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Mandel OP ASL Wert Penicillin Langzeittherapie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von pepponi_one, 15. Februar 2006.

  1. pepponi_one

    pepponi_one Guest

    Ein Hallo an alle Forumteilnehmer,

    ich bin auf der Suche zu therapeutischen Maßnahmen bei erhöhtem ASL Wert auf dieses Forum gestoßen. Es geht speziell um meine Schwester, nach jahrelangen Problemen mit Mandelentzündungen stark erhöhtem ASL Wert usw. kam letztendlich die OP. Nach dem die Mandeln entfernt wurden, fiel der ASL Wert nicht, er stieg an. Es gab keinerlei Anschlussbehandlung im Gegenteil. Nach der Entlassung aus dem Klinikum kamen massive Gelenkprobleme hinzu. Beim Treppensteigen verursachten die Kniegelenke ein knarrendes Geräusch. Ich riet meiner Schwester beim HNO Arzt eine Antibiotikabehandlung zu fordern.

    Nun ja die Aussage des Arztes war, er kennt sich damit nicht aus, die Tabletten würde er verschreiben. Der ASL Wert fiel innerhalb von 3 Monaten um 20 Punkte nun 440. Das Präparat nennt sich Megacellin 1,5.


    Meine Fragen:

    Welcher Arzt wäre der richtige um eine erfolgreiche Behandlung durchzuführen? (Rheumatologe oder HNO ??) Gibt es Empfehlungen für Sachsen oder Thüringen?

    Welches Präparat wurde in einem ähnlichen Fall verschrieben?

    Wie lange wurde mit Antibiotika behandelt wie hoch war die Dosis?

    Was kann man noch alles tun?

    Über eine kurze Mail würde ich mich und natürlich meine Schwester (kein www zugang) freuen.

    Gruß
    Pepponi
     
  2. bebe03

    bebe03 Bechti-Mädel

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    HI

    also ich kann dazu sagen das oft durch verschleppte mandelentzündungen rheuma entsteht. das sagten mir auch viele ärzte-bei mir kommt es entweder durch einen entzündeten zahn oder durch die mandeln. Jedenfalls dneken das sich die ärzte. sonst kann ich dir leider nicht weiterhelfen aber noch viel glück beim suchen und gute besserung an die schwester


    bebe
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo pepponi,

    ich hatte nach eitriger Angina zweimal eine Nierenentzündung und Rheumatisches Fieber. Ob dies mit meiner jetzigen cP zusammenhängt, kann ich Dir nicht sagen. Auslöser für einen ersten Dauerschub war bei mir das Pfeiffersche Drüsenfieber (EBV).

    An die jeweiligen Therapien nach den Nierenentzündungen und dem Rheumatischen Fieber kann ich mich leider nicht mehr besonders gut erinnern. Beim letzten Mal bekam ich 4 Wochen lang ein Antibiotikum, das weiß ich noch, aber an das Mittel und an die Dosis erinnere ich mich nicht mehr. Das letzte Mal ist ja auch schon gut 15 Jahre her ...

    Das Rheumatische Fieber war bei mir auch ganz anders als meine jetzige cP. Damals, beim Rheumatischen Fieber waren wenige und vor allem die großen Gelenke betroffen (Knie, Hüft- und Schultergelenke). Bei der cP jetzt sind es vor allem die kleinen Gelenke: Fingergrund- und -mittelgelenke, Handgelenke und die Zehengrundgelenke. Deshalb vermute ich, dass bei mir das eine nichts mit dem anderen zu tun hat.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  4. pepponi_one

    pepponi_one Guest

    Hallo Monsti und bebe03,

    danke für die schnelle Wortmeldung. Ich möchte zu meinem Beitrag noch folgendes hinzufügen.

    Ich habe im Forum einen Beitrag vom 23.05.2004 gefunden von KayC und Anko beide Teilnehmer sind wahrscheinlich nicht mehr erreichbar?

    Zitat: "@ KayC - eigentlich sollte auch nach einer heftigen Strepptokkeninfektion der ASL-Titer wieder sinken. Ich habe vor 12 Jahren Strepptokokken-
    Rheuma gehabt. ASL zum Teil über 1000. Bin 3 1/2 Jahre mit Penicillin und Antibiotika behandelt worden. Mittlerweile ist mein ASL wieder unter 200 gefallen. Wenn der erhöht ist, dann spricht das dafür, dass doch noch irgendwo im Körper Strepptokokken überlebt haben. Zumindest im Allgeimeinen - Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel (wie überall).Gruß anko"



    Interssant wäre für mich welches Penicillinpräparat wurde 3 1/2 Jahre verabreicht. in welcher Dosis und welcher Facharzt kannte sich damit aus?

