Hallo,
ich schrieb ja "Leider neu hier" in den Titel. Es Liegt weniger daran das ich durch das seit gestern endgültig diagnostizierte Rheuma in ein tiefes Loch gerissen wurde.
Sondern mehr daran das man sich es als junger Mann von 28 Jahren den Verlauf des Lebens bei meiner Meinung nach gesunder Lebensweise (Sport, ausgewogene Ernährung mit möglichst wenigen chemischen Zusätzen, eigentlich nie krank, kein Übergewicht) irgendwie doch etwas anderes, um nicht zu sagen Gesünder/Problemloser vorgestellt hat.
Aber naja, lässt sich ja nun nicht ändern, also machen wir halt das Beste draus
Ein paar erste Fragen hätte ich dann gleich mal
1. Schnelle Behandlung
Ich habe hier auf den Seiten von Rheuma-Online was von der Einleitung z.B. einer Behandlung von MTX möglichst innerhalb weniger Wochen erfolgen soll gelesen. Ich hatte schon vor einer weile mal hier, mal da ein leichtes ziehen, jedoch nix schlimmes (wie lange genau kann ich nicht sagen). Ende März hatte ich dann nachts etwas was ich heute als hälftigen Rheuma-Schub bezeichnen würde und ging zu meiner Hausärztin.
Nach nun etwa 6,5 Wochen, habe ich meine Labor Befunde vom Rheumatologen und ein Termin zum 21.05 (also nach ca. 8,5 Wochen) wo wohl meine Behandlung mit MTX los gehen wird. Sind das die wenigen Wochen die gemeint waren?
Dieser wohl recht schnelle Erfolg hat mich viel Überredungskunst und freundlichen aber bestimmten Nachdruck beim örtlichen Rheumatologen gekostet. Erster wurde mir gesagt Terminvergabe erst ab Mitte Juni, also Laborergebnisse Ende des Jahres. Würde sagen da hat sich hartnäckig bleiben wohl gelohnt.
2. Der Röntgen Befund (Hände, Thorax, Füße)
Sind eigentlich unauffällig bis auf folgende Worte zu meinen Füßen:
Unauffälliger Knochenmineralsalzgehalt, keine Frakturlinien, keine nennenswerten degenerativen
Veränderungen. Dringender Verdacht auf beginnende erosive Veränderungen des Köpfchens des V.
Metatarsus beidseits - nicht mehr eindeutig abgrenzbare Kortikalis und umschriebene
Knochenmineralsalzgelaltminderungen. Verdacht auf kleine Erosion auch an der distalen phalanx der
Großzehe rechts lateral
Klingt für mich als Patient (Laie) sowie, noch nichts Schlimmes passiert, aber eine Behandlung ist dringend zu Empfehlen. Verstehe ich das so richtig?
Und wieso steht da einmal "Unauffälliger Knochenmineralsalzgehalt" und wenig später "umschriebene
Knochenmineralsalzgelaltminderungen" - ist das nicht ein wenig ein Widerspruch?
3. Die Behandlung mit MTX
Wovon ist die anfängliche Dosierung abhängig? Weil in mir schlagen zwei Herzen - das eine sagt möglichst geringe Dosis meiner gesamt Gesundheit zu lieben, das andere sagt mehr hilft evt. auch mehr?
4. Die aktuelle Medikation
Da die Schmerzen in den Gelenken in den fast 7 Wochen schubartig doch recht heftig waren habe ich mit meiner Hausärztin schon folgende Behandlungsschritte durchgeführt:
Ab dem ersten Besuch ein mittel mit 800 mg Ibuprofen - Wirkung: mittelmäßig bis sehr gut
Nach abmahne des großen Blutbildes durch Rheumatologen 200 mg Celecoxib - Wirkung: eher wenig
Da die Laborergebnisse auf sich warten lassen haben und es mir eher so "naja" ging, seit Anfang der Woche für 7 Tage 600mg Clindamycin (Antibiotikum) - Wirkung: gut bis sehr gut (verbessert auch gefühlt Wirksamkeit von Celecoxib)
Da ich mit Ibuprofen nun schon einmal recht gute Erfahrung gemacht habe, ist es Empfehlenswert dem Rheumatologen zur "Schmerztherapie" bis zum Eintreten der Wirkung eines MTX Präparates nahe zu legen oder verfügt der Rheumatologe über Schmerzmittel die für meine Körper insgesamt weniger mögliche Nebenwirkung mit sich bringen? Aktuell habe ich keine Nebenwirkung davon, also eigentlich sehr gut.
5. Das Immunsystem
Wenn ich was ich bis jetzt gelesen habe richtig verstanden habe, bremst MTX wohl das Immunsystem ein? Wie ich schon geschrieben habe war ich bislang mit meinem Immunsystem sehr zufrieden, war ich doch so gut wie nie krank.
Wie sind da die Erfahrungswert - wird man anfälliger für Krankheiten?
und
War meine "dauerhafte" Gesundheit in einem zu gut arbeitenden Immunsystem begründet? Wie ist es bei anderen betroffenen? Waren bei euch z.B. Schnupfen, Husten, ... und was der "Normalbürger" halt immer mal wieder so hat auch die Ausnahme?
