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kur - wohin -mdk problem

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bise, 22. Mai 2006.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo,
    habe bei der kk eine kurmassnahme beantragt und auf eine für mich passende kureinrichtung hingewiesen, in der ich bislang immer bestens betreut worden bin - gerade als pflegefall mit vielen therapieproblemen möchte ich kein risiko (mehr)eingehen.
    der mdk hat den antrag befürwortet, doch die vertragskliniken der kk vorgeschlagen. davon gibt es 2. die eine verfügt über einen internisten, hat mir aber sofort gesagt, dass sie personalmässig keine pflegefälle betreuen kann.
    die andere wird von docs der allgemeinmedizin geführt, die sich zutrauen, die betreuung zu übernehmen. doch auf die frage, ob ich auch auf hilfestellung zählen kann, halten sie sich auffallend zugeknüpft. in einem telefongespräch mit ihnen, hatte ich das gefühl, dass sie das krankheitsbild im fortgeschrittenen stadium nicht kennen.
    was haltet ihr davon?

    beide einrichtungen machen viel reklame für den wellnessbereich, bieten zig pauschalangebote an, um die häuser füllen zu können. ich aber brauche kompetente betreuung. ich brauche keine diätvorträge, nordic walking usw. (alles angebote, die ich mit meinen deformierten gelenken nicht mehr wahrnehmen kann).
    was haltet ihr davon?
    bin ich zu übervorsichtig?

    gruss
    bise
     
  2. Dorothee

    Dorothee Neues Mitglied

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    Kurmaßnahme

    Hallo bise,
    ich finde nicht, daß Du zu übervorsichtig bist. Denn nur Du weißt genau, was für Dich gut oder schlecht ist. Was bringt Dir eine sog. "Wellnesskur" - gar nichts. Da bleibst Du lieber zu Hause.

    Also, ich würde versuchen, Widerspruch einzulegen - wenn das rechtlich überhaupt möglich ist, da kenn ich mich nicht so aus. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung von nur 1 x kuren, was eine falsch angewendete Kur alles anrichten kann und wenn man wie Du auf ein wenig Hilfe angewiesen ist, bringt das gar nichts, wenn das nicht von selbstverständlich läuft, Dein Empfinden ist das sicher richtig!

    Alles Gute
    Dorothee
     
  3. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo Bise,

    wie ich lese, hat der MDK 2 Vertragskliniken vorgeschlagen. Ein Vorschlag muss doch auch von der KK nicht angenommen werden. Ich habe die gleichen Probleme (Pflegebedürftigkeit) und habe bisher in den Reha-Anträgen speziell auf die Hilfebedürftigkeit hingewiesen und die Genehmigung für die Einrichtung bekommen, die ich für richtig halte. Was nützt mir der Wellnessbereich, wenn ich im Zimmer sitze und an nichts teilnehmen kann und keine Schwester da ist, die mir beim An- Um- und Ausziehen hilft. Das ist für die KK nur unnötige Geldausgabe. Ich würde mich nochmal nachdrücklich mit der KK in Verbindung setzen und die negativen Angaben der 2 Vertragskliniken zum Hilfebedarf mit einbringen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Chipsy
     
  4. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Kur - wohin - mdk

    Hallo, Bise
    bin echt gespannt, wie bei Dir entschieden wird - hab nämlich im Moment die gleichen Probleme. Meine Kasse hat mir auch ne Klinik vorgeschlagen, dann aber alle Unterlagen an den Med. Dienst weiter geleitet, damit DIE ein Haus aussuchen.
    Wie Dir, nützt mir ne Klinik, die besonderen Wert auf sportl. Betätigung legen, absolut nix. Hab schon in der Schule, wegen einem Unfall, nicht am sport teilnehmen dürfen und nun, wo die Muskeln und Knochen nicht mehr wollen...., soll ich nordic walking machen??
    Hab doch auch schon 80% plus "G" und "mit Begleitung" - da bin ich gespannt, was der Med. Dienst sich einfallen läßt. Auf jeden Fall haben sie die , von meinem Arzt, empf. Klinik erstmal abgelehnt!! -mit der Begründung, sie hätten ja eigene Häuser!
    Bise- kannst Du uns bitte auf dem Laufenden halten??
    bin echt gespannt und halt Dir die Daumen,dass sie doch noch zur Vernunft kaommen - sonst wär`s nicht nur für Dich umsonst, sondern auch rausgeschmissenes Geld!! und d a s haben sie ja angeblich nicht!!!
    - gruß - charlyM
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

