Leberwerte schlecht - durch Süßstoffe und Obst!?!?!?!

Gertrud

Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen1

Gerade habe ich meine Blutwerte vom Hausarzt abgeholt. Und mein Verdacht scheint sich zu bestätigen:

Vor 4 Wochen war ich gerade noch voll im WW-Programm drin - hatte ca. 4 kg abgenommen und aß, wie das ja bei WW so ist, ziemlich viel Obst. Außerdem hatte ich einige gute Vorsätze über Bord geworfen: ich nahm wieder Süßstoff in den Quark und trank auch wieder mehr Cola light. Magen-Darm-mäßig ging es mir allerdings gut damit.

Meine Blutwerte - vor allem um die Leberwerte geht es - waren ziemlich schlecht. Der Rheuma-Doc will deswegen das MTX reduzieren.

Nun habe ich im Internet recherchiert und stieß dabei tatsächlich auf Erfahrungsberichte, die mich interessierten - nämlich dass die Leber derjenigen auf Süßstoffe und/oder zuviel Obst heftig zickte. Außerdem kann schon allein eine Gewichtsabnahme Gifte in den Stoffwechsel bringen, die dann ja auch von der Leber verarbeitet werden müssen.

Die letzten 2 Wochen habe ich mal konsequent kein Obst gegessen - und auch keine Cola light getrunken, auch keinen Süßstoff in Quark usw. Fertiggerichte oder so sowieso nicht.

Und - was soll ich sagen??? Die Werte sind sehr viel besser - teilweise im Normbereich, teilweise leicht drüber (was aber nicht besorgniserregend ist) - kein Vergleich zu den Werten vor 4 Wochen.

Was heißt das jetzt?
Obst und Süßstoff sehr in Maßen ... und nicht mehr "satt" ... stattdessen mehr Gemüse und Saftschorle und normalen Zucker, Honig usw. in Quark.

Abnehmen insgesamt langsam.

Ist WW überhaupt was für mich? Punktezählen wird schwer, da Saft und Zucker usw. alles Punkte hat ... Obst für lau und als Ersatz für Süßigkeiten fällt auch flach.

Welches Programm käme in Frage ?? Low Fat vielleicht? Da ist Zucker usw. ja nicht verboten.

Habt ihr damit auch schon Erfahrung gemacht??
Da denkt man, es ist das böse MTX ... und dabei liegt es am gesunden Obst .. und Süßstoff ... :(
 
hallo gertrud,
süßstoff ist generell nicht gesund(aber ich glaube,das weißt du ) und zucker allgemein, sollte wie ein gewürz verwendet werden................
ansonsten regeln sich die leberwerte nach der abnahme meistens von selbst...............durch die abnahme werden halt giftstoffe freigesetzt und die werden in der leber abgebaut.................die bekommt einfach mehr zu tun............und das ist bei jedem abnehm programm so (ich war lange bei mb und da war das zb. auch häufig thema ).
also ich würde ,wenn es denn dein abnehmprogramm ist, dabei bleiben und auch weiterhin obst zu mir nehmen...............deine leberwerte regeln sich dann von selber und auch die abnahme wird ja weniger.............
liebe grüße
katjes.................du kannst deine leber mit diversen anderen mitteln bei der arbeit unterstützen (such doch mal hier auf ro) habe leider den link nicht zur hand...............
 
Hallo Gertrud!

Nun habe ich im Internet recherchiert und stieß dabei tatsächlich auf Erfahrungsberichte, die mich interessierten - nämlich dass die Leber derjenigen auf Süßstoffe und/oder zuviel Obst heftig zickte. Außerdem kann schon allein eine Gewichtsabnahme Gifte in den Stoffwechsel bringen, die dann ja auch von der Leber verarbeitet werden müssen.

Genau das und die Verstoffwechselung der Medikamente scheint deine Leber gerade ein bisschen zu überfordern.
Süßstoff steht sowieso in der Kritik ungesund zu sein und du könntest ihn vielleicht durch Agavendicksaft oder Ahornsirup ersetzen (Honig besteht aus Traubenzucker und Fruchtzucker).
Bei Obst würde ich die Sorten erstmal weglassen, die besonders viele Kohlenhydrate enthalten: Bananen und Trauben.
Vielleicht wäre sowas wie die Glyx-Diät etwas für dich, weil es darum geht, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Zuviel Zucker und "schlechte" Kohlenhydrate (wie z.B. Weißmehlprodukte) sind für die Leber anstrengend.

Dann kann man einiges tun, um die Leber in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Anurju hat dazu mal eine sehr schöne Auflistung gemacht:
Hinweise zum Leberschutz (z.B. bei Medikamenteneinnahme):

1.) Budwig-Cocktail: (bei Autimmunerkrankungen, chronischen Entzündungen,...)


