1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

künstliches kniegelenk

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von pablo56, 20. März 2010.

  1. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2008
    Beiträge:
    297
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    essen /ruhr
    hallo,

    da ja arthrose im erweiterten sinne auch zu rheuma gehört, erzähle ich euch mal meine erfahrungen mit meinem knie.
    es begann von drei jahren mit schmerzen im rechten knie. es wurde eine arthrose grad II festgestellt und konservativ mit verschiedensten bestrahlungen und tabletten behandelt. ohne erfolg. im juni 2008 wurde per MRT ein meniskusschaden festgestellt und operiert.
    die schmerzen wurden in der ganzen zeit, bis heute eher schlimmer.
    aktueller stand ist der, daß die arthrose grad III erreicht hat. ich habe 5 x hyaluronsäure gespritzt bekommen und bekomme akupunktur. nach dem 6. mal aku und 5 spritzen ist es inzwischen so, daß ich höchstens 20 schritte laufen kann.
    mein orthopäde meinte, als ich nach einem künstl. kniegelenk fragte. "da können wir mal in 10 jahren drüber nachdenken."
    es wär schön, wenn mir jemand, der ähnliches hinter sich hat, oder ein künstl. kniegelenk, von seinen erfahrungen berichten würde, oder einen tipp für mich hätte.
    vielen dank für antworten und allen ein schönes wochenende.
    liebe grüße
    pablo56
     
  2. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2009
    Beiträge:
    249
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Laut meinem letzten MRT-Befund habe ich Arthrose 3.-4. Grades in allen drei Kompartimenten des Kniegelenks (Pangonarthrose 3°-4°), mein Innenmeniskus wurde eh schon fast komplett entfernt und der äußere hat auch einen Treffer weg.

    Trotzdem ist auch bei mir noch nicht von einem künstlichen Gelenk die Rede - erst später!

    Scheint also "normal" zu sein. Ist denke ich auch das Alter entscheidend, da man die ja auch nicht unendlich austauschen kann..irgendwann ist einfach nicht mehr genug Knochen da ;)
     
    #2 20. März 2010
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2010
  3. medi

    medi Tagträumerin

    Registriert seit:
    25. Januar 2009
    Beiträge:
    347
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW in der Nähe von Wuppertal
    Hallo pablo56,

    also die Antwort Deines Arztes kann ich nicht nachvollziehen. Sicher, soll man nicht ohne absolute Indikation in relativ jungen Jahren operieren, aber nur noch 20 Schritte laufen...? Wie sollst Du da noch 10 Jahre mit leben ?????

    Ich habe (durch RA) schon beide Knie neu, und das schon seit 9 Jahren. Da war ich noch keine 40 Jahre alt, aber mein Arzt hatte trotzdem keine Zweifel an der Notwendigkeit. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie sehr diese OP`s meine Lebensqualität wieder verbessert haben. Auch wenn diese OP kein Spaziergang ist, würde ich es immer wieder machen lassen. Ich bin seitdem (zumindest an den Knien) so gut wie beschwerdefrei. Nun ja, die Beweglichkeit beim Beugen lässt zwar kein hinknien mehr zu, aber ich kann wieder längere Strecken schmerzfrei zurücklegen ! Geh mal zu einem anderen Arzt. Das ist doch so kein Zustand, mit dem Du noch Jahre leben kannst, oder ?

    Viel Glück !
    Medi :a_smil08:
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    2.875
    Zustimmungen:
    55
    Ort:
    an einem fluss
    hallo pablo56,

    ich empfehle dir hol dir eine zweite meinung ein!
    ich hatte 1978 einen unfall, in dessen folge mehrer op's folgten und da es da noch keine arthroskopie gab, 3x in offene op-beide menisken raus, hoffascher fettkörper raus, kapselstraffung und beginnende gonarthrose. dann irgendwie immer probleme. spritzen und therapie ohne ende.
    mitte 90 war ich laut gutachter kerngesund, trotz beschwerden.ich war denen zu jung. und 2004 massive beschwerden, knie dick, treppensteigen-strafe!.

