Hallo Frau Meier,
meine Rheumatologin hat mir es so erklärt, wie Du schreibst.
Sie hat gesagt, dass man davon ausgeht, dass ein Spiegel von 30 mg sein sollte, damit man eine Wirkung erwarten kann.
Sie hat nicht gesagt, dass das in Stein gemeißelt irgendwo hinterlegt ist

.
Weshalb sie das bei mir macht, weiß ich nicht.
Vielleicht hat es einen ganz profanen Grund? Nämlich den, dass sie sichergehen will, dass ich auch brav mein Mittel nehme?
Ich will ihr damit nicht unterstellen, dass sie mich nicht für "voll" nimmt.
Aber welche Kontrolle hat sie denn sonst?
Es könnte ja, rein theoretisch, so sein, dass ich mir ein anderes Medikament "wünsche". Zum Beispiel ein Biologica.
Um dieses zu bekommen, muss man ja erst die klassischen getestet haben.
Ich glaube 3 insgesamt? Das weißt Du sicher besser als ich.
Mittlerweile habe ich 3 durch.
MTX und Quensyl gingen wegen starker Nebenwirkungen nicht.
Arava vertrage ich ganz gut bis sogar sehr gut. Es hat mir 6 wunderbare Monate beschert. Leider scheint jetzt die Wirkung nachzulassen.
Geht das überhaupt so schnell?
Ich nehme die 20 mg nun insgesamt ca. 9 Monate.
Sie steht ja nicht neben mir, wenn ich das Mittel schlucke. Theoretisch könnte ich ja sagen, es wirkt nicht...
Das würde ich nie tun. Andere wohl auch nicht.
Aber es könnte trotzdem so sein.
Den Spiegel zu bestimmen, auch wenn es darüber keine wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, zeigt ihr aber der Patient schluckt es oder nicht.
Das wäre meine Erklärung.
Und ich kann das auch akzeptieren. Natürlich hat es den Beigeschmack als wäre man etwas, gelinde gesagt, merkwürdig.
Aber ich verstehe auch die Ärztin.
Sie sieht mich in der Regel alle 3 Monate und kennt mich nur als Patientin.
Sie weiß ja nicht, wie ich "ticke".
Liebe Grüße
Lusella