiv, nur kann ich sie selbst von innen sehr beeinflussen und auch steuern. Mir ist auch klar, dass nicht jeder so viel Glück hat wie ich und den Versuch wagen kann. Manche können halt nicht ohne Medikamente. Ich würde auch keinem Raten, sich nur auf die Rheuma-Diät zu verlassen, wenn er grad in einem schweren Schub steckt.

    Allerdings sollte man auch bedenken, dass es natürlich viel bequemer ist zum Arzt zu gehen und sich mit Medikamenten zudröhnen lassen, als sein Leben radikal in vielerlei Hinsicht umzustellen - Stichwort Lebens-, Denk- und Ernährungsumstellung (alle 3 sind sowohl zeitaufwändig, als auch "nerven-aufwändig" und man braucht natürlich einiges an Mut und Selbsterkenntnis, was mir z.B. erst mal nicht so leicht gefallen ist).

    Man sollte auch nicht im Selbstmitleid versinken und sich dann "eine Pommes reinschieben" - das macht das Rheuma auch noch mal schlimmer (das Selbstmitleid UND die Pommes). Und da geb ich dir vollkommen recht: Man sollte sich nicht selbst noch kränker machen als man ist! :top:"

    Liebe Laura,
    ich kann nur vermuten, dass Du absolut nicht weißt, wovon Du
    sprichst, wenn Du
    1) von rheumatlogischen Krankheiten und
    2) von ihren Behandlungen sprichst.

    Dann lass es doch bitte am besten sein
    und sprich nur über Deine Ernährungsvorschläge,
    das ist nicht so riskant für die Zukunft einiger User,
    die sich mit ihrer Krankheit noch nicht so gut auskennen
    und die naturgemäß Angst vor den Nebenwirkungen der
    Medikamente haben.

    Hoffentlich hast Du das große Glück ,
    dass Du letztendlich keine rheumatische Erkrankung
    hast und dass Du das Leben nur durch Deine Ernährung
    gut in den Griff bekommen kannst.

    Die meisten von uns haben nicht so viel Glück.


    Viele liebe Grüße

    Neli
     
  19. Laura88

    Laura88 Neues Mitglied

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    Hallo Sassi,

    Danke für deinen Zuspruch :)

    Das finde ich auch sehr schade. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wie es dazu kommt. Schließlich sollten wir doch alle voneinander profitieren. So sehe ich dieses Forum zumindest. Ich hab hier viele gute und hilfreiche Tipps bekommen, die teilweise auch in meine Rheuma Diät geflossen sind.

    Statt zu profitieren, wollen manche wirklich nur drauf schlagen und allen - vor allem den Unsichereren unter uns - den Mut komplett austreiben.


    Ist es vielleicht Faulheit, weil man auf die Pommes nicht verzichten will bzw. kann? Sollen anderen - die die Disziplin haben - dann diese Chance verwehrt bleiben, nur weil ein paar "Experten" aus der theoretischen Betrachtung diesen Weg für nicht gut befunden haben?

    Bevor ich mein Leben lang an schlimme Medikamente gefesselt bin, versuche ich doch alles in meiner Macht stehende um das zu verhindern. Schließlich kann man sie sich auch für später aufheben! Das man nicht mitten in einem Schub mit einer neuen Therapie beginnt versteht sich von selbst. Dass es für manche zu spät ist, ist auch klar und das jeder für sich selbst entscheiden soll, auch!

    Es ist doch mittlerweile erwiesen, dass eine bestimmte Ernährungsweise sich positiv auf das entzündliche Rheuma auswirkt. Sendenhorst z.B. hat eine ganz tolle Broschüre (siehe bei "Bausteine") zum Thema rausgebracht. Auch gibt es mittlerweile Ernährungsseminare für Rheumatiker, wenn sie in Reha sind. Sollen die sich alle irren? Kaum zu glauben!

    Die Ergänzung der Rheuma-Diät zur herkömmlichen Therapie (wie auch immer sie aussieht) ist komplett nebenwirkungsfrei. Und sollte jmd merken, dass er wirklich weniger Symptome und Beschwerden hat, super!, warum kann man dann nicht einfach ausprobieren, ob man seine Medikamente reduzieren kann oder nicht. Wo ist das Risiko? Meiner Meinung nach besteht hier keins. Solange ein Arzt objektiv alles überwacht, kann man auch direkt zurück zur alten Therapie gehen, sollte man merken, dass alles sich in die negative Richtung entwickelt.

    Ich gebe zu, ich bin da sehr radikal dran gegangen. Ich würde auch eher empfehlen, es langsamer anzugehen, nur musste ich mir selbst und meinem Arzt (er hat mich ausgelacht) beweisen, dass es klappt. Es hätte schief gehen können, ist es aber zum Glück nicht. Und für den Fall der Fälle: MTX läuft mir nicht weg. Es ist immer eine Option.