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    vielen dank für eure antworten.

    das problem ist derzeit der MDK. der hat die von mir vorgeschlagene klinik abgelehnt.
    die doc vom MDK kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie hilfsbedürftig ich bin. was für gesunde normal ist und auch die rheumis zu beginn ihrer erkrankung gut selbst bewerkstwelligen können, kann ich nicht mehr, das ist fakt. rotatorenmanschette beidseits ausser gefecht. das bedeutet, dass ich arme nicht hochheben kann. handgelenke nicht in funktionsstellung eingesteift das bedeutet, dass ich nicht zupacken kann udgl mehr.
    folglich bin ich auf hilfe ständig angewiesen.
    wer von diesen einschränkungen keine ahnung hat, kann sich das überhaupt nicht vorstellen.
    die doc meint jedoch, das ist alles zu schaffen, brauchte nur zu klingeln. das bei minimaler personaldecke.
    also klingeln für: wasserhahn laufen lassen, fenster öffnen, klospülung drücken, schublade aufziehen, schrank öffnen, aus dem schrank was rausnehmen, bettdecke ziehen, obst schälen und kleinschneiden, mütze aufsetzen, mantel/jacke anziehen, knopf öffnen, reissverschluss ziehen, eingangstüren öffnen und schliessen, schuhe zubinden, knöpfe an der kleidung öffnen oder schliessen usw. usw.? die schwestern würden verrückt, wenn ich für diese hilfestellungen jedesmal vorstellig werde - stress, ärger sind vorprogrammiert.

    ich würde gerne in ein haus gehen, das mich seit jahren kennt, die entwicklung meiner fortschreitenden behinderung miterlebt hat. jede/r beschäftigte weiss bescheid. sieht man mich, wird sofort wortlos - quasi im vorübergehen - geholfen. das ist angenehm und erspart mir die dauernde rolle der bittstellerin.
    doch das kann sich keiner vom mdk überhaupt vorstellen.
    die kk weiss bescheid, sie kennt die situation.
    jetzt bin ich mal gespannt, wie sie auf meinen widerspruch reagieren wird.

    gruss
    bise
     
  6. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo bise,

    es ist bitter, dass man immer auf die einzelnen Einschränkungen eingehen muss und einem Arzt erklären muss, was diese Einschränkungen im täglichen Leben bedeuten. Wie es ist, wenn man sich nicht eine Jacke anziehen kann, wenn man friert oder sich nicht einfach eine Decke überwerfen kann. Ich überlege immer, möglichst viele "Griffe" bei denen ich Hilfe brauche zusammen zu legen, wenn ich weiß, gleich kommt sowieso die Schwester. Dann brauche ich nicht extra zu klingeln. Obwohl in der Reha-Klinik das Personal sehr hilfsbereit ist. Ich sehe aber selbst, dass sie alles im Laufschritt erledigen.

    Wenn mein Mann zu Besuch kommt, übernimmt er an dem Tag die Dusche, Haarewaschen, Kleidung herauslegen, Flaschen öffnen etc. etc. Halt alles, was man vorbereiten kann.

    So habe ich bisher immer meine Reha's herumgekriegt. Ich bin immer froh, wieder zu Hause zu sein und meine Pflege und Betreuung ohne viel Ansprache und Anweisungen erfolgt. Alles automatisch und jahrelang eingespielt.

    Ich halte Dir die Daumen, dass die KK in Deinem Sinn und Wohl entscheidet.