2 EL Magerquark, 1 EL Leinöl und 50ml Aronia-Saft (Reformhaus) mischen und verzehren...
- kann z.B. zum Frühstück oder mehrfach täglich vor den Mahlzeiten genommen werden
Anmerkung zu Leinöl: hat den höchsten Gehalt an Omega 3-fettsäuren aller pflanzlicher Lebensmittel. Besonders erwähnenswert ist die enthaltene Alpha-Linolensäure, ein wichtiger Baustein für die Gewebe von Herz, Netzhaut und Gehirn.
Leinöl darf generell nicht erhitzt werden und sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, weil es schnell ranzig wird.
Alternativen:
- z.B. bei Kuhmilch-Unverträglichkeit: Sojajoghurt verwenden
- statt Aroniasaft geht auch Aroniakonfitüre (dann mit Wasser oder Joghurt verdünnen)

Die Budwig-Diät ist allgemein etwas umstritten (wurde mal zur Krebstherapie angepriesen) – aber diese Zubereitung ist sicherlich unbedenklich und eine gute Nahrungsergänzung...

2.) Pflanzliche Mittel: – erhältlich in verschiedenen Präparaten (Apotheke, Reformhaus)

a) Mariendistel (Vorsicht bei Kreuzblütlerallergie)

b) Artischocke

c) Scharfgabe:1-2 Tassen als Tee täglich wären gut, schmeckt nicht besonders lecker...

d) Löwenzahn - Kur mit Löwenzahnfrischpresssaft; zwei Flaschen über4 Tage verteilt trinken, jeden Tag eine halbe Flasche und zusätzlich viel Wasser und ungesüßten Tee.

e) Hepatodoronvon Weleda – erhältlich in jeder Apotheke

3.) Leberreinigung: nach Andreas Moritz "Die wundersame Gallenblasen- und Leberreinigung", Voxverlag.de, ISBN: 978-3981221503 - Das Buch erklärt viel zum Thema Leber – die Reinigung ist aber sicher nur sinnvoll, wenn diese vom Arzt empfohlen und begleitet wird – scheint auch etwas „strapaziös“ zu sein – also sicher nicht für jeden Patienten geeignet !!! Sicher nicht geeignet, wenn die Leber sowieso schon strapaziert ist...

4.) Paranüsse und Vitamin B: 2-3 Paranüsse (enthalten viel Selen) und die Einnahme von Vitamin B können wohl zellschützend wirken - bitte Arzt fragen !


5.) Schwedenbitter: Ist zwar alkoholisch, aber 3xtäglich ein TL voll sind wohl für die meisten Patienten zu verkraften. Man kann die Zutaten fertig gemischt kaufen und das Mittel selber ansetzen – Anleitungen dazu gibt es im Internet:
z.B. http://www.gutefrage.net/video/hausmittel-schwedenkraeuter-ansetzen
oder http://schwedenkraeuter-selbstgemacht.de .

Bitterstoffe generell liebt die Leber und mir hilft z.B. sehr "Heidelbergers-7-Kräutertee" in der Bio Variante.
Auch der Leber-Gallen-Tee von Sidroga aus der Apotheke ist super, da er auch recht angenehm schmeckt.

Beim Entgiften kann z.B. Chlorella-Alge sehr hilfreich sein, da sie Giftstoffe im Darm an sich bindet und diese dann ausgeschieden werden, ohne dass sie über die Leber müssen.
Baschische Voll- oder Fussbäder sind auch eine Idee, um die Entgiftung zu unterstützen.

Wichtig bei allem ist vor allem wie du dich fühlst. Man sagt: "Müdigkeit ist der Schmerz der Leber". Vor allem also, wenn du dich müde und k.o. fühlst, solltest du an deine Leber denken.

Liebe Grüße
Sassi
 
Die kranke Leber

Liebe ROler!

Die Leber ist das größte Organ des Menschen, ziemlich stabil und auch nicht so leicht umzubringen, auch wenn mal der ein oder andere Wertt aus der Norm schlägt. Der Körper hat erst dann Probleme, wenn mehr als 90% der Leber defekt (tot) sind!

In der Leber findet fast alles an essentiellem Stoffwechsel statt, der beim Essen eine Rolle spielt. Denn in der Leber wird der Zucker (Glucose) gespeichert und später wieder freigelassen, hier wird in Mangelzeiten Zucker neu gebildet (Gluconeogenese), denn das arme Hirn kann nicht ohne, hier werden die Aminosäuren gebaut (für die Proteine) und viele Fettsäuren gebildet (wie etwa die Fettsäure Arachidonsäure, die leider die Haut nicht herstellen kann).

