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Madine stellt sich vor

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Madine, 24. September 2013.

  1. Madine

    Madine Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen:vb_redface:

    Ich bin neu hier und möchte mich gerne Vorstellen.
    Nachdem ich mir viele Foren angesehen habe , erschien es mir, das ich hier am Besten aufgehoben bin.

    Mein Name ist Madine

    Seit drei Wochen, die ich auch im Krankenhaus verbracht habe, habe ich eine vorläufige Diagnose bekommen.

    Hochgradiger V.a.rheumatoide Polyarthritis.

    CCP erhöht, Rheumafaktor positiv

    Morgen habe ich einen Termin beim Rheumatologen.

    Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich nicht wie mir geschieht. Die Ereignisse überschlugen sich.

    Erst war ich am ganzen Körper Krebs rot und dann waren meine Gelenke (Hände- Knie- Füße und meine linke Schulter und der Nacken)entweder dick angeschwollen oder steif.

    Jetzt habe ich auch noch Wasser in den Knien.

    Ich weiß nicht mit der Situation umzugehen. Vor drei Wochen noch fit wie ein Turnschuh und heute kann ich mich kaum Bewegen.

    Z.Zeit bin ich Krankgeschrieben und verlasse kaum die Wohnung und wenn ich es doch mache, bekomme ich direkt die Quittung.

    Wie läuft eine Untersuchung beim Rheumatologen ab? Dieses ist alles Neuland für mich.

    Ich würde mich sehr darüber freuen, eurer Erfahrungen zuhören . Im Moment fühle ich mich sehr alleine damit.

    Madine
     
  2. sternchen42

    sternchen42 Registrierter Benutzer

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    Sei willkommen

    Hallo Madine,
    sei hier im Erfahrungsaustausch herzlich willkommen.
    Auch ich habe c.P.,seit 5 Jahren.
    Habe KH und gerade eine Reha hinter mir.
    Ein Arztbesuch sieht bei mir meist wie folgt aus:
    -Blutdruck messen
    -Auswertung der letzten Blutergebnisse
    -Blutentnahme /Urinabgabe
    -Gespräch über Allgemeinzustand/ Beschwerden/Wirkung der Medikamente

    manchmal natürl.auch andere Dinge,wie z.B.Berufl.Situation,Auswertung Kh-Bericht...

    Wünsche alles Gute und ein für dich passendes Medikament
    Viele Grüsse Hasen
     
  3. Madine

    Madine Registrierter Benutzer

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    @ Hasen

    Danke für deine Antwort

    Ich denke du sprichst von den Routine Untersuchungen. Sieht das bei eine erst Untersuchung genauso aus?
     
  4. sternchen42

    sternchen42 Registrierter Benutzer

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    Sei willkommen

    Hallo Madine,
    sei hier im Erfahrungsaustausch herzlich willkommen.
    Auch ich habe c.P.,seit 5 Jahren.
    Habe KH und gerade eine Reha hinter mir.
    Ein Arztbesuch sieht bei mir meist wie folgt aus:
    -Blutdruck messen
    -Auswertung der letzten Blutergebnisse
    -Blutentnahme /Urinabgabe
    -Gespräch über Allgemeinzustand/ Beschwerden/Wirkung der Medikamente

    manchmal natürl.auch andere Dinge,wie z.B.Berufl.Situation,Auswertung Kh-Bericht...

    Wünsche alles Gute und ein für dich passendes Medikament
    Viele Grüsse Hasen
     
  5. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Ich war vor kurzem zum erstenmal beim Rheumatologen.

    Ich musste im Wartezimmer ziemlich viele Fragebögen ausfüllen. Im Sprechzimmer befragte mich der Arzt nach meinen Symptomen, hat alle (!) Gelenke kurz durchbewegt um zu sehen, welche weh tun. Das ging unheimlich schnell. Dann hat er eine Ultraschalluntersuchung meiner Handgelenke gemacht, weil da die Schwellungen am deutlichsten sind und hat gesagt, dass er da Entzündungen sehen kann. Dann hat er mich noch zum Blutabnehmen geschickt und ich musste Urin abgeben. Dann gab er mir ne Überweisung zum Röntgen, er sagte, dann hätten wir später einen Vergleich. Und dann sagte er noch, ich solle in 3 Monaten wiederkommen. Mein Hausarzt hat dann einen Bericht und die Blutwerte bekommen.
    Da ich seronegativ bin, kann man im Moment nur vermuten, dass ich RA habe, eine wirkliche Diagnose habe ich also noch nicht.
    Ach ja, und er bat meinen Hausarzt, zu veranlassen, dass meine Nieren untersucht werden, weil da auffällige Blutwerte waren.

    LG
    Lächeln
     
  6. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Hallo Madine,sei herzlich Willkommen hier bei uns.

    Du brauchst keine Angst vor der Untersuchung haben,außer dem Pieks zum Blutabnehmen tut bei der Untersuchung gar nichts weh und oft nicht mal der :).
    Am Besten schreibst Du Dir vorher schon alle Fragen,die Du hast ,auf und auch,welche Beschwerden und wo Du Schmerzen hast.
    Denn bei der ganzen Aufregung vergisst man meistens die Hälfte und wenn man dann im Auto sitzt,denktman,bzw. ich,oh man,bist du blöd,das wolltest du doch auch noch fragen/sagen......
    Vielleicht kannst Du noch so etwas wie ein Schmerztagebuch führen bis zum Termin. Dort werden die Gelenke markiert,welche schmerzen,was den Tag passiert ist(in Kurzform),welche Medis Du nimmst usw.
    Hier kannst Du es auch machen. Guck Dir das doch mal an: http://www.rheuma-online.de/selbsthilfe/schmerztagebuch.html

    Ich mach das auch seit ca.2 Jahren,allerdings in Heften,die ich vom Schmerzdoc bekommen hab. Man kann sie auch bei den Pharmfirmen kostenlos bestellen.
    Mir hilft es,mich zu erinnern,denn sobald etwas nicht mehr schmerzt ,vergesse ich es wieder und wenn der Doc dann fragt,bin ich immer "schmerzfrei" gewesen ;). Tja,Alzheimer lässt grüßen

    Liebe Grüße und lass Dich nicht verückt machen,auch mit Rheuma kann man leben

    Sigi
     
  7. Madine

    Madine Registrierter Benutzer

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    mein Befund

    guten Abend

    erst mal möchte ich mich für die Infos bedanken. Das hat mir sehr geholfen.