Viele viele Fragen - in der Hoffnung auf Antworten - groen
ich schrieb ja "Leider neu hier" in den Titel. Es Liegt weniger daran das ich durch das seit gestern endgültig diagnostizierte Rheuma in ein tiefes Loch gerissen wurde.
Sondern mehr daran das man sich es als junger Mann von 28 Jahren den Verlauf des Lebens bei meiner Meinung nach gesunder Lebensweise (Sport, ausgewogene Ernährung mit möglichst wenigen chemischen Zusätzen, eigentlich nie krank, kein Übergewicht) irgendwie doch etwas anderes, um nicht zu sagen Gesünder/Problemloser vorgestellt hat.
Aber naja, lässt sich ja nun nicht ändern, also machen wir halt das Beste draus
Ein paar erste Fragen hätte ich dann gleich mal
1. Schnelle Behandlung
Ich habe hier auf den Seiten von Rheuma-Online was von der Einleitung z.B. einer Behandlung von MTX möglichst innerhalb weniger Wochen erfolgen soll gelesen. Ich hatte schon vor einer weile mal hier, mal da ein leichtes ziehen, jedoch nix schlimmes (wie lange genau kann ich nicht sagen). Ende März hatte ich dann nachts etwas was ich heute als hälftigen Rheuma-Schub bezeichnen würde und ging zu meiner Hausärztin.
Nach nun etwa 6,5 Wochen, habe ich meine Labor Befunde vom Rheumatologen und ein Termin zum 21.05 (also nach ca. 8,5 Wochen) wo wohl meine Behandlung mit MTX los gehen wird. Sind das die wenigen Wochen die gemeint waren?
Dieser wohl recht schnelle Erfolg hat mich viel Überredungskunst und freundlichen aber bestimmten Nachdruck beim örtlichen Rheumatologen gekostet. Erster wurde mir gesagt Terminvergabe erst ab Mitte Juni, also Laborergebnisse Ende des Jahres. Würde sagen da hat sich hartnäckig bleiben wohl gelohnt.
2. Der Röntgen Befund (Hände, Thorax, Füße)
Sind eigentlich unauffällig bis auf folgende Worte zu meinen Füßen:
Unauffälliger Knochenmineralsalzgehalt, keine Frakturlinien, keine nennenswerten degenerativen
Veränderungen. Dringender Verdacht auf beginnende erosive Veränderungen des Köpfchens des V.
Metatarsus beidseits - nicht mehr eindeutig abgrenzbare Kortikalis und umschriebene
Knochenmineralsalzgelaltminderungen. Verdacht auf kleine Erosion auch an der distalen phalanx der
Großzehe rechts lateral
Klingt für mich als Patient (Laie) sowie, noch nichts Schlimmes passiert, aber eine Behandlung ist dringend zu Empfehlen. Verstehe ich das so richtig?
Und wieso steht da einmal "Unauffälliger Knochenmineralsalzgehalt" und wenig später "umschriebene
Knochenmineralsalzgelaltminderungen" - ist das nicht ein wenig ein Widerspruch?
3. Die Behandlung mit MTX
Wovon ist die anfängliche Dosierung abhängig? Weil in mir schlagen zwei Herzen - das eine sagt möglichst geringe Dosis meiner gesamt Gesundheit zu lieben, das andere sagt mehr hilft evt. auch mehr?
4. Die aktuelle Medikation
Da die Schmerzen in den Gelenken in den fast 7 Wochen schubartig doch recht heftig waren habe ich mit meiner Hausärztin schon folgende Behandlungsschritte durchgeführt:
Ab dem ersten Besuch ein mittel mit 800 mg Ibuprofen - Wirkung: mittelmäßig bis sehr gut
Nach abmahne des großen Blutbildes durch Rheumatologen 200 mg Celecoxib - Wirkung: eher wenig
Da die Laborergebnisse auf sich warten lassen haben und es mir eher so "naja" ging, seit Anfang der Woche für 7 Tage 600mg Clindamycin (Antibiotikum) - Wirkung: gut bis sehr gut (verbessert auch gefühlt Wirksamkeit von Celecoxib)
Da ich mit Ibuprofen nun schon einmal recht gute Erfahrung gemacht habe, ist es Empfehlenswert dem Rheumatologen zur "Schmerztherapie" bis zum Eintreten der Wirkung eines MTX Präparates nahe zu legen oder verfügt der Rheumatologe über Schmerzmittel die für meine Körper insgesamt weniger mögliche Nebenwirkung mit sich bringen? Aktuell habe ich keine Nebenwirkung davon, also eigentlich sehr gut.
5. Das Immunsystem
Wenn ich was ich bis jetzt gelesen habe richtig verstanden habe, bremst MTX wohl das Immunsystem ein? Wie ich schon geschrieben habe war ich bislang mit meinem Immunsystem sehr zufrieden, war ich doch so gut wie nie krank.
Wie sind da die Erfahrungswert - wird man anfälliger für Krankheiten?
und
War meine "dauerhafte" Gesundheit in einem zu gut arbeitenden Immunsystem begründet? Wie ist es bei anderen betroffenen? Waren bei euch z.B. Schnupfen, Husten, ... und was der "Normalbürger" halt immer mal wieder so hat auch die Ausnahme?
Viele viele Fragen - in der Hoffnung auf Antworten - groen
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