Da das alles nicht ohne Bausteine funtkioniert, kommt hier auch viel Schrott vorbei (aus dem Blut), je mehr, desto mehr aus dem Rest des Körpers frei gesetzt wird, und insbesondere in den Fettzellen (die gerade schmelzen) speichern wir den größten Müll. Daher steigen nicht nur die Leberwerte, sondern (würde man das testen) auch all alle anderen Werte, die auf eine Intoxikation den Körpers weisen, während einer Diat an, ohne das gleich Gefahr besteht.
(Es sei denn, man ist Schwanger - in der Schwangerschaft sollte man nie abnehmen, der Schrott aus dem eigenen Körper würde vielleicht dem ungeborenen Kind schaden).

Obst schadet nie, egal welches, so lange es sauber und frei von Schadstoffen ist. Die Leberwerte sind davon sicherlich nicht beeinflusst, auch durch Kohlenhydrat-reiches Obst wird die Leber nicht gestresst, denn der Zucker (Kohlenhydrate) im Obst (Gemüse) ist ja Fructose, die erst mal in Glucose umgewandelt werden muss, was ein verzögerter Schritt ist, erst dann aktiviert die nun vorhandene Glucose das Insulin. Das ist eine sehr langsame Sache (als ganz anders, als wenn man Kekse futtert). Ausserdem ist in jedem Obst pro Einheit (also etwa pro 100 g) viel weniger Zucker als in allen Süßigkeiten oder in Brot.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Leber als Haupt-Aufgabe die Umwandlung von Zucker hat, sie kann das tadellos. Man kann sie damit nicht stressen (mit zu viel Fett allerdings schon!)

Ob man Sußstoff verwenden mag, und wenn ja, welchen (Cyclamat, Saccharin, Apartam etc.) ist eine private Entscheidung. Cyclamat und Saccharin (Natreen), Acesulfam-K kommen aus dem Körper heraus, wie sie hinein gehen, sie werden nicht verstoffwechselt, aber gerade von Cycamat sollte man nicht zu viel konsumieren (max 7 mg am Tag). Schafft man aber eigentlich nicht?!

Aspartam ist eine künstliche Kombi aus Aminosäuren, es zerfällt im Körper auch wieder in seine Bestandteile, insbesondere in die Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure. Diese paar Aminosäure, die hierbei entstehen, spielen aber keine Rolle in der Gesamtsumme, die in der Leber (oder sonst wo im Körper) täglich umgesetzt werden. Einzige Ausnahme sind Menschen mit der erblichen Krankheit Phenylketonurie, die dürfen Apartam nicht essen.
Viele Menschen sagen, dass Aspartam besser schmeckt, in manchen Ländern gibt es auch nur noch Aspartam (daher schmeckt die Cola light nicht in allen Ländern gleich).


Liebe Gertrud, das Wetter schreit doch geradezu nach Obst (und viel trinken!). Warum nicht weiter machen, auch mal mit einer Cola Light, oder etwas anderem ohne Zucker, die Leber wird wieder fitter, wenn das Fett die Gifte mitgenommen hat, das ist ein normales Phänomen einer Diät, nur merken das viele Menschen nicht, da sie selten so regelmäßig ihre Blutwerte kontrolliert bekommen (müssen).

Was ich nicht machen würde, ist die Leber mit Fetten stressen, auch nicht mit Ölen, die die Leber (meist ist es eher die Galle, aber egal) durchspülen sollen. Gesund essen - viel trinken.


Ein tolles, warmes Sommer-Wochenende,
Rosalind
 
Hallo Rosalind!

Obst schadet nie, egal welches, so lange es sauber und frei von Schadstoffen ist. Die Leberwerte sind davon sicherlich nicht beeinflusst, auch durch Kohlenhydrat-reiches Obst wird die Leber nicht gestresst, denn der Zucker (Kohlenhydrate) im Obst (Gemüse) ist ja Fructose, die erst mal in Glucose umgewandelt werden muss, was ein verzögerter Schritt ist, erst dann aktiviert die nun vorhandene Glucose das Insulin. Das ist eine sehr langsame Sache (als ganz anders, als wenn man Kekse futtert). Ausserdem ist in jedem Obst pro Einheit (also etwa pro 100 g) viel weniger Zucker als in allen Süßigkeiten oder in Brot.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Leber als Haupt-Aufgabe die Umwandlung von Zucker hat, sie kann das tadellos. Man kann sie damit nicht stressen (mit zu viel Fett allerdings schon!)