    Sassi, du hast es auch geschafft. Bitte schreib deinen Weg auch mal auf bzw. wenn du das schon gemacht hast, bitte veröffentliche noch mal den Link! Ich bin sehr interessiert. Und ich höre viele Geschichten von anderen, die es auch geschafft haben. Wir dürfen den Mut nicht verlieren! Müssen uns gegenseitig bestärken und ergänzen und Unentschlossenen vielleicht neue Perspektiven eröffnen.

    Weil manchmal braucht man genau das: Ein bisschen Zuspruch um sich zu trauen einen neuen Weg zu gehen. Ich hatte diesen nicht, deswegen will ich - jeden den es betrifft - gerne unterstützen! Ich weiß wie schwer es ist, sich gegen Ärzte, die gerne Medikamente verschreiben, sich selbst - als mündiger Patient - durchzusetzen. Deswegen sind Informationen extrem wichtig. Nur wer seine Krankheit versteht, kann sich Lösungen überlegen. Und woher sollen Informationen kommen, wenn nicht u.a. hier aus dem Forum!

    Zum Schluss noch eine Frage an Neli: Du weiß mehr als meine Rheumatologen über meine Erkrankung. Erfahrene Ärzte suchen seit 10 Jahren nach einer Diagnose. Respekt! Hast du Medizin studiert? Oder woher nimmst du das wissen, urteilen zu können, was ich habe oder nicht, oder wie schwer krank bin oder nicht? Ich glaube, Clara ist auch so eine Expertin!

    Ich werde sicher nicht aufhören, zu erklären, warum ich die Rheuma Diät für gut befinde. Ich denke, die Leute und die Leser meines Blogs interessiert das sehr. Ich finde auch den Prozess den man durchmacht wenn man alles umstellt, extrem wichtig. Deswegen schreibe ich jetzt Rezensionen zu Büchern, die mir sehr bei der Ausarbeitung meiner Rheuma Diät geholfen haben, und veröffentliche sie auf meinem Blog. Diese Rubrik ist allerdings noch in Arbeit und wird kontinuierlich ergänzt!

    Ich kann euch auch beruhigen, es ist sicher nicht die Bibel oder andere religiöse Schriften (soviel zum "Sekten-Vorwurf"), sondern wissenschaftliche Bücher von Medizinern, Kochbücher zum Thema und sonstige Lexika über Vitamine u.ä.. Obwohl... die Wissenschaft gilt ja auch als eine Art Sekte ;-) (Ich musste gerade an die Bücher von Dan Brown denken)


    Nelli, bitte unterstell mir nicht, ich lege Leuten nahe ihre MTX-Behandlung abzubrechen. Das tu ich sicher nicht. Meinst du, du schaffst es denn Leuten nicht nahe zu legen, sich nicht mit der Rheuma Diät als Alternative zu beschäftigen?

    Das wäre ein erster Schritt um dieses Forum wieder etwas freundlicher zu gestalten!

    Viel Glück

    Laura
    Meine Rheuma Diät
     
  20. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Laura!

    Ich habe meinen Blog hier auf RO wieder eingestellt: http://www.rheuma-online.de/forum/blogs/10213-Sassi .
    Ich war auch sehr alleine, als ich begonnen habe, einen anderen Weg zu gehen. Ich hatte den Zuspruch meiner Ärzte, kannte aber damals keinen Rheumapatienten persönlich, der mir von seinen Erfolgen berichten hätte können, obwohl mir meine Ärzte versicherten, dass sie auch andere Rheumapatienten behandelten.
    Die Logik der Herangehensweise meiner Ärzte hat mich damals überzeugt 2 Jahre am Ball zu bleiben, bis dann wirklich der gesundheitliche Durchbruch kam. Es war ein Weg voll von Zweifeln, ob ich das Richtige tue.
    Da es mir aber nie wieder so schlecht wie vor Beginn meines alternativen Weges ging, blieb mein Vertrauen.
    Dehalb wollte ich anderen Interessierten helfen und Mut machen, dass man nicht nur der Schulmedizin ausgeliefert sein muss, sondern auch selber versuchen kann an der Gesundheit zu arbeiten.
    Natürlich sanft und nach dem Tempo, den der Körper gut vertragen kann.

    Zur Zeit fällt es mir schwer meine Ernährungsumstellung usw. zu beherzigen, weil Anfang dieser Woche meine liebe Schwiegermama nach schwerer Krebserkrankung starb und ich viel zu viel mit Süßigkeiten kompensiere.
    Trotzdem bin ich heutzutage gesundheitlich so stabil, dass ich trotz der schlechten Ernährung und der Trauer bisher nicht mit einem Schub reagiere. Und ich hoffe ich finde auch ohne Schub in mein Gleichgewicht zurück.

    Liebe Grüße
    Sassi
     
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