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Medizinischer Dienst bei Fibromyalgie

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Souldancer, 28. März 2007.

  1. Souldancer

    Souldancer Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Heute hat sich bei mir der Medizinische Dienst der Krankenkasse gemeldet und mir eine "Einladung" zur Feststellung meiner Arbeitsfähigkeit geschickt.

    Irgendwie habe ich gerade Sorge... :(

    Ich bin seit November Krankgeschrieben. Ich arbeite als Fliesenleger mit hohen körperlichen Belastungen, denen ich mich in keinster Weise mehr gewachsen fühle. Ich habe ständige Schmerzen und die werden, wenn ich mich körperlich anstrengen muss, ob bei der Arbeit oder im Alltag, meist so heftig, dass ich das Gefühl der Bewegungsunfähigkeit habe und gar nichts mehr geht.

    Im Moment mache ich mir einfach nur Sorge darum was wird, wenn die mich gesundschreiben? Ich weiß das ich das Arbeiten auf den Baustellen nicht schaffen werde/kann. Ich weiß auch, dass mir die Kündigung ins Haus steht, wenn der Medizinische Dienst mich gesundschreibt, da mein Arbeitgeber mich in diesem Zustand sicherlich nicht weiter beschäftigen wird.

    Hat jemand vielleicht Tipps wie ich mich denen gegenüber richtig verhalte?
    Ich will nicht Krankfeiern oder irgendwen auf der Tasche liegen. Ich weiß nur, dass ich meine Grenzen nicht weiter überschreiten möchte und mich dadurch eigentlich immer tiefer in die Schmerzzustände begebe.

    Ich habe bei der Rentenversicherung schon einen Antrag auf Medizinische Rehabilitation und Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.

    Vielleicht hat ja hier der ein oder Andere, mit Fibromyalgie auch schon dieses Prozedere mit dem Medizinischen Dienst hinter sich und kann mir seine Erfahrungen mitteilen.

    Bin für Hilfe echt dankbar, da, seitdem ich dieses Schreiben bekam, ich mich in einem, noch tieferen depressiven Loch befinde als die Depression, die ich im "Normalzustand" habe.

    Vielen lieben Dank!

    Souldancer
     
  2. gresu123

    gresu123 Neues Mitglied

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    Kopfhoch auch wenn der Hals schmutzig ist

    Hallo erst eimal,

    mir geht es ungefähr genau wie Dir bin auch seit November Krank geschrieben, habe Lupus, habe auch eine Kur beantragt und dies auch genehmigt bekommen.
    Du solltes Dich vielleicht mal persönlich bei der Rentenkasse vor sprechen u. evtl. Dich mit dem Gedanken vertraut machen an eine Umschulung zu machen, weil Dein Beruf ist nicht gut für Deine Krankheit.
    Desweiteren würde ich beim Versorgungsamt einen Antrag auf Behinderung stellen ist immer besser Du kannst bist zur Entscheidung alles was Du an Krankheiten hast sämtliche Ärzte angeben, habe ich auch so gemacht.
    Du schreibst Du hättest eine Kur beantrag, hast Du dies nie mit ausgefüllt bei deinem Auszahlungsschein von der Krankenkasse.
    Vielleicht konnte ich Dir ein paar Ideen senden und viel viel Glück für das was noch kommt.
    Schöne Grüße
    ;) gresu123
     
  3. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo gresu,

    das vergnügen hatte ich im frühjahr 2005..einmal direkt nach einem kh aufenthalt...ging alles gut...paar wochen später das gleiche spiel..anderer arzt...machte einen auf jung und dynamisch...
    da meine schmerzen ja wohl nie weggehen würde könnte ich nicht erwarten das ich dauerhaft krankgeschrieben bzw zuhause bleiben könnte und noch einige frechheiten...bin trotzdem sehr freundlich geblieben :D frech werden nützt in der situation leider eh nix....die dauer der gespräche und untersuchung ist ein witz..kein 7 min...dafür das der arzt einem nicht kennt...:( mein hausarzt schaut mir paar sek in die augen und weiß wie es mir geht, ohne worte....
    überlege dir ganz genau was du sagst, das die zeit wirkl. sehr kurz bemessen ist und du in dieser kurzen zeit den arzt davon überzeugen mußt,das du nicht arbeiten kannst!! ich habe immer einen zettel dabei welches gelenk mir wo und wie weh tu....das ich nicht schlafen kann usw...;)

    nach dem 2.mdk gutachten bin ich gesund geschrieben worden für 3 std:( ...also ab zum hausarzt der mich trotzdem weiterhin krankgeschrieben hat inkl.eines widerspruches an die krankenkasse..ich habe ein fax an die kk mit meinem widerspruch und weiterzahlung des krankengeldes verlangt...das wollten sie zuerst nicht tun...was sie aber nach einem 2. fax das ich nach dem telefonat mit einem anwalt des vdk´s sehr schnell zu meinen gunsten geklärt hat...:)
    trotzdem mußte ich bis der widerspruch geklärt war zum arbeitsamt...2 mal :(
    die wußten auch nicht so recht was sie mit mir anfangen sollten,da ich ja krankgeschrieben war....
    während des widerspruches wird das krankengeld unter vorbehalt weitergezahlt...sprich wenn du beim arbeitsamt warst udn du den widerspruch verlieren solltest, zahlt das aa das geld an die krankenkasse zurück...

    die leitende ärztin des mdk`s hat auch einen sehr bösen brief von mir bezgl. der art der begutachtung erhalten..hat sich auch für den arzt entschuldigt...inkl.der 2 gutachten..die achten wirkl.auf jede kleinste bewegung und geste..ich erscheine zu einer begutachtung immer in sehr unauffälliger kleidung..ohne zurecht gemacht sein usw....

    letztendlich habe ich den widerspruch gewonnen...es wurd dann von meiner krankenkasse noch mal nach aktenlage durch den mdk am ort der krankekasse geklärt....seit dem genehmigt mir die kk alles sofort und brav :) wohl da sie wissen,das ich eh keine ruhe gebe bis ich erreicht habe was ich will:)

    drücke dir die daumen,das alles ohne probleme abläuft..wenn doch ist es zwar ärgerlich, aber es geht immer irgendwie weiter :) da du ja dich schon freiwillig um eine reha usw gekümmert hast, ist auf jedenfall ein guter wille zur genesung für diese ärzte sichtbar;)
    ich habe eine spondylarthritis und ein schmerzsyndrom..usw...

    lg
    bine
     
  4. Waldwuffel

    Waldwuffel Neues Mitglied

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    bei solchen besuchen hatte ich bis jetzt nie probleme ernstgenommen zu werden, und bei mir hats auch nicht nur paar minuten gedauert

    ich würde sagen bleib wie du bist und versuche nichts zu erfinden