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Krankengymnastik außerhalb des Regelfalls - eine wahre Geschichte

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Sita, 8. August 2005.

  1. Sita

    Sita Mitglied

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    Oktober 2004 erstmals Verordnung von Krankengymnastik "außerhalb des Regelfalls", dazu eine (1.) ärztliche Begründung der Notwendigkeit für die BKK.
    Die BKK schickte meinem Arzt als Antwort ein Fragenformular (2. Attest), darauf Genehmigung von "Verordnungen außerhalb des Regelfalls" durch den sozialen Dienst. :)
    Im Juli (6 Monate später!) Schreiben der BKK mit sinngemäßigem Inhalt, dass ich meine Übungen inzwischen wohl gelernt hätte und diese selbst durchführen könnte". :eek:
    Frage an die zuständige Sachbearbeiterin der BKK, wie denn die Traktion von Gelenken, manuelle Therapie oder Lymphdrainage selbst durchgeführt werden könne. Antwort: da kenne sie sich nicht aus, aber.. Vorschriften ... :confused:
    Also eine erneute (3.) ärztliche Begründung von an die BKK geschickt. Antwort: ein mehrseitiger Fragebogen (4. Attest!). :mad:
    Und ich hab erstmal keine KG mehr, trotz geschwollener, einsteifender Gelenke! :(
    Interessanterweise sind im Heilmittelkatalog "rheumatische Erkrankungen" überhaupt nicht aufgeführt. Es gibt Erkrankungen der WS, einzelner Gelenke aber kein Krankheitsbild mit mehreren betroffenen Gelenken. :rolleyes:
    Kennt ihr solche Probleme??? Wie kommt man doch noch zur Verordnung von Krankengymnastik??? :confused:
    Sita
     
  2. bibi

    bibi Neues Mitglied

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    auch eine wahre Geschichte

    Hallo,

    meine Geschichte hört sich etwas anders an. Ich war den ganzen Juni 2003 im Rheuma-Krankenhaus in Bad Kreuznach und danach bekam ich von meiner Ärztin ein Rezept für KG für einmal in der Woche. Nach wenigen Malen sprach mit der Therapeut an und meinte das könne wohl nicht mit rechten Dingen zugehen, es gebe Leute die mal ein Zipperlein haben und die bekommen KG und Massage 2 - 3 mal die Woche verordnet und ich mit PSA, polytopen Arthrosen, einer Skoliose mit Hyperlordose und Osteopenie (Vorstufe der Osteoporose) bekäme nur 1x pro Woche KG verordnet. Ich habe dann den Arzt gewechselt und der hat alle Unterlagen als Kopie bekommen sowie einen Bericht der Physio-Praxis. Seit dem gehe ich meistens 2x pro Woche für eine Stunde zur KG/GGK und Massage. Die Krankenkasse macht das problemlos mit, denn so und nur so bleibe ich weitestgehend arbeitsfähig. Im Winter leiste ich mir privat für 7.00 Eeuro einmal die Woche Fango. Ich hatte noch nie Probleme mit der KK (Barmer). Im Gegenteil, man hat mich lediglich Anfang des Jahres um schriftliche Mitteilung gebeten, ob die Behandlung weitergeht und vor wenigen Tagen habe ich eine supergute Beratung in Bezug auf eine "Kur" bekommen und hatte nur drei Tage später die Unterlagen im Briefkasten.

    Alle guten Wünsche

    bibi
     
  3. Chrischan

    Chrischan Neues Mitglied

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    hallo sita,

    du solltest zunächst einfachshalber die krankenkasse wechseln - denn es gibt zahlreiche kk's, die einen genehmigungsverzicht bei verordnungen außerhalb des regelfalls ausüben. dies sind z.b. alle kassen des vdak ( www.vdak.de ), auch findest du eine liste der kk, bei denen keine genehmigung nötig ist, bei www.physio.de:

    http://www.physio.de/physio/kasse_genehmigung.php

    ärger' dich nicht darüber, sondern wechsele einfach ....

    viele grüße, chrischan.
     
  4. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo sita,

    ich kann Dir nur den Rat geben: Wechsel Deine Krankenkasse. Die BKK's sollen zwar (zumindest die meisten) recht günstig sein, aber was habe ich als chronisch Kranker davon, wenn mir meine notwendigen Therapien versagt werden, oder ich soviele Probleme damit habe, dass die Ärzte schon entnervt aufgeben????

    Ich bin bei der TKK und habe - was Verordnungen außerhalb des Regelfalls angehen - überhaupt keine Probleme. Ich muss diese noch nicht einmal vorher genehmigen lassen (kann sogar Rezepte über 30 x KG bekommen und dass ohne Probleme).