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Leben ändern - Stress abbauen (lang)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Hai, 26. Juni 2006.

  1. Hai

    Hai Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe schon ein paarmal mit Leuten im KH gesprochen, die als Folge des Rheuma´s (cP) ihren Beruf aufgeben mußten. Leider waren es immer nur ganz kurze Andeutungen und ich wollte auch nicht zu neugierig sein.

    Mir fällt es immer schwerer mit Beruf, Haushalt, Kinder und chronische Krankheit (die immer neue Überraschungen hat) klar zu kommen. Mein Doc hat mir schon vor einigen Monaten den Ratschlag gegeben den Stress zu verringern und vielleicht beruflich kürzer zu treten oder die Arbeit aufzugeben.

    So einfach wie das klingt ist es aber leider nicht. Ich denke immer:
    1. mein Geld fehlt dann in der Haushaltskasse
    2. mit meinen Krankengeschichten bekomme ich keine neue Arbeit wieder
    3. ich hab im Moment meinen Traumjob, den muß ich festhalten solange es geht, Stress gibt es überall
    4. Sooo krank bin ich nun auch wieder nicht .... oder doch ????
    5. meine Kinder werden immer größer und selbstständiger
    6. auf Gutachter oder ähnliches brauche ich nicht zu Vertrauen, wenn Geld im Spiel ist, dann muß schon mehr passiert sein als bei mir
    7. Eigentlich müsstest du noch mehr als 20 Jahre arbeiten, andere können das doch auch


    Hat schon mal jemand sein Leben umgekrempelt und ein stressfreieres Leben hinbekommen und geht es einem dann gesundheitlich wirklich besser oder gibt es nur finanzielle Probleme und doppelter und dreifacher Stress mit Behörden und Ämtern ?

    Ich plage mich jetzt seit ca. 16 Jahren mit ständigen Schmerzen mal da und mal dort herum. Davon war ich einmal 13 Monate krankgeschrieben und hab mich dann aber doch wieder mit vielem Zähne zusammenbeissen wieder ins Arbeitsleben gekämpft. Aber zur Zeit arbeite ich einige Zeit um dann wieder auf die Nase zu fallen, immer hochrappeln und dann wieder flachliegen. Ich hab ehrlich gesagt so ziemlich die Nase voll und hab aber keine Ahnung wie ich etwas ändern kann - Urlaub oder Kur sind für mich wie eine kurzzeitige Flucht aus dem Alltag aber keine grundsätzliche Änderung.

    Was waren das für Situationen, in dem ihr gemerkt habt, ihr könnt nicht mehr arbeiten ? Wart ihr da monatelang Krank oder im Krankenhaus oder zweckloserweise zur Kur oder arbeitslos und habt aufgrund eurer Krankheit keine Chance gehabt eine neue Arbeit zu finden ?

    Wie lange habt ihr an eurem "normalen" Leben festgehalten ? Bis ihr von eurer Firma "rausgeschmissen" wurdet oder bis zum totalen Zusammenbruch oder hat jemand von sich aus gesagt, so geht es nicht mehr weiter - egal was danach kommt ?

    Ich hoffe ihr versteht worüber ich mir Gedanken mache, meine Frage ist leider etwas lang und vielleicht etwas verwirrend geworden. Vielleicht habt ihr ja ein paar Erfahrungen gesammelt.

    Liebe Grüsse von Hai




    die ab Morgen wieder so tut als wenn wieder alles OK ist und wieder fleissig arbeiten geht
     
  2. Angie Mecklenburg

    Angie Mecklenburg Neues Mitglied

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    Ohne Stress? ... geht das?

    Hallöchen Hai,

    deine Fragen sind berechtigt. Diese oder ähnliche Gedanken schwirren bei jedem im Kopf herum. Denke ich zumindestens, keiner möchte so wirklich darüber reden.

    Ich bin der Meinung und kann dir nur raten. Wenn du der Meinung bist, du schaffst das alles mit der Arbeit usw. dann Gehe ruhig arbeiten. Bei jedem verläuft die Krankheit anders jeder empfindet sie anders. Du hast deinen Traumjob gefunden und vielleicht brauchst du diese Art Stress, die du dort hast. Glücklich würdest du zu Hause nicht werden. Ob du sofort einen anderen bessern (deinen gesundheitlichen Zustand angepassten) Job
    bekommst ist einen andere Sache. Der Stress den du jetzt hast ist eine Sache. Stelle dir den anderen Stress vor, es klappt nicht so wie vorgestellt oder du bekommst keinen neuen Job. Du wärst einer neuen Stresssituation ausgesetzt. Dann lasse es so wie es jetzt ist.