    Gruß

    Chipsy:)
     
  7. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Kur - wohin - mdk

    Hi, Bise -
    auch wenn`s sich schreckllich anhört Danke!! für die Schilderung Deiner Beschwerden, schliesslich kann man sich dann besser ein Bild machen.
    Wie Chipsy schreibt - genau sooo ist es einer bek. von mir auch ergangen. sie konnte nur mit Ach und Krach in den Speisesaal - an manchen Tagen noch nicht mal das und erst am Wochenende, wenn ihr Mann kam, konnte sie duschen, Haare waschen usw. ...ist doch ein Trauerspiel, oder?
    Leute, ich begreife es einfach nicht. W A S , um Himmels Willen , soll eine solche Massnahme denn bewirken?? Da klagen sie uns dauernd vor, die Kassen wären leeeer, erhöhen die Zuzahlungen und Beiträge und schmeissen auf der andren Seite das geld zum fenster raus. Und alles n u r , weil sie nicht auf den Pat. eingehen und ein geeignetes Haus bewilligen. Kann mir mal einer sagen, was es dem Pat. hilft, wenn er mit ( fast) fiten Typen zusammen ist, die die Kur oft als zusätzl. Urlaub ansehen??? Ich versteh`s nicht -wenn einer ein Zwicken im Rücken feststellt, nachdem er den Garten umgegraben ... oder nen zig Kilometer Spaziergang hinter sich hat, dann kann man doch solche Leute nicht mit "wirklich" Kranken in eine Schublade stecken.
    WAS, bitte schön, sparen die Kassen in solchen Fällen? Merken sie nicht, dass sie das Geld in solchen Fällen schlichtweg verpulvern und BEIDEN !!! eher geholfen wäre, wenn sie auf die Empf, der Leute hören würden, die den Patienten besser kennen??
    Als ich vor Jahren in Kur war, war ich die einzige Pats. die nach den morgentl. Anwendungen nicht sofort "auf Achse " war.. ich konnte es nicht und war froh, wenn ich`s in die einzelnen Abteilungen schaffte. Nix - von wg - morgens Fango, abends Tango...ich war froh, mein Leben zu haben und folglich oft ziemlich allein, was auch nicht gerade förderlich für`s Gesunden ist!!

    Bise, ich halt Dir gaaanz fest die Daumen, dass die Doc vom Med. Dienst doch noch ihren Verstand einsetzt
    - ansonsten täte IHR ne Kur vielleicht auch mal ganz gut... Und wenn sie dann noch zu den schon älteren oder bewegungseingeschränkten Typen gehört, dann natürlich in einem Haus, welches überdurchschnitt - lichen Wert auf Sport legt....
    Macht es alle gut - bis dann....charlyM

    Sorry, Leute - ich bin im Moment etwas motzig - warte seit Monaten auf eine Entschedung...wohin...wann.... Aus dem Grunde stehen wir hier irgendwie ""Gewehr bei Fuß" ---wir wollten renov.,und mein Vorratskeller muß neugestaltet werden...aber NIX kann in die Wege geleitet werden. Ist echt nervig - alles nur, weil sie sich nicht einig werden, w e r die Kosten übernimmt und welches Haus .....
     
    #7 23. Mai 2006
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2006
  8. bise

    bise Neues Mitglied

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    mir graut bereits davor, dauernd erklären zu müssen, weshalb man als cp patient nicht mehr so fit ist wie die anderen rheumis.
    dank der modernen medis gibt es immer weniger schwerstbetroffene. das hilfspersonal ist jung, es kennt keine wirklichen cp ler mit einschränkungen mehr.

    vor kurzem sagte mir ein doc, der schon 1 jahr in einer rheumaambulanz gearbeitet hat, "so einen verlauf wie bei ihnen habe ich bisher hier noch nie gesehen. jetzt weiss ich endlich, was rheuma im fortgeschrittenen stadium ist."

    das ist mein problem. das lässt sich leider nicht vermitteln an uneinsichtige docs.

    gruss
    bise

    nur mal beiläufig. vor einigen monaten war ich kurz in einer rheumaklinik stationär. die dortigen patienten (behandelt mit mtx, arava, enbrel, remicade, humira) fragten mich mitfühlend öfters, an was ich denn leiden würde, ob ich früher polio gehabt hätte, warum ich diese einschränkungen habe udgl.
    ich wusste wirklich nicht, wie ich mich verhalten sollte; war nur traurig.
     
