Hallo zusammen,
ich brauche mal eine Rat von euch, da etwas unerwartetes passiert und ich weiß noch nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Mein Rheumatologe hat tatsächlich bei mir angerufen und mir mitgeteilt, dass weder Entzündungen in den Blutproben nachweisbar sind, noch das das MRT (Bereich Kreuz-Darmbein) und die Röntgenbilder einen Hinweis auf Morbus Bechterew zeigen. Die Behandlung wäre damit beim Rheumatologen beendet und ich soll wieder zum Orthopäden gehen.
Eigentlich eine gute Nachricht, wenn ich nicht zwei Kirsch-Tomaten (Lymphknoten?) in den Kniekehlen hätte, weiterhin extreme Müdigkeitsanfälle habe, meine Muskeln und Sehnen durchgehend Schmerzen (Beine, Arme, Rücken, Finger, ...) und Gymnastik die Probleme mildert. Die morgendlichen Rückenprobleme (leicht Steif, hier und da Schmerzen) bestehen weiterhin und bessern sich im Laufe des Tages, obwohl ich auch tagsüber jeden Knochen und Wirbel spüren kann. Stärkere Muskelbelastungen führen zu Schmerzen und Verkrampfungen an den nachfolgenden Tagen. Die nächtlichen Rückenschmerzen habe ich halbwegs mit Indomet (Rheumamedikament) in den Griff bekommen.
Die Frage ist nun, wie es weiter geht. Ich werde bei meinem Hausarzt auftauchen und weitere Schritte besprechen müssen. Allerdings würde mich interessieren, ob es durchaus sein kann, dass ein Morbus Bechterew im Anfangsstadium nicht nachgewiesen werden kann? Ist das jemanden von euch schon mal passiert? Nicht, dass ich unbedingt dazu gehören möchte, aber von den Symptomen her war ich bisher der "Muster-Patient" (laut Orthopäde, da HLB-A27 positiv + Beschwerden + Anamese) und ich hatte quasi überhaupt keine Zweifel mehr an der Diagnose. Leider habe ich die detaillierten Blutwerte noch nicht vorliegen und kann erst mal nur die mündlichen Aussagen von dem Rheumatologen wiedergeben.
Kennt außerdem zufällig jemand weitere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen, die denen des MB zum verwechseln ähnlich sind? Könnte es z.B. auch eine andere Rheumaerkrankung sein, die evtl. andere Spuren im Blutbild hinterlässt? Kann auch eine MRT Untersuchung am Kreuz-Darmbeingelenk zu einem falschen Ergebnis führen?
Viele Grüße
Tobias
ich brauche mal eine Rat von euch, da etwas unerwartetes passiert und ich weiß noch nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Mein Rheumatologe hat tatsächlich bei mir angerufen und mir mitgeteilt, dass weder Entzündungen in den Blutproben nachweisbar sind, noch das das MRT (Bereich Kreuz-Darmbein) und die Röntgenbilder einen Hinweis auf Morbus Bechterew zeigen. Die Behandlung wäre damit beim Rheumatologen beendet und ich soll wieder zum Orthopäden gehen.
Eigentlich eine gute Nachricht, wenn ich nicht zwei Kirsch-Tomaten (Lymphknoten?) in den Kniekehlen hätte, weiterhin extreme Müdigkeitsanfälle habe, meine Muskeln und Sehnen durchgehend Schmerzen (Beine, Arme, Rücken, Finger, ...) und Gymnastik die Probleme mildert. Die morgendlichen Rückenprobleme (leicht Steif, hier und da Schmerzen) bestehen weiterhin und bessern sich im Laufe des Tages, obwohl ich auch tagsüber jeden Knochen und Wirbel spüren kann. Stärkere Muskelbelastungen führen zu Schmerzen und Verkrampfungen an den nachfolgenden Tagen. Die nächtlichen Rückenschmerzen habe ich halbwegs mit Indomet (Rheumamedikament) in den Griff bekommen.
Die Frage ist nun, wie es weiter geht. Ich werde bei meinem Hausarzt auftauchen und weitere Schritte besprechen müssen. Allerdings würde mich interessieren, ob es durchaus sein kann, dass ein Morbus Bechterew im Anfangsstadium nicht nachgewiesen werden kann? Ist das jemanden von euch schon mal passiert? Nicht, dass ich unbedingt dazu gehören möchte, aber von den Symptomen her war ich bisher der "Muster-Patient" (laut Orthopäde, da HLB-A27 positiv + Beschwerden + Anamese) und ich hatte quasi überhaupt keine Zweifel mehr an der Diagnose. Leider habe ich die detaillierten Blutwerte noch nicht vorliegen und kann erst mal nur die mündlichen Aussagen von dem Rheumatologen wiedergeben.
Kennt außerdem zufällig jemand weitere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen, die denen des MB zum verwechseln ähnlich sind? Könnte es z.B. auch eine andere Rheumaerkrankung sein, die evtl. andere Spuren im Blutbild hinterlässt? Kann auch eine MRT Untersuchung am Kreuz-Darmbeingelenk zu einem falschen Ergebnis führen?
Viele Grüße
Tobias
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