    Heute habe ich meine Diagnose bekommen:

    chronische Rheumatoide Arthritis ( RA )

    Über drei Wochen habe ich Cortison genommen und nun stellte sich heraus das sie keinerlei Wirkung hatte.

    Ich muss ab heute Metex spritzen. Das jeden Mittwoch eine.

    Hat jemand Erfahrung mit Metex und den Nebenwirkungen? Wie wirkt es sich über die Monate oder Jahre hinaus aus?

    Mein Arzt sagte ich muss die jetzt immer nehmen.

    Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

    LG Madine
     
  8. Muddi

    Muddi Neues Mitglied

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    Bin ja auch noch ziemlich frisch hier...auch das Thema Rheuma ist ziemlich Neuland für mich.
    Ich nehme jetzt seit 2 Wochen Mtx 7,5 mg einmal pro Woche(der gleiche Wirkstoff in Tablettenform)....Nebenwirkungen meine Haare werden gruselig ansonsten kann ich dir nur noch sagen das ich von dem Zeug ziemlich verklatscht bin im Kopf aber da ich es abends nehme hält sich das alles in Grenzen.
    Ein Erfolg stellt sich so wie ich im Netz gelesen hab erst nach Wochen ein.
    Wenn du auch zusätzlich ein NSAR Schmerzmittel nimmst darfst du das nicht 24 Stunden vorher oder 24 Stunden nach dem Methotrexat nehmen weil es die Wirkung und ich denke somit auch die Nebenwirkungen verstärkt.
    Wie sich das mit den Nebenwirkungen bei Spritzen verhält kann ich dir nicht sagen vielleicht sind die besser zu vertragen.
    Bis demnächst in diesem Kino :top:

    LG
    Muddi
     
  9. Madine

    Madine Registrierter Benutzer

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    @ Muddi

    vielen Dank für die Antwort. Ich spritze MTX 15mg. Im Moment bemerke ich nur das ich Schlafstörungen habe und keinen Hunger

    verspüre. Das nach der ersten Spritze. Meine Symptome sind natürlich noch alle da, muss mich wohl in Geduld üben.

    Das fällt mir nicht leicht.
     
  10. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    In der Ruhe liegt die Kraft

    Hallo Madine,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier in ro.
    Ich spritze seit Mai 2012 Metex und wurde vor kurzem auf eine niedrigere Dosis gesetzt (jetzt 12,5), wegen ständiger Infekte, wie Blasenentzündung, Bronchitis, Sinusitis.
    Bei mir sind es die Augen, die sich immer wieder entzündet haben (Uveitis) und hierdurch stieg mein Augendruck. Ich habe inzwischen leider viel an Sehkraft verloren. Aber ein ganzes Jahr trat keine Uveitis mehr auf, nur noch zweimal eine Blutung im Glaskörper, die dank schnellem Eingreifen der Artemis-Augenklinik nicht zu weiterem Verlust meiner Sehkraft geführt hat. (Oh, hoffentlich durfte ich diese Werbung einstellen ?). Dort wird auch einmal im Vierteljahr der Augendruck gemessen, zurzeit bin ich fast täglich dort zum Messen, weil wieder eine Glaskörperblutung aufgetreten ist.

    Der Rheumatologe überwacht in Zusammenarbeit mit meiner Hausärztin meine Blutwerte und hat mir Metex verschrieben, denn meine Rheumawerte waren sehr hoch. Schmerzen habe ich jeden Tag, obwohl meine Gelenke nicht geschwollen sind. Der Rheumatologe hat mir erklärt, dass die KK sich oft gegen die teuren Rheuma-Medis sträubt, wenn noch keine sichtbaren Schäden an den Gelenken sind. Aber wenn diese sichtbar werden, ist es oft zu spät für die Rheuma-Medis, man müsste vorher schon einschreiten. Und dass es bis zur Wirkung so ca. 4 Monate dauern könnte, hat er noch gesagt.
    Er ist ein ganz Lieber. Schon mehr als einmal hat er sich Zeit genommen, mir etwas zu erklären. Er hat auch gesagt, die Nebenwirkungen können eintreten, aber sie müssen nicht bei jedem sein. Man sollte immer abwägen, ob manchmal Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen sind, weil man ja die Wirkung auch will.

    Ich wünsche Dir, dass bald eine Wirkung eintritt.

    Liebe Grüße
    Luna-Mona
     
  11. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Luna-Mona

    MTX ist kein teures Medikament und hat zudem den Vorteil, dass es auch gegen Uveitis eingesetzt wird.
    Es sollte also mit der Kasse überhaupt kein Problem entstehen ;)

    Gute Besserung für den Glaskörper und viel Glück für deine Sehkraft!

    LG, Frau Meier
     
  12. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    @ Frau Meier: Danke für die guten Wünsche. Vor MTX bekam ich Humira-Spritzen, das Mittel wurde nach ein paar Monaten gegen MTX ausgetauscht.

    Liebe Grüße
    Luna-Mona
     
  13. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Luna-Mona

    Ah, verstehe :)