    2006 eine vkb op, das war zu diesem zeitpunkt 28 jahre kaputt.ich war 46 und prognose-wir sehen uns spätestens in 4 jahren für eine prothese. 2009 im januar sollte eine umstellungsop erfolgen-aber die ging nicht weil, meniskus raus! also löcher gebohrt, statt prothese! es sollte sich ersatzknorpel bilden.
    vielleicht hilft es ja, sie sind zu jung-gerade 48-für eine prothese. da hatte ich bereits arthrose III./IV.grades. aber die option-sie sind bald wieder da!:eek:wieso? na dann bekommen sie eine prothese....Frage: warum nicht gleich? zu jung!

    dann massive probleme nach dieser op und immer schlimmer nach den spritzen-hyaloronsäure. hier sagen nun die ärzte: bei so einer arthrose war das blödsinn zu spritzen..
    im juli: laufen ging nicht mehr..treppen auch nicht und damit: prothese!:confused:
    im september wars soweit, leider, durch den unfall und den massiven schaden, gehts immer noch nicht so richtig, aber ich arbeite dran.!
    ich bin nun 49!!!!

    heute weiss ich , waren es letztendlich 2 op`s, die ich hätte mir sparen können!und weil schmerzen, fragt nun eine psychologin, warum ich das so oft operieren lass, hä?????:eek::eek::eek::eek: da fällt einem nix mehr ein!
    hab ich die op's alle selber gemacht??????

    Also! das ist merkwürdig, was dir da gesagt wid und geh in gottesnamen zu einem guten orthopäden. am besten googelst du und schaust wo "prothesen eingesetzt werden".das erfährst du in den qualitätsberichten der kliniken und op zentren.

    wenn du fragen hast, schick einfach eine pn!
    :a_smil08:sauri, der liebe dino
     
    #4 21. März 2010
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2010
  5. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2008
    Beiträge:
    297
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    essen /ruhr
    hallo luxux,
    hallo medi,
    hallo saurier,

    ich danke euch herzlich für eure ausführlichen antworten und wundere mich, wie unterschiedlich ärzte die kriterien, die für oder gegen ein künstl. kniegelenk sprechen, einstufen.:confused:
    man kann sich wohl wirklich nicht auf die aussage eines arztes verlassen.
    ich werde die akupunktur noch "durchziehen". wenn sich dann keine deutliche besserung zeigt, werde ich einen zweiten orthopäden aufsuchen.
    hier in unserer nähe, ich wohne in essen, gibt es ein krankenhaus, welches die "denervation" anbietet. wen es interessiert, einfach mal googlen:
    denervation krankenhaus hattingen.
    ist evtl. eine alternative (vorerst) zum künstlichen gelenk.
    ich wünsche euch alles gute und wenig schmerzen.
    lieben gruß
    pablo56:top:
     
  6. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    2.875
    Zustimmungen:
    55
    Ort:
    an einem fluss
    KNIE TEP-und denervation

    hallo pablo

    die denervation, da werden bestimmte nerven durchtrennt, die den schmerz "leiten", die muskeln bleiben intakt. soweit so gut. aber gegen das beschwerdebild der arthrose, hilft sie leider nicht und arthrose macht leider ganz fiese schmerzen. bei der denervation probieren sie auch aus, ob du dafür geeignet bist. das machen sie nicht bei allen. trotzdem finde ich es gut, wenn es auch andere möglichkeiten der schmerzbewältigung gibt und sie wenigstens bei einigen helfen.
    lg sauri:a_smil08: der liebe dino
     
    #6 21. März 2010
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2010
  7. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2008
    Beiträge:
    297
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    essen /ruhr
    hallo saurier

    da haben sich wohl unsere nachrichten überschnitten.
    du bist offensichtlich besser informiert, als ich. und ich hatte hoffnung, daß man das künstliche gelenk noch hinauszögern kann.
    ich werde auf jeden fall eine zweite meinung einholen.
    gute nacht,
    pablo56