  9. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Hallo bise,

    ich kann mich in Dich hinein versetzen. Ich leide seid 24 Jahren an cP. Sie hat mich mit voller Wucht erwischt und mich trotz aller möglichen Basistheraphien, OP's, Rehas und sonst. Behandlungen zu einem schwerbehinderten und pflegebedürftigen frühberenteten Menschen gemacht. Ich freue mich, dass es heute wirklich wirksame Medikamente gibt, die diese schreckliche Krankheit aufhalten und eindämmen kann, aber es macht mich auch traurig, dass diese Medikamente für mich zu spät kommen. Meine derzeitige Basis ist Arava und Cortison. Ich halte mich damit sozusagen über Wasser merke aber, wie meine Gesamtsituation immer schlechter wird. Ohne meinen Mann würde es bei mir sehr übel aussehen. Ich wäre wohl ein Fall für eine stationäre Einrichtung. Aber mein Mann, und da habe ich wirklich Glück gehabt, stand und steht nachwievor zu mir auch wenn ich mich sehr verändert habe (inner- und äußerlich).

    Du hast Recht, es gibt Ärzte, die sind ganz erstaunt, wenn sie meine Diagnose hören und glauben fast, ich wäre nicht behandelt worden. Dabei wurde die richtige Diagnose bereits nach ca. 4 Monaten gestellt. Wenn sie dann meine Behandlungsbiographie lesen, schütteln sie nur mit dem Kopf und schauen mich dann bedauerswert an. Ich bin auch immer gerne "Opfer" für Schulungen, Schwesternprüfungen, Ergotherapievorführungen etc. Bei mir kann man so schön die ganze "Behandlungspalette" vorführen.

    Ich halte Dir die Daumen, dass Deine KK ein Einsehen hat und Dir die Reha in Deiner speziellen Klinik genehmigt und sie Dir bisschen Linderung verschafft.

    Gruß Chipsy :)
     
  10. bise

    bise Neues Mitglied

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    letzter stand:
    die kk will ja, allerdings der MDK ist sturr.
    warum soll ich weiter zu therapeuten, denen ich vertraue, gehen, wenn es auch andere gibt, die von meinem krankheitsbild null ahnung haben?
    der MDK sagt nein und die kk äussert, gegen die entscheidung des MDK könne sie niemals befürworten und eine kostenübernahme erteilen.
    wäre so gut für mich!
    ich muss so unendlich viel kämpfen, bei jeder kleinigkeit muss ich mich mit instanzen und der umwelt auseinandersetzen. langsam werde ich müde. dieser permanente dschungelkampf verbraucht so unendlich viel kraft und nerven. ich komme nie zur ruhe.

    wer hat nen tipp? über dem MDK muss es doch noch eine instanz geben. zum klagen fehlt mir derzeit die kraft.