    Ist dir die Arbeit zu schwer oder kann man sie (der Krankheit) entsprechend anpassen, kannst du beim Rententräger Hilfe suchen. Da bekommt man dann jemand zur Seite gestelltn der dann evtl. (wenn du möchtest) mit dem Arbeitgeber verhandelt, die Arbeitszeit verkürzt, eine Versetzung im gleichen Betrieb vornimmt oder den Arbeitsplatz durch einen ergonomischen Schreibtisch Stuhl ect. fördert.

    Solange du noch der Meinung bist, dir bekommt es gut Arbeite so weiter, wie es ist lasse es so wie es ist. Erst wenn du merkst es geht nicht mehr. Du bist krank und demzufolge auch krankgeschrieben. Dein Arbeitgeber redet mit dir, so geht es nicht weiter, dann muss eine Lösung gefunden werden.

    Oder du lässt dich beraten über eine Umschulung oder ähnliches und bekommst berufsförderde Leistungen vom Rententräger. Die haben dort auch sehr schöne Broschüren, da kannst du dich belesen bevor du dich beraten lässt. Kann jeden falls nicht schaden.

    Nach vielen Gesprächen mit chronisch Kranken habe ich selbst persönlich heraus finden können. Der eine vergisst bei der Arbeit seine Erkrankung und braucht sie. Der andere ist gesundheitlich so angeschlagen, das es wirklich nicht mehr machbar ist, zur Arbeit zu gehen und man zuverlässig seine Arbeitskraft nicht mehr zur Verfügung stellen kann.

    Hoffe ich konnte dir helfen.

    lg Angie

    P.S. Hoffe für dich, du entscheidest dich für das Richtige. Hast du zu viel Stress versuche nach der Arbeit dir Zeit einzuplanen die nur für dich ist wo du runter kommst und entspannen kannst!!!

    "Halte dir jeden Tag dreißig Minuten
    für deine Sorgen frei und in dieser Zeit
    mache ein Nickerchen!"
    (Abraham Lincoln)
     
  3. Hai

    Hai Mitglied

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    Danke Angie,

    ich glaube ich könnte auch unter dem Thema "Krankheit annehmen" weiterschreiben. Ich bin glaube ich gerade in einer Phase, in der ich (mal wieder) darüber nachdenke ob ich mein ganzes Leben auf den Kopf stelle oder alles und jedes vor Wut wegschmeiße oder mich in meine Depri´s verkrieche mich selbst bedauere oder einfach weitermache wie bisher und alles in mich hineinstopfe. Ich war jetzt gerade wieder 3 Wochen krank und bin nach meinem ersten Arbeitstag wieder fix und fertig.

    Abwarten und Tee trinken. Die größere oder kleinere Katastrophe kommt bestimmt irgendwann einmal.

    Liebe Grüsse von Hai
     
  4. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo hai,

    ich habe es trotz zusammenbruch auf der arbeit noch über 1 jahr so weiter gemacht als wäre nichts..selbst nach der diagnose wußte keiner auf der arbeit, das ich krank bin was ich genau habe...als ich den aufhebungsvertrag vorgelegt bekam,fiel die personalmitarbeiterin aus allen wolken, war also nicht der grund der "kündigung"was für mein selbstwertgefühl sehr wichtig ist und war..

    ich hatte auf der arbeit massive probleme, mich zu konzentrieren, wußte nicht mehr nicht mehr was ich vor 2 min machen wollte, hatten den ganzen kundenkontakt. dazu kam das ich die ganze zeit stehen,gehen und zum teil schwer heben mußte...ich hatte das pech, das ich die arbeit von früher 2,5 mitarbeiter alleine zu bewältigen hatte...was für einen gesunden schon eine herrausforderung war und mit täglich 2 std schlaf umso mehr......alleine die abrechnung der kasse abends war ein horro....ich hätte nie gedacht das geld so schwer sein kann...für mich war das schlimmste zu merken,wie gering meine hemmschwelle auf grund der starken schmerzen und müdigkeit geworden war und ist...war früher ein sehr geduliger mensch und hatte für alles verständnis usw...habe dann irgendwann auch angefangen, den kunden die zwar wahren aber für meine position unpassenden antworten zu geben :rolleyes:
    ich wundere mich bis heute wie ich das überhaupt ohne größere und schlimme fehler so lange machen konnte udn die ganze situation ausgehalten habe....
    ich hätte von mir aus niemals gekündigt, war damals die meinung arbeit geht über alles....inzwischen sehe ich das auch ganz ganz anderes......

