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LWS-Syndrom, Rheuma Hüfte... oder was?? :-)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Lucky8401, 12. Juli 2012.

  1. Lucky8401

    Lucky8401 Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben, :)

    ich verbringe nun seit 7 Wochen viel Zeit im Internet und versuche seitdem etwas hilfreiches über meine Symptome zu finden -> ergebnislos :-(
    Heute bin ich auf dieses Forum gestoßen und möglicherweise hat ja jemand von euch einen Tipp für mich?

    Mein Beschwerdebild zusammengefasst:
    Ich bin 28 Jahre alt und wurde im Dezember via Laparoskopie am linken Eierstock operiert.
    Vor ca 7 Wochen habe ich daheim Rasen gemäht und während des Mähens spürte ich ein heftiges Brennen in der linken Leiste. Es war so schlimm, dass ich nicht weitermähen konnte und dachte, mein verbleibender Eierstock wäre zerfetzt. Der Schmerz dauerte ziemlich den ganzen Tag und am nächsten Tag war er plötzlich in die Hüfte gewandert. Bei jedem Schritt war es, als hätte mir jemand ein Messer in den Hüftknochen gestoßen. Am Schlimmsten war es beim Aufstehen nach dem Sitzen, beim Treppensteigen und beim Einsteigen ins Auto)

    Daraufhin bin ich zum Hausarzt, der eine Bursitis vermutete und mich zum Orthopäden überwies. Für den Ortho war die Diagnose nicht klar und er tippte weiterführend auf ein Impingement (FAI) - Röntgen der ganzen Hüfte und MRT der Hüfte li war allerdings unauffällig. Habe nur einen Beckenschiefstand von 1cm und der linke Gelenkspalt ist schwerer einzusehen als der Rechte (ich meine, dass das auf Rheuma Hüfte hindeutet? Er sagte aber, dass mich nur die Röntgenassistentin falsch hingestellt hätte!?) und dass meine Schmerzen mit Sicherheit nicht davon kommen.
    Er infiltrierte mich über dem großen Trochanter und siehe da, die Hüftschmerzen waren fast weg! :top: Dafür fings wieder in der Leiste an (ca 1 cm über meiner OP-Narbe) die bei Druck (noch immer) stark schmerzt. Der Ortho meinte, das wäre eine Leistensache und auch mein Hausarzt meinte, dass es eventuell ein Narbenbruch sein könnte.
    Ich also rauf ins Krankenhaus, Ultraschall unauffällig - somit kein Bruch...? Gynäkologische wurde auch alles abgeklärt und ist auch in Ordnung.
    Der behandelte Gyn meinte nun, dass es ein LWS-Syndrom sein "könnte" und ich soll jetzt dringend 7x zum Osteopathen.

    Hab also in den letzten 7 Wochen über 8 Ärzte und viele Untersuchungen hinter mir und bin noch nicht mal annähernd schlauer...
    Die Hüftschmerzen sind seit einigen Tagen wieder da - fast gleich stark wie am Anfang. Und nun ziehen sie sogar bis ins Bein.
    Auch die Leiste spüre ich nun die ganze Zeit. Ist so, als würde jemand sie in der Hand halten und leicht drücken. Und sobald ich reindrück, tuts ziemlich stark weh...

    Ich bin der Meinung, dass es entweder tatsächlich ein kleiner Narbenbruch ist (aber so lange solche Schmerzen??) oder eine Hüftkrankheit.

    Hat von euch irgendjemand eine Idee?
    Bin über jede Anregung dankbar!

    Liebe Grüße,
    Lucky8401
     
  2. Yogibaer

    Yogibaer Registrierter Benutzer

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    Hallo, zwei Möglichkeiten könnte es da noch geben: Piriformis-Syndrom oder Störfeld durch die Narbe....Beides tut schweineweh und 1stes ist auf Röntgen oder MRT-Bildern schlecht bis gar nicht zu entdecken. Das Testen der Narbe machen oft HP oder Neuraltherapeuten!
    Gute Besserung
    Bellavistas
     
  3. Lucky8401

    Lucky8401 Neues Mitglied

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    Doch nicht Rheuma oder LWS, sondern Hexenschuss... ??

    Hallo,

    ich brauche dringend eure Hilfe :-(

    Die Schmerzen vergehen einfach nicht und somit war ich bei einem weiteren Orthopäden und heute sogar im LKH in der orthopädischen Ambulanz.
    Das LWS-Röntgen ist unauffällig (li. Gelenkspalt disket erweitert - was heißt das denn bitte schon wieder?) und ein Arthro-MR bei der Hüfte ebenfalls. Die Ärztin heute meinte, es wäre wohl ein Hexenschuss?! Tolle Diagnose bei meinen Beschwerden - die dauern immerhin schon fast 3 Monate und der erste Schmerz war in der Leiste und nicht am Rücken...

