Malariprophylaxe bei Immunosporin?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Mikesch, 5. Juli 2019.

  1. Mikesch

    Mikesch Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe noch nicht so recht den Überblick und hoffe, hier an der richtigen Stelle zu fragen.
    Wg. psoriatischer Arthritis und rezidiv. Iritiden nehme ich 2 x 50mg Immunosporin/Tag und es geht mir gut damit. Ich bin mobil und möchte gerne in Länder reisen, in denen eine Malariapropyhlaxe empfohlen/unerlässlich ist.
    Mein Rheumatologe wollte dann die ganz genaue Reiseroute (hier z.B. Südafrika) mit Datum haben und meinte, für jedes Gebiet wäre ein anderes Malariamittel erforderlich. Da habe ich meine Pläne erstmal aufgegeben.
    Wie ist es nun mit einer Kreuzfahrt nach Mittelamerika/Karibik - da wäre ich ja nur kurze Zeit an Land.
    Wo kann ich mich genauer erkundigen: Tropeninstitut, bestimmte Kliniken, welche Fachärzte?
    Ich freue mich auf Eure Antworten.
     
  2. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Habe unter MTX und unter Arava jeweils Malarone eingenommen oder hatte es als stand by Medikament dabei.
    Dies war mit einem Tropenmediziner und meinem Rheumatologen so abgesprochen. Habe es immer gut vertragen und der Vorteil ist, dass es nur 7 Tage nach Verlassen des Malariagebietes eingenommen werden muss. Malarone galt damals als Reservemittel bei Multiresistenz und war verhältnismäßig teuer. Ob das noch immer gilt, kann ich Dir leider nicht sagen.
     
  3. Mikesch

    Mikesch Neues Mitglied

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    @Heike68 Vielen Dank für Deine Antwort.
    Da machst Du mir ja Mut. Ich suche gerade einen neuen Rheumatologen, da mein alter in Rente gegangen ist, und meine Hausärztin ist damit überfordert.... Nun habe ich direkt an Novartis gemailt, mal sehen, was die sagen.
     
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  4. Piddel

    Piddel Neues Mitglied

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    Hallo Mikesch,
    wir standen vor einigen Monaten vor derselben Frage. Der Hausarzt meines Mannes verschrieb ihm Malarone. Das war sehr teuer, aber wir hatten Glück, da unsere gesetzliche Krankenversicherung seit 2019 die kompletten Kosten für Reiseimpfungen übernimmt.
    Meine Hausärztin war bei mir sehr vorsichtig und empfahl mir, dass ich die Reiseimpfberatungsstelle einer etwas größeren Klinik aufsuchen solle. Dort wurde mir geraten, das Malariamittel nur als "stand by" mitzunehmen.
    Eine Nachfrage bei einer sehr jungen reiseerfahrenen Ärztin ergab, dass sie es auch so machen würde (also als Notfallmedikament mitnehmen).
    So machten wir es beide und es war - für uns - eine gute Entscheidung. Dazu schützten wir uns mit Moskitonetzen und vor Ort gekauftem Antimückenspray (Namibia: Peaceful Sleep)
     
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