    ich war dann ab juni 03 zuhause...der festen überzeugung ich würde wieder ganztags arbeiten gehen,sobald ich einen neue stelle gefunden habe....selbst die schübe, an denen ich nicht mehr morgens alleine aufs wc gehen konnte,geschweige alleine anziehen und die fahrt zum arzt alleine möglich gewesen wäre....,haben mich nicht davon abgebracht...wollte arbeiten um jeden preis...
    die erste zeit in der ich mal eine au ,mal beim aa gemeldt war...waren die schwersten..auch heute fühle ich mich heute trotz vieler schönen hobbys und den vielen vorteil in rente zu sein, oft wertlos und würde insgeheim doch gerne arbeiten gehen...
    bei mir ist das problem ich will immer noch nicht krank sein..auch 3 jahre nach der diagnose und mind. 18 jahren der schmerzen. ich habe wenigstens kapiert, das ich krank bin...dazu kommt das ich die basismedis entweder nicht vertrage oder sie nicht ausreichend wirken.....und ich im moment nicht mehr weiß,was ich überhaupt noch neues versuchen könnte....
    egal wie oft ich schon in dieser sehr unangehmen situation war,nicht zu wissen wie es medi mässig weiter geht, es lässt mich immer wieder in ein zusätzliches loch fallen, was auch durch die vermehrten beschwerden verstärkt wird.....

    ich bin trotz meiner 28 jahren, der tatsache, das ich doch enorme finanzielle einbussen habe sehr froh in rente sein zu dürfen und keine verantwortung für das leben von kindern haben zu müssen(so sehr ich auch kinder liebe)
    die rente hat mir auch für die zeit der bewilligung einen riesen druck genommen, auch wenn es im okt wieder ums kämpfen einer verlängerung gehen wird....

    irgendwann werde auch ich lernen mit den schmerzen umzugehen und das halt nicht mehr alles so geht wie ich es will und in meinem alter eigentl. können sollte....

    ich wünsche dir gute besserung und viel erfolg und kraft für deinen weg..

    liebe grüße
    sabine
     
  5. elli.g.

    elli.g. Mitglied

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    Leben ändern

    Hallo Hai,

    ich habe vor einigen Tagen einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Ich bin erleichtert, denn ich fühlte mich der großen Belastung nicht mehr gewachsen. Ich habe meinen Beruf viele Jahre mit Engagement und Freude gemacht. Aber es viel mir zunehmend schwerer. Ich habe seropos. RA, HLADR4 positiv und CCP positiv. Also laut Blutbild bin ich ein schwieriger Fall. Man siehts zwar nicht. Zum Glück! Und viele denken natürlich auch: wie kann die mit 47 einfach aufhören.
    Aber es ist eine große Last von mir abgefallen und ich hoffe wirklich "Krankheit als Chance" begreifen zu können. Ich bin noch eine Weile freigestellt und werde dann wohl die Rente beantragen. Es bleibt natürlich die Sorge: was wenn die nicht bewilligt wird. Man liest ja hier die wildesten Dinge, wie schwierig das ist. Aber ich muß es zum Glück nicht von der Rente abhängig machen, da mein Mann mich unterstützt und sieht, daß es mir besser geht wenn ich nicht arbeite. Ich bin selbst gespannt wie es weiter geht. Aber ich glaube, daß ich an den "guten" Tagen es genießen kann noch etwas zu unternehmen und das ich an "schlechten " Tagen einfach etwas länger schlafen kann oder mich mittags mal ne Stunde ausruhen zu können.
    Man muß für sich entscheiden und ist wie auch bei der Krankheit damit alleine.
    Da mußt du jetzt durch ;)
    Alles Gute Elli
     
  6. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Wohin gehe ich ?

    Liebe Hai,

    das ist so eine Kreuzung auf der Strasse des Lebens. Welche Richtung nimmt man ? Raten kann man dir nicht wirklich, denn letztendlich muss jeder mit den Folgen seiner Entscheidungen selbst leben, aber.......................................... man muss auch beginnen zu lernen, mal an sich selbst zu denken und daran, daß niemand etwas davon hat, wenn man sich kaputt macht. In deinem Fall deine Familie. Klar, finanzielle Aspekte greifen immer und bei jedem, dennoch wage ich zu sagen, daß wir uns alle irgendwann irgendwie davon abhängig machten und glauben, es ginge nicht mehr anders.

    Du kennst mich und meine Einstellung sicher aus dem Chat und Forum und die, die mich persönlich kennen wissen, daß ich meine was ich sage und lebe, was ich denke. Ich bin nun das 3. mal geschieden - mit der Krankheit, der lustigen Rente und mit halben Unterhaltssatz, ohne Eltern, Familie, keine finanziellen Stützen in Sicht..................................................... angstvoll manchen Tag in die Zukunft blickend.