    Gruß Pepponi
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Pepponi,

    sowohl KayC als auch Anko sind nach wie vor im Forum aktiv. Falls sie hier nicht antworten, kannst Du sie evtl. per PN kontaktieren.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  6. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo Pepponi_one,

    bin zur Zeit etwas Müde und Platt, aber habe dir mal einen alten Forumsbeitrag rausgesucht. Vielleicht hilft er dir weiter:

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=14361

    Ansonsten noch unter Rheuma von A-Z unter rheumatischen Fieber und strepptokokken indiziertes Rheuma. Die Links hierzu findest du alle unter folgendem Link:
    http://www.rheuma-online.de/a-z/s/streptokokken.html

    Und auf alle Fälle zum Rheumatologen. Der HNO-Arzt hat hier eigentlich nicht viel Erfahrung. Und auch beim Rheumaarzt kann es etwas dauern, bis ihr einen gefunden habt, der sich wirklich auskennt.

    Viel Erfolg

    anko
     
  7. pepponi_one

    pepponi_one Guest

    Hallo Anko,

    vielen Dank für alle Tipps, ich werde alle an meine Schwester weiterleiten. Hoffen wir mal, dass sie einen guten Rheumatologen findet. Vielen Dank noch einmal an alle die bis dato geantwortet haben und vor allem wünsche ich allen gute Besserung.


    Gruß Pepponi
     
  8. BH665

    BH665 BH665

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    EBV-Virus, Lymphknotenschwellungen....

    Hallo zusammen,
    was hat denn das Rheuma mit ASL, EBV-Virus zu tun?

    Ich habe jetzt schon ein paar mal gelesen, dass dieses EBV-Virus Fibro und andere rheumatische Erkrankungen auslösen kann.

    Bei mir hat alles Juli 1997 mit einem Infekt angefangen. Ich hatte plötzlich jede Menge schmerzhafter geschwollener Lymphknoten, Migräne mit Aura, und höllische Schmerzen vom kleinen Zeh bis hoch zur Kopfhaut.
    Mir wurde Blut abgenommen und die Werte waren:
    Leuko:2,7 Ery:3,86 HKT:34, Thrombo 87, EOS: 10 Mono: 12,7 Ferritin:9,9 ASL: 343
    Daraufhin kam ich sofort ins Krankenhaus. Die Werte normalisierten sich und die Ärzte konnten auch nach ganz vielen Test´s, Knochenmarkspunktion nichts bei mir feststellen.
    4 Wochen später, ich hatte immer noch alle Beschwerden, habe ich beim Onkologen nochmals Blut abgenommen bekommen und siehe da, die stellen den EBV Virus fest. EBV IGG >170, EBNA >200.
    Dieser ASL Wert war immer noch erhöht. Ich habe dann Okt. 97 einen Knoten entfernt bekommen und das Ergebis war, ich hätte wohl eine Entzündung im Körper. :confused:
    Bis Ende 1997 hatte sich soweit wieder alles gelegt, die Knoten waren immer noch da. Die Schmerzen gingen einigermaßen zurück, die Migräne war so wie sie gekommen war wieder weg.

    Bis März 2000. Ich hatte einen heftigen Infekt, dann nochmal Mai 2000. Mit Gesichtsschwellungen, Migräneanfälle in der übelsten Art und Weise mit und ohne Aura und da waren sie wieder diese höllischen Schmerzen. Ich verbrachte glaube ich 4 Wochen fast nur im Bett. Mir hat einfach alles nur weh getan. Meine Knoten habe ich übrigens immer noch.

    Die Lauferei ging dann los, von einem Arzt zum anderen. In Kur, die DKD, jedoch keiner wußte was ich hatte. Bis dann mal einer der viiiiiielen Ärzte auf die Idee kam es wäre Fibro. Ab da hat man mich auch wieder wie ein Mensch und nicht wie ein Simulant behandelt.
    (Man kennt ja die vielen "Zipperlein" der Fibros).

    Ich komme nun endlich mal auf den Punkt. Dieser ASL Wert ist immer noch seit der Zeit erhöht und liegt immer bei 300. Der Wert Antistrepdornase ist bei 461. Hat das etwas zu sagen?
    Was mach ein Parvovirus. Dieser Wert ist auch erhöht?

    Gibt es irgendwo eine Seite, bei der man sich über Blutwerte schlau machen kann?
    Ich danke euch für eure Zeit und würde nich auch über eine Rückantwort oder eure Hilfe freuen. Sorry, dass es so lange wurde.
    Gruß
    Birgit :)