Hallo Moni,
vor ca 25 Jahren hat mir mal ein Orthopäde gesagt, dass mir auf beiden Seiten ca. 1/3 der Kniescheiben fehlen würde. Mein jetziger Orthopäde hat sich darüber nur aufgeregt. Die Kniescheiben sind eigentlich voll ausgebildet, aber sie sitzen nicht wagerecht so wie es sein sollte,sondern seitlich fast senkrecht.
Ich habe in den letzten Jahren immer Schmerzen im Knie gehabt. Bis dato war das aber mit Ibuprofen 800 und ein bischen Voltaren einreiben immer gut in den Griff zu bekommen. Letztes Jahr im Sommer fing es dann an, dass es nicht mehr wegging. Dann der normale Gang zum Hausarzt, dann zum Orthopäden, dann die konventionellen Methoden wie Strom und Mikrowelle, Cortisonspritzen und dann eine Arthroskopie. Zuerst war noch die Rede von einer Kniegelenksumstellung, was aber dann bei der AK zerschlagen wurde. Innenmeniskus stark geschädigt, Außenmeniskus auch. Starke Arthrose (inzwischen Arthritis-also rheumatisch). Der Operateur sagte mir ich hätte ein Kniegelenk wie das einer 60 jährigen. Ich bin grad mal 42. Er meinte in ca. 5 Jahren brauche ich ein künstliches Kniegelenk.
Tja, und die linke Seite sieht auch nicht besser aus, aber da habe ich noch nicht so starke Schmerzen.
Und nun laufe ich natürlich wie eine Alte Frau.(Wackelgang) und habe dann entsprechend schon die ersten Hüftschmerzen. Auf die Krücken verzichte ich bewußt, da sich meine Schultern von der letzten Arthroskopie am Knie (mit anschließendem Krückenlaufen ) immer noch nicht erholt haben.
Im Rücken habe ich Spondylarthrose zwischen dem 3.+4.+5. Lendenwirbel. Einen Morlens Scheuermann mit Deckplattenabbröselung und ein Stück aus einem Wirbel rausgebrochen. Mein Hals kracht, wenn ich ihn drehe, und heute morgen habe ich das erste Mal leichte Schmerzen in den Fingern in der rechten Hand gehabt. Die sind jetzt aber weg. Hoffe die bleiben auch weg.
Also alles Schrott....hoffe in der Reha können sie mir noch irgendwie helfen.
Gruß Marion