    Ich weiß nicht mehr, in welche Richtung ich noch suchen soll... Wenn es eine Muskelverletzung ist müsste die doch vergehen, oder?
    Osteopathie hab ich versucht, die meinte aber, dass die Schmerzen am nächsten Abend massiv besser werden müssten, wenn es eine Blockade ist. Und was war? Nischt! Sie waren sogar noch schlimmer :-(

    Vielleicht hat ja doch noch jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Es wäre noch zum Anmerken, dass ich ziemliche Probleme mit meinem Kiefer habe. in den letzen Monaten knackste es beim Essen und vor einigen Tagen hat alles blockiert und ich konnte nicht mehr kauen. Ist jetzt aber besser.

    Liebe Grüße,
    Lucky
     
  4. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

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    Hi,

    sind denn schon mal Blutwerte wegen Rheuma abgenommen worden (Rheumafaktor, Entzündungswerte wie CRP und BSG)? Das kann der Hausarzt machen.

    Vielleicht kann er dir auch mal für ein paar Tage Cortison verschreiben, um zu schauen, ob es damit besser wird, weil dann wäre es etwas entzündliches.

    Nimmst du denn Schmerzmittel? Beckenschiefstand kann natürlich auch Muskelverspannungen nach sich ziehen und das kann auch derbe weh tun.

    Vor ca. 10-15 Jahren fingen bei mir auch Schmerzen in der Leiste an; Rheuma wurde vor 2 Jahren diagnostiziert.

    Da hilft nur: am Ball bleiben und nicht aufgeben. Warst du denn schon mal bei einem internistischen (!) Rheumatologen? Sonst hol dir da doch einfach mal einen Termin, die Wartezeiten sind ziemlich lang.

    Wünsche dir gute Besserung
     
  5. Lucky8401

    Lucky8401 Neues Mitglied

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    Hi Medikan,

    danke für die Antwort! :)

    Es ist bis jetzt nur der CRP genommen worden und der war unauffällig.

    Schmerzmittel helfen nicht, außer Xeforapid (Anti-Rheumatikum). Hatte mir vorige Woche beim Schlafen das Kreuz verrissen, da hat mir mein Hausarzt die mitgegeben. Daraufhin wurde die Hüfte besser... ;-)

    Wegen dem Beckenschiefstand: 2 Orthopäden meinten, die Schmerzen würden mit Sicherheit nicht davon kommen und die Ärztin heute auf der Klinik meinte, ich hätte keinen. Na dann... ;-)

    Verstehe ich das richtig, du hast 13 JAHRE mit Schmerzen gelebt, ohne dass jemand eine Diagnose hatte???? Nicht dein Ernst, oder? :-(

    Wie lange dauert so ein Rheuma-Schub? Hab gehört, zwischen den Schüben ist man beschwerdefrei. Sind 3 Monate durchgehend gleichbleibende Schmerzen nicht zu lang?

    Wegen einem internistischen Rheumatologen muss ich mal schaun... Hab sowas noch nie gehört und weiß nicht ob in meiner Nähe so jemand ist. ;-)
    Danke jedenfalls für den Tipp.

    Liebe Grüße
     
  6. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ich würd mal sagen, zwischen einigen tagen und einigen monaten ist alles dabei :D und das ist ernst gemeint :) leider...
    mit meiner fersenentzündung ärgere ich mich jetzt schon seit einem halben jahr herum.
    würde dir ebenfalls dringend raten, mal einen internistischen rheumatologen aufzusuchen. vielleicht gibt es bei dir in der gegend ja auch eine rheumaambulanz eines krankenhauses?! orthopäden haben meist gar keine ahnung von rheuma und auch "normale" internisten und hausärzte oft nicht. ist ja auch bei ca. 400 unterschiedlichen rheumatischen erkrankungen kein wunder...
     
  7. Teelicht

    Teelicht Neues Mitglied

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    LWS-Syndrom

    Hallo,

    auch ich habe mit solchen Symptomen vor 30!! Jahren angefangen. Ich war irgendwann total ratlos,bin von Arzt zu Arzt gerannt und schließlich als Hypochonder wieder abgestempelt worden! Vor 12 Jahren war ich dann bewegungsunfähig und bin in die Rheumaklinik nach Sendenhorst geschickt worden.Dort hat man dann den Morbus Becherew festgestellt!Na ch einer langen Ärzteodyssee wurde mir schließlich geholfen. Vielleicht liegt diese Krankheit auch bei dir vor

    Lg

    Teelicht
     
  8. Manuela14879

    Manuela14879 Neues Mitglied

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    operaration

    Hallo

    Ich hätte mich nochmal mit deinen operateur in verbindung gesetzt. den bei Lapraskopischen Operation wird ja ihnnen ganz schön gwerkelt nur von aussen sieht man net.

    oder vielleicht von der op Lagerung. Ansonsten kannst wirklich nur zu einen Internisten gehn.
     