    Anfangs wollte ich nicht ohne Arbeit sein, denn Geld war wichtig. Bis ich so krank wurde, daß nichts mehr wichtig war, nur gesund werden, Schmerzen los werden usw.

    Heute, jetzt 56 Jahre, habe ich alles soweit wie machbar abgestreift, lebe mein Rentendasein gemütlich, geniesse es, wenn es mir "gut" geht und versuche, die wenigen schönen Dinge des Lebens für mich auszukosten und das ohne Rücksicht auf andere.

    Ich möchte einfach die kommenden Jahre so erleben, daß ich mein Leben lebenswert finde. Auch ich lerne grad mit sehr viel weniger Geld zu leben, als ich es gewohnt bin und weisst du was ? Es ist gar nicht so schwer und am Ende sehe ich, daß mir meine Restgesundheit unbezahlbar bleibt.

    Denk mal drüber nach! Alles Gute,

    Pumpkin
     
  7. sam

    sam Neues Mitglied

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    Hallo Hai,

    jeder hat Seine Zeit. Diese ist Individuell. Es gibt dafür kein vorgeschriebenes Blatt, wo drauf steht,..dann und dann, wenn es so und so ist.
    Ich persönlich habe über zwei Jahre gebraucht um zu begreifen, dass ich in meinem alten Job nie wieder arbeiten werde. Am Anfang als ich bei der Heimleitung zugeben musste, ich kann nicht mehr, war ich kurz vor dem Psychischen Zusammenbruch. Nein, nicht hier dachte ich mir, reicht schon dass sie merken das die Tränen laufen. Nur rauß hier,....
    Ich kam gerade noch zum Auto,....
    Trotz Op´s und Reha, egal wieviele Arztbesuche,...man hat immer noch den Glauben. Wenn erst mal die Medis richtig greifen, dann ....
    Nein, auch wenn die Medis einigermaßen greifen, geht nichts mehr.
    Das ich so an meinem alten Job fest hielt, hängt auch daran, dass die Existensangst sehr groß ist. Sie ist die Hölle.
    Jetzt sitzt man schon in diesem Loch, mit *ich bin nichts mehr Wert*, jetzt kommt noch hinzu, dass man ja einbußen im tägl. Leben hat (körperlich). Die Familie auch noch auffangen muss. Zu erklären, dass ich heute dich nicht zu Sport fahren kann, oder, gehe doch bitte mit dem Hund, oder bevor du gehst, mache mir noch die Flaschen auf,...usw. ...das könnte man noch ins Unendliche führen.
    Am Anfang wird man noch bemitleidet, zumindest von Bekannten, Nachbarn. Aber irgendwann, ist dieses Unverständnis da, dieses Kopfschütteln... .
    Es ist noch gar nicht so lange her, vergangene Woche, da war ich mal wieder in so einem Loch. Ich hatte mir so ein paar Dinge für die Zukunft was den Beruf betrifft zurecht gelegt. Und Puff, weg waren meine Dinge. Gleichzeitig eben wieder diese Neuen Einbußen im tägl. Leben.
    Die Existensangst kroch wieder. Der Streß, von dem Du geredet hast, der sitzt immer im Nacken, vielleicht versteckt sich die Angst hinter dem Stress.
    Momentan bin ich wieder in mir selbst am Suchen. Höre wieder mehr ins Innere, muss ich tun. Versuche mit lieben Menschen die mich verstehen zu reden; die helfen mir auch, dass ich wieder ins Innere hören kann. Es geht auch wieder leichter.
    Den Schritt für die Rente beantragen, für diesen Schritt bin ich noch nicht so weit. Aber ich denke, er kommt schneller als ich möchte. Du siehst ich halte immer noch weitgehend am alten Leben fest, lasse aber immer ein bisschen mehr ab,... .
    Auch die Familie gibt mir dann oft den dämpfer,*du meinst das geht noch? wie willst du das schaffen?* Das ist aber auch gut so, denn auch sie sehen jetzt, es geht nicht mehr so wie vorher. Helfen einem Los zulassen
    Dieses Zugeben, ich kann nicht mehr, ist teilweise mehr wie schmerzhaft.
    Denn wer nicht mehr kann, gehört nicht mehr so *richtig* zur Gesellschaft. Noch dazu, Leute in meinem Alter, bin 37.
    Und das denke ich, ist bei vielen der Knackpunkt.
    Ich bin doch keine Alte Oma/Alter Opa, ich habe doch noch nicht dieses Alter,...
    Ich glaube, man wird immer irgendwie am *alten leben* fest halten wollen. Aber wir müssen nach vorne schauen. Da ist das Leben. Nicht das was es war.

    Wünsche Dir alles erdenklich Gute und Liebe
    sam