Fruchtzucker wird in der Leber verstoffwechselt ganz ohne die Wirkung von Insulin und genau das scheint bei stärkerem Konsum von Fruchtzucker auf Dauer schädlich.
Kommen dann auch noch andere Faktoren hinzu wie eine Entgiftung und regelmäßige Medikamenteneinnahme, ist die Leber irgendwann sehr gestresst.

Es gibt mehrere Studien, u.a. aus den USA, die sich mit dem Thema Fruchtzucker und der Entstehung einer Fettleber auseinandergesetzt haben: http://news.gesundheitkompakt.de/Fruchtzucker-schadet-der-Leber

(...)
Anders als die Glukose ist Fruktose unabhängig von dem Hormon Insulin. Die Fruktose wird in den Leberzellen aufgenommen und verstoffwechselt – ganz ohne Insulin.

(...) Fruchtzucker macht Fettleber

Schränken Fettleberpatienten ihren Fruchtzuckerkonsum ein, verbessern sich ihre Leberwerte


Doch welche Rolle der Fruchtzucker genau spielt, dazu ist die Datenlage bis heute nicht eindeutig. Denn es gibt auch Studien, die den Zusammenhang zwischen Fruktose und Stoffwechselstörungen so nicht finden. Deshalb haben Ernährungswissenschaftler in Hohenheim in einer Pilotstudie Menschen mit einer sogenannten nicht alkoholbedingten Fettleber ein halbes Jahr lang eine Fruchtzuckerdiät verordnet. Das Ergebnis hat die Wissenschaftler überrascht: Bei fast allen Patienten ist das Fett in der Leber zurückgegangen.
Nun sollen weitere Studien folgen; unter anderem eine mit Kindern. Denn vor allem die steigende Anzahl der übergewichtigen Kinder, die neben einem Diabetes auch eine verfettete Leber haben, ist besorgniserregend.

Obst lieber beißen, statt trinken

Auf die tägliche Portion Obst sollte man jedoch auf keinen Fall aus Angst vor Fruchtzucker verzichten. Denn im Obst stecken neben einer gar nicht so großen Menge Fruktose viele gesunde Nähr- und Ballaststoffe. Aber es ist besser, wenn man die Früchte ganz zu sich nimmt und nicht in Form von Säften oder den sogenannten "Smoothies" . Denn dem Körper tut es gut, wenn er sich die Nährstoffe aus den Lebensmitteln noch "erarbeiten" muss und ihm nicht alles in gelöster Form zugeführt wird. So werden Blutzuckerspitzen verhindert – sowohl durch Glukose als auch durch Fruktose.
Quelle: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/1005/008_zucker.jsp

oder auch

(...)Die Besonderheit von Fruktose. Soweit so gut, aber nun zurück zur Frage, wieso Fruktose anders als andere Zucker ist. Erstens: Fruktose bewirkt keine Erhöhung des Insulinspiegels.[SUP]11[/SUP] Nichtsdestotrotz führt Fruktose zu einer Insulinresistenz.[SUP]12[/SUP] Zweitens: Fruktose kann nur von der Leber aufgenommen werden, während Glucose von allen Organen aufgenommen wird. Lediglich 20-40% der Glucose landet in der Leber.[SUP]13[/SUP]
Weil Fruktose keine Erhöhung des Insulinspiegels herbeiführt, setzt es die Hormone Leptin und Ghrelin nicht frei, die für das Sättigungsgefühl wichtig sind. Entsprechend schlecht sättigt Fruktose. Zudem deuten Studien darauf hin, dass ein langfristig hoher Konsum von Fruktose zu einer Leptinresistenz führt. Das heißt, dass Leptin nicht mehr ein Sättigungsgefühl herbeiführt – egal welche Lebensmittel gegessen werden.[SUP]14[/SUP]
Aber nicht nur das. Fruktose wird von der Leber wie ein Fett verarbeitet und nicht wie ein Kohlenhydrat. Das sieht man daran, dass Fruktose den Insulinspiegel nicht erhöht und dass Fruktose die Leber zur Fettproduktion und Fetteinlagerung angeregt. Eine weitere Substanz, die auf die gleiche Weise von der Leber verarbeitet wird, ist Alkohol, also fermentierter Zucker. Und tatsächlich schädigt Fruktose Deine Leber auf die gleiche Weise, wie Alkohol es tut. Ein übermäßiger Konsum an Fruktose kann daher zur sogenannten Fettleber führen. Dr. Lustig bezeichnet Fruktose gar als Alkohol ohne Schwips.[SUP]15[/SUP] (...)
Quelle: http://www.originalhealth.net/ernaehrung/gefahren-von-fruktose-teil-2


Also denke ich, es ist schon in ok. Obst zu essen, den Obst ist basisch und von daher schon sehr gesund.
Trotzdem ein bisschen aufpassen und vor allem Fruchtsäfte und Essen mit Fruchtzuckerzusatz meiden solange die Leber so viel tun muss.

Liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende :)
Sassi
 
Gesunde Ernährung und die Zucker

Liebe Sassi,

in den letzten Jahren wurde, wie Du berichtest, viel über die Pros und Kons von Fructose, inbesondere bei der besonderen Ernährung von Diabetikern (Dabetiker-Schokolade und so weiter) untersucht und es wurde dabei gezeigt, das Fructose als Ersatz für Glucose keinen Nutzen sondern viel mehr sogar einen Schaden für diese Gruppe von Patienten hat, da es die Fettsucht fördert (insbesondere bei Diabetes Typ II Patienten, die oft mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben).

Hierher gehören auch die Studien über die Fettleber, und den Einfluss von Fructose auf diese. Der Schlüsselpunkt hierzu ist, das Fructose allein in der Leber in Glucose umgesetzt werden kann, da nur hier die notwendigen Enzyme vorhanden sind. Die Rolle von Leptin ist nach wie vor umstritten, auch seine Rolle im Bezug auf Fettleibigkeit (egal ob es sich um die Leber oder den ganzen Körper handelt, die Daten sind recht widersprüchlich).

Dies geht aber an der an der Anfrage von Gertrud vorbei. Sie sorgt sich nicht um eine Fettleber (ihre Leber ist ja nicht fett, sondern sie hat schlechte Leberwerte, da sie MTX nimmt). Das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Zudem beziehen sich viele der Untersuchen aus den letzten Jahren, auch die Daten, die Du zitierst, auf künstliche Produkte (Diabetiker-Nahrung), denen der natürliche Zucker (Glucose) entzogen wurde und dafür Fructose zugesetzt wurde. Hier bei hat man diese negativen Effekte bemerkt. Eine normale (und auch eine Diabetes) Leber kann und soll und muss Obst essen. Es ist einer der Grundlagen einer gesunden Ernährung.

Herzliche Grüße,
Rosalind
 
Das Hormon Leptin und dessen Auswirkung beim Stoffwechsel

Hallöchen zusammen!
Bin neu hier und hab mich kurzerhand in eure nette und vorallem sehr spannende Unterhaltung eingelesen.

Es ist zwar schon ne Weile her, doch ich denke, das könnte auch zukünftige Leser interessieren.

Noch vor einigen Wochen hatte ich nicht wirklich viel Ahnung von Ernährung & Co. und hab mich auf diversen Blog, Gesundheitsportalen und Wikibeiträgen schlau gelesen und bin auf so viele wertvolle Infos gestossen.

Bis vor kurzem wusste ich noch nix vom Hormon Leptin und dessen Einfluss auf unseren Stoffwechsel.
Wie ich auch in Eurer Unterhaltung gelesen habe, gibt es diesbezüglich gespaltene Meinungen über den Einfluss auf die Fetteinlagerung bzw. der Fettleibigkeit.

Hab in einem umfangreichen Betrag vom Blog von Abnehmen leicht gemacht - mit dem Hormion Leptin abnehmen / Werbelink entfernt/Moderator gelesen, dass zB. Insulin in Kombination mit Leptin den Blutzucker bei Diabetikern noch wirksamer senkt und so noch effizienter das Übergewicht bekämpft werden kann. Dass auch gewisse zinkhaltige Lebensmittel, Leinsamen, Sauerkraut, Spirulina und andere Nahrungsmittel den Leptin-Spiegel erhöhen und somit den Abbau von Fett fördert.

Wiederrum gibt es halt auch Lebensmittel, welche den Leptin-Spiegel reduzieren.
War mir auch neu, dass Fructose eine Leptinresistenz hervorrufen kann.

Auf jeden ist es sinnvoll sich um eine gesunde Ernährung zu sorgen und sich über die Auswirkungen von Lebensmittel bewusster zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
das Zitat von Anurju ist sehr hilfreich....
NUR:

meine Heilpraktikerin warnt mich z.Bsp. immer ,nicht irgend was von Anderen Empholenes einzunehmen - auch wenn es Denen geholfen hat....

Jeder Mensch verstoffwechselt auch Medikamente, Heilkräuter etc anders....


Mir z.Bsp. hat sie damals zur Leberreinigung "Heidelberger 7 Kräuter Sternenpulver " verordnet....

mit Ernährungsumstellung, die ich 2012 machte...
 
Zurück
Oben