    gruss
    bise
     
  11. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Kur - wohin - mdk

    hallo, Bise - Hallo, Chipsy
    Bise, ich´hab Dir ja gestern ne PN geschickt -wegen der Kasse und dem Med. Dienst.
    Hat sich bei Dir in den letzten Tagen was getan??
    ich´kann gut ersthen, dass Du den Kampf langsam leid bist - vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die Verantwortlichen überhaupt nicht um Deine Angaben kümmern, sie handeln einfach pi x Daumen.....
    ich muß gestehen, ich laufe im Moment innerlich auch Amok. Zwar hat der Med. die Massnahme angesegnet, doch die Frage ist jetzt, w o h i n ??
    ich hatte Dir ja geschr., dass ich der Kasse einen 3 Seiten langen Brief geschickt habe, mit meinem seeehr abwechslungsreichen Tagesablauf und aufgelistet, was nicht mehr geht. Gestern riefen sie dann nochmal an und schlugen ne REHA in Bayern vor, dahin wären die Bahnverbindungen auch ideal. Als ich dann erklärte, ich wüßte ja noch nicht mal, wie ich bis zum Auto, was direkt!! vorm Haus stehen würde, kommen sollte, war man ganz erstaunt..haben die mein Schreiben etwa doch nicht gelesen??
    Habe dann ALLE genannten Kasseneigenen und Vertragshäuser im Internet angesehen und kann nur sagen - "Sporthotel" wäre der wohl passendere Begriff. NEEE , ich kann nicht irgendwohin, wo man hauptsächlich auf Wellness Wert legt. Okay, manchen reicht das, als so gen. 2 Urlaub!! - doch wenn ich Deine Schilderung lese und meine eigenen Erfahrungen mit dem Alltag bedenke - dann stellt sich die Frage - gibt es eigentlich nicht so ein zwischending!! zwischen kH und Reha??i
    Was nützt einem ne Reha- Klinik, wenn man alleine auf dem Zimmer rumhängt?? - an keiner Beh. usw. teilnehmen kann?? Ich steh momentan auch auf`m Schlauch - weiß nicht, was kommt.
    Genehmigen ist eine Sache - doch schaffen,dorthin zu kommen und dort auch noch Hilfe zu bek. ne andre....
    Ganz ehrlich, ich könnte mir nicht vorstellen, in ne andere Etage zu müssen.... zum Schwimmen ins Hallenbad....... oder auch nur in den Speisesaal, komme ja kaum vom Wohnz. in meine eigene Küche....torkel rum, als hätt ich ne Fl. Cognac zum Frühstück verputzt.

    Bise, meldest Du dich bitte mal, wenn sich was ergeben hat?-
    auf jeden Fall drück ich Dir die Daumen...und sonst, MORGEN gewinne ich im Lotto, dann kaufen wir uns ne Klinik, die auf unsere Bedürfnisse eingeht,...oder sie kriegen die Papiere!
    Mach es gut - auch Dir, chipsy alles Gute - charlyM
     
  12. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Kur - wohin - mdk

    Hi, Bise - ich bin`s nochmal
    mir kam grad ne Idee. Wie wär`s denn, wenn Du den Med. Dienst mal bittest, zu Dir n. H. zu kommen, um sich persönlich von Deinem Zustand zu überzeugen. Da können doch nicht einfach irgendwelche Leute, die Dich und Deine Probleme überhaupt nicht kennen, ne Entscheidung treffen. ( oder, hast Du ne Pfelgestufe?? , dann müßten sie Dich doch kennen - andererseits, wenn nicht...beantrage sie doch einfach mal oder macht Dein Doc da nicht mit?? - denn DANN kämen sie ja zum checken...)
    Hört sich vielleicht alles etwas aufmüffig an, doch ich habe lernen müssen,dass man manchmal eben den direkten !! Weg einschlagen muß....evtl. auch mal die Bosse selbst ans Arbeiten bringen muß.( Puhh, so wie ich mich kenne, hätt ich den Chef des Med. schon angeschrieben - okay, bin ein lästiger Pat. geworden!! - doch nach den Erfahrungen der ganzen Jahre wohl verständlich..)

    Ausserdem würde ich die Kasse nochmal darauf aufmerksam machen, dass sie , wenn sie sich an die Vorgaben des Med. halten würden, das Geld doch regelrecht zum Fenster rauswerfen würden...was ja, bei so ner "Wellness-Kur" der Fall wäre. .....sollen sie da doch die Leutchen hinschicken, die n u r das Zwicken im Kreuz haben.....oder Bauchweh kriegen, wenn die Schw. Mutter naht.....aber doch keine ernsthaft erkrankten.
    Tja, ich hab die Erfahrung gemacht - mit dem Thema "GELD" kriegst Du sie meistens....Und, ganz ehrlich, nach Deiner Schilderung, wäre das Geld in solch einem "Kur-Hotel" wirklich rausgeschmissen.

    Gib bitte nicht auf, auch wenn`s Dir ofmals - kann ich verstehen, diese ewigen Kämpfe schlauchen ganz schön und man ist`s oft kotzleid...- über den Kopf wächst, es geht um DICh, nicht um die Leutchen vom Med.- charly