Bin "leider" auch hier gelandet. Habe vor ca. 2 Mon. die Diagnose seronegative rheumatoide Arthritis erhalten. Obwohl ich sie aufgrund der Symptome schon im Hinterkopf hatte ist es jetzt, wo's bestätigt wurde eine andere Situation.
Auch wenn ich um Wirkungen und Nebenwirkungen und Interaktionen der Medis Bescheid weiß, machen mir die NW, vor allem vor dem MTX große Angst. Mein HA spricht zwar von guter Verträglichkeit aber wie erlebt Ihr es? Die Aussicht, dies auf lange Zeit s.c. spritzen zu müssen macht mir große Mühe. Da hilft alles nix, mir zu sagen, dass Diabetiker Ihr Insulin auch lebenslang spritzen müssen und das erst noch jeden Tag und ich das MTX ja nur ein Mal wöchentlich!
Zudem frage ich mich jetzt wie stark die daraus resultierende Immunsuppression ist? So extrem wie nach einer Transplantation oder halt bei jeder Erkältung "hallo, hier bin ich"-rufend. Also eher der Infektanfälligkeit bei Dauerstress entspricht?
Im Moment bin ich voll in der "Verleugnungsphase" und frage mich, ob aufgrund der zwei kleinen Erosionen im MRI-Befund, nicht schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird? Obwohl es bekannt ist, dass eine frühzeitiger Einstieg in die Therapie notwendig ist. Habe mir bei der Rheumaliga auch schon eine Zweitmeinung organisiert, obwohl ich meinem HA vertraue und er einen Rheumatologen in der Praxis hat.
Das Prednisolon hat gleich sehr gut angeschlagen und so ist die Erkrankung nicht so wirklich "greifbar" (bis auf die NW vom Cortison) für mich.