  9. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo lucky,
    ich hatte letztes Jahr plötzlich heftige Schmerzen in Hüfte und ins Bein ausstrahlend (noch dazu in der Reha, kam also krank heim). Der Reha-Arzt meinte, ich hätte eine ISG-Blockade, mein Hausarzt und meine Physiotherapeutin sagten aber, es würde alles für eine Blockade in der LWS (Höhe 3/4) sprechen. Ich hatte mich in dem unbequemen Bett der Reha-Klinik so verspannt, dass es zur Blockade kam. Schmerzmittel halfen nur wenig, ein Muskelrelaxans half gar nicht, mir wurde nur übel davon.
    Geholfen hat mir im ersten Moment eine Fußreflexzonenbehandlung, die ich zum Ende der Reha sowieso bekommen sollte (mehr Behandlungen bekam ich dort nicht mehr). Dann konnte ich wenigstens wieder gerade laufen.
    Zuhause brauchte ich dann 18 KGs, bis ich wieder hergestellt war. Die Therapeutin sprach von Hüftkopfdezentrierung. Diese kann von Muskelverspannungen kommen, die verhärteten Muskeln drücken auf den Hüftkopf und damit kann sich alles verschieben, und wenn es sich Richtung Wirbelgelenke oder ISG verschiebt, dann kommt es zur Blockade und Nerven werden eingeklemmt. Ich musste also verschiedene Gymnastikübungen machen zur Hüftkopfzentrierung und die Therapeutin legte selbst Hand an und dehnte und streckte und schob und massierte.
    Vielleicht helfen dir meine Ausführungen etwas weiter.
    Gute Besserung!
     
  10. Lucky8401

    Lucky8401 Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für eure Tipps und Antworten.

    Ich werde am Donnerstag mal wieder ins LKH gehen, da gibt es auch eine Rheumatologie. Vl. weiß dort ja jemand was.

    Danke nochmal an euch alle!

    Liebe Grüße,
    Lucky
     
  11. känguruh500

    känguruh500 Neues Mitglied

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    Hallo Lucky,
    was hat sich denn bei dir ergeben? Ich selbst habe auch die Diagnose LWS Syndrom, Ursache unbekannt, bzw. wohl einfach aufgrund falscher Haltung und psychischer Belastung, Rheuma schließt der Arzt aus, aber Physiotherapie und Rückenübungen haben bisher leider keinen nennenswerten Erfolg gebracht. Was hat dein Termin beim Rheumatologen ergeben? Ich überlege ob ich auch mal einen Termin machen sollte, die Schmerzen machen mir sehr zu schaffen, oft schlafe ich auch schlecht deswegen.
    Klar, es gibt Schmerzmittel, aber ich kann doch nicht ständig Schmerzmittel nehmen, da besteht doch ein Abhängigkeitspotential! Ganz zu schweigen von den immensen Organschäden. Bin tatsächlich sehr verunsichert momentan.
     
  12. eiskalteshaendchen

    eiskalteshaendchen Neues Mitglied

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    Hallo Känguruh :winke::winke::winke:

    Bei mir wurde die Diagnose LWS Syndrom vor circa 7 Jahren gestellt, also vor einer ganzen Weile, und in der Zeit habe ich so einiges ausprobiert.
    Am Anfang hab ich die Schmerzen mit versch. Analgetika gelindert, Naproxen zum beispiel das geht aber dolle auf den Magen wie du auch schon gesagt hast, richtig.
    Ich musste dann noch zusätzlich Pantoprazol nehmen damit der Magen sich beruhigt.
    Zum Glück waren die Schmerzen nie so unerträglich dass ich Tramadol nehmen musste, Gott sei Dank...
    Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe ist zum einen medizinisches Cannabis, das Problem ist leider dass man es nur von der Krankenkasse erstattet bekommt wenn man chronisch krank ist, ansonsten musst du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
    Gut daran ist dass es neben der schmerzlindernden Wirkung auch kaum Toleranzentwicklung hat, also nicht so gefährlich ist wegen Abhängigkeit wie Tramadol..
    Womit ich noch gute Erfahrungen gemacht habe ist die Fußreflexzonentherapie, da kommt es glaub ich aber wirklich drauf an dass du das bei jemand versiertem machst.
    Was wirklich gar nichts gebracht hat - ist natürlich eine individuelle Sache - ist Akupunktur...war sehr enttäuscht davon..
     
    #12 29. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 30. November 2017
  13. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Mit schmerzhaften Wirbelsäulenveränderungen habe ich weitaus schon längerals 7 Jahre zu tun, unter anderem neben meinem entzündlichem Rheuma. Ausser Naproxen und Co gibt es noch etliche Schmerzmittel, die nicht alle auf den Magen und die Organe gehen.

    Für die Wirbelsäule hilft mir aber im Endeffekt Physiotherapie und die nicht nur beim Termin ein bis zweimal die Woche in der Physiopraxis! Selber tätig werden und zwar konsequent und täglich in Eigenregie das Erlernte ausführen!

    Cannabis ist kein Supermittel und löst all solche Probleme, es kann bei Dauereinnahme sogar diverse Probleme zuführen, so dass der Mensch noch andere Krankeheiten dazubekommt!
     
    #13 29. November 2017
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2017